Anke Stelling

 3.7 Sterne bei 66 Bewertungen
Autorin von Bodentiefe Fenster, Schäfchen im Trockenen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Anke Stelling (©Nane Diehl / Quelle: Verbrecher Verlag)

Lebenslauf von Anke Stelling

Ausgezeichnete Literatur: Anke Stelling wurde am 16. Oktober 1971 in Ulm geboren und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zu dieser Zeit fing sie dann auch an zu Schreiben und gab ihr Debüt als Schriftstellerin. Zwei ihrer gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasster Romane, wie z.B. "Gisela" oder "Glückliche Fügung" wurden sogar verfilmt. 2003 erhielt sie den Förderpreis zum Lessing-Preis in Sachsen. 2011 erhielt sie für ihr Theaterstück den Berliner Kindertheaterpreis. Außerdem stand sie schon auf zahlreichen Shortlists. 2018 wurde ihr Buch Schäfchen im Trockenen zu einem der wichtigsten Bücher des Jahres 2018 gewählt. 2019 gewann sie zudem den Preis der Leipziger Buchmesse. Die Autorin lebt heute in Berlin.

Neue Bücher

Schäfchen im Trockenen

 (3)
Erscheint am 09.06.2020 als Taschenbuch bei btb.

Erna und die drei Wahrheiten

 (3)
Neu erschienen am 09.03.2020 als Taschenbuch bei cbt.

Freddie und die Bändigung des Bösen

 (1)
Neu erschienen am 09.03.2020 als Hardcover bei cbj.

Freddie und die Bändigung des Bösen

 (1)
Neu erschienen am 09.03.2020 als Hörbuch bei cbj audio.

Alle Bücher von Anke Stelling

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Buchformat:
Cover des Buches Bodentiefe Fenster9783548288512

Bodentiefe Fenster

 (29)
Erschienen am 31.10.2016
Cover des Buches Schäfchen im Trockenen9783957323385

Schäfchen im Trockenen

 (20)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Erna und die drei Wahrheiten9783570313206

Erna und die drei Wahrheiten

 (3)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Fürsorge9783957322326

Fürsorge

 (3)
Erschienen am 07.03.2017
Cover des Buches Schäfchen im Trockenen9783442719716

Schäfchen im Trockenen

 (3)
Erscheint am 09.06.2020
Cover des Buches Horchen9783100725134

Horchen

 (2)
Erschienen am 11.02.2010
Cover des Buches Freddie und die Bändigung des Bösen9783570177297

Freddie und die Bändigung des Bösen

 (1)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Glückliche Fügung9783596159741

Glückliche Fügung

 (1)
Erschienen am 01.09.2004

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Neue Rezensionen zu Anke Stelling

Neu

Rezension zu "Freddie und die Bändigung des Bösen" von Anke Stelling

Wenn das Freundschaft ist...
danielamariaursulavor 8 Tagen

Freddie und sein bester Freund Mattis werden beide bald 12 Jahre alt und gehen in die 6. Klasse einer Berliner Gemeinschaftsschule. Seit dem Kindergarten sind sie beste Freunde. Freddie, der ruhige, freundliche Junge, der bei seiner alleinerziehenden Mutter Nina in einer kleinen Zweizimmerwohnung aufwächst und Mattis, der Coole mit der großen Klappe und den vielen Ideen. Naja, zumindest wirkt es so, als hätte er immer so viele tolle Ideen, sollte mal ein anderer eine coole Idee haben, reißt Mattis so lange die Klappe auf, bis alle denken, sie wäre von ihm. Mattis steht gerne im Mittelpunkt, Freddie so gar nicht, vor allem nicht, wenn sich mißbilligende Blicke auf ihn richten. Das ist in letzter Zeit leider öfters der Fall, denn 8 Wochen vor Schuljahresende hat Mattis schon 2 Verweise, sollte noch einer dazu kommen, dann folgt eine Schulkonferenz mit Schulverweis. Dann würde Freddie alleine zurückbleiben und das ist für ihn unvollstellbar. So richtet er seine ganze Energie darauf seinen besten Freund in den verbleibenden Wochen vor dem Rauswurf zu retten, denn wie in der Bundesliga, werden die Verweise, ebenso wie rote Karten, nicht mit in das neue Schuljahr genommen.


