Aprilsommerjahr

von Anke Schmidt 
4,9 Sterne bei8 Bewertungen
Aprilsommerjahr
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Unerfüllte Liebe auf den Spuren Goethes

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Die Frage nach dem eigenen Ich, eingebunden zwischen Goethes Liebesbriefen und der eigenen Sehnsucht nach Liebe. Ein wahrer Lesegenuss!

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Inhaltsangabe zu "Aprilsommerjahr"

Sie lernen sich im Beruf kennen: die Psychologin Franziska und der Kriminalbeamte Jochen. Ihr Alltag ist das Leid der anderen, aber auch sie selbst sind gefangen in Routine, in ihren eigenen alten Geschichten.
Er, ein spröder Mann und weitab vom Ideal Franziskas, wagt aber einen Schritt und wirbt um sie. Sie indes will ihn nicht. Natürlich nicht.
Doch dann liest Franziska alte Briefe, die ein Dichter vor bald zweihundert Jahren schrieb, und es passiert Seltsames: Die Leidenschaft der Zeilen ergreift sie, sie sieht danach immer wieder unerklärliche Dinge, hat Visionen – ausgerechnet ihr, der Psychologin, dem Kopfmensch wankt der rationale Boden unter den Füßen.
Da ist es der einsame Mann, der mit dem altmodischen Namen Jochen, der sie auffängt.
Und Liebe? Ja, vielleicht. Aber anders als erwartet: ganz eigen, rätselhaft, ursprünglich und ungelenk. Jochen und Franziska erfinden sie.

Anke Schmidt macht aus einem der ältesten Motive der Literatur eine berührende, weil wahrhaftige Geschichte. Intelligente, großartige Literatur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940926821
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:ihleo verlag
Erscheinungsdatum:23.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    buchstabensuechtigvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unerfüllte Liebe auf den Spuren Goethes
    überraschend ehrliches Lesehighlight

    Anke Schmidt spielt mit den Worten, gibt uns klare Bilder beim Lesen, kein Buch zum einfachen Überfliegen, nein, man wird gezwungen, jedes Wort in sich aufzunehmen, Gefühle werden greifbar gemacht, die Worte zielen direkt auf das Herz und nehmen es gefangen. 
    Die überaus menschlichen Protagonisten wachsen einem während des Lesens ans Herz, man kennt sie besser als manches Familienmitglied, da sie mit ihren Problemen, Höhen, Tiefen bis ins Innerste dargestellt werden. Man begegnet eigenen Dämonen, wenn man mit Franziska, Psychologin und seit der Trennung von ihrem Exmann Single, in eine Beinahe-Depression rutscht, die Müdigkeit und Resignation erfährt, die Franziska immer tiefer hinunterzieht, wo Franziska doch alleine schon aus beruflicher Sicht die Probleme erkennen sollte. Es belastet auch den Leser, wenn Jochen, Polizist und durch eine Krankheit an seine Frau gekettet, die er nach eigenen Worten nie geliebt hat, versucht, seinen Tiefen mit Alkohol zu begegnen. Man liebt mit den beiden, versucht, sie zusammenzuhalten, auch wenn keine Zukunft möglich scheint. Und über all dem die Schönheit und Magie der Worte Goethes, die er verschämt an die angebetene Charlotte von Stein richtet. Dadurch, dass Eltern, Exehemänner, Nachbarn und Freundinnen in wenigen, aber aber deutlichen und treffenden Zeilen geschildert werden, wird die intensive Begegnung mit den Hauptdarstellern verstärkt. Und trotz aller Tiefen schließt man nach einem geschilderten Jahr im Leben der beiden das Buch mit einem Lächeln und freut sich darüber, diesen Schatz entdeckt zu haben.

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    Martinchens avatar
    Martinchenvor 3 Monaten
    Aprilsommerjahr

    "Eine Frau, ein Mann, beide mit Geschichte, haben sich in ihrem Alltag eingerichtet, geschützt von ihren Rollen und Fassaden. Ohne Leidenschaft.

