Anke Gröner Nudeldicke Deern

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Inhaltsangabe zu „Nudeldicke Deern“ von Anke Gröner

«Dieses Buch ist kein Diätbuch. Ganz im Gegenteil. Dieses Buch sagt dir: Schmeiß alle Diätbücher weg, die du hast. (Ich weiß, dass du welche hast.) Vergiss das Kalorienzählen, das schlechte Gewissen und fang wieder an, einfach zu essen.» Anke Gröner spricht allen Frauen aus der Seele, die auch schon einmal mit ihrem Körper gehadert haben. Anekdotenreich, witzig und sehr bissig erzählt sie von den Absurditäten, die Frauen in Umkleidekabinen erleben, von bekloppten Diätversuchen und dem Frust beim Blick in den Spiegel, mit dem man sich immer wieder auseinandersetzen muss. Dabei kann das Leben doch so schön sein, wenn man die Kleidergröße nicht das Maß aller Dinge sein lässt. In diesem Sinne: Free your mind – and your fat ass will follow!

Das ist wirklich kein Diätbuch, sondern ein Buch von jemandem, der gelernt hat, wieder zu genießen. Inspirierend und macht Appetit auf mehr!

— Anmara

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    Nudeldicke Deern

    capkirki

    Dieses wirklich gelungen Buch hat den Untertitel: “Free your mind and your fat ass will follow” – passt perfekt! Auf dem Klappentext kann man lesen: “Dieses Buch ist kein Diätbuch. Ganz im Gegenteil. Dieses Buch sagt dir: Schmeiß alle Diätbücher weg, die du hast. (Ich weiß, dass du welche hast.) Vergiss das Kalorienzählen, das schlechte Gewissen und fang wieder an, einfach zu essen.” Klingt sympathisch und ist es auch. Ich bin ja auch jemand, der wirklich gern isst, ein Genussmensch durch und durch. Das beschert mir natürlich das ein oder andere zusätzliche Kilo oder auch mal mehr. Dann kommt wieder eine Phase, da will man das nicht mehr und nimmt ab, einige Zeit später futtert man dann wieder und schon geht das Ganze von vorne los… Daher war ich neugierig, was Anke Gröner so zu schreiben hat und ich muss sagen, sie hat den Nagel ziemlich auf den Kopf getroffen. Sie berichtet über das verrückte Frauenbild, das unser Leben bestimmt, über Selbstzweifel, Vorwürfe, den Verzicht und Verbote und den Frust, der daraus entsteht. Irgendwann machte es in ihrem Leben dann aber “Klick” und Anke hörte auf, sich nach der Gesellschaft zu richten, sondern hörte nur noch auf sich und ihren Körper. Sie begann, wirklich zu kochen, mit frischen Zutaten und viel Spaß an der Sache und irgendwann purzelten die Pfunde von allein, ganz ohne Druck. Ihre Einstellung entspricht der meinigen, Schönheitsideal links liegen lassen und in sich selbst reinhören, sich so annehmen, wie man ist und sich den Spaß am Leben und auch am Essen nicht verderben lassen.

