Anke Evertz

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Cover des Buches Neun Tage Unendlichkeit (ISBN:9783778775462)

Neun Tage Unendlichkeit

 (2)
Erschienen am 01.04.2019

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Rezension zu "Neun Tage Unendlichkeit" von Anke Evertz

Lebensverändernd ...
angi_stumpfvor 2 Monaten

Es heißt, wenn man auf der Suche ist nach seinem wahren Ich und das ernsthaft will, dann kommen die Dinge ganz von selbst zu einem, die dabei helfen können. So war es also irgendwie klar, dass dieses Buch genau zur rechten Zeit zu mir gefunden hat. Und es war wirklich eine Offenbarung und Festigung dessen, was ich bereits erfahren habe.

Anke Evertz erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte, in der sie von einem (im Nachhinein nicht wirklich tragischen) Brandunfall berichtet, der ihr gesamtes Leben veränderte.
Sie war nicht wirklich glücklich mit ihrem Dasein und dann folgte die Wende: durch ihre schlimmen Verbrennungen dritten Grades wurde sie in ein neuntägiges Koma versetzt. In dieser Zeit erfuhr sie die wundervollsten Dinge und gelangte zu überirdischen Erkenntnissen, die sie uns hier schildert. Vieles war so unbeschreiblich, dass es eigentlich keine passenden Worte dafür gibt, aber trotzdem hat mich ihre Geschichte so tief berührt und wirklich mitgenommen. An einigen Stellen schossen mir sogar unweigerlich Freudentränen in die Augen.

Sie spricht zum Leser wie zu einem guten Freund, man fühlt sich sofort angenommen, gut aufgehoben, verstanden. Ihre Erlebnisse, die sie losgelöst von ihrem irdischen Körper machte, sind so wundervoll und tröstlich und sie bergen so viele Weisheiten.

Das Buch kann ich jedem Leser nur wärmstens ans Herz legen, der ebenfalls aus dem starren irdischen Denkmuster ausbrechen möchte und sich selbst in seiner Gänze erfahren möchte. Denn wir sind mehr als Menschen, wir sind unser eigener Schöpfer, ewige Seelen, wunderbare geliebte und liebende Wesen, die alles schaffen können, was sie möchten.
Einen ganz herzlichen Dank an die Autorin für ihre wunderbaren, berührenden Worte, die mir sehr geholfen haben auf meinem Weg.

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M

Rezension zu "Neun Tage Unendlichkeit" von Anke Evertz

Eindrucksvoller persönlicher Bericht
michael_lehmann-papevor 3 Monaten

Eindrucksvoller persönlicher Bericht

Es ist mit diesem Buch wie mit dem Glauben an sich und im Allgemeinen. Religiös Glaubende Menschen kommen in den seltensten Fällen mit rein akademischen und intellektuellen Einsichten eines „Systems“ um die Ecke, sondern gegenteilig, sie berichten zunächst von einer persönlichen Erfahrung, die dann durch den Verstand reflektiert und kommuniziert wird (wenn es in Richtung eines religiösen Systems überhaupt geht).

Für den Betrachter und Zuhörer liegt das Verständnis dessen, was gesagt und erzählt wird, natürlich in solchen Fällen darin begründet, wieweit man der konkreten Person glaubt im Sinne von vertraut und solche Berichte selbst für überhaupt wahrscheinlich hält.

Und was Anke Evertz, letztlich „aus dem Jenseits“ plakativ und bildkräftig zu erzählen hat und was, glaubt man ihr, ihr eigenes Leben fundamental veränderte, das ist am Ende für den Leser tatsächlich eine Glaubenssache.

Sei es im Sinne eines „Fürwahrhaltens“, dass es außerhalb der eigenen Person und Empfindungen noch andere „Räume“ und „Seins-Weisen“ gibt und im Sinne eines „Vertrauens“, dass Anke Evertz einerseits über tatsächliche Ereignisse des eigenen Lebens berichtet und diese nicht auf irgendwelche chemischen Reaktionen im Gehirn einer „nah-toten“ Person zurückzuführen sind.

Denn Evertz ist fast gestorben durch einen Unfall mit Feuer stand sie lichterloh in Brand und pendelte, schwer verletzt, 9 Tage durch einen komatösen Zustand zwischen Leben und Tod, in dem sowohl das allgemein bekannte „über sich schweben und den eigenen Körper betrachten“ stattfand, wie aber auch die Begegnung mit einem „Lichtwesen“ als eine klare Form von „Lehrer“ für die Autorin, der ihr tiefe Einblicke in die fast unbegrenzte Möglichkeit des geistigen Seins vermittelte.

Was Evertz in durchaus verständlicher, eher einfacher Sprache wiedergibt, was nicht immer ganz genau und treffend in klare Worte gefasst werden kann, weil die Erlebnissphäre jener 9 Tage natürlich deutlich auf seelisch-emotionalem Gebiet vorliegt. Hier muss der Leser Abstriche machen an klaren, einfachen Hauptsätzen, ist aber durchaus in der Lage, der emotionalen Eindrücklichkeit der Schilderungen zu folgen, die für Evertz erkennbar existenzielle Folgen nach sich gezogen haben.

Was im zweiten Teil des Buches dann reflektiert und auch klar verständlich, wenn auch nicht unbedingt mit wesentlichen, neuen Erkenntnissen versehen in eine Art „Lebensprogramm“ einmündet.

Dass dieses Leben am treffendsten mit einem „bedingungslosen Ja“ und einem Wissen um die innere Verbindung von allem Lebendigem angegangen werden sollte. Dass Hingabe und Anerkennung, echter Dank für die Existenz und Möglichkeiten des eigenen Seins dazu gehören und das in jeder Lebenssituation, erscheint sie auch noch so festgefahren, Möglichkeiten zumindest einer Wahl bereit liegen. Die aber eben auch eine klare, teils mutige, vor allem aber ernste Entscheidung als Resonanz benötigt. Um eben das zu finden, was einen ausmacht und dieses dann zum Ausdruck zu bringen. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht Weniger ist der „Sinn des Lebens“, den Evertz durch dieses einschneidende Erlebnis für sich erkannt und angenommen hat.

Was durchaus anregend zu lesen ist, auch wenn dies keine „neuen Inhalte“ unbedingt sind, stellen die „Schlüssel zum Leben“ im Buch doch wieder die Erinenrung daran her, dass es auch anders gedacht und gegangen werden könnte, als es die alltägliche Prägung oft in den Raum setzt.

Eine durchaus interessante Lektüre, die hier und da Fantasie, im Gesamten einen gewissen Glauben und am Ende auch die Bereitschaft fordert, aktiv etwas an sich und für sich zu tun.

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