Anke Laufer Die Irritation - 21 Stories

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Inhaltsangabe zu „Die Irritation - 21 Stories“ von Anke Laufer

Ein Ingenieur, der in einem leeren Fabrikgebäude haust und dem Geist eines toten Kollegen begegnet. Eine Frau, die ihr jüngeres Selbst von Bord einer Kanalfähre wirft. Ein Wissenschaftler, dem ein ausgestorbener Vogel erscheint. Ein Handlungsreisender, der an sein dunkelstes Geheimnis erinnert wird. Ein junger Mann, der auf einem stillgelegten Spielplatz ein kleines Mädchen beobachtet. Anke Laufers 21 Stories – jede für sich ein kleines Universum – handeln von Liebe, Tod und dem Einbruch des Unergründlichen und Verstörenden in den Alltag. Atmosphärisch dicht und ungeheuer spannend sind diese Geschichten, ob sie den Leser in ein englisches Seebad entführen, in ein süddeutsches Dorf, in die Straßen von Madrid oder in eine fiktive südamerikanische Großstadt, ob sie aus der scheinbar wohlvertrauten Gegenwart berichten oder uns die gar nicht so weit entfernte, deshalb aber umso unheimlicher erscheinende Zukunft vor Augen führen. Aus der klaren und präzisen Sprache dieser Autorin schlägt kaltes Feuer: Ihre Stories sind voller Abgründe, Unterströmungen und Andeutungen, die weit über das tatsächlich Erzählte hinausweisen. Vielleicht wahren sie ja gerade deshalb am Ende ihr Geheimnis, das im Leser mit Sicherheit lange nachklingen wird. „Es gelingt Anke Laufer auf wenigen Seite den Schuldzusammenhang alles Lebendigen vor uns erstehen zu lassen und eine Welt zu gestalten, die wir sehen und hören, riechen und schmecken können, in der kein Wort zuviel ist und ein jegliches am richtigen Ort.“ Manfred Papst, Ressortleiter Kultur, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag.

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    Die Irritation - 21 Stories
    parden

    parden

    03. July 2013 um 02:48

    ERZÄHLUNGEN DER BESONDEREN ART... Ein Ingenieur, der in einem leeren Fabrikgebäude haust und dem Geist eines toten Kollegen begegnet. Eine Frau, die ihr jüngeres Selbst von Bord einer Kanalfähre wirft. Ein Wissenschaftler, dem ein ausgestorbener Vogel erscheint. Ein Handlungsreisender, der an sein dunkelstes Geheimnis erinnert wird. Ein junger Mann, der auf einem stillgelegten Spielplatz ein kleines Mädchen beobachtet... Anke Laufers 21 Stories - jede für sich ein kleines Universum - handeln von Liebe, Tod und dem Einbruch des Unergründlichen und Verstörenden in den Alltag. Atmosphärisch dicht und ungeheuer spannend sind diese Geschichten, ob sie den Leser in ein englisches Seebad entführen, in ein süddeutsches Dorf, in die Straßen von Madrid oder in eine fiktive südamerikanische Großstadt, ob sie aus der scheinbar wohlvertrauten Gegenwart berichten oder uns die gar nicht so weit entfernte, deshalb aber umso unheimlicher erscheinende Zukunft vor Augen führen. Aus der klaren und präzisen Sprache dieser Autorin schlägt kaltes Feuer: Ihre Stories sind voller Abgründe, Unterströmungen und Andeutungen, die weit über das tatsächlich Erzählte hinausweisen. Vielleicht wahren sie ja gerade deshalb am Ende ihr Geheimnis, das im Leser mit Sicherheit lange nachklingen wird. 21 Kurzgeschichten, teilweise nur fünf Seiten umfassend, erwarten den Leser in diesem Buch. "Die Irritation" ist eine dieser Geschichten. Unterteilt sind die Geschichten in drei Kapitel: "ruhelos", "geheimnisse, nebenan" und "morgen, bald, irgendwann". Anke Laufer schreibt diese Geschichten in einer sehr eingängigen, bildhaften und klaren Sprache. Jede dieser Geschichten entführt in eine eigene Welt, bereits mit den ersten Zeilen wird man in diese hineingezogen. Doch erst zum Ende hin wird jeweils der eigentliche Hintergrund offenbart, der häufig irritierend, überraschend oder gar verstörend ist. Einige der Geschichten sind berührend, manche kafkaesk-verwirrend, andere beunruhigend oder gruselig. Doch allen ist gemein, dass sie nachwirken, einen nicht sofort loslassen. Dies ist kein schnell zu lesendes Buch, da jede einzelne Geschichte ihren Raum und ihre Zeit fordert. Dafür ist es ein Buch mit 21 Überraschungspäckchen, die sich zu öffnen lohnen. Viele der Erzählungen beschäftigten mich tatsächlich über das Lesen hinaus, was für das Talent Anke Laufers spricht. Besonders gefallen haben mir in diesem Band die Geschichten: "Chinakladden" und "Die Zuflucht des Vito Laquasto". Insgesamt ein beeindruckendes Buch, das in jedem Fall zum wiederholten Lesen einlädt. Und neugierig macht auf weitere Publikationen der Autorin. Eine klare Leseempfehlung für alle, die einem Ausflug in den Bereich anspruchsvoller Literatur nicht abgeneigt sind... © Parden ************************************** Ich danke dem Verlag "Worthandel" ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Wer sich für die Person Anke Laufers interessiert, die erst mit 40 zu schreiben begann, dem seien folgende Links empfohlen: - Ein kurzes Portrait auf Literaturport.de: http://www.literaturport.de/Anke.Laufer/ - Die Homepage der Autorin: http://ankelaufer.com/about/