    Da verführen die stürmischen Briefe eines längst verstorbenen Dichters die Frau, und sie verliebt sich in den harten, blassen Mann - und berührt ihn.

    Eine Liebe beginnt.

    Doch die Welt bleibt kompliziert und unerbittlich..." - soweit der Klappentext.

     

    Anke Schmidt, Jahrgang 1963, lebt mit ihrer Familie in Thüringen. Sie arbeitet freiberuftlich und reist gern. "Aprilsommerjahr" ist ihr zweiter Roman nach "Der Mann, das Mädchen und das Meer", der 2017 erschienen ist. Da dieses Debüt mir sehr gut gefallen hat, wollte ich nun unbedingt auch den aktuellen Roman lesen - und ich wusste, warum.

     

    Bevor die eigentliche Geschichte beginnt, beschreibt die Autorin auf wenigen Seiten Goethes Liebe zu der verheirateten Charlotte von Stein. Damit beginnt nicht nur der Roman, sondern auch Franziskas Liebe zu Jochen oder doch nicht? Franziska ist eine Psychologin, die meine Vorurteile bestätigt: sie hat eigene Probleme, mehrere, woher sie stammen, wird in einem Satz erwähnt. Auch Jochen hat sein Päckchen zu tragen und vor allem trinkt er zu viel. Er erzählt Franziska seine Geschichte, sie hingegen öffnet sich ihm nicht.

     

    Sehnsucht nach Nähe und Angst vor zuviel Nähe - Anke Schmidt beschreibt diesen Zwiespalt und die Ängste und Hoffnungen der beiden Protagonisten hervorragend. Jede Situation ist nachvollziehbar und sehr real.

     

    Die Autorin schreibt ihren ganz eigenen Stil, der sich wohltuend von anderen abhebt und mir sehr gut gefällt.

     

    Das Cover zeigt das Profil einer Frauensilhouette, im Gras liegend. Die Farben gehen von schwarz über verschieden Orangetöne in grau über, das Grün der Grashalme unterstreicht die Farbigkeit. Eingerahmt wird dieses Bild von einem sehr dunklen Orange, fast schon Braun, ein Ton, der im Einband aufgenommen wird. Ein farblich passendes Lesebändchen vervollständigt den hochwertigen Eindruck.

     

    Fazit: Bereits der Debütroman hat mich sofort in seinen Bann gezogen, so ging es mir auch mit diesem Roman. Eine unbedingte Leseempfehlung.

     

     

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    M
    Mattyvor 3 Monaten
    Eine emotionale Geschichte, jenseits aller Klischees.

    Zwei Protagonisten, zwei Menschen mit Ecken, Kanten und Vergangenheit. Eine emotionale Geschichte, niemals profan, die Sprache virtuos, mal ironisch, mal verletzlich. Sie trägt den Leser fast schwerelos durch das Buch. Man lebt und leidet mit den Charakteren, man erkennt sie und erkennt sich selbst dabei. Ein großartiges Buch, jenseits von jedem Mainstream. Absolut lesenswert.

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    Maggis avatar
    Maggivor 4 Monaten
    Ein außergewöhnliches Buch

    Franziska ist Psychologin mit eigener Praxis und schlägt sich mit vielen eigenen inneren Problemen, die ihr ihren Alltag zunehmend schwer machen, herum. Direkt zu Beginn der Geschichte konnte ich mit ihr mitfühlen und sie in ihre inneren Zweifel, ihre Hoffnungen und Sorgen begleiten. Jochen, der zweite Protagonist, ist ein verschlossen wirkender Polizist und ebenfalls an einem Punkt in seinem Leben, in dem er sich von Selbstzweifeln und Festgefahrenheit umzingelt sieht. Seinen Problemen versucht er mit zu viel Alkohol zu entfliegen. Um Jochen als Charakter zu greifen, brauchte ich etwas länger, dann konnte ich aber auch ihm in seine Abgründe folgen.

