Ann-Kathrin Karschnick Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa

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Inhaltsangabe zu „Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Wirst du mich dabei unterstützen, den König von Teinemaa zu töten?“ Als Tulurin diese Worte des Stadthalters von Agláar hört, flieht er in Panik. Doch das Glück steht nicht auf seiner Seite, bald findet er sich in den dunklen Verliesen der Stadt wieder. Jeder Hoffnung auf Rettung beraubt und kurz vor seinem eigenen Tod wird er von Erûven befreit. Aber welche geheimnisvollen Absichten hat dieser „Mann ohne Gesicht“, der so plötzlich in sein Leben getreten ist? Es dauert nicht lange und Tulurin wird klar, dass in Zukunft nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Denn er taucht ab in die faszinierende Welt der längst vergessenen Legenden von Teinemaa und wird Teil ihrer selbst. Doch kann er gegen das Böse bestehen und Teinemaa und seine Bewohner vor einem schrecklichen Schicksal bewahren?

Lesung am 16.10.2010 in Erlangen in der Thalia Buchhandlung. Gemeinsam mit Aileen P. Roberts

— Ann-Kathrin Karschnick
Ann-Kathrin Karschnick

Autorenlesung am 13. Juni 2010 auf dem Literaturfest in Meissen um 17:00 Uhr auf der Burgterrasse.

— Federchen
Federchen

15.05.2010 ab 11 Uhr auf dem Mittelalter-Spectaculum (Eintritt Spectaculum, Lesung kostenlos) ● 16.05.2010 ab 11 Uhr auf dem Mittelalter-Spectaculum (Eintritt Spectaculum, Lesung kostenlos) ● 11.06.2010 Lesung mit Aileen P.Roberts um 16 Uhr in der Bücherstube in Forchheim ● 12.06.2010 Lesung mit Aileen P.Roberts um 16 Uhr im Thalia Buchhaus Campe in Nürnberg ● 24.07.2010 auf der Feencon - 15.00 - 15:45 Uhr (Eintritt nur für die Feencon,Lesung kostenlos) ● 15.08.2010 auf dem Mittelaltermarkt nebst Heerlagerey im Erlebniscamp Oster Ohrstedt - 11.00 - 17.00 Uhr (Eintritt 3 € für den Markt; Lesung kostenlos) ● 24.09.2010 bei der Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus in Glinde um 20 Uhr. ● 16.10.2010 Poetry-Slam mit 5 anderen Autoren auf der BuCon in Dreieich.

— BTOYA
BTOYA

Die Rezensionen klingen vielversprechend. Auch ich bin schon sehr gespannt

— nachteule95
nachteule95

hm... es dürfte schon unterwegs sein und ich freue mich schon sehr darauf. Die Leseprobe klingt schon sehr spannend

— michael wolfinger
michael wolfinger

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  • Rezension zu "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von Ann-Kathrin Karschnick

    Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2010 um 15:53

    Tulurin macht die Augen auf, doch zunächst weiß er nicht, wo er sich befindet. Nein, das ist nicht das Waisenhaus, denn dort ist nicht alles aus Stein. Angst und Panik macht sich breit und ein dumpfer Schmerz hämmert in seinem Kopf. Hier riecht es schlecht und es ist feucht und modrig. Seine Erinnerungen nehmen langsam wieder Gestalt an. Da waren diese Stühle, die er dem Stadthalter Shin-Du liefern sollte. Hätte er nur nicht darauf bestanden, sie ihm persönlich auszuhändigen. Dann hätte er auch niemals dessen Gespräch mit dem unheimlichen Wesen, oder was immer es gewesen sein mag, unfreiwillig belauschen und jenes Wissen erwerben können, das ihm jetzt offenbar zum Verhängnis wird ... Das Spiel ist aus. Tulurin ist gefangen. Er weiß zu viel und nun muss er dafür mit seinem Leben bezahlen. Er sitzt in einer Zelle, aus der es kein Entkommen gibt. Diese verdammten Harpyien haben ihn gefangen und in das gefürchtete Verlies gebracht. Es wird ein schlimmes Ende nehmen, doch wie grausam es werden wird, weiß Tulurin noch nicht. Erst so langsam wird es ihm klar, doch er verdrängt es mehr oder weniger erfolgreich ... denn sonst würde er auf der Stelle verrückt werden! Das Verhör mit dem grausamen Druk nimmt nicht die erhoffte Wendung. Der Zwerg will lediglich in Erfahrung bringen, wieviel Tulurin weiß, um ihn danach zu beseitigen. Doch er will sein Sterben so lange wie möglich hinauszögern. Schließlich möchte er seinen Spaß haben, und er ist ein Meister dieser Kunst. Der Alptraum beginnt in seiner ganz persönlichen Kammer des Schreckens. Tulurin glaubt seinen Augen nicht, was sie sehen. Schweres Foltergerät, allerlei Haken, Ösen und merkwürdige Werkzeuge mit ebenso merkwürdig geformten Klingen, Ketten, von denen frisches Blut tropft, Schwerter, Äxte, Sägen und Messer in allen Variationen. Druk ist stolz auf sich und seine Sammlung. Seine Begabungen sind einzigartig und so leicht lässt sich niemand finden, der es ihm gleichtun kann. Das Szenario beginnt, als sich der Zwerg ein Messer greift und ohne jede Vorwarnung sein grausiges Werk beginnt ... Tulurin versinkt in einem Meer aus Schmerzen und sein Kopf scheint zu explodieren. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Draußen gibt es einen Tumult und der Zwerg stürzt hinaus. Ein Ablenkungsmanöver? Ein Fremder, der sein Gesicht unter einer Kapuze versteckt, betritt hastig den Raum. Er vergewissert sich, Tulurin, den Zimmerlehrling von Betram, vor sich zu haben. Dann befreit ihn der Fremde und es beginnt eine atemlose Flucht. Zwei Harpyien stellen sich den Flüchtenden in den Weg, doch sie haben der Schwertkunst des Retters nichts entgegenzusetzen. Im Versteck des Unbekannten findet der Schwerverletzte Zuflucht. Er kommt wieder zu Kräften und seine scheußliche Wunde wird behandelt. Sein Lebensretter stellt sich als Erûven vor - verweigert aber jede weitere Information zu seiner Person und seinen Beweggründen. Tulurin sei noch zu jung für die Wahrheit. Erûven weiß um die Pläne des Shin-Dus und er erhofft sich von Tulurin, der das Gespräch belauschte, Informationen über den Gesprächspartner des Stadthalters zu erfahren ... Der König von Teinemaa muss gewarnt werden. Doch der Weg bis Morothril ist weit und zunächst muss erst einmal die Flucht aus der Stadt gelingen. Leider sichern unzählige Stadtwachen die Straßen von Aglaár - jene seltsam gefiederten Frauen ... Also, was sich allein bis Seite 100 an Ideen in diesem wunderbaren Roman versteckt, würde anderen Autoren womöglich als Stoff für eine komplette Story völlig genügen. Doch das ist erst der Anfang einer Geschichte, die den Leser von Anfang an zu faszinieren weiß. Es liegt nicht (nur) daran, dass die zahllosen Schauplätze absolut authentisch beschrieben werden. Natürlich vermag die Autorin die Stadt Aglaàr bis in die letzte verwinkelte Gasse so exakt zu beschreiben, dass wir uns im Ernstfall mühelos dort zurecht finden könnten. Selbstverständlich überfällt uns nackte Angst, wenn wir die Folterkammer im Verlies von Aglaàr betreten. Allein die erweckte Vorstellung der Unsäglichkeiten versetzt uns in namenlose Panik. Natürlich übersteigt die Stadt Kiehnshecken alles, was wir uns bisher vorstellen konnten. Man staunt ohne jedes Maß und bekommt den offenen Mund einfach nicht mehr zu. Klar, dass Ann Kathrin Karschnick gerne singt. Und zwar Loblieder auf die Phantasie. Nicht vereinzelt, sondern Seite für Seite ... ... doch was wären die tollsten Locations ohne die Akteure? Was wären phantastische Welten ohne ihre Bewohner? Das Geheimnis der Autorin ist gelüftet. Es ist ganz offensichtlich. Und genau dieser Umstand unterscheidet "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von vielen anderen Geschichten. Genial einfach im Prinzip. Am Anfang war sicher die Idee. Die eines Verzichtes nämlich. Ich unterstelle das jedenfalls. Ann Kathrin Karschnick verzichtet auf Nebendarsteller! Es gibt keine. Wer auch immer die Handlung vorantreibt, ob Tulurin, Zimmerer Bertram, die Harpyien, Druk, Retter Erûven, Zwerge, Giganten, Uroks, Ignisha'avor, Kan Ignista, Dunkelelfen, Gênisa oder wer auch immer - es handelt sich ausnahmslos um Hauptdarsteller! Denn auch in "kleinen" Rollen wirken die Charaktere absolut lebensecht und mitunter erschreckend real. Es kann einem schon Angst und Bange werden, wenn man sich gemeinsam mit den Akteuren auf einer atemlosen Flucht oder in einem unbarherzigen Kampfgetümmel wiederfindet und man erschreckt feststellt, die Grenze zwischen Realität und Fiktion kurzfristig überschritten zu haben! Diese Mühe hat sich gelohnt, denn eine atemlose Spannung umgibt jede der weit über 600 Seiten, leicht untertrieben ausgedrückt ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von Ann-Kathrin Karschnick

    Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa
    Ati

    Ati

    20. April 2010 um 00:23

    Zur Autorin: Die 1985 bei Hamburg geborene Autorin Ann-Kathrin Karschnick hat ihre Leser/innen bereits in der Kara-Triologie ins Fantasyreich eintauchen lassen. Darüber hinaus veröffentlichte sie eine Kurzgeschichte in der Anthologie „Dunkelheit“ sowie diverse Geschichten auf der Internetseite sf-basar.de. Mit dem hier vorgestellten Buch „Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa“ trägt sie erneut zum Fantasy-Genre bei. Zum Buch: Während der Junge Tulurin gelangweilt darauf wartet, ein paar Stühle beim Stadthalter Shin-Du abzuliefern, wird er unfreiwillig Zeuge eines Gespräches, bei dem wenigstens ein Beteiligter nicht menschlich ist. Doch das hält Tulurin nicht davon ab, weiter zu lauschen. Allerdings wird er sich erst bewusst, worum es in dem Gespräch geht, als jemand fragt: „Also, wirst du mich dabei unterstützen, den König von Teinemaa zu töten und den Thron dieses elendigen Landes zu besteigen?“ Sobald der Sinn dieser Frage in seinen Verstand einsickert, lässt er vor Schreck die Stühle fallen. Aus Angst entdeckt zu werden, entschließt er sich ohne Zögern zur Flucht und startet damit in ein Abenteuer, in dem er Stück für Stück, teils auf schmerzliche Weise, zum Helden der Geschichte avanciert. Hals über Kopf landet er, völlig unvorbereitet, in längst vergessenen Legenden von Teinemaa und wird ein Teil davon. Genau genommen ist „Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa“ die alte Erzählung von der Vertreibung aus dem Paradies und dem Versuch, es wieder zurückzugewinnen. Meine Meinung: Bei „Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa“ von Ann-Kathrin Karschnick, dachte ich anfangs, ein reines Jugendbuch in Händen zu halten. Das war aber weniger auf den Text des Buchrückens oder das Cover bezogen (beides fand ich überaus gelungen und viel versprechend), sondern eher auf den Umstand, dass es über Papierfresserchens MTM-Verlag erschienen ist. Fakt ist jedoch: Dieses Buch wird nicht nur jugendliche Leser in seinen Bann ziehen. Doch im Gegensatz zu zahlreichen anderen Romanen dieses Genres, die ich bislang gelesen habe, versteht es Ann-Kathrin Karschnick, mit ihrem überaus flüssig zu lesenden und variantenreichen Roman, den Leser von Anfang an zu fesseln. Sie regt die Sinne durch ein stetiges Auf und Ab der Handlung an, verknüpft gekonnte verschiedene Handlungsstränge. Ob klassische Fantasyfiguren wie Elben, Feen, Zwerge oder Menschen – die Aspekte dieser verschiedenen Kulturen werden ebenso gekonnt von ihr ausgeleuchtet wie einzelne Orte oder Geschehnisse beschrieben werden. Ideenreich befördert einen die Autorin in immer neue Richtungen. Gerade wenn man glaubt, den nächsten Schritt oder das nächste Ereignis vorausahnen zu können, geschieht etwas Unerwartetes in der zeitgleich klar strukturierten Geschichte. Fazit: Ich kann dieses Buch jedem Fantasy-Freund (oder dem der es werden möchte) nur empfehlen. Nachdem ich mit Lesen begonnen hatte, konnte ich erst aufhören, als ich den letzten Punkt des Epilogs vor Augen hatte. Danach habe ich es gleich nochmals, aber etwas langsamer, gelesen – was meinen ersten Eindruck nur bestätigt hat. Mit „Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa“ bietet Ann-Kathrin Karschnick alles, was ich von einem Roman dieses Genres erwarte. Faszinierende Orte und Wesen, Emotionen, Magie, Spannung, Überraschungen. Ich persönlich freue mich auf weitere Romane dieser Art und vor allem dieser Autorin. April 2010 ©Antje Jürgens

