Ann-Kathrin Karschnick , Timo Kümmel Phoenix - Kinder der Glut

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Inhaltsangabe zu „Phoenix - Kinder der Glut“ von Ann-Kathrin Karschnick

Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?

Der dritte Teil von Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Serie - ein Tesla-Punk-Dystopie-Krimi.

Weitere Infos auf der Verlagsseite: http://papierverzierer.de/phoenix---kinder-der-glut.html

Die letzten Puzzleteile fügen sich zusammen. Allerdings fehlende Spannung und schleppendes Ende

— Litis

Man erfährt mehr über Tavi und die anderen Protagonisten und das Finale verknüpft alle Fäden zufriedenstellend.

— Elenas-ZeilenZauber

"Phoenix - Kinder der Glut" ist der gelungene Abschluss der Trilogie, führt alle Fäden zusammen und reicht auch in die Vergangenheit zurück.

— Janika_Hoffmann

Was für ein epochales Ende!

— claudi_katzenaugen

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  • [Rezension] Phoenix 3: Kinder der Glut – Ann-Kathrin Karschnick

    Phoenix - Kinder der Glut

    JenniferKrieger

    06. November 2017 um 15:28

    Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog.Klappentext:Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi alles geopfert – ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit.Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?Einordnung:- Tochter der Asche (Teil 1) - Erbe des Feuers (Teil 2) - Kinder der Glut (Teil 3)Erster Satz:18. Juli 64 – Ihr Name war Claudia Octavia.(Seite 9)Rezension:Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!Im zweiten Band der Reihe gab es einige Aspekte, die mir nicht so richtig gefallen haben. Es ist, als hätte die Autorin mich erhört, denn im dritten Teil dagegen haben mir besonders diese Dinge gut gefallen. Allen voran sind da die beiden Protagonisten zu nennen. Eine ganze Weile sind sie getrennt voneinander unterwegs und dabei immer mit interessanten Aufgaben beschäftigt, sodass sie wenig Zeit haben, aneinander zu denken. Als handelnde und nicht bloß grübelnde Personen waren sie mir beide sympathisch. Die Abschnitte mit der feurigen, temperamentvollen Tavi und dem sanften, herzensguten Leon haben sich in einem guten Rhythmus abgewechselt, sodass mich beide überzeugt haben. Das gilt auch für die Situationen, in denen sie sich am selben Ort befinden. Die Liebesgeschichte geht nicht vollständig unter, aber am Rand eines Krieges mit wichtigen, verantwortungsvollen Aufgaben sind beide Figuren beschäftigt genug, um sich nicht übermäßig anzuschmachten. Zudem befasst sich das Buch ausführlicher mit ihren Beziehungen zu diversen Nebencharakteren, die weiter ausgearbeitet werden, sodass eine breitere Anzahl von Figuren im Fokus steht.Der zweite Aspekt, der mir im finalen Teil sehr gut gefallen hat, ist die Unvorhersehbarkeit. Bis zum Schluss gab es ungelöste Rätsel, die teilweise erst im Epilog vollständig erklärt wurden. Das hat die Spannung lange auf einem hohen Level gehalten. Außerdem hat sich das Buch in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich erwartet habe. Größtenteils liegt das daran, dass Leon öfter die Führung übernimmt und als Cupido auf ganz andere Strategien setzt als Tavi, mit deren durch Hass befeuerter Wut ich vertrauter war. Damit hat das Buch mich manchmal sehr überrascht.Erneut positiv erwähnen möchte ich auch die Verbundenheit mit der realen Geschichte. Im Laufe des Buches wird die Identität einiger Saiwalo offenbart. Manche von ihnen sind berühmte Wissenschaftler wie Otto Hahn, die auch heute noch für ihre Entdeckungen bekannt sind. Darüber hinaus werden aber auch verschiedene Ereignisse innerhalb des Buches miteinander verknüpft. Die Autorin hat Ereignisse wie Tavis unzählige Tode in dem ausbrechenden Vulkan noch einmal aufgegriffen und ihnen einen tieferen Sinn verliehen. Damit wurden am Ende der Reihe Fäden zusammen geführt, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie relevant sind. Das hat die Geschichte noch ein wenig komplexer und das Ende noch ein wenig runder gemacht.Fazit:Die Protagonisten Tavi und Leon haben in diesem finalen Band viel zu tun und wenig Zeit zu denken, sodass es gleichzeitig interessante Entwicklungen und wenig nervige Schmachterei gibt. Die Liebesgeschichte rückt etwas in den Hintergrund, dafür werden die Beziehungen zu diversen Nebencharakteren weiter ausgebaut. Zudem war die Handlung diesmal spannend, überraschend und nicht so vorhersehbar. Die Verknüpfung mit unserer realen Geschichte sowie der Ereignisse untereinander sorgt für ein rundes Ende. „Phoenix – Kinder der Glut“ bekommt als schöner Reihenabschluss vier Schreibfedern von mir.