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  • Rezension zu "Die Irritation" von Anke Laufer

    Die Irritation - 21 Stories
    Kult-Literaten

    Kult-Literaten

    24. July 2012 um 22:23

    In "Die Irritation" sind Geschichten versammelt, denen es mit dem ersten Satz gelingt, den Leser auf eine fesselnde Reise mitzunehmen. Erzählungen, die zwar in ein paar Minuten gelesen sind, aber sehr lange nachhallen. Geschichten, die zu neuen Geschichten inspirieren. Texte, von denen man nicht weiß, wie sie enden werden und einen immer wieder überraschen. Ereignisse, die man mit sich nehmen wird. All das sind die Kurzgeschichten von Anke Laufer. Sie reißt mit ihrer bildhaften und brillanten Sprache den Leser mit in fremde und doch vertraute Welten. Inspirierend und trotz verstörender Schicksale wunderschön. Ungedingt Lesen!

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  • Rezension zu "Die Irritation" von Anke Laufer

    Die Irritation - 21 Stories
    Eselsohren-Werner

    Eselsohren-Werner

    28. June 2012 um 12:08

    Inhalt: Anke Laufers 21 Stories handeln von Liebe, Tod und dem Einbruch des Unergründlichen und Verstörenden in den Alltag. Die Geschichten entführen den Leser in ein englisches Seebad, in ein süddeutsches Dorf, in die Straßen von Madrid oder in eine fiktive südamerikanische Großstadt, berichten aus der scheinbar wohlvertrauten Gegenwart oder führen uns die gar nicht so weit entfernte, deshalb aber umso unheimlicher erscheinende Zukunft vor Augen. (Pressetext) Kurzkritik: „Lesen ist Abenteuer im Kopf“ lautete einmal ein Slogan, der die Lesekultur ankurbeln sollte. Wenn dieser Slogan auf ein Buch zutrifft, dann auf dieses. Auch wenn diese Erzählungen nicht angenehm zu lesen sind, so ist es doch lohnend. Sei es, um sich mit den eigenen Schattenseiten auseinanderzusetzen, sei es, um sich zu fragen, ob man nicht oft zu vorschnell ist bei der Beurteilung anderer. Denn was hätte geschehen müssen, damit die Vergangenheit jenen Mann in „Die Zuflucht des Vito Laquasto“ nicht einholt, der seine Familie bei einem Hauseinsturz verloren hat? Hätte man von seinem Schicksal gewusst, hätte man ihn vielleicht nicht in den Selbstmord getrieben. Oder sei es, um sich gerne Übersehenes wie Ausbeutung und Gefährdung von Arbeitenden oder den sorglosen Umgang mit der Umwelt wieder einmal zu vergegenwärtigen („Kilphire Hoe“) – ohne mit der Nase drauf gestoßen zu werden.

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