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  • Rezension zu "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von Ann-Kathrin Karschnick

    Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa
    michael wolfinger

    michael wolfinger

    16. March 2010 um 14:33

    ich muss wirklich sagen, dass ich in letzter Zeit ein unglaubliches Glück bei der Auswahl meiner Bücher hatte. Auch wenn ich noch nicht ganz am Ende angekommen bin, dann hat mich das Buch wirklich in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat es zu jeder Zeit verstanden mich zu fesseln und zu begeistern. Feuerritter überzeugt in jedem Kapitel und schaffte es mich immer wieder zu überraschen. Schon die Einleitung war interessant und machte Hunger auf mehr. Das Buch hat meinen Hunger gestillt aber nur für kurze Zeit, denn ich möchte unbedingt mehr von Ann-Kathrin Karschnick lesen. Tulurins Geschichte ist atemberaubend und mitreisend. Ich möchte gar nicht viel mehr dazu sagen, außer - man sollte sich die Leseprobe unbedingt ansehen und danach sollte man das Buch unbedingt kaufen, denn es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von Ann-Kathrin Karschnick

    Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa
    BTOYA

    BTOYA

    31. January 2010 um 01:04

    Mit »Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa« bereichert Ann-Kathrin Karschnick das Genre Fantasy um ein High Fantasy-Abenteuer von dem ich persönlich unbedingt Fortsetzungen lesen möchte. «Entsetzen und Grauen lagen auf dem im Mondschein fahl wirkenden Gesicht des jungen Mannes. Was seine sonst so glasklaren, hellblauen Augen gerade gesehen hatten, konnte er nicht fassen. Diese Grausamkeiten waren zu viel für seinen Verstand. Nur schwer begriff er, welche Auswirkungen das soeben Gesehene haben würde. Ein dunkler Schleier legte sich über seine Augen und hinterließ Spuren panischer Angst. Was sollte er nur tun? Etwas regte sich an seiner Brust. Sein Herz schlug immer noch rasend schnell und es wollte sich einfach nicht beruhigen. Nur sehr langsam drang die Wärme durch seinen Mantel an seinen Körper. Fast hätte er in seiner alles umfassenden Angst das kleine Ding in seinen zitternden Armen vergessen. Traurig blickten ihn zwei leuchtend grüne Augen an, beinahe so, als habe der kleine Knirps genau verstanden, was vor Kurzem in dem Haus seiner Eltern passiert war. Das Baby in seinen Armen zitterte unmerklich, während der Wind bedächtig an der dünnen Decke zog. Khanto öffnete seinen Mantel und drückte den Jungen näher an sich heran. Sogleich hörte das Baby auf zu zittern. Der Mann schaute sich den Jungen genauer an. Es war das erste Mal, dass er ihn in den Armen hielt, denn der Säugling war erst wenige Monate alt (…)» … Inzwischen im jugendlichen Alter und seit einem Jahr bei einem Tischler in der Lehre will Tulurin nur einen für ihn ganz alltäglichen Botengang erledigen und zwei Stühle an den tyrannischen Stadthalter von Shin-Du ausliefern. Doch diesmal ist er zur falschen Zeit am falschen Ort: „Wirst du mich dabei unterstützen, den König von Teinemaa zu töten?“ Als Tulurin diese Worte des Stadthalters von Agláar ungewollt aufschnappt, versucht er voller Panik zu fliehen - und findet sich bald in den dunklen Verliesen der Stadt wieder… So lässt die Autorin für den Hauptprotagonisten das größte Abenteuer seines Lebens und für mich einen rundum faszinierenden, überraschungsreichen und bildgewaltigen Lesemarathon beginnen. Ich kann nicht sagen was mich mehr begeistert hat: die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere der Geschichte, die so nachvollziehbar geschilderten Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Völkern/Rassen, die ganz einzigartigen Orte ('Kienshecken' konnte ich geradezu beim Lesen rascheln und wachsen hören, der Duft der Zweige und Blätter stieg regelrecht aus den Seiten hervor), die spannenden Wendungen und Überraschungen die den schwierigen Weg und die vielen Aufgaben Tulurins und seiner Freunde so fesselnd gestalten - oder die für mich einfach traumhafte Schöpfung der Autorin: die "Kan Ignista" (lasst Euch einfach überraschen ^). Mein Fazit: Für mich hat »Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa« keine Wünsche an das Fantasy-Genre offen gelassen. Spannung, Witz, Bilderflut, Emotionen, Magie, faszinierende neue Orte und Wesen – ich bin völlig in die Geschichte eingetaucht und an Schlaf war erst wieder zu denken als mit dem Epilog auf Seite 622 die letzte Zeile verschlungen war. Ein einziger Wermutstropfen bleibt: Da ich leider nie in "Kiehnshecken" Urlaub machen, persönlich einem "Kan Ignista" vorgestellt und damit vielleicht "Ignisha'avor" werden kann ... grummel ich ein wenig vor mich hin, dass Ann-Kathrin mir diese Flausen überhaupt in den Kopf gepflanzt hat ...