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  • Schöner Abschluss

    Phoenix - Kinder der Glut

    laraantonia

    14. January 2017 um 19:18

    Meine MeinungTavi wurde nach der Zerstörung der Pläne des Rates von Leon in Paris zurückgelassen, woraufhin sie gefangen genommen wurde. Leon begibt sich gemeinsam mit Katharina und den anderen Seelenlosen auf den Weg nach Hamburg. Auf dem Weg dorthin vertraut er der Hexe Katharina in jeder Hinsicht, weswegen die Seelenlosen mit einem Menschendorf Kontakt aufnehmen. Während Leon also versucht die Menschen von der Unschuld der Seelenlosen zu überzeugen, setzt Tavi sich mit ihrem Leben und dem von Nathan auseinander.Zu Tavi kann ich gar nicht mehr viel sagen, sie ist relativ unverändert im Vergleich zum ersten und zweiten Teil. An Leon habe ich ja bereits bemängelt, dass er ziemlich unselbstständig wirkt und ständig nach Tavis Unterstützung sucht. Nach meinem Empfinden hat sich dies wieder gebessert. Natürlich ist er durch Tavis Verschwinden dazu gezwungen, alleine klar zu kommen, aber er wirkt wieder selbstbewusster und nimmt auch häufiger selbst das Steuer in die Hand. Er entwickelt sich langsam zu einem kleinen Anführer der Gruppe, denkt nun selbst viel stärker nach und trifft seine eigenen Entscheidungen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich Leon nicht sonderlich mag, ich mochte es auch nicht so, aus seiner Sicht zu lesen. In dem Punkt gefiel mir Tavis Sicht um einiges besser.Der Roman ist wie die vorherigen auch schon in der Er-Sie-Form und abwechselnd aus den Perspektiven von Tavi und Leon verfasst worden. Der Schreibstil gefällt mir noch immer sehr gut, es lässt sich sehr einfach lesen und ich habe das Buch in einem Rutsch durch lesen können.Die Umsetzung der Handlung ist ziemlich gut gelungen. Es wirkte auf mich klarer strukturiert als der zweite Teil, der auf mich einen relativ chaotischen Eindruck hinterlassen hat. Ich wurde außerdem wieder mehr mitgerissen und empfand die Handlung spannender, als die des vorherigen Teils. Das Ende ist sehr aufregend, aber irgendwie hat mir noch etwas gefehlt.Vorsicht, Spoiler! Um den nachfolgenden Text lesen zu können, fahre mit der Maus über diesen Satz.Die ganze Sache mit Nathan fand ich anfangs sehr sehr komisch, zu Ende hin habe ich mich dran gewöhnen können. Allerdings ist mir nicht ganz aufgegangen, was genau diese dritte Person in ihm drin jetzt eigentlich war und warum es so vergleichsweise einfach war, sie zu entfernen. Das hätte Katharina ja auch schon etwas mehr machen können.Außerdem ist mir das Ende auch noch ein wenig zu offen. Die Saiwalo wurden anscheinend besiegt, aber wie genau sieht das Leben jetzt aus? Gibt es immer noch die ganzen Überwachungen und Einheiten? Ist die Armut noch immer so hoch und können die Seelenlosen jetzt frei umher laufen? Da bin ich mir noch nicht so ganz sicher.FazitEin gelungener Abschluss der Reihe, der noch einmal richtig spannend wurde. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und es ließ sich sehr gut lesen. Allerdings ist mir das Ende ein wenig zu offen, was dazu führt, dass ich nicht die volle Punktzahl geben kann.

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  • Gut, aber anstrengend...

