Anke Girod

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Autorenbild von Anke Girod (©Stefanie Brügge)

Lebenslauf von Anke Girod

Die Lehrerin, die zauberhafte Kinderbücher schreibt: Schon immer hatte die deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin Anke Girod eine Schwäche für fantasievolle Geschichten, doch sollte es eine Weile dauern, bis ihre eigenen veröffentlicht wurden. So arbeitete Girod erst einmal 13 Jahre als Lehrerin und stellvertretende Leiterin an verschiedenen Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Auch war sie als systemischer Coach tätig und unterrichtete an der Universität Hamburg Konstruktive Kommunikation. Schließlich erfüllte sie sich einen Traum und belegte den Studiengang Kinder- und Jugendliteratur an der Hamburger Akademie für Fernstudien. Dort wurde sie gleich mit einem Förderpreis geehrt. In der Verlagsgruppe Oetinger erschienen 2017 mit „Junis Reise oder Wie Miss Pabs das Glück vergaß“ und „Henry, Smuti und die Woche der doppelten Wunder“ die ersten beiden ihrer fantasievollen Geschichten. 2018 folgte „Cupcakes und Vanilleküsse“, die turbulente Geschichte um Gwen, die mit ihrer Familie aufs Land ziehen muss und darauf überhaupt keine Lust hat. Als „Emma Ryan“ unterstützte Anke Girod YouTube-Star Anna Blue bei der Bearbeitung ihrer Tagebuchnotizen. Daraus entstand 2015 das E-Book „Anna Blue. Mein geheimes Tagebuch“. Anke Girod lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und einem Kater in Hamburg.

Alle Bücher von Anke Girod

Cover des Buches Das Marzi rettet die Tortentiere (ISBN: 9783522185240)

Das Marzi rettet die Tortentiere

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Erschienen am 15.08.2019
Cover des Buches Cupcakes und Vanilleküsse (ISBN: 9783841505248)

Cupcakes und Vanilleküsse

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Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches Kakaoherz & Listenliebe (ISBN: 9783841506535)

Kakaoherz & Listenliebe

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Erscheint am 06.03.2021
Cover des Buches Das Marzi rettet die Tortentiere (ISBN: 9783844920932)

Das Marzi rettet die Tortentiere

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Erschienen am 30.08.2019

Neue Rezensionen zu Anke Girod

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Rezension zu "Das Marzi rettet die Tortentiere" von Anke Girod

Marzipanus steht für Chaos
sandra123vor einem Jahr

Mina Winnipu backt für ihr Leben gerne und erschafft dabei das Marzi. Das Marzi, ein kleiner Marzipanmaulwurf mit dem Namen Marzipanus Maulwurfshaugus von Mawurfungshausen, konnte nur durch die Vorhersehung des Marzipan-Orakels durch eine Verkettung von Gegebenheiten das Licht der Welt erblicken. Seine neue "Besitzerin" Mina findet ihn einfach nur toll und will ihn deshalb vor allen aus Sicherheitsgründen verstecken. Da das Marzi jedoch einige, ihm eher unbekannte Aufgaben zu erledigen hat, wie etwa zu helfen, ist der Schlamassel nicht fern. Auf Mina zu hören ist definitiv nicht seine beste Stärke.


Das kleine Anhängsel bringt sich selbst und teilweise auch Mina immer wieder Ärger ein. Der kleine Maulwurf ist äußerst neugierig und auch forsch, so dass er wenig für Minas Ansagen übrig hat. Witzigerweise kommt er immer mit einem blauen Auge davon und die Szenerien werden eher zur Komödie als zur Tragödie. Wir fanden es toll, dass die Freundschaft so innig zwischen Mina, dem Marzi und dann auch noch der besten Freundin Lizzi ist. Sie sind einander nicht böse, sondern achten eher aufeinander und nehmen die Probleme einander ernst. 

Jedoch hat der kleine Maulwurf auch einiges an Unruhe in die Geschichte gebracht. Wir fanden es an manchen Stellen nicht extrem spannend, sondern eher ein bisschen anstrengend, da das Marzi nur Chaos zu verursachen scheint. Seine Wortneubildungen fanden wir aber oft sehr lustig. 