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  • Rezension zu "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von Ann-Kathrin Karschnick

    Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa
    °bluemoon°

    °bluemoon°

    06. January 2010 um 21:21

    Tulurin, der einfache Lehrling eines Zimmermannes, lebt ein bescheidenes Leben in einem Waisenhaus und kann sich nicht vorstellen, irgendwann einmal etwas Großes zu erleben, geschweige denn, selbst jemand Großes zu werden. Dies ändert sich, als er ein gefährliches Gespräch belauscht. Der Stadthalter seiner Heimat plant, den König des Landes umzubringen, um selbst an die Macht zu kommen. Hilfe hat er von einem unbekannten Wesen aus der Vergangenheit. Tulurin will diesen Plan mit allen Mitteln verhindern, was dazu führt, dass das größte Abenteuer seines Lebens beginnt und sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf gestellt wird.... Er lernt das Land und die Leute kennen, ebenso wie auch die Legenden. Es kommt sogar soweit, dass Tulurin selbst ein Teil der Legenden wird, als er nach und nach andere Wesen des Landes kennenlernt und mit ihnen versucht, das Land vor dem Bösen zu retten.... Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend geschrieben; es gibt immer wieder Wendungen und Überraschungen, die es mir schwer gemacht haben, das Buch aus der Hand zu legen. Es ist eine schöne Geschichte mit vielen Fantasy-Wesen, deren Verbindungen mir auch gut gefallen haben. Vor allem die Verbindung von Tulurin und seiner besten Freundin, die er im Verlauf der Geschichte kennenlernt, fand ich sehr gut. Sie passen wirklich gut zusammen und das merkt man schon bei ihrer ersten Begegnung, in der sich die beiden füreinander entscheiden. Überhaupt sind die Charaktere sehr detailliert beschrieben worden, sodass man das Gefühl hat, man kenne sie persönlich. Ohne lange zu überlegen, kann ich dem Buch viele Sterne geben, leider sind hier aber nur 5 möglich... :)

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  • Rezension zu "Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa" von Ann-Kathrin Karschnick

