Anke Van dermeersch Weder Hure noch Sklavin

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Inhaltsangabe zu „Weder Hure noch Sklavin“ von Anke Van dermeersch

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    Weder Hure noch Sklavin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2015 um 13:51

    Der Islam genießt eine anhaltend hohe Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung, im besonderen auch gesellschaftspolitisches Interesse. Daß dem komplexen Thema nicht so ohne weiteres beizukommen ist, und daß dem interessierten Laien nicht unbedingt ein Grundlagenstudium abverlangt werden kann, um sich eine Meinung zum Thema zu bilden, darf anerkannt werden. Wer sich allerdings aus dem politischen Lager zum Meinungsmacher aufschwingt, sollte eine gewisse Lauterkeit bei der Entwicklung seiner Argumente wahren. Dies ist hier nicht der Fall. Mit emotionsschwangeren Fallbeispielen, aber ohne erkennbare solide Quellen werden Argumente gewoben, die kaum verhohlene Stimmungsmache erzeugen sollen. Um den Anschein der Objektivität zu wahren, werden von Zeit zu Zeit halbherzige Relativierungen eingewoben, denen der gleiche Mangel an ernsthafter Recherche anzusehen ist. Dieses Gesamtbild vereitelt sodann auch jegliche Seriösität, die man den eingestreuten, tatsächlich ernstzunehmenden Kritikpunkten möglicherweise hätte zusprechen wollen. Daß die vorgebliche Befreiung der Frau hier als roter Faden einer tendenziell hetzerischen Schrift herangezogen wird, sich aber erfreulicherweise durch den Charme von hysterischem Gekeife von selbst demaskiert, verstärkt noch das schale Gefühl, das dieses Buch erzeugt. Es bleibt offen, welcher Anteil auf ernste Besorgnis, und welcher auf unreflektierte Xenophobie entfällt, und ob nicht auch ein gehörig Maß auf die Lust an Verhetzung zurückzuführen ist. Ein Buch, das höchstens in kritische, vorzugsweise jedoch in gar keine Hände gehört.

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