Diese Geschichte entführt nicht nur in die Gedanken- und Seelenwelt präpubertärer Jungs, sonder in unsere Hauptstadt und verströmt immer wieder richtig viel Berlin-Feeling, mit all seiner großstädtischen Andersartigkeit.


Ich empfinde Mattis als skrupel- und rücksichtslos und sehe in den nächsten Jahren noch richtig viel Ärger auf ihn zukommen, denn Einsichtsfähigkeit scheint er nicht zu besitzen. Stattdessen reißt er seinen treuen und loyalen Freund immer weiter in Schwierigkeiten hinein. Das ist gar kein guter Freund meint meine Tochter (10). Gemeinsam mit mir hat sie sich über diese für uns so fremde Schulform und die völlig anderen Umgangsformen mit den Lehrern gewundert. Aber vor allem haben ihr Mattis „coole“ Aktionen nicht gefallen. Einige fand sie ganz witzig, sie konnte auch Freddies Geburtstagsdilemma verstehen, dass man einen 12. Geburtstag nicht als Kindergeburtstag feiern will und viele angesagte Ideen einfach sehr teuer sind, eine Party schon viel cooler ist, aber Mattis geht mal wieder zu weit. Er will unbedingt zur Legende werden und kennt dabei keine Verwandten und keine Hemmungen. Dabei übersieht er aber völlig, dass die Mädels, so wie meine Tochter, den ruhiger,en sensibleren Freddie viel lieber mögen und ihn vor allem nicht fürchten. Aber leider hat Freddie überhaupt keinen Mumm in der Hose und traut sich nie seinem besten Kumpel mal ernsthaft Contra zu geben. Das scheinen auch die Mädels zu merken, die von ihm sichtlich enttäuscht sind. Nicht nur das, nun hat auch Freddie ernsthafte Schwierigkeiten, bekommt von Mattis aber nie Anerkennung, stattdessen nimmt er das als selbstverständlich hin und geht einfach darüber hinweg, als wäre es unwichtig. Das hat meine Tochter und mich sehr wütend gemacht, es ist so ungerecht. Wir hätten Mattis in die Wüste geschickt! Stattdessen macht dieser weiter wie bisher, völlig ungebändigt und reißt Freddie immer weiter mit sich. Das Ende macht uns da auch keine Hoffnungen, daher fanden wir es ziemlich traurig. 


Nun ist dies keine jugendgefährdende Schrift, denn Marius Clarén gibt als Erzähler immer wieder seinen Senf dazu und kommentiert die Aktionen der Jungen. Er versucht Freddie zu ermutigen sich Mattis zu widersetzen, oder ihn zumindest in Frage zu stellen, aber dieser hört leider nicht. Seine Eltern leben es ihm aber auch vor, indem sie vor Freddies Problemen die Augen verschließen und viel zu sehr mit ihren eigenen beschäftigt sind. Vater Olaf ist viel zu sehr mit seiner bevorstehenden Hochzeit, seinem neuen Sohn und seiner japanischen Verlobten beschäftigt, um Freddie wirklich wahrzunehmen. Mutter Nina hat zu viel Angst vor der bevorstehenden Feier, dass sie keinen Blick für ihren heranwachsenden Sohn hat und lebt ihm quasi das angepasste Durchmogeln vor. Einzig die Mädels aus der Klassen trauen sich, ihre Meinung zu sagen und das ist ehrlich, deutlich und prallt leider einfach nur ab. Sie finden wir super, sie sind unsere Heldinnen in dieser Geschichte!Doch nicht nur Freddie baut Mist, aber er ist der einzige der Konsequenzen zu tragen hat und da finde ich die Lehrer und Schulleitung absolut inkonsequent, das ärgert mich wirklich. Das ist der einzige Punkt, an dem ich Mattis recht gebe, es gibt da einen, der genauso bestraft gehört wie Freddie, außer Mattis, dessen blöde Idee es war.


