Anke Faust

Lebenslauf von Anke Faust

Anke Faust ist freiberufliche Illustratorin, Autorin und Grafikerin. In ihrem Atelier BLATTWERK9 in der Nähe von Mainz führt sie in geduldiger Arbeit Papierschnipsel zu aufwendigen Collagen zusammen. Für ihre Illustrationen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anke Faust

Cover des Buches Ein Schaf fürs Leben (ISBN: 9783789142390)

Ein Schaf fürs Leben

 (14)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Das grüne Küken (ISBN: 9783314017421)

Das grüne Küken

 (8)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Glück für alle Felle (ISBN: 9783737341660)

Glück für alle Felle

 (4)
Erschienen am 23.10.2019
Cover des Buches Bin ich anders? (ISBN: 9783314100789)

Bin ich anders?

 (2)
Erschienen am 24.01.2012
Cover des Buches Ferien für alle Felle (ISBN: 9783737341745)

Ferien für alle Felle

 (2)
Erschienen am 25.03.2020
Cover des Buches Applaus für Caruso (ISBN: 9783939944317)

Applaus für Caruso

 (0)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Wimmelbuch Rheinhessen (ISBN: 9783898599221)

Wimmelbuch Rheinhessen

 (0)
Erschienen am 16.08.2021

Neue Rezensionen zu Anke Faust

Cover des Buches Vom Esel und Hörnchen, die das Ende der Welt suchen (ISBN: 9783747800003)nur-noch-ein-bisschens avatar

Rezension zu "Vom Esel und Hörnchen, die das Ende der Welt suchen" von Anja Fröhlich

Alte Geschichte, neu verpackt
nur-noch-ein-bisschenvor 6 Monaten

Der Esel und das Eichhörnchen fragen sich: ‚Hat die Welt eigentlich ein Ende?‘. Und dann machen sie sich auf den Weg: Sie gehen über riesige Wiesen, sie fahren über das Meer, sie durchqueren die Wüste, sie entdecken den Dschungel, sie laufen durch das Eis und schlußendlich kommen sie – wieder zuhause an. Das zeigt, was die Erde ist: Ein großer Ball. Auf ihrer Reise treffen sie auf ganz verschiedene Tiere, die ihnen bei ihrer Suche helfen.

Das Besondere an diesem Buch ist vor allem die Art der Illustration: Anke Faust macht aus verschiedensten Papierschnipseln und ihren Zeichnungen Collagen. So hat der Esel eine ‚echte‘ Jeanshose an, ein Baum hat Blätter aus ‚Stoff‘ und die Schafe tragen ‚echte‘ Schafwolle. Ein manchmal irritierender, meistens aber großartiger Effekt.

Der Esel und das Eichhörnchen machen das, was auch schon der kleine Bär und der kleine Tiger gemacht haben: Sie zeigen eine wunderbare Reise von zwei Freunden; wie schön es woanders sein kann und wie schön es auch wieder zuhause ist.


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Cover des Buches Ein Schaf fürs Leben (ISBN: 9783789142390)SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Ein Schaf fürs Leben" von Maritgen Matter

Ganz nach unserem Geschmack
SternchenBlauvor 2 Jahren

Das ist eine Geschichte nach unserem Geschmack, denn sie hat Humor und Gefühl und stellt hergebrachte Rollen in Frage. Ein Wolf macht sich auf die Suche nach einem Schmaus und stößt dabei auf ein freundliches und etwas naives Schaf.

„‚Magst du kein Heu?‘, fragte Schaf. ‚Ich fürchte nein‘, sagte Wolf. ‚Dann hast du auch keinen richtigen Hunger‘, sagte Schaf.“

Der Wolf verspricht dem Schaf „Erfahrungen“. Das Schaf denkt dabei an einen spannenden Ort (wie wundervoll ist die Idee zu diesem Missverständnis?) und macht sich mit ihm davon. Die Freundlichkeit des Schafs stellt dann alsbald den Hunger des Wolfes vor Probleme. Und uns beim Lesen immer wieder vor die spannende Frage: Schnappt er nun gleich zu?

Besonders haben uns auch die Bilder gefallen: Ein Großteil ist gezeichnet, dazwischen versteckt sich gleichzeitig eine geniale Verwendung der Collage-Technik. Die Schafswolle ist ein mit einem weissen glatten Strickmuster hinterlegt, der Schnee echter Schnee.

So hatten wir auch immer viel zum Gucken, wenn das Schaf, weiterhin in Unkenntnis der wölfischen Absichten, über sich hinauswächst.

Ich verrate hier nun ein bisschen das Ende, weil es auch zeigt, was mir an dem Buch besonders gefallen hat. 

„Armer Wolf!“, hat mein fast 9jähriger Sohn am Ende der Geschichte immer wieder gesagt. Ja, armer Wolf, der lieber die Einsamkeit wählt, bevor er das Schaf noch verletzen könnte. Und so traurig das auch ist, finde ich hier sehr gelungen, dass hier zwar eine Freundschaft zwischen Wolf und Schaf entsteht, aber sich damit nicht alles in eitel Sonnenschein auflöst, wie das sonst oft in Kinderbüchern geschieht.