    Phoenix - Kinder der Glut

    inflagrantibooks

    15. December 2016 um 05:59

    MeinungDer dritte Band der Phoenix Reihe war für mich auch zeitgleich der anstrengendste. Aber vielleicht sollte ich die Geschichte nicht von hinten aufrollen, denn alle Geschichten beginnen bei einem Anfang, auch wenn dieser manchmal ein Ende darstellt.  Tavi und Leon gehen momentan getrennte Wege, denn das, was in Paris passierte, hat sie auseinander gerissen. Leider hatten beide keine Wahl und so machen sie sich auf den Weg nach Hamburg zurück.  Und genau da fingen meine Fragezeichen im Kopf schon an. Warum? Warum sind sie nach Paris gegangen, wo sie eigentlich untertauchen wollten, nur um dann wieder zurück nach Hamburg zu gehen, wovon sie ja geflohen sind? Ich verstand den Sinn nicht ganz, aber wahrscheinlich blickte ich auch nicht bei den kryptischen Andeutungen von Katharina der Hexe durch. Wie so ziemlich alle anderen auch. Ich glaube sogar, dass nicht alle Andeutungen aufgelöst worden sind.  Dann wäre da Tavi. Ich mag sie ja. Sie ist eine interessante Figur die für ihre Rechte und Pflichten, für Menschen und die Freiheit einsteht. Sie verfolgt auch hier ihren Weg. Unbeirrbar. Und da geht’s weiter. Meiner Meinung kommt sie vom Weg ab. Sie hat plötzlich und über lange Zeit nur noch einen Gedanken und da hat nichts und niemand Platz. Das hat mich nicht nur gestört, es hat mich genervt. Jedenfalls solange, bis sie wieder auf den rechten Weg gebracht wurde. Aber dieses „nach mir die Sinnflut, ich mache das weil ich es will“ war schon seltsam, vor allem, da es ja ihre Idee war, die Dinge so anzuleiten, wie sie jetzt gekommen sind. Sie hat die Menschen aufgerüttelt, auch wenn Tavi immer wieder behauptet (komischer Weise) dass sie nichts gemacht hat, so wollte sie doch von Anfang an die Welt umkrempeln. Leon ist da ganz anders. Er ist stark, auch wenn er emotional noch sehr viel lernen muss. Aber er stellt sich den Dingen und geht schnurgerade seinen Weg! Er hat einen Plan, so halb jedenfalls und auch wenn dieser nicht immer gelingt, so weiß er doch, was er will! Frieden, Freiheit und das für alle Menschen und Seelenlose. Und für ihn natürlich mit Tavi an seiner Seite. Leon war für mich ein bisschen der Anker, der die Geschichte gehalten hat, solange Tavi wirklich unsicher schwankend umherflog.  Leider muss ich wirklich sagen, dass Band 3 für mich nicht nur der anstrengendste war, sondern auch der, der die Erwartungen nicht erfüllte. Ich hab das Gefühl, dass einige rote Fäden nicht ganz aufgelöst wurden, aber ich kann es nicht genau beschreiben, weil die Geschichte an sich einfach auch sehr komplex ist. Es zieht sich alles etwas in die Länge, weil zwischendurch viel geredet wird. Einige Dinge werden ratzfatz zwischendurch abgehandelt, nur um vom Tisch zu sein. So jedenfalls mein Gefühl.  Nichtsdestotrotz war es spannend, denn ich wollte nach alldem, was passiert war, auch wissen, wie die Geschichte nun endet. Einige Dinge hab ich kommen sehen, andere nicht.  Die Autorin hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil, sodass ich mir wirklich alles genau vorstellen konnte, allerdings neigte sie, wie schon gesagt, im dritten Band dazu, zu sehr ins Detail zugehen und manche Dinge einfach tot zu reden. Wirkliche Spannung kam erst am Ende wieder auf, als alles Schlag auf Schlag ging, aber leider war es dann auch schon wieder vorbei.Fazit„Phoenix-Kinder der Glut“ ist ein guter dritter Band, der die Reihe zu einem Ende bringt. Auch wenn sich einige Passagen sehr in die Länge zogen, war die Geschichte doch so komplex, da viele Dinge zeitgleich auf verschiedenen Ebenen passierten. Wer Band 1 und 2 gelesen hat, kommt an Band 3 nicht vorbei. BewertungAuch Band 3 erhält von mir gute 3 von 5 Marken. Mir hat die Geschichte gefallen, aber die langen Episoden und die Komplexität, die manchmal einfach zu viel war, schmälerten das Lesevergnügen etwas.  