Marius Clarén ist für mich wirklich das Highlight dieses Hörbuchs. Seine angenehme freundliche Stimme vermochte mich bisweilen in meinem Ärger über Mattis zu besänftigen. Eigentlich liest er abwechslungsreich und betont gekonnt. Dennoch konnte auch er es nicht schaffen uns zu fesseln. Am Ende haben wir uns beide ratlos angesehen und fragten uns, was denn nun das Ende war. Also gebändigt war das Böse wider Erwarten nicht. Wir haben auf ein Happy End gehofft und sind enttäuscht worden. Der Titel wäre wohl mit „Der Versuch der Bändigung des Bösens“ treffender gewesen. Wir haben das Ende nicht wirklich wahrgenommen, ich habe es mir locker vier mal anhören müssen, um zu registrieren, dass das nun wirklich das Ende war. Die Aufnahmequalität möchte ich ausdrücklich loben! Sehr gut ausbalanciert mit einer wirklich guten Grundlautstärke, d.h. Wenn man zwischen Radio und Hörbuch wechselt, muss man die Lautstärke nicht verändern. 


Meine Tochter ist absolut loyal als Freundin, hat aber hier auch gesehen, dass das nicht wirklich Freundschaft ist. Ich bin zu widerspenstig, ich hätte das nie so hinnehmen können. Freddies Verhalten ging mir gehörig gegen den Strich, aber nicht genug, um mich zu fesseln. Irgendwie wurde mir sein fehlendes Rückrat zu belanglos, um meine Konzentration zu bannen. Ich könnte nun sagen, ja, das sind halt Jungsprobleme, damit haben wir nichts zu tun, aber das wäre einfach ignorant. Denn auch bei Mädels gibt es so was, wie Mutproben in Form von Ladendiebstählen und ähnliches und ich hoffe doch dann sehr, dass meine Töchter dem mehr entgegen zu setzen haben!


Leider nicht die richtige Geschichte für uns, wobei ich froh war, es zu hören, statt zu lesen. Wer weiß, ob ich das Buch nicht sogar abgebrochen hätte, aber Marius Clarén hören wir gerne zu. Wir hatten gehofft, eine Geschichte des erfolgreichen Widerstands zu hören, statt eines kläglich unterdrückten Aufbegehrens.



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Rezension zu "Erna und die drei Wahrheiten" von Anke Stelling

Es gibt kein "richtig" oder "falsch", die Grenze die es trennt, ist fließend.
a_thousand_and_one_booksvor einem Monat

Die Berliner Autorin Anke Stelling hat 2019 den Preis der Leipziger Buchmesse für ihr Buch "Schäfchen im Trockenen" erhalten. Ich habe vor einiger Zeit ihr Kinderbuch „ERNA und die drei Wahrheiten“ gelesen, hier meine Besprechung.

Das kennt ihr sicherlich auch: Ihr erlebt eine Situation, in der sich jemand ungerecht verhält und beschwert euch darüber. Und wenn ihr davon euren Eltern oder Lehrern erzählt, sind die dann unterschiedlicher Meinung, ob ihr überhaupt richtig reagiert habt. So ähnlich geht es Erna in dem Buch von Anke Stelling: Erna wohnt zusammen mit ihren Eltern in einem Gemeinschaftshaus und fühlt sich da irgendwie nicht wohl. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: Auf ihrer Gemeinschaftsschule wird ihr immer gesagt, dass sie sich zu viel einmischt. Aber gar nicht einmischen geht ja irgendwie auch nicht, findet Erna. Denn dann steht vielleicht jemand im Unrecht und das kann sie ja auch nicht zulassen. Erna versucht, sich in diesem Durcheinander zurechtzufinden, ohne andere zu verraten oder ihre eigene Meinung aufzugeben.

Meine Bewertung: Ich finde, das Buch bringt gut rüber, wie kompliziert es manchmal ist, darüber zu entscheiden, was richtig und was falsch ist. Anke Stelling schreibt lange Sätze mit vielen Kommas, so wie man eben denkt, wenn man sich über etwas aufregt und es dann bei dem Erzählen aus einem heraussprudelt. Man lernt auch viel über die Bedeutung einzelner Wörter, weil Erna ständig im Wörterbuch nachschlägt. 

Fazit: ERNA ist ein Buch für junge Leser*innen ab 10 Jahren, die gerne grübeln und über Recht und Unrecht nachdenken.

