Inhalt
Eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule hindert Sara am Laufen, nicht jedoch daran, voller Freude zu leben.
Als Sara fünf Jahre alt ist, wird ihren Eltern eröffnet, dass man eine Zyste am Stammhirn ihrer Tochter entdeckt hat. Ein Jahr später stirbt sie. Angesichts der Aussicht auf diese besondere Reise tröstet Sara ihre Eltern:
>>Ich mache bald einen Purzelbaum um Gott!<<
Meine Meinung
Der Einband des Buches ist mit den Farben zartrosa und grau sehr schön abgestimmt. Er zeigt Sara in einem Meer von Rosen. Das Buch beinhaltet auch noch eine Geschenkarte.
Die Autorin, Anke Ilmonen, erzählt voller Wärme von den leichten und schweren Augenblicken im Leben mit ihrer Tochter Sara, und wie sie Abschied nehmen mussten.
Der Klappentext des Buches hat sich für mich so angehört, als würde es sich um einen Erfahrungsbericht handeln, wie die Familie mit dem Wissen, dass Sara sterben muss umgegangen ist. Darum hat mich das Buch auch so interessiert. In dem zweiten Teil des Buches finden sich mutmachende Informationen über Trauer und darüber, wie man Kinder und Erwachsene hilfreich begleiten kann. Es werden dort die vier Trauerphasen erklärt, und wie bzw. wo man Hilfe finden kann.
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht. Es enthält nur sehr wenig von dem Leben mit Sara, denn zu jedem Kapitel wird nur immer kurz darauf eingegangen. Für mich ist es eher so, dass Sara´s Mutter eher den Glauben an Gott beschrieben hat, weil dies zuviel meiner Meinung nach, in dem Buch vorkommt. Ich fand es aber sehr rührend, wie Sara der Familie in den letzten Monaten die Kraft gab, ihren Tod zu akzeptieren.
Ich möchte dieses Buch auch nicht wirklich kritisieren, aber ich hätte mir mehr von dem Krankheitsverlauf, und dem Zusammenleben mit einer solchen Krankheit, zu lesen gewünscht.
Auch wenn die Bibeltexte gut ausgewählt sind, finde ich schon das es ein bisschen zuviel war.