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  • Spannender Abschluss der Trilogie

    Phoenix - Kinder der Glut

    Aleshanee

    09. December 2016 um 12:08

    Band 3 setzt genau am Ende des Vorgängers an. Kämpfe und Flucht bestimmen noch immer das Leben von Tavi und Leon, doch sie finden immer mehr Verbündete, die sich mit ihnen gegen die Saiwalo zusammenschließen.Der letzte Weg führt sie wieder zurück nach Hamburg und mit ihnen tragen sie die Ereignisse aus Paris über die Grenzen hinaus. Die Auswirkungen werden spürbar und eine Veränderung scheint sich im Denken der Menschen festzusetzen. Aber noch immer steht die Kontinentalarmee und die Führung der Saiwalo einem friedlichen Leben entgegen, aber die beiden geben nicht auf, um diesen sinnlosen Krieg aufzuhalten.Erzählt wird wieder im Wechsel aus den Perspektiven von Tavi und Leon. Dabei sind sie sehr detailliert, egal ob es um ihre Gefühle, den Schauplatz oder die Handlung geht, man kann sich alles sehr gut vorstellen und ist immer mitten im Geschehen. Kleine Rückblicke geben Aufschluss auf Vorkommnisse aus der Vergangenheit und haben geholfen, einige der Figuren besser zu verstehen.Die Visionen der Hexe Katharina leiten die beiden Protagonisten wie Marionetten an ihren Fäden und gerade Leon ist dadurch sehr verunsichert. Aber er will vertrauen lernen und daran glauben, dass sie ihr gemeinsames Ziel erreichen werden. Er hat sich mittlerweile etwas besser mit seinem Schicksal zurecht gefunden und lernt, damit umzugehen und seine Gabe auch einzusetzen.Tavi dagegen lernt endlich wieder, sich auf ihre eigenen Instinkte zu verlassen. Und man erfährt einiges aus ihrer Vergangenheit, was ihr Verhalten erklärt. Trotzdem konnte ich nicht immer nachvollziehen - ihr Alter von 2000 Jahren entspricht für mich nicht ganz ihren unüberlegten Handlungen, auch wenn diese wahrscheinlich an ihrem ungestümen Wesen liegen. Jedenfalls bleibt sie ihrer Kämpfernatur treu und tut alles, um die, die sie liebt, zu beschützen.Eleazar und Jörensen sind mir hier besonders ins Auge gestochen. Eleazar kennt man ja schon aus dem vorherigen Band und er hat auch hier wieder für einige Würze gesorgt. Der Hintergrund zu seiner Person blieb mir aber zu sehr im Dunkeln und die kleinen Häppchen, die man erfährt, haben mir nicht ganz ausgereicht - hier hätte ich gerne noch mehr erfahren.Den Eisriesen Jörgensen hab ich sehr ins Herz geschlossen. Er ist ein eher ruhiger und standfester Charakter, der sich mit den Anforderungen immer weiter entwickelt.Viele kuriose Ideen haben die Spannung hoch gehalten und interessant waren auch die vielen unterschiedlichen Seelenlosen, das Schicksal von Nathan und die überraschenden Wendungen. Manche Details kamen mir widersprüchlich vor und einige Fragen sind noch offen geblieben, aber insgesamt hat alles am Ende zu einem runden Abschluss geführt.© AleshaneeWeltenwanderer

