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AnkeDietrich

vor 4 Wochen

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Liebe Leseratten,

es geht endlich weiter!

Am 22.05.2017 wird Teil 3 meines Mehrbänders über den ägyptischen Pharao Ramses II. veröffentlicht. Die Printausgabe ist bereits seit dem 30.04.2017 erhältlich.

Der Titel: »Ramses – Bezwinger der Neun Bogen«.

Auch dieses Mal möchte ich gern eine Leserunde veranstalten, zu der ich Euch ganz herzlich einlade.

Es handelt sich um eine reine eBook-Leserunde. Printausgaben werden nicht verlost. Ich stelle ePub, mobi und PDF zur Verfügung. Bitte gebt bereits bei der Bewerbung an, welches Format Euer Lesegerät mag.

Wie das Cover bereits vermuten lässt, ist dieser Teil ein wenig kriegerischer ausgelegt als seine Vorgänger, aber keine Angst. Es werden nicht nur Schlachten geschlagen.

Deshalb hier der Klappentext:

Jahr 1279 v.Chr., 27. Tag des 3. Monats in der Jahreszeit der Ernte

An diesem Tag tritt Ramses die Nachfolge seines Vaters an.

Zu Beginn seiner Regentschaft widmet er sich seiner Liebe zum Bauen. Er lässt Tempel verschönern und neue Heiligtümer errichten. Seine Bauten sollen von seiner Größe und Macht zeugen und den Göttern gefallen. Erst vier Jahre später wendet er sich den Fremdländern zu, um verloren gegangene Provinzen zurückzuerobern und den Einflussbereich Ägyptens zu vergrößern. Als er den Fürsten von Amurru zwingt, ihm die Treue zu schwören, verstößt er gegen den Vertrag, den Sethos mit dem Reich Hatti geschlossen hat, und beschwört damit den Zorn des hethitischen Großkönigs herauf. Dieser schickt umgehend eine Kriegserklärung nach Memphis, in der steht, dass im Jahr darauf die Götter in der Ebene von Kadesch entscheiden sollen, wem sie ihre Gunst gewähren. Sowohl für Ramses als auch für Muwatalli endet dieses Aufeinandertreffen beinahe in einer Niederlage.

Dritter Teil des sechsbändigen Romans über Ramses II.

Na, neugierig geworden? Dann schnell bewerben.

Die Bewerbungsfrist endet am 21.05. um Mitternacht. Die Gewinner werden dann am 22. bekannt gegeben, und die Leserunde beginnt.

Doch bevor es so weit ist, hier noch eine Frage, die Ihr mir im Zuge Eurer Bewerbung bitte beantwortet:

Was ist Euch über die Schlacht von Kadesch bekannt? Ist sie für Euch überhaupt ein Begriff, oder habt Ihr noch nie von ihr gehört?

Ich bin auf Eure Antworten gespannt.

Dass mit der Teilnahme an der Leserunde ein zeitnahes Lesen des Buches sowie eine Rezension bei LovelyBooks als auch bei Amazon einhergehen, setze ich als Selbstverständlichkeit voraus.

Eine letzte Bitte noch: Bitte spoilert nicht den gesamten Inhalt des Buches in eurer Rezension. Denkt immer daran, dass die Spannung beim Lesen dahin ist, wenn ich aus der Rezension bereits den kompletten Inhalt des Romans kenne.

Liebe Grüße

Anke Dietrich

Autor: Anke Dietrich
Buch: Ramses - Bezwinger der Neun Bogen -: Dritter Teil des Romans aus dem alten Ägypten über Ramses II.

anne_lay

vor 4 Wochen

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Endlich ...
Zur Schlacht von Kadesch kann ich überhaupt nichts beisteuern, weil ich nie davon gehört habe, der Name lässt zwar leise etwas klingeln ... aber ich kann nicht greifen, in welchem Zusammenhang mir Kadesch schon einmal untergekommen ist.
Nachdem ich bei den ersten beiden Bänden dabeisein durfte, würde ich mich freuen, auch jetzt wieder mitlesen zu können.
Viele Grüße!

AnkeDietrich

vor 4 Wochen

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anne_lay schreibt:
Endlich ... Zur Schlacht von Kadesch kann ich überhaupt nichts beisteuern...

Hm, die Befürchtung hegte ich, als ich mir diese Frage überlegte, dass wahrscheinlich die Wenigsten darauf eine Antwort haben. Macht aber nix. Dann tröste ich mich damit, dass meine Leser etwas lernen. ;-) Herzlich willkommen erneut, Anne!

