Anke Nolte

 2 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Essstörungen, Einfühlsame Gespräche am Lebensende und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anke Nolte

Dagmar von Cramm ist Ernährungswissenschaftlerin mit praktischem Koch-Know How: Seit über 30 Jahren publiziert sie in Büchern, Magazinen, TV und Sozialen Medien Rezepte, die gelingen und gut tun, gibt Tipps für den gesunden Alltag und Einblick in die bunte Welt der Lebensmittel und der Ernährungswissenschaft. Gesund essen muss schmecken ist ihre Devise. Dabei ist sie als Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wissenschaftlich stets auf dem Laufenden. Aus unzähligen Leserkontakten weiß sie, wie schwer es im Alltag fällt, gesund zu essen – vor allem, wenn man gesundheitliche Probleme hat. Ihre Bücher sollen dazu motivieren und unterstützen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anke Nolte

Cover des Buches Essstörungen9783868511376

Essstörungen

 (2)
Erschienen am 29.01.2013
Cover des Buches Einfühlsame Gespräche am Lebensende9783411747443

Einfühlsame Gespräche am Lebensende

 (0)
Erscheint am 12.10.2020
Cover des Buches Bluthochdruck9783747101155

Bluthochdruck

 (0)
Erschienen am 19.11.2019

Neue Rezensionen zu Anke Nolte

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Rezension zu "Essstörungen" von Anke Nolte

Nur für betroffene Kinder und Jugendliche
Muriel_Pritchettvor 6 Jahren

Von der Stiftung Warentest gibt es ein bemerkenswertes, empfehlenswertes Buch, nämlich "Depressionen überwinden". Deshalb habe ich das Buch "Essstörungen" gelesen und wurde kläglich enttäuscht.

Zunächst einmal -und im Titel nicht erkennbar- liegt der Schwerpunkt dieses Buches bei Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Das bedeutet, das Buch richtet sich hauptsächlich an die Eltern, die über Zwangsernährung, Zwangseinweisung und die Gewichtszunahme von 1000g pro Woche -!!!- in der Klinik informiert werden.

Da ich ein Buch über Essstörungen bei Erwachsenen gesucht hatte, war das schon mal nicht mehr mein Thema.

Was aber wirklich verwerflich an dem Buch ist, ist die Behandlung des Themas, insbesondere der Magersucht. Magersucht wird betrachtet wie eine Blinddarmentzündung, ein gebrochener Zeh, eine Stoffwechselstörung. Wir geben dem Patienten hier eine Medizin -in Form von Therapie und Verträgen-, sorgen -"meist" mit seiner Einwilligung- für Sondenernährung, die die Patienten dankbar annehmen -???-, und als Ergebnis unserer erfolgreichen Therapie nimmt der dankbare Patient 1000 g pro Woche zu. Und dann entlassen wir ihn.

Nun. Wenn Sie eineN einzigen MagersüchtigeN kennen, werden Sie wissen, dass das so nicht läuft.

Magersucht ist eine komplexe, lebensgefährliche psychische Erkrankung, deren Behandlung erst einmal darin besteht, den Patienten zur Kooperation zu kriegen. Die Magersüchtigen, die ich kenne, lassen sich nicht freiwillig einweisen, stimmen der Sondenernährung nicht zu, und vor allen Dingen versuchen sie ALLES, um die Gewichtszunahme zu verhindern. Dieser Widerstand gegen die Behandlung, genauso wie das Todesrisiko, wird in diesem Buch komplett unerwähnt gelassen.

Ein gefährliches Buch, das Eltern, die feststellen, dass die Behandlung so nicht läuft, in Verzweiflung stürzen kann.

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