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    Mirka

    14. March 2013 um 19:41

    In “Nudeldicke Deern” rechnet Anke Gröner ab – mit sich selbst, mit der Lebensmittel- und Diätindustrie, mit einer Gesellschaft, die Schönheitsideale reproduziert, die den Vergleich mit einem sich immer enger zusammenschnürenden Korsett nahelegt. Sie schreibt von ihren Essgewohnheiten, davon, wie sie immer wieder abgenommen hat, um kurz darauf das gleiche Gewicht wieder zuzunehmen, darüber, wie sie sich trotz “Normalgewichts” bereits als Teenager fett und hässlich gefühlt hat, Komplimente nicht annehmen konnte, wie sie jahrelang heimlich gegessen hat, um von Außenstehenden nicht als “undisziplinierte, fressende Dicke” zu gelten. Und vor allem berichtet sie davon, wie unglücklich sie war, wie wenig Essen noch Genuss war, sondern Sünde. Geändert hat sich all das erst, als sie eine Bekannte einlud, die als Ernährungsberaterin arbeitete und Gröner und ihrem Partner gutes Essen zeigte, ihnen dabei half, gerne zu Essen und mit einer neuen Wertschätzung. Für Gröner begann eine Reise, eine Reise, auf der sie sich immer noch befindet: Auf der zur Selbstannahme. “Ich bin okay, ich mag mich”, diesen Gedanken sollten wir uns alle zum Ziel setzen, auch wenn es schwer fällt. Weil da ein bisschen zu viel Speck sitzt oder die Nase zu groß ist. Wir müssen lernen, auf unsere Körper zu hören, Vorurteile überwinden (Statistiken über die verfettende Gesellschaft sind vor allem der Pharmaindustrie dienlich, die jährlich milliarden mit Diätprodukten umsetzt – alleine in Deutschland!) und vor allem, sollten wir aufhören, Vorurteile selbst – bewusst oder unbewusst – zu reproduzieren. Früher, so Gröner, habe sie, beim Betreten eines Raumes immer Ausschau nach einer Person gehalten, die dicker als sie sei, um sich selbst aufwerten zu können, ein Verhalten, von dem niemand etwas habe. Besonders schön fand ich auch, wie Gröner darauf aufmerksam machte, dass wir in einer Zeit leben, in der alle nahezu krankhaft darauf aus sind, individuell zu sein – solange, bis es zum Gewicht käme, da müssen plötzlich alle gleich sein. Zwei Dinge sind mir klar geworden. Zum einen, dass ich selbst bei mehreren Gelegenheiten diskriminierendes Verhalten an den Tag gelegt habe, dass Vorurteile, mit denen man aufwächst, sich so tief im Unterbewusstsein verankern, dass man entweder gar nicht oder erst sehr spät beginnt, sie zu reflektieren oder zu hinterfragen. Zum anderen, dass all die “Komplimente”, die ich im vergangenen Jahr erhielt, weil ich einige Kilo (ungewollt oder zumindest unbeabsichtigt, durch meine Ernährungsumstellung und, ähnlich wie Gröner, einer neuen Wertschätzung von Essen und Nahrungsmitteln geschuldet) abgenommen hatte. Von “Wow, echt krass, wie viel du abgenommen hast, das steht dir richtig gut!” bis hin zu “Wie hast du das denn gemacht? Ich will auch abnehmen?” - eine Aussage, die besonders von in meinen Augen dünnen bis sehr dünnen Menschen getroffen wurde. Indirekt implizieren mir alle Bemerkungen, mit denen ich konfrontiert worden bin: Mit knapp 68, 69 Kilo auf 1,76 Metern wurde ich als “irgendwie pummelig” wahrgenommen – etwas, das so absurd ist, dass man mit dem Kopf gegen die Wand laufen möchte. Auch die Spekulation, ich hätte für einen Typen abgenommen, stand im Raum – etwas, das mir zeigt, wie wenig mich die Leute kennen, die mir zu meinem Abnehmen “gratuliert” haben. “Du bist, was du wiegst – Hauptsache es ist nicht viel”, das müssen wir überwinden – und das schaffen wir nur gemeinsam und, leider, auch nicht von heute auf morgen. Praktisch: “Nudeldicke Deern” ist im Februar als Taschenbuch erschienen, sodass ich es problemlos allen tollen Menschen schenken kann, die ein wenig mit sich hadern. Einen Versuch wäre es auch wert, es Menschen unterzujubeln, die einen Berg von Vorurteilen (“Was diese Dicken den Krankenkassen kosten! SCHRECK-LICH!”) mit sich herumschleppen. Danke jedenfalls für dieses tolle, informative und befreiende Buch, Anke!

