Anke Höhl-Kayser Das Geheimnis der Sternentränen

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Sternentränen“ von Anke Höhl-Kayser

Im Jahr 2162 ist die Erde hoffnungslos verseucht. Um die Umweltbedingungen vergangener Tage erforschen zu können, richtet die Wissenschaftlerin Jade einen Zeitkorridor ein. Da steht plötzlich Ranon vor ihr - der junge Mann, der vom mittelalterlichen Planeten Ägeon stammt, ist über den Korridor auf die Erde gelangt! Das Potenzial des Portals zwischen den Welten bleibt nicht unbemerkt: Die beiden Despoten, die über die Erde und Ägeon herrschen, wollen es jeweils für sich nutzen, um den anderen Planeten zu erobern … Als Jade und Ranon entdecken, dass ihnen dabei eine ganz besondere Rolle zugedacht ist, fliehen sie gemeinsam vor den Häschern der Regenten. Zusammen mit Keiare, einem humanoiden Echsenwesen, versuchen sie, die Pläne der Herrscher zu durchkreuzen und stoßen dabei auf eine geheimnisvolle Legende um die Tränen der Königin Risa. Ist sie der Schlüssel, der es Jade und Ranon erlaubt, das Schicksal ihrer Welten noch zu wenden?

Science Fiction und Fantasy verbinden sich zu einer komplexen Geschichte mit tollen Ideen und für mich besonderen Figuren.

— Marny

Gelungene Fantasy-Science-Fiction-Mischung. Spannend erzählt und mit ungewöhnlichen Protagonisten.

— KlaraBellis

Mit „Das Geheimnis der Sternentränen“ ist der Autorin Anke Höhl-Kayser ein komplexes und spannendes SciFi-Abenteuer gelungen.

— monika_schulze

Eine spannende Zukunft, gefühlvoll erzählt

— anke3006

Spannende Lesestunden sind hier garantiert!

— Buffy2108

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    Das Geheimnis der Sternentränen

    anra1993

    08. June 2017 um 19:12

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Alles wirkt sehr harmonisch und professionell auf mich und mir gefällt die blaue Farbe. Die Autorin hat einen lockeren Schreibstil, der durch seine bildliche weise mit in diese gänzliche neue Welt genommen hat. Sehr gut hat mir gefallen, dass die Autorin in wenigen Sätzen erzählt, was diese Welt besonderes ausmacht und sie sich nicht in langen Fachbeiträgen über die technische Ausstattung auslässt, sondern es spannend und leicht für den Laie verpackt. Die Charaktere waren schön gestaltet und gut ausgearbeitet. Mir hat gefallen, dass sie von unterschiedlichen Welten kamen und somit andere Kenntnisse und Werte mitbrachten. Die Protagonisten Jade, Ranon, Melody und Keiare waren sehr authentisch und gleichzeitig fremd, da sie nicht alle von der Erde stammen. Besonders Melody hat es mir angetan, da sie trotz ihrer Behinderung (Down-Syndrom) in der ach so perfekten Welt das macht, was ihr gefällt. Der Spannungspegel war ziemlich unterschiedlich. Es gab keinen Moment, bei dem ich mich gelangweilt habe, aber es gab Momente, bei dem viel erzählt wurde und nicht viel passierte. Wiederrum gab es andere Momente, bei denen ich kaum durchatmen konnte. Für mich stellte es eine gesunde Mischung an Spannung dar und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Besonders gut hat mir übrigens die Verknüpfung der einzelnen Handlungsstränge gefallen und, dass ich nicht von Anfang an wusste, wie die Geschichte ausgehen wird. Genau genommen wusste ich es bis zum Ende nicht, denn die Autorin hat immer wieder Wendepunkte eingebaut, oder eben mal einen Charakter beseitigt. Wie soll man da wissen, wie es ausgeht?Mir hat das Buch auf jeden Fall gefallen und ich kann es euch empfehlen!