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AnkeDietrich

vor 17 Stunden

Leseabschnitt 2: Kapitel 6 – Kapitel 9
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Charlea schreibt:
Ja, Chaemwaset gefällt mir auch richtig gut. Wobei ich schon das Gefühl hatte, dass es Ramses nicht einfach fällt zu akzeptieren, für was sich sein Sohn interessiert.... :-)

Verständlich! Immerhin sollte der Sohn des Pharaos auch kriegerisch veranlagt sein, um sein Volk zu beschützen. Das war und ist wohl in allen Zeitaltern bei den Herrschern so. ;-)

mabuerele

vor 16 Stunden

Leseabschnitt 4: Kapitel 17 – Kapitel 22
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AnkeDietrich schreibt:
Richtig, doch es gab Kanaan bereits vor den Israeliten.

Das heißt dann, der Auszug aus Ägypten war unter Ramses oder eher nach Ramses.

Ich überlege gerade, ob Bitanat die Prinzessin gewesen sein könnte, die Mose im Schilf gefunden hat.

AnkeDietrich

vor 16 Stunden

Leseabschnitt 4: Kapitel 17 – Kapitel 22
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mabuerele schreibt:
Das heißt dann, der Auszug aus Ägypten war unter Ramses oder eher nach Ramses. Ich überlege gerade, ob Bitanat die Prinzessin gewesen sein könnte, die Mose im Schilf gefunden hat.

War das nicht die Schwester des Pharaos, allerdings - sollte es überhaupt Ramses sein - von Sethos.

Unter wem genau der Exodus stattfand, ist bis heute nicht belegt. Es wird immer angenommen unter Ramses II., weil die Hebräer Ziegel für die neue Hauptstadt herstellen mussten. Ich glaube, die Rede ist von Pitom, aber da bin ich mir nicht sicher. Vielleicht kann da irismaria oder jemand anderes was zu sagen. Bin nicht bibelfest. ;-) Zumindest wird nie der Name des Pharaos erwähnt! Das ist aber kein Beweis. Inzwischen wurden auch schon Ramses' Nachfolger Merenptah und sogar Hatschepsut aus der 18. Dynastie ins Feld geführt.

wampy

vor 4 Stunden

Leseabschnitt 4: Kapitel 17 – Kapitel 22
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Eine verabredete Schlacht findet nicht statt, dafür führt eine Erkundung zu einem Gemetzel. Ich bin gespannt, was die Autorin dazu im Nachwort sagt. Das Selbstvertrauen der jungen Prinzen ist unerschütterlich und für Prehi war dann eine blöde Bodenwelle schuld, dass sein Plan nicht funktioniert hat. Das Ramses dieses Fehlverhalten duldet überrascht mich schon, denn bei den gemeinen Soldaten bemängelt er die fehlende militärische Disziplin.
Die friedliche Lösung des Konflikts fand ich gelungen. Beide Seiten müssen befürchten, dass sie bei einem Krieg zumindest so stark geschwächt werden, dass andere Völker die Waffen erheben.

wampy

vor 4 Stunden

Leseabschnitt 4: Kapitel 17 – Kapitel 22
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anne_lay schreibt:
Kadesch. Jetzt weiß ich - zumindest, wie du die Schlacht schilderst, diese Schlacht "aus Versehen". Welch eine Begegnung. Das "ehrenhafte" des kriegerischen Kräftemessens erscheint einerseit merkwürdig - andererseits hat sich in Sachen Kriegsführung ja in den letzten Jahrtausenden einiges verändert. Mein Lateinlehrer sprach seinerzeit davon, dass es früher vereinbarte Schlachten gab, und ich dachte angesichts der Schilderungen vom 2. Weltkrieg: Wie vernünftig, die Zivilbevölkerung zu schonen. Dass Heere ernährt werden müssen und es rund um Kriegsereignisse auch Plünderungen, Brandschatzungen usw. gegeben hat, kam mir erst später zu Bewusstsein. Ramses kommt also seiner Verabredung nach und begibt sich nach Kadesch, wie kaum anders möglich, in einem langen Heerzug, aber er hat ja Zeit ... Tja und dann gibt es Unfähigkeit auf beiden Seiten, viele Tote, einen tapferen (sich selbst überschätzenden) Sohn, der mehr Glück als Verstand hat und schließlich die Diplomatie. Bei "Feindkontakt" dachte ich zunächst an eine Geiselnahme Prehis.