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    Tialda

    07. March 2013 um 15:49

    Rezension: Von Anke Gröners “Nudeldicke Deern: Free your mind and your fat ass will follow” erwartete ich eine unterhaltsame Lektüre über das Leben mit Übergewicht. Was mich erwartete, war letztendlich aber viel mehr und gab mir eine andere Sicht auf meinen Körper und Essen. Die Autorin betreibt einen viel gelesenen Blog und dies spiegelt sich auch in ihrem Schreibstil wider. Einerseits berichtet sie witzig und selbstironisch von eigenen Erfahrungen, so dass man sich kugeln könnte vor Lachen – schreibt aber im gleichen Absatz derart nachdenklich machende Worte, dass einem sofort ein “Ja… irgendwie hat sie damit vollkommen recht – ich sollte meine Prioritäten überdenken” durch den Kopf schießt. Anke Gröner erzählt ihre eigene Ess- und damit Körpergewichtsgeschichte und vom jahrelangen Hadern mit ihrem nach gesellschaftlichen Maßstäben zu füllig geratenem Körper. Von Diäten, dem Erfolg am Anfang und der Zunahme, nachdem man wieder wie gewohnt isst. Und vor allem von der Wende in ihrem Leben, nachdem sie Besuch von einem Foodcoach hatte und wie sie dabei lernte bewusst und genussvoll zu essen. Sie hat größtenteils Frieden mit ihrem Körper und dem Dicksein geschlossen, was ich ihr eigentlich auch abnahm, obwohl immer wieder Absätze wirken, als würde sie sich rechtfertigen wollen. Ich finde “Nudeldicke Deern” im Prinzip richtig gut und nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, war ich erstmal regelrecht euphorisch von wegen “Wuuu… dick sein ist nicht schlimm, ich bin trotzdem toll – nur noch essen was einem schmeckt – yaaay.” Allerdings halte ich das für etwas gefährlich. Ich habe mir danach noch weiter Gedanken gemacht, kann mir aber vorstellen, dass sich viele Dicke an dieses Buch klammern und sich somit einreden, dass alles gut wäre, auch wenn sie 150 Kilo wiegen. So ist das aber leider dann doch nicht! Wer genau liest, bemerkt, dass Frau Gröner erst so zufrieden ist, seit sie sich mit guten Lebensmitteln ernährt, zu denen viel Gemüse, Obst und andere, ganz bewusst ausgewählte Zutaten gehören. Man sollte sich mit Ernährung beschäftigen, anstatt überhaupt nichts, einseitig oder wahllos zu essen und das gesunde Mittelmaß finden. Diese Botschaft hätte gern noch ein bisschen deutlicher hervorgehoben werden dürfen im Buch – dann hätte ich sogar 5 Sterne vergeben. Fazit: Weg von unsinnigen Diäten und hin zu bewusstem Essen ohne Reue. Ein Buch das einen guten Anstoß geben kann seinen Körper auch mit Übergewicht zu mögen. Man sollte aber nicht denken, dass man mit dem Kauf des Buches sein Gehirn an der Kasse lassen kann – wenn man will kann man das Ganze nämlich ordentlich falsch verstehen.

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2012 um 21:20

    Dies ist kein Diät-Buch.....und wer die bekannte Hamburger Bloggerin kennt, würde auch nicht auf den Gedanken kommen, es könnte ein Diät-Buch sein. Im Gegenteil, das Buch legt uns das Essen ans Herz, das genussvolle, bewusste Essen mit guten Zutaten. Und wer noch immer nicht weiß, wo und wie die meisten Supermarkt-Lebensmittel herkommen, bekommt hier manchen Tip zum weiterrecherchieren. Frau Gröner macht uns Mut zu unserer Figur zu stehen, wie sie auch immer aussehen mag. Und wie immer kommt auch der Humor und die feine spitze Zunge von LaGröner hier nicht zu kurz. Ich sage nur: Danke.......Anke !! Schaut mal rein: www.ankegroener.de