Auch Minas extreme Selbstständigkeit (für ein Mädchen in der 2. Klasse) fanden wir etwas unrealistisch. Sie scheint regelmäßig das komplette Umfeld mit Gebäck zu versorgen, das sie natürlich komplett selbständig herstellt. Insgesamt schienen uns die Eltern wenig präsent. Natürlich ist es eine fiktive Geschichte, trotzdem war es etwas auffällig.

Thematisch gesehen war es jedoch schön zu lesen, dass sich die Autorin das Thema Schulmobbing vorgenommen hat und auch wirklich toll umgesetzt hat. Bereits Grundschulkinder kommen mit diesem Thema in Kontakt.


Die Illustrationen waren uns etwas zu leichtfertig gestaltet. Man erkennt alles, jedoch sind viele Sachen eher "auf die Schnelle" und mit wenigen Strichen angedeutet, als detailliert ausgearbeitet. Mein Sohn bevorzugt detailliertere Bilder in den Büchern, weshalb er diese hier leider nicht allzu lange angesehen hat, was eher untypisch für ihn ist.


Was mich als Mutter etwas gestört hat, waren die eher englisch-basierten Namen. Dieses Problem habe ich oft bei Kinderbüchern und kann einfach nicht nachvollziehen, warum die Namen nicht leicht verändert werden. Ein Leseanfänger wird nicht wissen, wie man Lizzi oder Harriet aussprechen sollte. Ich finde, das macht es für die Kinder nur unnötig schwieriger. Auch den Familiennamen "Winnipu" fand ich stark angelehnt an die bekannte Bärenfigur und eher nicht so toll.

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Rezension zu "Das Marzi rettet die Tortentiere" von Anke Girod

Süße Geschichte mit Platz für mehr
Gwennileinvor einem Jahr

Warum nicht auch mal ein Kinderbuch lesen? Der kleine Marzi ist ein süßer Maulwurf, den Mina für eine Torte modelliert hat. Auf einmal wird dieser Maulwurf lebendig und wirbelt das Leben seiner Schöpferin kräftig durcheinander. Dabei kommt weder der Humor, noch die Moral der Geschichte zu kurz. Mobbing, Neid, Freundschaft und Hilfsbereitschaft werden thematisiert und natürlich mit Happyend behandelt. Und nicht nur das, denn das Ende lässt Platz für eine weitere Marzi-Geschichte. Lustige Freundschaftsgeschichte für Kinder ab 6 Jahren, illustriert mit passenden Szenen zur Geschichte. Lediglich das eine "verdammt" hätte ich aus dem Text gestrichen. Solche Flüche müssen nicht unbedingt in einem Kinderbuch auftauchen, wie ich finde.

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Rezension zu "Das Marzi rettet die Tortentiere" von Anke Girod

Freundschaft und backen....
xena2412vor einem Jahr

Als das Marzi zum Leben erwacht ist Mina geschockt. Wie geht sowas? Aber schon bald ist sie hin und weg von dem süßen Marzipanmaulwurf. Sie kann es sich ohne ihn gar nicht mehr vorstellen, obwohl er ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt und sie mit ihm einige Abenteuer erlegt.

Ich habe die Geschichten meinen Mädels (fast 6 und 8) vorgelesen und wir hatten viel Spaß. Der Text ist leicht verständlich und die Geschichte sehr humorvoll und witzig. Das Marzi muss die Welt erst kennen lernen und macht viel Unfug, was bei Kindern natürlich immer ankommt. Die Illustrationen sind ebenfalls kindgerecht und hilft, dass man sich das Gelesene noch besser vorstellen kann.

Auch einige wichtige Themen werden angesprochen. Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und Mobbing bzw. ungerechtes Verhalten in der Schule. Das Marzi hilft Mina wo er kann und schleicht sich in der Schultasche mit in die Schule um ihr zu helfen. Klare Kaufempfehlung von mir für alle Kids, die gerne witzige Geschichten lesen.

Ich danke dem Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Eine ausführliche Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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