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  • Anke Höhl-Kayser - Das Geheimnis der Sternentränen

    Das Geheimnis der Sternentränen

    Marny

    06. May 2017 um 22:42

    Die Erde im Jahr 2162: Die Menschheit hat alle Ressourcen aufgebraucht und die Umwelt zerstört, der Planet ist hoffnungslos verseucht. Jade, eine 32-jährige Wissenschaftlerin, wird einem Geheimprojekt zugeteilt, um einen Zeitkorridor einzurichten und die Umweltbedingungen vergangener Tage zu erforschen. Durch den Korridor gelangt ein junger Mann zu ihr, Ranon – der jedoch nicht aus einer früheren Zeit stammt, sondern von dem mittelalterlichen Planeten Ägeon. Das Portal zwischen den Welten bleibt nicht unbemerkt: Beide Herrscher wollen es nutzen, um den jeweils anderen Planeten zu erobern. Dabei haben sie Jade und Ranon eine besondere Rolle zugedacht … Die Bedingungen, unter denen die Menschen auf der Erde leben müssen, fand ich sehr bedrückend. Allein die Vorstellung, so wie Jade noch nie den Wind auf der Haut oder den Sand unter den Zehen gespürt zu haben … Aber auch die Einschränkungen durch die Enge in den Wohntürmen, keine Privatsphäre, das Fehlen jeglicher Freiheit – Individualität ist nicht erwünscht. Das alles ging mir sehr nah, sicher auch weil so eine Zukunft beängstigend realistisch ist. Die mittelalterliche Fantasy-Welt von Ägeon hat mich jedoch nicht weniger berührt. Das Leben dort ist auch nicht leicht, ganz allgemein (beispielsweise zerstören giftige Dämpfe die Umwelt und viele Kinder sterben, bevor sie laufen können) aber auch speziell für Ranon, dessen Tage von Gewalt und Verachtung geprägt sind. Die Keiare, humanoide Echsenwesen, haben mich fasziniert – genauso wie die Legende um Das Band der Risa, ein milchweißer Sternenarm, der ganzjährig am Himmel zu sehen ist. Diese Legende zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, sie verbindet alles, ist Beginn und Ende. Es gibt viele Figuren, die mir nah waren und einen intensiven Eindruck hinterlassen haben. Meine Lieblingsfigur ist aber eindeutig Wygo, der Handlanger des Herrschers von Ägeon. Derjenige, der die schwerste und schmutzigste Arbeit erledigen muss – manches davon quält ihn jahrelang. Als Wygo seine väterlichen Gefühle für Jades Zwillingsschwester Melody entdeckt, weiß er nicht mehr, auf welcher Seite er stehen soll. Eine tragische Figur, voller Traurigkeit und Zerrissenheit – es gibt aber auch immer wieder Szenen, in denen man seine liebevolle Seite spürt. Mein Bezug zu Melody ist nicht ganz so intensiv, aber ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen. Für mich eine besondere und unheimlich liebenswerte Figur, denn sie schlägt sich in einer Welt voller vermeintlich perfekter Menschen mit Down-Syndrom durch. Ich mag ihre ganz eigene Wahrnehmung und den Mut, trotz allem Dinge zu tun, die eigentlich verboten sind. Dinge, die für sie wichtig sind – beispielsweise sich selbst einen neuen Namen zu geben, der besser zu ihr passt. „Das Geheimnis der Sternentränen“ war für mich eine fesselnde, stimmungsvolle und berührende Lektüre, die mich auch durch ihre Komplexität und den Ideenreichtum begeistert hat. Ich bin davon beeindruckt, wie sich die anfangs klar getrennten ScienceFiction- und Fantasy-Anteile miteinander verbanden und ein harmonisches Gesamtpaket ergaben. Eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte, die mir mal wieder gezeigt hat, dass es sich lohnt, seiner Neugier zu folgen …

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  • Dystopische Science-Fiction trifft auf Fantasy