    Die beiden sind stark geschilderte Charaktere voller Zerissenheit, Ecken und Kanten, voller Wahrhaftigkeit und Widersprüche. Darin sind sie sehr glaubhaft. Beide sind Suchende, die in der Mitte ihres Lebens versuchen, sich im Leben neu zu finden und Ängste zu überwinden. Die beiden Hauptfiguren sind realistisch geschilderte Probleme, die trotz äußerer Umstände und der gefühlten Unlogik ihrer beginnenden Beziehung langsam zueinander finden. Hierbei bekommen sie immer wieder Kontakt, teilweise durch Umstände von Außen, teilweise, weil einer der beiden den Kontakt sucht.

    Die im Klappentext versprochene „Scharfzüngigkeit einer verletzten Seele“ wird in diesem Buch wirklich auf jeder Seite erlebbar und gerade deswegen geht die Lektüre dieses Romans so tief. In erster Linie sind es die inneren Betrachtungen von Franziska und Jochen, die die Intensität des Romans aus machen, mehr noch als die eigentliche Handlung. Verwoben ist die Annäherung von Franziska und Jochen immer wieder mit Goethes Briefen an Charlotte vom Stein. Diese Verflechtung empfand ich als sehr gelungen und besonders, sie schaffte eine ganz besondere Stimmung.


    Aprilsommerjahr von Anke Schmidt hat mich begeistert, erschüttert und auch in den Lesepausen beschäftigt. Es ist kein einfacher Roman, er verlangt dem Leser fast ebenso viel ab, wie seinen Protagonisten. Er zieht einen runter und trifft doch mitten ins Herz. Eine Ausnahmelektüre und bestimmt nichts für jedermann, hat dieses Buch mich überzeugen können.


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    P
    Pixibuchvor 4 Monaten
    Aprilsommerjahr

    Ich muß sagen, dass ich selten so ein emotionsgeladenes Buch gelesen habe. Nach der Lektüre war ich selbst traurig, fühlte mich durch das Buch irgendwie hinabgezogen und ich mußte das Gelesene zuerst einmal verdauen.  Franziska ist eine Psychologin, geschieden und schon etwas introvertiert mit einem leichten Hang ins Pessimistische. Mit einer Freundin besucht sie eine Autorenlesung, deren Inhalt die Liebesgeschichte zwischen Goethe und Frau von Stein ist. Franziska ist von diesem Buch mehr als fasziniert. Dann trifft sie auf einem Stadtfest den verheirateten Polizisten Jochen, der bei ihr schon in Behandlung war. Und die Beiden beginnen eine Affäre, die einsteils voller Liebe ist, andernteils voller Ablehnung. Beide Personen haben mit schweren und tiefen Ängsten zu kämpfen, sie können nicht loslassen und sehen das Leben durch einen schwarzen Vorhang. Solch eine Beziehung kann nie und nimmer funktionieren. Die Autorin beschreibt gekonnt aus Sicht von Franziska, dann wieder Aussicht von Jochen. Sie versteht es, die Gefühle der Protangonisten zu beschreiben, in Szene zu setzen. Und der Leser fühlt beim Lesen selbst den Schmerz, die tiefe Traurigkeit. Sie beschreibt die Halluzinationen von Franziska derart gekonnt, man weiß dann wirklich nicht, ist das Einbildung oder Wahrheit. Jochen muß schuldbewußt an eine Ehe festhalten, die schon lange keine mehr ist. Beide Personen schreiten über einen Grat, der nicht viel von Wahnsinn und Selbstmord entfernt ist. Wer hier ein heiteres Buch erwartet, der ist fehl am Platz. Ein Roman voller Schmerzen, Selbsthaß und mitunter auch Ironie. Noch erwähnen möchte ich das stilistisch Cover, das den Kopf einer im Gras liegenden Frau zeigt. Ein Buch, das sehr zum Nachdenken anregt.