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Rezension zu "Freddie und die Bändigung des Bösen" von Anke Stelling

Lustig, schräg und chaotisch
gletscherwoelfchenvor 2 Monaten

Freddie und Mattis sind schon seit Ewigkeiten beste Freunde. Eigentlich sind sie grundverschieden: Während Mattis förmlich nach Aufmerksamkeit lechzt, will Freddie nichts als Ruhe. Bei Mattis dummen Ideen macht er nur mit, um Schlimmeres zu verhindern. Das machen Freunde doch so, oder?

Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es gibt einen guten ersten Eindruck in die Geschichte und mach neugierig auf mehr.


Der Schreibstil hat mir ebenso gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und optimal für die Zielgruppe geeignet. Zudem ist er angenehm locker, weist genau die richtige Menge an detaillierten Schilderungen und interessanten Gedankengängen auf und ist sehr humorvoll.


Und auch die Geschichte hinter dem Cover hat mich nicht enttäuscht. Sie überzeugt nicht unbedingt durch einen großartigen Spannungsbogen, dafür allerdings umso mehr durch eine alltägliche und lustig inszenierte Geschichte, mit der sich viele Kinder gut identifizieren können sollten.


Die sympathischen Charaktere unterstützen dieses Empfinden.
Vor allem die Dynamik in der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Freddie und Mattis möchte ich an dieser Stelle hervorheben. Es macht wirklich Spaß, die zwei grundverschiedenen Figuren mitzuverfolgen.


Ein nettes Extra waren für mich die toll gestalteten Kapitelüberschriften. Sie haben alles noch einmal wunderbar abgerundet und das Cover sehr gut wieder aufgegriffen.

Alles in einem konnte mich diese humorvolle Geschichte wunderbar unterhalten. Ich denke, dass viele Kinder innerhalb der Zielgruppe eine Menge Spaß mit Freddie und Mattis haben werden.
5/5 Sterne

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Schäfchen im Trockenenundefined

Anke Stellings Roman "Schäfchen im Trockenen", der 2019 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, ist nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Wir wollen über Klassenunterschiede, alte Freundschaften, Privilegien und Abstiegsängste diskutieren. Und darüber, wer über was schreiben und sprechen darf.

Liebe TeilnehmerInnen,

lasst uns über Anke Stellings Roman "Schäfchen im Trockenen" sprechen. Über Klassenunterschiede, alte Freundschaften, Privilegien und Abstiegsängste. Und darüber, wer über was schreiben und sprechen darf.

Wir freuen uns auf Eure Beiträge zum Hörbuch und sind gespannt, wie Euch die Autorenlesung gefällt!

Eine erste Hörprobe gibt es hier: https://www.speaklow.de/allgemein/anke-stelling-schaefchen-im-trockenen

Herzliche Grüße

Insa von speak low

64 BeiträgeVerlosung beendet


Seit dem 19. August steht es fest: Die Jury des Deutschen Buchpreises 2015 hat die Longlist aus 20 Büchern zusammengestellt.
Hier seht ihr die komplette Liste!

Wir haben für euch nun wie im letzten Jahr eine besondere Aktion erdacht: Ihr habt in den ersten Septemberwochen die Möglichkeit, den Autoren, die es mit ihren Büchern auf die Longlist geschafft haben, Fragen zu stellen & auch ihre Bücher zu gewinnen!

Wir haben bereits Zusagen von Autoren aus dem Klett-Cotta Verlag, dem Verbrecher Verlag, dem Literaturverlag Droschl, dem Verlag Matthes & Seitz und dem Hanser Verlag. Diese Liste ist aber noch nicht final und wird womöglich noch um weitere Fragerunden und Termine ergänzt.

Hier die Termine für die Fragerunden, die bisher feststehen:

Dienstag, 1. September 2015:
Anke Stelling - "Bodentiefe Fenster"
Hier geht es zur Fragerunde!

Montag, 7. September 2015:
Gertraud Klemm - "Aberland"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 8. September 2015:
Monique Schwitter - "Eins im Andern"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch, 9. September 2015:
Steffen Kopetzky - "Risiko"
Hier geht es zur Fragerunde!