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  • gelungenes Ende

    Phoenix - Kinder der Glut

    ALISIA

    03. November 2016 um 22:41

    MEINE MEINUNGMeine Meinung zum Cover brauche ich euch ja nicht unbedingt wieder zu sagen. Ich könnte mir hier diesmal echt gut einfach Flügel vorstellen ohne die Person. Oder eine Person die hinauf schaut und ihr Flügel wachsen.Die Geschichte geht wieder nahtlos weiter. Tavi und Leon haben diesmal aber noch mehr Begleiter, die fast so oft im Buch auftauchen wie die beiden selbst. Tavi hatte am Ende des zweiten Bandes Nathan endlich wieder gefunden. Dieser heißt hier aber jetzt Nathania, da er in einem weiblichen Körper steckt. Eleazar und Jörenson schließen sich derweil Leon und Katharina an.Die Geschichte liest man weiterhin in der Er/Sie Perspektive aus Tavis und Leons Sicht.Eigentlich gibt es groß zu den anderen Dingen nichts mehr zu sagen ohne das ich mich wiederhole. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft mich voll und ganz in ihren Bann zu ziehen und mit Freuden habe ich dieses Buch praktisch in mich aufgesogen. Die Charaktere, die Umgebung, alles hat einfach gepasst.Die Geschichte geht weder zu schnell noch zu langsam voran und man erfährt immer wieder was neues zu den Charakteren, ohne das viel wiederholt wird. Sie schafft es die Spannung Stück für Stück aufzubauen und somit gibt sie einem keine Chance sich zu langweilen!Durch ihren einfachen Schreibstil versteht man alles sehr gut und kommt gut mit der Geschichte mit.FAZITDiese Rezension fällt sehr kurz aus, weil es einfach groß nichts dazu zu sagen gibt. Die Autorin hat es mit diesem Band geschafft alle vorherigen Bänder in den Schatten zu stellen! Ich bin einfach hin und weg und kann wirklich jeden empfehlen diese Reihe anzufangen. Die Autorin schafft es in wenigen Worten viel Spannung auf zubauen. Zudem hab ich bisher noch nie eine Geschichte in dieser Richtung gelesen oder gesehen, was ein gutes Zeichen ist.

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  • Schwacher Abschluss

    Phoenix - Kinder der Glut

    Litis

    02. November 2016 um 16:55

    Cover:Die Cover von Ann-Kathrins Phoenix-Reihe sind wirklich ein Hingucker. Dieses hier ist giftgrün und zeigt die Phoenix Tavi. Im Hintergrund erkennt man eine Art Tunnel. Anhand des Inhalts dürfte dies der alte und verlassene Elbtunnel in Hamburg sein. Der Schauplatz kommt zwar im Buch vor, allerdings spielt er meines Erachtens keine so große Rolle. Warum er daher explizit auf dem Cover abgebildet wurde, erschließt sich mir nicht.Die Story:In diesem Band finden sich die letzten Puzzleteile und fügen sich zusammen. Als Leser erkennt man so endlich das große Ganze. Ich finde es sehr erfreulich, dass alles aufgelöst und nichts von der Autorin vergessen wurde. Die Handlung ist angenehm vielseitig, da Frau Karschnick auch neue Elemente einarbeitet.Die Charaktere:Leon hat für mich, im Vergleich zum Vorgängerband, eine angenehme Entwicklung durchgemacht. Er ist stärker und selbstbewusster geworden. Handelt eigenständig, ohne Tavi ständig am Rockzipfel zu hängen. Er hat seinen Weg gefunden und hat wieder den Charme aus Band 1 zurück.Tavi hingegen ist mir auch im 3. Teil nicht sympathisch geworden. Stellenweise agiert sie so dermaßen stur und kopflos und somit gegen das Wohl aller, dass ich mich eigentlich nur über sie ärgere. Aber es muss eben auch Protagonisten geben, die man nicht mag...Die Charaktere entwickeln sich mit dem Plot mit. Man realisiert es erst, wenn man es einmal rekapituliert. Die Autorin kann dies nahezu unerkannt geschickt einbauen und somit wirkt es nicht gekünstelt.Der Schreibstil:Frau Karschnicks Schreibstil ist schnörkellos und mit hübschen Metaphern versehen. Die Autorin schafft es, den 3. Band mit einer überzeugenden Handlung und Dramatik zu beginnen. Das Problem ist dabei nur, dass man das Spannungslevel schwer bis zum Schluss halten kann und es geschieht, was unweigerlich geschehen muss: Die Dramatik lässt rapide nach und Frau Karschnick schafft es meiner Ansicht nach nicht wieder auf die Aufwärtswelle, sondern verbleibt in seichtem Gewässer.Das Ende:Der Schluss ist durchaus solide und für einen Abschlussband überzeugend abgerundet.Allerdings konnte mich die Endschlacht nicht mitreißen. Ich habe mir dabei einfach etwas Spektakuläreres vorgestellt. Vielmehr starten die entscheidenden letzten Seite schleppend und es wirkt als gingen der Autorin die Ideen aus. Ich weiß aber, dass Frau Karschnick es durchaus besser kann, denn es gab bereits deutlich nervenaufreibendere Szenen in der Reihe.Fazit:Ich bin froh, dass die letzten Puzzleteile sich zusammen fügen und die Autorin ihrem Stil treu bleibt. Allerdings konnte mich der Abschlussband wegen der fehlenden Spannung und des schleppenden Endes nicht überzeugen.3 1/2 von 5 Isis'litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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  • Kinder der Glut