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    dicketillas avatar
    dicketillavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Frage nach dem eigenen Ich, eingebunden zwischen Goethes Liebesbriefen und der eigenen Sehnsucht nach Liebe. Ein wahrer Lesegenuss!
    Manche Dinge regeln sich, wenn man sie läßt


    Franziska Gildenstein, Psychologin, fühlt sich wie ein tiefroter, kleiner Apfel. Verlockend anzusehen, aber innerlich zerfressen, ungenießbar. Eine Blenderin, die äußerlich anders wahrgenommen wird, ihr eigenes Ich verbirgt. Einst brannte sie für ihren Beruf, übrig blieb nur noch eine ausgebrannte Hülle.Selbst ihren Briefkasten leert sie nur einmal wöchentlich, aus Angst es könnte jemand etwas von ihr wollen.

    "Ich zweifle am Sinn meiner Existenz, würde aus meiner Haut schlüpfen, meinen Körper in ein Bad aus Selbstbewustsein tauchend und daraus aufsteigen wie Phönix aus der Asche, strahlend, glänzend, unverwundbar."

    Und da ist Jochen der Polizist. Auch er ist ausgebrannt, kann sein Leben, seine Ehe, in der er sich gefangen fühlt, nicht mehr ertragen. Seine Flucht ist der Alkohol.
    Und dann schaut Franziska plötzlich in seine grauen Augen, erkennt in ihnen die Seele eines zärtlichen Zigeuners, gefangen im Körper eines harten Soldaten. Gefühle wie weggeschlossen.
    Beide sind angezogen vom jeweils anderen, eine Liebe die hoffnungslos scheint.

    Die Geschichte spielt in der Stadt der Dichter und Denker, und so begegnet man den Spuren Goethes, denen sich Franziska auch über seine Briefe, an Charlotte von Stein, nähert.
    So träumt sie von einer ebensolchen starken Liebe, sehnsüchtig, verzweifelnd, dennoch unerreichbar.
    Wunderschöne Passagen sind aus diesen Briefen von Anke Schmidt eingefügt worden.
    Eine wunderschöne Idee, wie ich finde.
    Schon zu Beginn der Geschichte war ich fast überfahren von ihrer Sprachgewaltigkeit, den ständigen Wendungen, phantastischen Schilderungen, ihrer Charaktere. Anfangs konnte ich wenig mit diesen zwei Menschen anfangen, aber immer mehr brach es auf, spürte ich deren Verzweiflung fast schon körperlich.
    Es ist keine übliche Liebesgeschichte, sie verlangt den Protagonisten, wie auch dem Leser viel ab. Aber ich habe mich gerne darauf eingelassen, bin mit einem Leseschatz belohnt worden.

    "Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun."

    Kommentare: 2
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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 4 Monaten
    Wunderbare einfühlsame emotionale Geschichte

    Dieses Buch erschien 2018 im Ihlo Verlag  und beinhaltet 319 Seiten.
    Eine Frau und ein Mann, die beide ihre eigene Geschichte haben, sich in ihrem Alltag eingerichtet haben und ohne Leidenschaft sind.
    Die stürmischen Briefe  eines längst verstorbenen Dichters verführen die Frau und sie verliebt sich in den harten blassen Mann und berührt ihn. Damit beginnt eine Liebe. Jedoch bleibt die Welt kompliziert und unerbittlich...
    Der Autorin Anke Schmidt ist hier eine wirklich emotionale Geschichte gelungen, die mich sehr berührt hat. Die Sprache, die die Autorin verwendet, ist so wunderbar. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, musste es in einem Zuge lesen. Die Protagonisten haben sehr mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, obwohl sie sich doch so sehr lieben. Es ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die mich sehr fasziniert hat. Auch die Erzählweise, mal aus der Sicht der Frau und dann wieder aus der Sicht des Mannes finde ich echt toll.
    Eine Geschichte, die ich unbedingt weiter empfehle! Das pure Lesevergnügen!

