Anke Höhl-Kayser

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Interview mit Anke Höhl-Kayser

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe seit meiner Kindheit. Es war immer mein Traum, Autorin zu sein. Im Alter von sieben Jahren habe ich mir selbst das Schreibmaschineschreiben beigebracht, um meine schmerzende rechte Hand zu entlasten. - Auch später, in Studium und Beruf, war ich der Literatur stets verbunden. Meinen Kindheitstraum habe ich nie aus den Augen verloren. Und als meine beiden Kinder so alt waren, dass mir mehr Raum für eigene Aktivitäten blieb, habe ich aus einem Manuskript, das ich 1983 geschrieben hatte, mein erstes Buch entwickelt: Den Jugend-Fantasyroman Ronar.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Mich inspirieren viele Autoren. Bei jedem Buch, das ich lese, nehme ich etwas für mich selber mit – und sei es im negativen Sinn, zum Beispiel, dass ich erkenne: Das ist Mist, so möchte ich es selber auf keinen Fall machen. Aber am nachhaltigsten im positiven Sinn beeindruckt mich nach wie vor Franz Werfel, den ich während meiner Schulzeit durch ein Referat für meinen Deutsch-Leistungskurs kennengelernt habe. Sein bildhafter, emotionaler, aber nicht ausschweifender Stil hat für mich Vorbildfunktion.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Durch meine Familie, unseren Hund, durch Erinnerungen, Erfahrungen – die Ideen kommen von überallher. Manchmal überfallen sie mich wie Grippeviren aus heiterem Himmel, manchmal muss ich sie ein bisschen locken, aber ich bin in der glücklichen Lage, aus einem überreichen Vorrat schöpfen zu können, und ich hoffe inständig, dass das so bleibt.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Normalerweise bekommt man ja die Reaktionen der Leser höchstens bei Lesungen oder durch Rezensionen mit. Ich habe mich ins Lovelybooks Autorenprogramm aufnehmen lassen, weil ich das für eine geniale Möglichkeit halte, mit Lesern in Kontakt zu treten und zu bleiben.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese täglich, selbst wenn ich nur ein bisschen Zeit übrig habe, und alles querbeet. Neben Anspruchsvollem wie „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Burbéry und „Tauben fliegen auf“ von Melinda Nadj Abonji lese ich auch sehr gern Unterhaltungslektüre, z.B. „Rubinrot“ von Kerstin Gier und die Forsetzungen. Es dürfen auch gern biographische Romane sein wie „Ich lass mich nicht behindern“ von Gérald Métroz oder „Schloss aus Glas“ von Jeannette Walls, Fantasyklassiker wie „Der Herr der Ringe“, oder moderne Fantasy wie „Ritus“ von Markus Heitz. Das ist aber nur ein kleiner Überblick.