Donnerstag, 10. September 2015:
Frank Witzel - "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sonntag, 13. September 2015
Rolf Lappert - "Über den Winter"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 15. September 2015
Vladimir Vertlib - "Lucia Binar und die russische Seele"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sobald die Fragerunden eröffnet sind, werden wir sie auch hier verlinken. Ihr könnt den Autoren am jeweiligen Tag im entsprechenden Thema (also nicht hier im Thema!) Fragen stellen, die sie euch dann natürlich auch beantworten. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, achtet bitte darauf, dass ihr eure Fragen über den blauen "Jetzt Bewerben"-Button stellt. Bitte beachtet außerdem, dass die Fragerunden teilweise nicht bis Mitternacht geöffnet sein werden, sondern die letzten Fragen schon am Abend gestellt werden müssen! Wie auch bei unseren Fragefreitagen werden wir unter allen Fragestellern einige Exemplare der Bücher verlosen, mit denen die Autoren nominiert sind.

Unter den Teilnehmern an allen Fragerunden verlosen wir 1 riesiges Buchpaket mit ALLEN Büchern aus der Longlist 2015:
Hier im Thema könnt ihr zwar keine Fragen stellen, aber ganz wunderbar diskutieren! Habt ihr schon eines oder sogar mehrere der Bücher gelesen? Welches ist euer Favorit für den Buchpreis?

Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei den Fragerunden und bin gespannt auf eure Meinungen!

72 Beiträge
Letzter Beitrag von  vielleser18vor 5 Jahren
Danke, hatte ich noch gar nicht gesehen !
Zum Thema
Cover des Buches Bodentiefe Fensterundefined

Fragerunde mit Anke Stelling, der Autorin von "Bodentiefe Fenster"

Im Rahmen unserer Aktion rund um die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 habt ihr die Chance, den Autoren, die mit ihren Werken nominiert sind, Fragen zu stellen und ihre Bücher zu gewinnen. Hier könnt ihr für euren Longlist-Favoriten abstimmen!

Wir freuen uns sehr, in dieser Fragerunde nun Anke Stelling begrüßen zu dürfen! In ihrem Roman "Bodentiefe Fenster" erzählt die Autorin in schöner Sprache und mit viel Ironie  von den Hoffnungen, Kämpfen und Widersprüchlichkeiten des Mutterdaseins.

Mehr zum Buch

Von den 68er-Müttern im Aufbruch hat eine Töchtergeneration den Auftrag erhalten, die Welt zu verbessern – das Waldsterben und die Aufrüstung zu stoppen, ein Zimmer für sich allein zu haben, gemeinsam stark zu sein –, und diesen Auftrag kann Sandra nicht vergessen. Mit vierzig Jahren und als Mutter zweier Kinder ist aus ihr eine Art Kassandra vom Prenzlauer Berg geworden. Sie sieht, dass die Ideale der Elterngeneration im Alltag verloren gehen, auf dem Spielplatz versanden, im Plenum der Hausgemeinschaft ad absurdum geführt werden. Alles auszusprechen, ist offenbar keine Lösung, weggehen kann sie jedoch auch nicht, außerdem genießt sie ihre Privilegien. Sie feiert die Kindergeburtstage wie früher, wie Pippi Langstrumpf, doch der Kern der Utopie ist nicht mehr da. Und die bodentiefen Fenster machen den Alltag allzu durchsichtig.
 
Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr zur Autorin
Anke Stelling wurde 1971 in Ulm geboren und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zwei ihrer gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasster Romane, wie z.B. "Gisela" oder "Glückliche Fügung" wurden sogar verfilmt. Mit ihrem Roman "Bodentiefe Fenster" wurde Stelling für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert.

Unter allen Fragestellern verlosen wir 1 Exemplar von "Bodentiefe Fenster" aus dem Verbrecher Verlag! Wer bei allen Fragerunden mit den Longlist-Autoren mitmacht, hat zusätzlich die Chance auf ein großes Buchpaket, vollgepackt mit allen nominierten Werken!

Anke Stelling wird am Dienstag, den 1. September 2015, bis etwa 20 Uhr Fragen beantworten - die Fragerunde wird also nicht bis Mitternacht geöffnet sein! Bitte habt Verständnis dafür, dass wir die Fragerunde dann dementsprechend auch schließen.

Wir sind gespannt auf eure Fragen und wünschen euch viel Spaß bei der Fragerunde!
118 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Anke Stelling wurde am 16. Oktober 1971 in Ulm (Deutschland) geboren.

Anke Stelling im Netz:

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