Zivilpersonen sind bei Kriegen schon immer Opfer gewesen, allein die Versorgung der Riesenheere ist für die betroffene Region immer eine Katastrophe gewesen. Da war es auch egal, ob es die eigenen oder die gegnerischen Truppen gewesen sind. Habe zuletzt "die fremde Königin" gelesen, der zur Zeit Otto des Grossen spielt. Welche Leiden die Zivilbevölkerung getroffen haben ist kaum vorstellbar. Plünderungen und Aushungern waren akzeptierte und gebräuchliche Vorgehensweisen. Und der Umgang mit Gefangenen kann nur schockieren. Auch die Verfolgung fliehender Gegner ist schon "immer" üblich gewesen.

wampy

vor 3 Stunden

Leseabschnitt 3: Kapitel 10 – Kapitel 16
@AnkeDietrich

Das Personenregister habe ich glatt übersehen. Auf das Nachwort bin ich sehr gespannt. Sachen, die am Ende des Buches stehen, lese ich auch erst zum Schluss. Ich befürchte sonst etwas zu früh zu erfahren.
Beispiele für die Weltoffenheit der Ägypter sind meiner Meinung nach der Umgang mit Behinderten, die Eingliederung feindlicher Gefangener in Armee und Gesellschaft und die Fähigkeit, verschiedene Völker in Ägypten zu integrieren, auch wenn nur eine Religion zugelassen war. Auch die Aufstiegsmöglichkeiten fähiger Bediensteter zählen dazu.

AnkeDietrich

vor 3 Stunden

Leseabschnitt 3: Kapitel 10 – Kapitel 16
@wampy

Stimmt, das Nachwort sollte man stets zum Schluss lesen, um sich nicht die Spannung oder überraschende Wendungen vorwegnehmen zu lassen. Das halte ich ebenso.

Alles, was du aufzählst, ist so gewesen. Behinderte wurden sehr menschlich behandelt und nicht weggeschlossen. Feindliche Gefangene wurden in die Armee integriert oder sie mussten ihre Zeit ihren Fähigkeiten gemäß abbrummen. Viele blieben im Anschluss in Ägypten, denn Ägypten war im Vergleich zu den kargen Regionen des Nordosten oder Westens erstrebenswerter. Das ist eine Tatsache. Tatsache ist auch, dass viele fremdländischen Menschen in höhere und sogar hohe Ämter gelangten. Sie wurden dort akzeptiert. Zwar bildete sich der Ägypter ein, ein von den Göttern besonders bevorzugter Mensch zu sein und hatte in gewissem Maße nur milde Verachtung für einen Fremdländer übrig. Dennoch gab es keinen Fremdenhass. Fremde Religionen wurden akzeptiert. Es waren ja keine Religionen im heutigen Sinne. Es waren nur andere Götter, und Göttern stellte man sich nicht in den Weg. Viele der fremdländischen Götter wurden auch in Ägypten verehrt. Es gab damals, als es noch die Vielgötterei gab, keine Glaubensanfeindungen. Die kamen erst mit dem Monotheismus auf, als jeder meinte, sein Gott wäre der beste von allen. Frauen wurden geachtet und nicht als Eigentum des Mannes angesehen. Eine Frau durfte sich frei bewegen und ein eigenes Geschäft führen. Zwar stand Mädchen der Weg zur Bildung nicht so offen wie Jungen; dennoch konnten auch Frauen bedeutsamere Posten bekleiden. Allerdings bestand die oberste Tempelhierachie nur aus männlichen Dienern, selbst wenn es sich um das Heiligtum einer Göttin handelte. Das Frauenhaus des Pharaos ist nicht mit dem Harim im Orient des Mittelalters zu vergleichen. Auch diese Frauen durften sich frei bewegen. Deshalb wird in der ägyptischen Literatur auch oftmals vom "Harim" geschrieben, um eine Abgrenzung zum "Harem" zu erlangen. Voreheliche Kontakte zwischen Mädchen und Jungen waren nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Gezwungen wurde natürlich niemand dazu. Es musste eine Braut keine Jungfrau sein, wenn sie in die Ehe ging. Nacktheit gehörte zum Leben dazu. Niemand störte sich daran.
Ich könnte so fortfahren. - Das alte Ägypten war ein sehr weltoffenes Land!

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