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    saba

    11. February 2012 um 15:22

    „Ist mein Bauch zu dick, mein Hintern zu breit oder meine Oberarme zu schlaff?“ Welche Frau kennt nicht diese quälenden Selbstzweifel beim Blick ins eigene Spiegelbild. Anke Gröner, eine der bekanntesten Bloggerinnen Deutschlands und nach eigenen Aussagen selbst übergewichtig, hat mit „Nudeldicke Deern“ ein Buch geschrieben, das vor allem erreichen will, dass wir uns so annehmen wie wir sind. Egal ob dick, dünn, klein, groß oder mit Pickeln im Gesicht. Hauptsächlich handelt „Nudeldicke Deern“ vom Kampf gegen überflüssige Pfunde. Frau Gröner hat dabei allerdings nicht den millionsten Diätplan niedergeschrieben, sondern klärt viel mehr über Nahrung und Essverhalten auf. Da geht es zum Beispiel darum, wie viel Erdbeere in einem Erdbeerjoughurt wirklich enthalten ist oder wie die Fleischindustrie funktioniert. Immer wieder verweist Anke Gröner dabei mit Fußnoten auf weiterführende Lektüre. Ebenso geht die Autorin auf die teilweise haarsträubenden Methoden der Schönheitschirurgie ein, die eine Gewichtsreduktion versprechen. Besonders grausam fand ich „Tongue Patch-Methode“. Trotz all dieser eher negativ besetzten Themen in Verbindung mit Gewicht und Nahrung, kommt die Bedeutung von Genuss in dem Buch trotzdem nicht zu kurz. Frau Gröner selbst hat sich einem fünftägigen Foodcoaching unterzogen und dabei mit 40 Jahren das Essen erlernt. Ihre neue Begeisterung für bewusstes einkaufen und kochen war so ansteckend, dass ich sofort in meine Küche stürmen wollte, um selbst etwas auszuprobieren. Am Ende des Buches finden sich viele interessante Internetseiten zu den Themen Gewicht, Essen und Körperakzeptanz, die ich sicher in den nächsten Tagen besuchen werde. Besonders angenehm fand ich während der Lektüre auch, dass die Autorin nicht für sich selbst in Anspruch nimmt, der Weisheit letzter Schluss gefunden zu haben. Die Unsicherheit und Wut die zwischen einigen Zeilen herauszulesen ist, machen die Lektüre besonders glaubwürdig und authentisch. Einziger kleiner Kritikpunkt waren die vielen Statistiken im Mittelteil des Buches, die mich mit ihrer Fülle manchmal überfordert haben. Fazit: Ein lohnenswertes Buch für alle, die immer wieder mit ihrem Körper hadern.

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  • Leserunde zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    ankegroener

    Leserunde Hallo zusammen. Ich freue mich darüber, mit euch eine Leserunde zur „Nudeldicken Deern“ durchzuführen. Darum geht's: Ich bin dick. Und das ändert sich auch nicht mehr. Vor einigen Jahren habe ich meine Ernährung umgestellt auf: Ich esse alles, was ich möchte. Ich esse, wenn ich hungrig bin, ich esse nicht, wenn ich nicht hungrig bin. Und: Ich ignoriere alle Ernährungswissenschaften, Diätpläne, Zeitungsartikel, die mir erzählen wollen, wie „richtiges Essen“ denn nun geht. Ich höre nur noch auf mich und meinen Körper. Seit ich esse, was ich möchte, geht es mir körperlich und vor allem seelisch so gut wie noch nie. Ich bin sogar etwas dünner geworden, aber darum geht es gar nicht. (Denn dass ich dadurch abgenommen habe, indem ich esse, was ich will, passt schließlich gar nicht in die ganzen beknackten Diätpläne, die uns verkauft werden.) Ich bin immer noch dick, aber auf einmal ist mir klar, dass das überhaupt nicht schlimm ist, ganz gleich, was mir die Medien eintrichtern wollen. In der „Nudeldicken Deern“ geht es anfangs um meine Geschichte, und dann räume ich großflächig mit den ganzen widerlichen Vorurteilen auf, die dicke Menschen ertragen müssen. Es geht um die Sinnlosigkeit des BMI, Schönheitsideale, denen kaum jemand entsprechen kann, und ich erzähle ein bisschen was darüber, wie ich mich heute ernähre. Interessanterweise sehr gesund, seit ich Salat nicht mehr als etwas ansehe, das ich nur esse, weil es wenig Kalorien hat, sondern als etwas fantastisch Buntes, das verdammt lecker ist. Wer das Buch lesen möchte, kann sich bis Sonntag, 25. September, hier bewerben. Ich freue mich auf euch.