    Das Geheimnis der Sternentränen

    KlaraBellis

    02. May 2017 um 20:34

    Die Erde ist samt der Menschheit nach einem Atomkrieg so ziemlich am Ende. Jade ist eine der Wissenschaftlerinnen, die den Planeten retten soll, und zwar durch einen Zeittunnel ins Mittelalter. Schließlich war damals die Luft noch nicht vergiftet und das Weltklima noch in Ordnung. Jade öffnet tatsächlich einen Tunnel, doch das Experiment verläuft ganz anders als gedacht. Zumal aus diesem Tunnel ein junger Mann klettert, der ihr Herz erobert und ihr schnell klar macht, dass die Menschheit weit größere Probleme hat, als der kaputte Planet, auf dem sie dahinvegetiert. Zwei parallele Welten, zwei psychopathische Herrscher, die ihr jeweiliges Volk in Angst und Dummheit halten und gnadenlos unterjochen. Und Völker, die das nur allzu gern mit sich machen lassen, da eigenständiges Denken, viel zu anstrengend ist und potenziell tödlich sein könnte. Im Roman vermischen sich eine dystopische Science-Fiction-Welt und eine eher mittelalterliche Welt, die man zum Genre „High Fantasy“ zählen könnte, auf harmonische Weise. Während man die Fantasywelt weit von sich weisen und als düsteres Märchen abtun kann, wirkt der dystopische Teil der Geschichte oft beklemmend, die Fortpflanzungsmechanismen verstörend und die Organisation der Gesellschaft auf eine gruselige Weise raffiniert – Futter für das Was-wäre-wenn-Denken.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die klar voneinander getrennt sind. Mutig von der Autorin fand ich die Wahl ihrer Protagonisten. So stellen sich hier u.a. eine nicht mehr ganz so blutjunge Frau mit afrikanischen Wurzeln und eine Frau mit Down-Syndrom zusammen mit ihren Freunden gegen die finsteren Machenschaften der Autokraten.Ein Roman für Freunde spannender und kurzweiliger Geschichten mit einem Schuss Tiefgang und einem Anflug von Romantik, ohne ins allzu Kitschige abzugleiten.