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    Aischavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Vielschichtige Liebesgeschichte, ein Lesehighlight!
    Liebe zwischen Selbstzweifel und Moral

    Ein Roman so komplex, vielschichtig und spannend wie das Leben selbst, definitiv eines meiner diesjährigen Lesehighlights!

    Anke Schmidt erzählt keine einfache Geschichte. Und sie erzählt auch nicht auf einfache Weise: Immer wieder haben mich abrupte Wechsel der Erzählperspektive (oft sogar innerhalb eines Satzes) irritiert. 
    Doch das ist in meinen Augen kein Manko, im Gegenteil, ich lese auch, um mich außerhalb meiner Komfortzone zu bewegen. Und wenn Protagonistin Franziska über ihre neue Liebe Joe einmal in der dritten Person sinniert, um dann plötzlich in die zweite Person zu wechseln, so fordert mich das als Leser heraus.
    Aprilsommerjahr ist eine Liebesgeschichte, aber kein klassischer Liebesroman. Es geht um den Umgang mit den eigenen Ängsten und Dämonen, es ist eine teils surreale Story voller Visionen und Andeutungen.
    Eine Stärke der Autorin ist ihr virtuoser Umgang mit Sprache, poetisch, wortgewaltig, aber auch durch leise, reduzierte Töne.
    Ob leidenschaftlicher Sex, bedrohliche Visionen oder existenzielle Selbstzweifel - Anke Schmidt zieht mich in jeder Szene voll in ihren Bann. Ich nehme ihren Figuren jede Aktion, jede Gefühlsregung hunderprozentig ab, ich tauche voll in die Geschichte ein.
    Einziger Kritikpunkt: Das Korrektorat hat einige Fehler übersehen, dennoch: aufgerundete 4,5 Punkte!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Anke-Schmidts avatar
    Für alle "Moderne-Geschichten-Leser" und "An-ein-Buch-sein-Herz-Verschenker",
    ich würde Euch gern auf eine Leserunde einladen.


    Mein neuer Roman Aprilsommerjahr erscheint am 23. Mai.

    Zum Inhalt:

    "Eine Ahnung von Sommer webt zittrige Fäden in der Luft."

    Franziska hat gelernt, sich durchzuboxen. Sie wirkt burschikos, aufgeschlossen und ist erfolgreich im Beruf. Doch ihre Welt gerät plötzlich ins Wanken. Sie leidet zunehmend unter Alltagsängsten und hat verstörende Visionen. Als sie sich in einen verheirateten Mann verliebt, reagiert sie zuerst spröde, abweisend. Er ist Polizeibeamter, verschlossen, kantig, ein Trinker - ein unmöglicher Mann, ein trauriger Held. Sie will ihn nicht.
    Bei einer Lesung erfährt sie von den Briefen eines toten Dichters. Sie, die für eigene Gefühle nie die richtigen Worte findet, ist berührt von den jahrhundertealten Zeilen. Jetzt taucht sie ein in diese magische Geschichte, sie erliegt dem Zauber der Worte und lässt sich auf eine Affäre ein.

    Als ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, brechen alte Wunden wieder auf.

    Welche Bedeutung hat das Kind in den Wellen und ist ihr trauriger Geliebter wirklich der Mann hinter dem Spiegel?

    Eine poetische Parabel über Liebe, Schuld und die Macht ungesagter Worte, tragisch und humorvoll.

    Über den Autor
    Anke Schmidt, Jahrgang 1963, lebt mit ihrer Familie in einer thüringischen Kleinstadt nahe der Saale. Sie arbeitet freiberuflich und liebt es, die Welt zu bereisen. Und wie man in diesem Roman erlesen kann, gehört ihr literarisches Herz den Klassikern des Sturm und Drang. Außer „Aprilsommerjahr“ ist bereits der Roman „Der Mann, das Mädchen und das Meer“ im ihleo verlag erschienen.

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