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    Arwen10

    21. October 2011 um 06:33

    Dieses Buch ist kein Diätbuch.Ganz im Gegenteil. Dieses Buch sagt dir: Schmeiß alle Diätbücher weg, die du hast. Vergiss das Kalorienzählen, das schlechte Gewissen und fang wieder an, einfach zu essen. Die Autorin berichtet in diesem Buch, wie sie jahrelang auf die Diätschiene aufgesprungen ist. Das Umdenken kam durch eine Freundin, die ihr die Vielfältigkeiten der einzelnen Nahrungsmitteln gezeigt hat. Aber anstatt Diät zu halten, hat Frau Gröner immer wieder neue Nahrungsmittelkombinatonen ausprobiert und ab sofort selbst gekocht und sorgfältig eingekauft. Dabei hat sie alles gegessen, was ihr schmeckt, auch Schokolade und Fett in Form von Öl und Sahne z.B. Dinge, die man als Dicker normalerweise nicht essen will und wenn doch, dann hat man ein schlechtes Gewissen. Frau Gröner hat nebenbei noch einige wissenswerte Fakten zusammengetragen, z.B. dass nicht bewiesen ist, dass Dicke die ganzen Krankheiten bekommen, die man ihnen nachsagt. Dass aber sehr wohl Dicke, die dauernd Diät halten, nichts Gutes für ihre Gesundheit tun. Das Thema Magenoperationen wird auch angesprochen und nun kann der Leser/die Leserin aus den vorliegenden Informationen eine Entscheidung treffen. Mache ich so weiter wie bisher oder ändere ich was, ändere ich mein Denken über mein Leben, über das Dicksein. Erstaunlich ist, dass Frau Gröner obwohl sie sich immer satt gegessen hat und alles gegessen hat, was ihr schmeckte, abgenommen hat, ganz ohne Diät. Ein sehr interessantes Buch. Das mich erstmal dazu gebracht hat mich mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen und mehr selbst zu kochen. Und was mein Denken angeht,ich hoffe, dass ich es schaffe umzudenken. Das ist mit das Wichtigste. Mir geht es nach diesem Buch gut und ich hoffe, dass noch viele es lesen und es ihnen danach auch gut geht.

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    Sophia!

    14. October 2011 um 00:15

    "Ich lerne essen. Mit 40. Irgendwann muss man ja anfangen. - Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und hungrig. Und mies drauf." _ Diese Worte begegnen den Lesern als eine der vielen interessanten Kapitelüberschriften in diesem Titel, der sich von bereits erschienenen Diät-Büchern deutlich unterscheidet. Denn hier geht es nicht darum, möglichst wenig zu essen, sondern eine gesunde Einstellung zum Thema Essen und Ernährung zu generieren. Der Weg dorthin, so die Autorin, führt über die Erkenntnis des "guten" Essens und gipfelt in einer besseren Akzeptanz des eigenen Körpers, ganz ohne Vorwürfe. Mit Hilfe eines speziellen Foodcoachings konnte ihre Einstellung zum Essen dauerhaft verbessert werden. Auch die Wichtigkeit einer selbst zubereiteten Mahlzeit machte das Foodcoaching deutlich. In dem Text schildert Anke Gröner eine Reihe eigener Erfahrungen und Einstellungen zu häufig diskutierten Themen wie Bio-Markenlabels, Magen-Ops oder dem Wunsch, irrealen Bildern entsprechen zu wollen, die die Medien uns täglich präsentieren. Auf humorvolle Weise lernen die Leser Alltagserlebnisse der Autorin kennen und finden sich in so mancher Situation wieder. Ironisch, heiter und an keiner Stelle langweilig, Ein außergewöhnliches tagebuchartiges Werk, das zu sinnvillen neuen Sichtweisen führt. Ebenfalls zu empfehlen ist der zum Buch passende Blog! _ Fazit: Ein befreiendes glücklich machendes Buch. Sprengen wir endlich die Ketten der Diätmaschinerien für einen angemesseneren Umgang mit uns selbst.