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  • Große Unterhaltung

    Das Geheimnis der Sternentränen

    Eva-Maria_Obermann

    22. February 2017 um 15:51

    2162 ist die Umwelt der Erde quasi zusammengebrochen. Die Überlebenden wohnen in großen Türmen, werden im Labor fortgepflanzt und über allen steht Präsidentin Gold. Jade ist eine Wissenschaftlerin und soll eine Brücke aufbauen, die in die mittelalterliche Erde führt. Doch stattdessen entsteht eine Einstein-Rosenberg-Brücke nach Ägeon und Ranon steht vor ihr, ein junger Mann von einem fremden Planeten. Gemeinsam erkennen sie, was Gold mit Ägeons Herrscher vereint und kommen der Geschichte von den Sternentränen der Königin Risa auf die Spur. Jades Welt ist klar eine dystopische, Ranons dagegen scheint zumindest auf den ersten Blick eine fantastische zu sein. Doch nach und nach entpuppt sich das, was dort als Magie oder Macht bezeichnet wird als Technik. Diesen Trick fand ich sehr gut, um das Genre nicht zu überstrapazieren und die Vielfalt der Auslegung zu zeigen. Die Perspektive, das wird immer wieder klar, bestimmt, wie Dinge bezeichnet werden und wie die Menschen darauf reagieren. Der Punkt ist so wunderbar eingespielt und wird immer wieder aufgegriffen, dass es richtig Freude macht und immer wieder Aha-Erlebnisse folgen. Die Erzählform ist nicht klar personal. Ich finde eher, dass ein auktorialer Erzähler sich auf verschiedene Personen fokussiert. Darum kann er zwischen den einzelnen Figuren springen, in Gedanken und Träume blicken und weiß mehr, als die Figuren. Dass er nicht alles dem Leser auf die Nase bindet, hat mir gut gefallen. Auch sorgt die umfassende Sicht für einen wunderbaren Blick in die verschiedenen Welten, so dass der Leser sich zurecht finden kann und Nähe zu den Figuren aufgebaut wird. Ganz toll fand ich, wie gekonnt Motive eingesetzt und später wieder aufgegriffen wurden. Das hat immer wieder dafür gesorgt, sich trotz unterschiedlicher Schauplätze und Figuren zurecht zu finden und dabei Spaß zu haben. Dabei spielt der Roman auch mit Klischees auf eine wunderbar angenehme Weise. Ich bin richtig in dem Buch versunken. Jades Welt ist ein Matriarchat, Männer werden nur noch als Soldaten und zum Saubermachen „gebraucht“. Wie schön der Roman gerade hier an vorgefertigten Rollen und Klischees stößt und damit arbeitet, zeigt sich nicht erst, als Ranon aus der patriarchisch geprägten Welt dazu kommt. Schnell spielt Das Geheimnis der Sternentränen mit Erwartungen und Mustern, überrascht und begeistert immer wieder. Doch es gab auch zwei Stellen, die mir persönlich aufgestoßen haben. Zum einen das erste Treffen zwischen Ranon und Jade, bei dem sich die beiden sofort um den Hals fallen. Und dann die schnelle „Abfertigung“ auf Ägon, bei der ein wichtiges Ereignis lediglich als Bericht wiedergegeben wird. Während der zweite Punkt zumindest die Illusion des personalen Erzählers aufrecht erhält und verschmerzbar ist, machen den ersten die vielen Vorteile des Romans weg, eine Schwachstelle bleibt es aber. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht und ich glaube, dass es ehr gekonnt fantastische Elemente so in die Science Fiction Handlung einbaut, dass auch Fantasy-Leser wunderbar damit beraten sind. Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

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  • Ein komplexes und spannendes SciFi-Abenteuer

