Anke Kuhl

 4.6 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Cowboy will nicht reiten, Höchste Zeit, Herold! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Anke Kuhl

Cowboy will nicht reiten

Cowboy will nicht reiten

 (5)
Erschienen am 01.10.2014
Höchste Zeit, Herold!

Höchste Zeit, Herold!

 (2)
Erschienen am 01.04.2014
Oma ist echt toll!

Oma ist echt toll!

 (1)
Erschienen am 16.07.2010
Lehmriese lebt!

Lehmriese lebt!

 (1)
Erschienen am 01.03.2015
Sach- und Mitmachbuch, Band 11: Piraten

Sach- und Mitmachbuch, Band 11: Piraten

 (0)
Erschienen am 01.07.2005

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Rezension zu "Cowboy will nicht reiten" von Anke Kuhl

Die etwas andere Cowboygeschichte
EmmyLvor 4 Jahren

Dem Cowboy sind Pferde unheimlich. Er hat Angst sie würden nicht mehr stehen bleiben, wenn sie einmal losgerannt sind. Wie es der Zufall will, steht eines Morgens ein riesiges Pferd mitten in seinem Schlafzimmer. Bei dem Versuch, es aus dem Zimmer zu entfernen, landet er versehentlich auf dem Pferderücken. Wie in seinem schlimmsten Alptraum, galoppiert es wild los und bleibt nicht stehen. So reitet der Cowboy drei Tage und Nächte ohne Pause quer durch den Wilden Westen. Zum Glück regnet es zwischendurch und er kann trinken. Ein Sturm weht auch einmal etwas zu essen vorbei. Am Ende der wilden Reise haben sich Cowboy und Pferd angefreundet. Es sind eben doch nicht alle Pferde schlecht.

Die Illustrationen erinnern an die Comics von Lucky Luke, nur ohne Sprechblasen. Der knappe Text wurde direkt in das Bild gedruckt. Er ist einfach zu verstehen, pointiert und in Verbindung mit den Bildszenen wirklich lustig. Im Bildgeschehen dominieren warme Gelb- und Brauntöne. Sie verleihen dem Buch einen sehr charmanten Retrolook. Die kolorierten, doppelseitigen, vollflächigen Zeichnungen laden zum Hinschauen ein. Alle Figuren wurden karikiert dargestellt. Die Illustrationen interpretieren nicht nur den Text sondern animieren zum Fabulieren. Sie laden zum Betrachten, Suchen und Entdecken ein. Der gesamte Bildraum wird zur Bühne des einsamen Cowboys und seines riesigen Pferdes. Figuren und Hintergründe sind lustig und altersgruppengerecht. Die Illustrationen sind ausreichend groß und können auch vor einer Gruppe gezeigt werden.

Auch bei wiederholtem Lesen wird dieses Buch nicht langweilig. Es wurde im A4 Hochformat mit Hardcover gedruckt. Für die Seiten wurde ein etwas stärkeres Papier verwendet. Vorschulkinder können problemlos selbständig blättern. Auf dem Cover ist ein fahrradfahrender Cowboy abgebildet. Alle Cowboys reiten bekanntlich auf einem Pferd. Warum dieser nicht? Das Cover erweckt sofort den Wunsch der Frage auf den Grund zu gehen. Beim Vorlesen des Buches bin ich immer mit dem Cover und der Frage in die Geschichte eingestiegen. Damit bannte ich von der ersten Seite die Aufmerksamkeit meiner kleinen Zuhörer auf die vergnügliche Geschichte.

Durch die vielen großen Illustrationen, kann das Buch auch in Gruppen vorgelesen werden.

Es ist geeignet für Jungen und Mädchen zwischen drei und sieben Jahren. Schrift und Zeilenabstand sind ausreichend, um auch kleinen Erstlesern problemlosen Lesespaß zu verschaffen. Es ist für zu Hause, als kleines Geschenk oder für die Kindergartengruppe sehr zu empfehlen.

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W

Rezension zu "Cowboy will nicht reiten" von Anke Kuhl

Das neue, wieder überaus schräge und phantasievolle Bilderbuch der Frankfurter Illustratorin Anke Ku
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


 

„Es war einmal ein Cowboy, der war eigentlich gar kein richtiger Cowboy, weil er noch nie im Leben auf einem Pferd gesessen hatte. Pferde waren ihm sehr unheimlich.“

 

So beginnt das neue, wieder überaus schräge und phantasievolle Bilderbuch der Frankfurter Illustratorin Anke Kuhl. Es erzählt in herrlich absurd gezeichneten Westernbildern, wie ein kleiner Mann seine Ängste überwindet, nicht nur lernt mit wildgewordenen Pferden umzugehen und heftigen Stürmen zu trotzen, sondern auch irgendwann das zu machen, was der Job eines Cowboys ist: auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen.

 

Es hilft ihm natürlich sehr dabei, dass er bei der Überwindung seiner Angst an ein überaus liebes und verständnisvolles Pferd gerät … 

 

Jeder Vater und jede Mutter möge sich darin wiedererkennen, wenn sie mit Ängsten ihres kleinen Cowboys konfrontiert sind.

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W

Rezension zu "Höchste Zeit, Herold!" von Anke Kuhl

Ein schönes, witziges Buch für vielbeschäftigte Väter und deren Kinder
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

 

Diese wunderbare neue Bilderbuch aus der Feder der genialen Anke Kuhl wird nicht nur kleinen Kindern gefallen, sondern auch ihren hoffentlich vorlesenden Vätern. Denn es ist eine in witzigen Reimen gefasste Hommage an Väter, die von ihren Kindern nicht selten als Helden verehrt werden.

 

Herold ist ein solcher Held, ein geradezu toller Hecht:

„Hier steht Herold ganz und gar,

er kommt mit fast allem klar.

Es steht in vielen Sagen:

Die fürchterlichen Abenteuer,

Plagen, Schrecken, Ungeheuer

kann er gut vertragen.“

 

Doch kann  dieser Held neben dem Bestehen von Abenteuern, die Anke Kuhl eindrucksvoll in Szene gesetzt hat, auch ein guter und toller Papa sein? Wird er wie versprochen mit einem Geschenk zum Geburtstag seiner Tochter erscheinen?

 

Doch zuerst muss er 13 Stationen durchlaufen, bis er seine Überraschung präsentieren kann …

 

Ein schönes, witziges Buch für vielbeschäftigte Väter und deren Kinder.

 

 

 

 

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