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    Gurke

    09. October 2011 um 16:27

    Als dicker Mensch hat man es nicht leicht im Leben.. Man muss sich auf der Straße die abschätzigen Blicke gefallen lassen, vielleicht das ein oder andere Mal sogar einen fiesen Spruch einstecken, um sich zum krönenden Abschluss des Tages selbst zu hassen und den eigenen Körper mit jedem einzelnen Pfündchen zu verfluchen. Muss das sein? Anke Gröner verneint das mit aller Heftigkeit und ruft zum genauen Gegenteil auf, nämlich: liebe deinen Körper und genieße das Essen! Die Autorin führt schon eine ganze Weile einen Blog (http://deern.ankegroener.de/blog/) auf dem sie ihr Leben als Leid geplagte in der „schlanken Gesellschaft“ auf die Schippe nimmt. Sie räumt mit Mythen auf, so zum Beispiel, dass sie als Kind in die Sparte der „Dicken“ eingeordnet wurde, obwohl sie nach heutigem Standard im normalen Bereich gewesen wäre und zeigt damit, wie wahllos der BMI-Index oder andere gut gemeinte Skalen sind, nach denen man sich nach dem Gewicht und sonst nichts identifizieren muss. Wie wahrscheinlich Jede/r hat auch die Autorin schon unzählige Diäten ausprobiert, um immer wieder mit dem gleichen Ergebnis durch das Leben zu gehen: Der Jojo-Effekt schießt zurück, denn hungern ist unnatürlich und bescheuert – so sieht es unser Körper und so sollten wir es endlich auch sehen! :-) Mit Hilfe eines Foodcoaches lernte Anke Gröner die Freude am Kochen und eine unbekannte Lust auf frische Nahrungsmittel – OHNE chemische Inhaltsstoffe. Dabei sagt sie deutlich, dass es ihr dabei nicht um das Abnehmen ging bzw. geht, sondern um eine gesunde Einstellung zum Essen. Obwohl ich mir selbst (noch?) nicht die Zeit nehme, täglich frisch zu kochen und meine Lebensmittel auch gerne in einem großen Supermarkt einkaufe – statt im Bio-Laden, kann man sich den begeisterten Beschreibungen der Gerichte oder neuen Geschmackserlebnissen nicht entziehen und würde am liebsten sofort selbst die Löffel schwingen. Mit viel Witz und Selbstironie erzählt sie Anekdoten aus ihrem Leben, die aufrütteln sollen und es auch tun! Denn nach der letzten Seite dachte ich auch: „Warum mache ich mir mein Leben so schwer, nur weil andere aus Frust Kalorien zählen?“. Man ist nicht automatisch ein schlechter Mensch, wenn man gerne Schokolade isst und der BMI nicht im perfekten Bereich liegt. Eine zufriedene Ausstrahlung hilft dem Körper und der Psyche und macht damit 100% mehr glücklich, als eine missglückte Diät, denn gegen unsere Gene können wir nichts tun und solange die Gesundheit nicht unter dem Übergewicht leidet, sollte man einfach leben! Danke Anke für dieses wundervoll motivierende und aus dem Herzen einer dickeren Frau für alle Dicken dieser Welt geschriebene Buch!