    Das Geheimnis der Sternentränen

    monika_schulze

    31. January 2017 um 12:22

    Inhalt: Im Jahr 2162 ist die Erde hoffnungslos verseucht. Um die Umweltbedingungen vergangener Tage erforschen zu können, richtet die Wissenschaftlerin Jade einen Zeitkorridor ein. Da steht plötzlich Ranon vor ihr – der junge Mann, der vom mittelalterlichen Planeten Ägeon stammt, ist über den Korridor auf die Erde gelangt! Das Potenzial des Portals zwischen den Welten bleibt nicht unbemerkt: Die beiden Despoten, die über die Erde und Ägeon herrschen, wollen es jeweils für sich nutzen, um den anderen Planeten zu erobern … Als Jade und Ranon entdecken, dass ihnen dabei eine ganz besondere Rolle zugedacht ist, fliehen sie gemeinsam vor den Häschern der Regenten. Zusammen mit Keiare, einem humanoiden Echsenwesen, versuchen sie, die Pläne der Herrscher zu durchkreuzen und stoßen dabei auf eine geheimnisvolle Legende um die Tränen der Königin Risa. Ist sie der Schlüssel, der es Jade und Ranon erlaubt, das Schicksal ihrer Welten noch zu wenden? (Quelle: http://www.hoehl-kayser.de/index.php) Im Jahr 2162 ist die Erde so verseucht, dass die Menschen nur in Schutzanzügen hinausgehen können. Ansonsten verschanzen sie sich in speziell errichteten Türmen. Um die Lebensbedingungen zu verbessern, will die Regentin der Erde in die Vergangenheit reisen. Doch anstatt ein Portal ins Mittelalter zu öffnen, schafft die Wissenschaftlerin Jade einen Korridor auf den Planeten Ägeon, der der Erde sehr ähnlich ist. Doch auch dort ist die Umwelt verseucht, die wenigsten Kinder überleben die ersten Jahre. Deshalb sucht auch der Herrscher von Ägeon nach einer Lösung. Diese scheint zum Greifen nahe, als Ranon aus Ägeon durch Jades Portal auf der Erde landet. Während die Despoten erste Kriegspläne schmieden, erkennen Jade und Ranon jedoch, was wirklich vor sich geht und versuchen eine friedliche Lösung für alle Bewohner zu finden. Kann ihnen das Schwarzfeuer, ein humanoides Echsenwesen Keiare dabei helfen? Und was hat die Legende um die Sternentränen mit all dem zu tun? Meine Meinung: Als ich den Klappentext dieses SciFi-Abenteuers gesehen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Anfangs begleitet man Jade und erfährt so, wie es inzwischen auf der Erde aussieht und unter welchen Bedingungen die Menschen leben müssen. Sehr interessant war für mich die Idee, dass die Welt von Frauen regiert wird und Männer eher als „minderwertig“ gelten. Diesen Umstand fand ich ehrlich gesagt etwas witzig, weiß aber nicht, ob männliche Leser mit ähnlichem Humor darauf reagieren. Auf jeden Fall ist es der Autorin Anke Höhl-Kayser sehr gut gelungen, ihren Weltenentwurf dem Leser näherzubringen und schlüssig darzustellen, so dass ich mir ein gutes Bild von den Geschehnissen und Begebenheiten machen konnte. Relativ schnell wird dem Leser auch klar, dass Jade etwas Besonderes ist. Zwar werden die Arbeiterinnen extra gezüchtet, so dass sie nie etwas in Frage stellen und zu absolutem Gehorsam neigen, doch Jade fällt etwas aus dem Rahmen. Sie sehnt sich einfach nach mehr, rebelliert aber auf ihre Weise. Damit war sie mir total sympathisch und ich freute mich darauf, mehr über sie zu erfahren. Doch neben Jades Sicht, wird die Geschichte auch schnell aus Sicht von Ranon erzählt und man wird in die Welt von Ägeon eingeführt. Dort herrschen eher noch mittelalterliche Strukturen und ich liebte den Gegensatz, der sich zur Erde bildet. Auch Ranon mochte ich sofort. Er hat ein schweres Schicksal, das ihn ein wenig verzweifeln lässt und trotzdem ist er voller Hoffnung. Ich mochte es sehr, dass er nicht der typische, perfekte Held war, sondern seine kleinen Schwächen hatte. Im ersten Teil des Buches geht es ausschließlich um Jade und Ranon, um ihre Welten und ihre erste Begegnung. Sehr überrascht war ich dann, als im zweiten Teil weitere Personen eingeführt werden und die Geschichte plötzlich aus deren Sicht erzählt wird. Zuerst war ich etwas enttäuscht, weil ich ja eigentlich wissen wollte, wie es mit Jade und Ranon weitergeht, wurde aber schnell getröstet, da die neuen Sichtweisen auch noch einmal einen ganz anderen Blick auf die beiden Welten und die Geschehnisse darin mit sich brachten. Das fand ich richtig toll und sehr gelungen. So bekommt man immer mehr Informationen, versteht die Zusammenhänge besser und kann sich ein genaueres Bild von allem machen, denn es steckt so viel mehr hinter den Ereignissen, als man zu Beginn dachte. Hier wird sehr deutlich, dass die Welt, die Anke Höhl-Kayser geschaffen hat, sehr komplex und gut durchdacht ist. Anders als in den meisten Jugendbüchern, die ich sonst lese, musste ich bei „Das Geheimnis der Sternentränen“ wirklich mitdenken und am Ball bleiben, um alle Zusammenhänge zu verstehen und trotzdem war der Schreibstil so schön flüssig, dass ich am Buch kleben blieb, komplett in der Welt von Jade und Ranon versankt und es richtig genossen habe. Zudem schaukeln sich die Ereignisse immer weiter hoch, so dass jede Menge Spannung entsteht. Die Charaktere sind dabei so vielschichtig, dass man sowohl bei den Protagonisten, als auch den Antagonisten und Nebencharakteren nie sicher sein kann, auf welcher Seite sie wirklich stehen oder was ihre wahren Beweggründe sind. Das bringt zusätzlich Spannung in die Geschichte, so dass ich richtig mitgefiebert habe. Total begeistert war ich, dass dieses Buch ein Einzelband ist und statt einem fiesen Cliffhanger, ein schönes, rundes Ende auf mich wartete.   Fazit: Mit „Das Geheimnis der Sternentränen“ ist der Autorin Anke Höhl-Kayser ein komplexes und spannendes SciFi-Abenteuer gelungen. Die Charaktere sind sympathisch und vielschichtig und der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. Ich bin richtig abgetaucht in die Geschichte und habe jede Seite genossen. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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  • eine interessante Mischung