Sich selbst zu kennen und genau deswegen Verantwortung zu übernehmen, das ist etwas, das Kinder und Erwachsene lernen müssen. Und wenn wir das alle tun, dann gehören irgendwann auch toxische Beziehungen der Vergangenheit an. Und dann können wir freundlich sein, ohne, dass das ausgenutzt wird.

Kommentare: 14
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Cover des Buches Glück für alle Felle (ISBN: 9783737341660)Chris_86s avatar

Rezension zu "Glück für alle Felle" von Meg Rosoff

Manchmal müssen Hunde ihre Herrchen erziehen
Chris_86vor 2 Jahren

Darum geht‘s

Mama Peachy ist es Leid für alle zu kochen, aufzuräumen, Streit zu schlichten und den Wecker zu spielen. Sie nimmt sich ihre Yogamatte und tritt in den Streik. Zu Beginn jubelt die Familie, doch schnell wird klar: Es ist ganz schön doof, wenn sich niemand um den Haushalt kümmert. Derweil möchte Betty einen Hund adoptieren und so zieht Mister Tavish bei seiner neuen Familie ein. Gemeinsam mit Betty versucht er dem Chaos Herr zu werden.

 

Umsetzung

Die Idee zu dieser Geschichte finde ich toll. Hier fragt man sich wirklich, ob die Familie den Hund adoptiert oder ob es nicht doch umgekehrt ist. Fest steht: Mister Tavish ist ein ausgefuchster Hund, der sich liebevoll um seine neue Familie kümmert.

„Mister Tavishs Entscheidung, die Familie Peachy zu adoptieren, war nicht die vernünftigste in seinem Leben. Er spürte sofort, dass sie nicht zu den pflegeleichten Familien gehörte, die sich mühelos an das Leben eines Hundes anpassen. Er spürte: Sie waren eine Familie mit Problemen.“

Welches Kind kennt sie nicht, die schwierigen Eltern? Besonders Olli und Ava freuen sich, als ihre Mama verkündet in den Streik zu treten. Nur Betty hat da so ihre Bedenken.

„Am Anfang freuten sich die jüngeren Peacheys.

„Schluss mit gesundem Essen!“, rief Ollie, zwölf Jahre alt, und riss begeistert die Arme hoch.

„Schluss mit mütterlicher Unterdrückung!“, ächzte Ava, vierzehn Jahre alt, und blickte von dem Buch auf, das sie gerade las (Die Familie – Eine Geschichte der Verzweiflung).“

Das ganze Buch über bleibt die Mutter mit ihren Yogaübungen präsent. Und plötzlich merkt man: Es ist schon ganz schön viel Arbeit, die im Haushalt anfällt und wenn Mama keine Lust mehr hat, sich darum zu kümmern, dann wird es eng.

Alle Figuren dieser Geschichte sind sehr sympathisch. Olli und Ava kommen so langsam in die Pubertät, da ist alles ätzend – vor allem die Eltern. Betty als Nesthäkchen hat die Familie aber ganz gut im Griff. Die fast Neunjährige bildet ein tolles Gespann mit Mister Tavish. Die Mutter ist nach ihrer Kündigung tiefenentspannt und genießt ihre neue Freiheit in vollen Zügen. Der Vater hingegen wirkt leicht überfordert und gereizt. Insgesamt ergibt das eine sehr unterhaltsame Mischung.

„Ava hielt diese Unterhaltung sorgfältig in einem braunen Notizbuch fest. Sie hoffte, dass sich ihr Buch Erinnerungen an eine zerrüttete Kindheit irgendwann für sehr viel Geld verkaufen und ein internationaler Bestseller werden würde.“

Am Ende des Buches gibt es das Rezept zur leckeren Hühnerbrust mit Reis, die Betty für Mister Tavish zubereitet. Ebenso ein paar Hinweise zur Hundehaltung.

Meg Rosoff hat ein Herz für Hunde. Deshalb spendet sie ihr Autorenhonorar an Blue Cross. Am Ende des Buches stellt sie die Organisation kurz vor. Und sie wirbt dafür Tiere aus Heimen ein liebevolles Zuhause zu geben.

 

Und hier die Kurzzusammenfassung

+ witzig

+ sympathische Figuren

+ aus dem Alltag einer Familie

+ Wertschätzung für die Arbeit im Haushalt

 

Meine Meinung

Ich habe immer wieder herzlich lachen müssen. Die Familie Peachy hat so einige Probleme, aber zum Glück ist Mister Tavish bereit sie zu adoptieren. Er heckt mehrere Pläne aus, um die Missstände bei den Peachys zu beheben. Diese Geschichte ist lustig und trotzdem ernst. Wenn Mütter in den Streik treten, merkt man ganz schnell, was sie im Haushalt leisten und das man das allzu gern als selbstverständlich wahrnimmt.

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