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  • Rezension zu "Nudeldicke Deern" von Anke Gröner

    Nudeldicke Deern

    halbbluthobbit

    19. September 2011 um 22:58

    "Dieses Buch ist kein Diätbuch. Ganz im Gegenteil. Dieses Buch sagt dir: Schmeiß alle Diätbücher weg, die du hast. (Ich weiß, dass du welche hast.)" Alles beginnt mit einer Mail. Im August 2009 passiert es: Anke Gröners Finger überholen ihre Gedanken, tippen eine Mail an Silke Lu Nolden, die Freundin und Ernährungsberaterin und bevor Anke weiß, wie ihr geschieht oder sie es sich anders überlegen kann, klickt ihr Zeigefinger schon auf "Senden". Inhalt der Mail: "Bring mir bei, richtig zu essen." Seit 2002 schreibt Anke Gröner Dinge ins Internet. Wer ihren Blog unter ankegroener.de regelmäßig verfolgt, dem ist geraten, das nicht mit nüchternem Magen oder vor einem anstehenden Wocheneinkauf zu tun. Wenn man nämlich eine Weile in Ankes Blog gelesen hat, möchte man in der Regel sofort etwas wirklich richtig gutes, leckeres kochen, sich einen Wein dazu eingießen und feiern, dass es so viele wunderbare Dinge auf der Welt gibt, die einem das Leben verschönern, so sehr zelebriert und feiert sie das Essen und das, was es mit einem machen kann. Dem war nicht immer so. Seit der verhängnisvollen (folgenschweren?) Mail in jenem August kann der geneigte Leser erleben, wie es Anke Gröner gelingt, nicht nur nach 25 endlosen Jahren voll mit Diäten, Rückfällen, Jojo-Effekten, Selbsthass und Verzicht Frieden mit ihrem Körper zu schließen, diesem nicht normgerechten, widerstandsfähigen Körper, der alle Versuche, ihn in eine gesellschaftlich akzeptierte Form zu ringen, rigoros ablehnt. (Applaus an dieser Stelle, mein Freund.) Man könnte fast sagen: Anke lernt essen. Genußvolles, reichhaltiges Essen mit qualitativen Zutaten - "gutes Futter", wie sie selber sagt. Alleine diese Entwicklung schriftlich nachzuverfolgen ist ein Vergnügen für sich. Aber Anke Gröner setzt noch einen drauf: "Free your mind and your fat ass will follow" - die "Nudeldicke Deern" zu lesen gleicht einem gemütlichen sonnigen Nachmittag auf der Terasse, mit Kaffee und Kuchen, einem Abend, den man in seine Bettdecke gekuschelt mit einem Buch und einem Glas leckeren Wein verbringt. Es ist nicht einfach nur ein Anti-Diät-Buch, sondern eine Streitschrift gegen die allgemeine Wahrnehmung "dicker" Menschen in dieser Gesellschaft; Anke Gröner räumt mit dem Mysterium des angeblich unfehlbaren BMI auf, erläutert den Sinn bzw.Unsinn moderner Maßnahmen zur dauerhaften Gewichtsreduktion und ihre gefährlichen Nebenwirkungen, macht einen kurzen Abstecher zur Wegwerfgesellschaft und der Qualität und Herkunft unserer Lebensmittel, streift den Vegetarismus und die Bio-Lebensmittel, um am Ende (und immer wieder zwischendurch) zu konstatieren: "Ich bin okay. Du bist okay. Und wer damit ein Problem hat, kann sich verpissen." Die Nudeldicke Deern ist eine wunderbare Balance zwischen der persönlichen Geschichte von Anke Gröner, die nach 25 Jahren dem Selbsthass stolz den Mittelfinger zeigt, und einem Sachbuch, dass kurz, knapp, und doch umfassend informiert, stets in dem ironisch-herzlichen Ton, der auch im Blog vorherrscht und mich einiges Mal laut auflachen ließ. Selbst das Literaturverzeichnis habe ich mir durchgelesen, nicht nur im Bestreben, weitere Bücher zum Thema auf meine Leseliste zu setzen, sondern auch, um die Minuten, bis ich Abschied nehmen musste, bis die letzte Seite gelesen war, hinauszuzögern, bis ich mit einem Seufzen das Buch zuklappte. .... Am folgenden Abend marschierte ich nach Feierabend in einen Supermarkt meines Vertrauens und kaufte die erste Flaschen Weißwein meines Lebens. Um es mit den Worten der Autorin höchstselbst zu sagen: "Das wird der Beginn einer wunderbaren Freundschaft." Danke, Anke, für dieses Buch.

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