    Das Geheimnis der Sternentränen

    Letanna

    28. January 2017 um 10:12

    Wir schreiben das Jahr 2162, die Erde ist versucht, die wenigen überlebenden Menschen leben eingepfercht in hohe Türme, wo sie auf engsten Raum zusammen leben. Eine von ihnen ist die 32-jährige Wissenschaftlerin Jade, die sich sehr nach einem anderen Leben sehnt. Einem Leben in dem sich machen darf, was sie will und in dem sie mehr Privatsphäre hat. Dann bekommt sie von der Anführerin selbst einen sehr aufregenden Aufgabe, sie soll ein Zeitkorridor einreichten, nur stattdessen öffnet sie ein Wurmloch zu der Welt Ägeon. Hier trifft sie auf den jungen Ranon, zu dem sie sich direkt magisch hingezogen fühlt. Gemeinsam kommen sie hinter das Geheimnis ihrer Welten, denn die beiden Planeten viel mehr als sie geahnt haben.Der Klappentext klang sehr vielversprechend, ich mag Science Fiction sehr und war wirklich neugierig. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, wobei Ronan und Jade als Hauptfiguren zu bezeichnen sind. Handlungsorte sind die Erde sowie die Welt Ägeon, beide sehr unterschiedlich. Die Erde ist verseucht und die Bedingungen sind schlecht. Auch Ägeon hat seine Probleme und beide Führer der jeweiligen Welt wollen den Korridor für ihre Zwecke nutzen. Mitten in diesem Konflikt geraden Jade und Ranon. Insgesamt hat mir die Grundidee gut gefallen, wobei mich das ganze zu sehr an eine Dystopie erinnert hat und die lesen ich eigentlich gar nicht so gerne. Auch mischt die Autorin dem ganzen einen Hauch Fantasy dabei, was eine ungewöhnliche Mischung ergibt.Die Beziehung zwischen den Ranon und Jade spielt eine zentrale Rolle, wobei mir das persönlich etwas zu schnell ging mit den beiden. Sie haben sich einmal gesehen und sind direkt schwer verliebt, so etwas mag ich ehrlich gesagt nicht immer. Die beiden geben auf jeden Fall ein ungewöhnliches Paar ab, alleine schon wegen ihres Altersunterschiedes.Neben Jade und Ranon gibt es noch einige interessante andere Charaktere, wobei ich manchmal die Vielzahl an Namen etwas verwirrend fand, da wäre ein Glossar nicht schlecht gewesen.Von mir gibt es 8 von 10 Punkte.

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  • Die Tränen der Risa - Eine spannungsgeladene & emotionale Achterbahnfahrt