    Die Feuerritter - Kampf um Teinemaa
    yoda

    yoda

    02. January 2010 um 22:27

    Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa Ann-Kathrin Karschnik Papierfresserchens MTM-Verlag/TOMA Edition ISBN 9783940367495 Ausgabe: Taschenbuch Genre: Fantasy Umfang: 622 Seiten www.papierfresserchen.biz www.toma-edition.de/ Zur Autorin Ann-Kathrin Karschnik, eine hübsche junge Autorin, lebt mit Ihrem Mann in Schwarzenbeck, bei Hamburg. Dort ist Sie in einer Reederei hauptberuflich tätig. Das Schreiben betreibt Sie als Hobby. Erschienen sind von Ihr 2006 die Kara-Triologie, diverse Kurzgeschichten und 2009 „Die Feuerritter- Kampf um Teinemaa. Zum Buch Allein das Foto auf dem doch recht dickem Buch – es zählt insgesamt 622 Seiten - fällt einem sofort in das Auge. Abgebildet ist Leder, wohl durch Krallen zerstört. Durch die Öffnungen lechzen Flammen. Der Buchtitel in goldener Schrift mit zwei großen, sich gegenüberstehenden Buchstaben als zweiter Blickfang. Zum Inhalt Tulurin, ein Waisenkind im jugendlichen Alter, lebt in einem Waisenhaus in Aglaàr, im Land Teinemaa und hat das Glück bei einem Tischler in der Ausbildung zu sein. Eines Tages soll Tulurin Stühle seines Meisters an den tyrannischen Stadthalter von Shin-Du ausliefern. In dem Palast zur Abgabe der Stühle belauscht Tulurin zufällig ein Gespräch zwischen Shin-Du und einem ihm fremden Wesen. „Wirst du mich dabei unterstützen, den König von Teinemaa zu töten“. Als Tulurin dies hört, flüchtet er quer durch die Stadt. Aber leider ist das Glück nicht auf seiner Seite. Harpyrien, eigentümliche fliegende Wesen, welche von Shin-Du zur Stadtwache ernannt wurden und die Stadt Aglaàr unter Kontrolle haben, nehmen ihn gefangen und stecken ihn in ein dunkles Verlies. Kurz vor seinem Tod, nach schlimmen Folterungen ermöglicht ihm ein Unbekannter, ein Mann ohne Gesicht, die Flucht aus dem Verlies. Der Unbekannte, der sich als Erûven zu erkennen gibt, flieht mit ihm aus der Stadt um den König zu warnen, nachdem Tulurin die belauschten Absichten des Stadthalters Erûven erzählte. Auf ihrer weiten Reise quer durch das Land Teinemaa zum königlichen Palast erfährt Tulurin die längst vergessenen Legenden von Teinemaa, die Geschichten von den Kan Ignista, den fliegenden Pferden, mit ihren Ignisha´avor, den Feuerrittern, Geschichten und Legenden von Zwergen und Elfen. Geschichten und Legenden? Während dieser Reise erlebt Tulurin sehr, sehr viel, lernt viele Freunde kennen und wird zu einem guten, intelligenten, aber auch teilweise unbedachten Krieger. Aber schafft er es auch, den König zu warnen und somit die Bewohner von Teinemaa vor dem schlimmen Schicksal zu retten, vor dem Schicksal eines Tyrannen? Fazit Die Schriftstellerin war für mich bislang absolut unbekannt. Ihr Schreibstil aber ist in meinen Augen für Kinder ab 12 Jahren sowie für Erwachsene sehr gut geeignet. Die Autorin schreibt sehr flüssig, absolut packend und fesselnd. Dieses Buch knistert irgendwie vor Spannung. Die Charaktere, die Handlung sowie die Landschaft wurden sehr gut beschrieben. Irgendwie hatte man das Gefühl, die Geschichte lebt in den eigenen Gedanken und man befindet sich mittendrin. Ein klein wenig Fantasie dabei und es fließt wie in einem Film in einem ab. In den einzelnen Kapiteln wird immer wieder eine Spannung für das Folgende aufgebaut, sodass es mir schwer fiel, dass Buch aus der Hand zu legen. Die Handlung ist in sich abgeschlossen. Was wird uns von Ann-Kathrin Karschnick als nächstes präsentiert? Wird es genauso spannend? Kann Sie dieses Buch noch toppen? Copyright © 2010 by Walter Gasper Titel bei Amazon.de: Die Feuerritter – Kampf um Teinemaa

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