    Das Geheimnis der Sternentränen

    Blonderschatten

    21. January 2017 um 15:39

    Meinung:Forschung und Wissenschaft haben bisher schon einiges erreicht, Dinge, die sich die Menschheit Jahrzehnte zuvor niemals erträumt hätte. Krankheiten können geheilt werden, die moderne Technik ermöglicht uns viele Annehmlichkeiten. Da stelle auch ich mir die Frage, was wird in knapp 150 Jahren noch alles möglich sein? Können wir uns vielleicht von zu Hause direkt an einen gewünschten Ort beamen? Können Autos fliegen? Wenn wir an die Zukunft denken, dann wahrscheinlich nur mit dem Blick auf die positiven Möglichkeiten, dass es jedoch auch ganz anders kommen kann, zeigt uns diese Geschichte.Mit Jade lernen wir unseren Planten im Jahre 2162 noch einmal ganz anders kennen. Die Luft ist vergiftet, sodass man nur mit Schutzanzügen die Container verlassen kann. Die Menschen sind eine Einheit, geschaffen aus Präimplantationsdiagnostik (kurz: PID), wodurch nahezu alle menschlichen Fehler ausgemerzt werden und eine emotionsfreie Erziehung zu bedingungslosem Gehorsam beitragen soll. Das System lässt sich ganz einfach beschreiben, sie leben wie in einem Bienenstock, an deren Spitze nur eine Königin steht. Gold ist das Oberhaupt, die genau weiß, wie sie ihre Bienen zu lenken hat. Sie lässt ihnen eine Aufgabe zukommen, die sie zu einem augenscheinlich einzigartigen Individuum machen, dabei erkennt man schnell, der fehlende Eigenwille macht sie nur zu einer Marionette in einem noch undurchsichtigen Plan.>>[...] Manche Probleme muss man bereits in der Entstehung beenden.<>In jedem Leben ist Hoffnung die stärkste Kraft. Wenn Hass und Liebe schon längst keine Rolle mehr spielen, spendet die Hoffnung immer noch ein letztes Licht. [...]<

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  • Eine Zukunft für Jade und Ranon?

    Das Geheimnis der Sternentränen

    anke3006

    21. January 2017 um 10:17

    Im Jahr 2162 ist die Erde hoffnungslos verseucht. Um die Umweltbedingungen vergangener Tage erforschen zu können, richtet die Wissenschaftlerin Jade einen Zeitkorridor ein. Da steht plötzlich Ranon vor ihr - der junge Mann, der vom mittelalterlichen Planeten Ägeon stammt, ist über den Korridor auf die Erde gelangt! Das Potenzial des Portals zwischen den Welten bleibt nicht unbemerkt: Die beiden Despoten, die über die Erde und Ägeon herrschen, wollen es jeweils für sich nutzen, um den anderen Planeten zu erobern … Als Jade und Ranon entdecken, dass ihnen dabei eine ganz besondere Rolle zugedacht ist, fliehen sie gemeinsam vor den Häschern der Regenten. Zusammen mit Keiare, einem humanoiden Echsenwesen, versuchen sie, die Pläne der Herrscher zu durchkreuzen und stoßen dabei auf eine geheimnisvolle Legende um die Tränen der Königin Risa. Ist sie der Schlüssel, der es Jade und Ranon erlaubt, das Schicksal ihrer Welten noch zu wenden? Eigentlich sind Dystopien so gar nicht meins. Aber wenn Anke Höhl-Kayser schreibt werde ich sofort hellhörig. Ich mag ihren Stil, wie sie ihre Leser mit in die Geschichten nimmt. Die Darstellung der Welten ist ihr sehr gut gelungen und man kann es sich richtig vorstellen. Es ist von Anfang an spannend und die verschiedenen Erzählabschnitte sind gekonnt miteinander verbunden. Eine wirklich schöne Geschichte mit tollen Figuren die sehr gut charakterisiert sind. Deshalb mag ich die Geschichten von Anke Höhl-Kayser :-)

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  • Spannender Fantasy Roma

    Das Geheimnis der Sternentränen

    SonjaMaus

    16. January 2017 um 18:45

    Der Klappentext und die Freude auf einen Fantasy Roman, welcher in der Zukunft spielt, da war meine Lesefreude schnell geweckt. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit meinem Lesefluss.Die Autorin hat für ihre Charaktere sehr außergewöhnliche Namen erwählt, welche für mich etwas gewöhnungsbedürftig waren. Der Aufbau der Geschichte ist in drei Abschnitte geteilt, was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat. Im ersten Abschnitt lernen wir Jade und ihre Welt kennen, aber auch Ranon und seine Welt. Die beiden sind sehr unterschiedlich und doch verbindet sie eine Anziehungskraft, welche beide nicht entkommen können. Das unerwartete Treffen der Zwei bleibt nicht ohne weitere Folgen. Es gibt auf beiden Welten Charaktere, welche die Macht der Maschine für sich gewinnen wollen. Was es mit der Maschine auf sich hat, erfahren wir im zweiten Abschnitt. Hier bekommen wir wahnsinnig viele Informationen, welche mein Hirn auf Hochtouren brachte. Bis zum Ende vom zweiten Abschnitt baute sich das Buch von Seite zur Seite mit Spannung auf. Ich konnte und wollte das Buch nicht zur Seite legen.Beim dritten Teil geht es mit Hochspannung weiter. Ich persönlich war mit den vielen Informationen über die verschiedenen Welten, wer gut und wer böse war, die Spiegelwelten usw. etwas überfordert und so ging für mich etwas der Lesefluss verloren. Meine Vorstellungskraft war bis an ihre Grenzen ausgeschöpft, mein Hirn hatte keine Sekunde Pause alles zu verarbeiten.Von der Idee für diese Geschichte bin ich immer noch sehr fasziniert. Die Autorin hat diese eindrucksvolle Welten sowie Charakter sehr gut beschrieben. Es gibt Protagonisten, welche man gleich ins Herz schließt, wie z.B. Melody und es gibt welche, die man anfangs nicht einordnen kann, wie z.B. Wygo. Alles im allem hat mir das Buch wunderbar gefallen, der Schreibstil war sehr flüssig geschrieben und die Spannung hält sich über das ganze Buch.

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  • spannende Lesestunden garantiert

    Das Geheimnis der Sternentränen

    Buffy2108

    14. January 2017 um 18:19

    Das Geheimnis der Sternentränen spielt in einer Zukunft, in der die Menschen nur noch in Gebäuden leben können. Auf der Suche nach Lösungen soll Jade in die Vergangenheit reisen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht so leicht gefallen. Die Namen waren recht ungewöhnlich und die Handlung hat mich anfangs verwirrt und ich konnte mir keinen Reim daraus machen, wo das alles hinführen sollte. Aber mit jeder Seite die ich las, hat mich die Story mehr in seinen Bann gezogen. Stück für Stück erfährt man, wie alles zusammen hängt, wer dahinter steckt und was der "Große Plan" ist. Die Geschichte ist spannend und die Wendungen waren nicht vorhersehbar. Der Verlauf der Story war zwar teilweise etwas verwirrend für mich, aber es wird alles aufgeklärt und man merkt, mit wieviel Mühe die Autorin dieses Weltenkonstrukt aufgebaut hat. Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert, die sich auf unterschiedliche Bereiche beziehen. Auch wenn alles natürlich zusammen hängt, liebe ich solche Strukturen. Die Kapitel wurden aus Sicht der verschiedenen Personen erzählt, wodurch man andere Einblicke bzw andere Sichtweisen bekommt. Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ranon und Jade sind eigentlich sehr unterschiedlich, aber dennoch, oder gerade deswegen, ergänzen Sie sich einfach perfekt und haben ihren Gegnern so einiges entgegen zu setzen. Melody hat mir besonders gut gefallen, da sie deutlich vorführt, zu was man fähig ist, auch wenn man eben nicht der Norm entspricht. Auch die anderen Protagonisten waren auf ihre Art besonders und haben ihre Rollen perfekt gespielt. Bei einigen von ihnen war sofort klar, auf welcher Seite sie stehen, bei anderen kamen mir immer wieder Zweifel. Aber alle hatten eines gemeinsam, sie waren gut ausgearbeitet und sind ihrer Rolle treu geblieben bis zum Ende. Die Geschichte hat ein wundervolles Ende und auch wenn man wissen möchte, wie es dort weiter geht, ist es einfach mal schön, ein Einzelbuch zu lesen.

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