    Phoenix - Kinder der Glut

    Elenas-ZeilenZauber

    31. October 2016 um 19:42

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘Der dritte Band schließt nahtlos an den zweiten an und alle Figuren haben ihre Aufgaben zu bewältigen. Denn die Ereignisse in Paris haben die Bevölkerung aufgeschreckt und das nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland. Also was die Länder betrifft, beziehe ich mich auf die Länder, wie wir sie kennen. In Karschnicks Trilogie gibt es ja nur noch Europa im weitesten Sinne.Damit ist die gesamte Struktur der Saiwalo in Gefahr und im Umbruch begriffen. Nicht zu vergessen, dass man auch mehr über Octavia - genannt Tavi - und ihr Leben als Mensch, bevor sie eine Phoenix wurde, erfährt. Dies hat die Autorin geschickt gemacht. Sie nimmt bekannte geschichtliche Zusammenhänge und hat sie für ihre Story umgemünzt - genial.Doch trotzdem ging mir Tavis aufbrausende Art auf den Nerv, sie lernt einfach nicht dazu und egal wie oft sie diese Art in Schwierigkeiten gebracht hat, sie flippt aus, stößt Freunde vor den Kopf und bringt sich im schlimmsten Fall dadurch auch noch in Gefahr. Doch trotzdem gibt es genug Platz für Twists und Überraschungen, für die auch die anderen Protagonisten sorgen.Das Finale der Trilogie lässt den Leser zufrieden zurück - es werden alle Fäden sauber verknüpft und es gibt Lösungen oder mindestens Lösungsansätze für die besehenden Probleme. Mir hat dieser Genre-Mix aus Fantasy und Steampunk sehr gut gefallen und es gibt 5 glühende Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?

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  • mitreißend bis zur letzten Seite

    Phoenix - Kinder der Glut

    Buchfeeling

    27. October 2016 um 18:46

    Von der ersten Seite an hat mich die Story wieder in ihren Bann gezogen und ich konnte und wollte mich ihr nicht entziehen.Dramatisch und rasant geht es weiter. Leon muß ohne Tavi nach Hamburg zurückkehren, denn sie hat sich für ihn und all die anderen Seelenlosen und auch für das Wohl der Menschen geopfert. Nun muß er also seinen Weg gehen und beweisen, dass dieses Opfer nicht umsonst war. Und natürlich hofft er, irgendwann wieder mit Tavi vereint zu sein.So reist also Leon zusammen mit einigen Seelenlosen und Katharina von Paris nach Hamburg.. unterwegs begegnen ihnen verängstigte Menschen und sie müssen die eine oder andere Aufgabe lösen, die aller Schicksal verändert.In Hamburg angekommen ist die Gruppe enorm angewachsen und Leon muß feststellen, dass sich seine Heimat zu einem gefährlichen Pflaster für Seelenlose entwickelt hat.Doch auch Tavi kämpft mit ihren eigenen Dämonen. In einer Arrestzelle erwacht, lernt sie eine geheimnisvolle Frau kennen. Welche Seelen leben in ihr und was hat sie mit Nathan gemacht?Tavi rettet Nathan, doch nichts ist mehr, wie es einmal war. Ob Nathan ihr jemals verzeihen kann? Ob die Saiwalo jemals besiegt werden können? Ob die Menschheit jemals ihre Angst und die Vorurteile gegenüber den Seelenlosen ablegen können?All diese Fragen werden geklärt und noch viel mehr….Ich war wirklich gefangen und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die mitreißende Schreibweise von Ann-Kathrin Karschnick und die glaubhaft geschilderten Emotionen lassen den Leser eintauchen in eine Welt, die vor seinen Augen entsteht und die er unbedingt mit Tavi und Leon retten will!

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  • Abschlusskampf in Hamburg

    Phoenix - Kinder der Glut

    NiWa

    Es handelt sich um den Abschlussband der Phoenix-Trilogie.Die Menschen sollen von den Saiwalo befreit werden - darin sieht die Phoenix Tavi ihre Mission. So oft sie dafür schon gestorben ist, sie wird es immer wieder tun, bis sie ihre Lieben in Sicherheit wissen kann.Der Abschlussband von Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Trilogie schließt sofort an den 2. Band an. Tavi wurde von ihrem Geliebten, dem Cupido Leon, und der Hexe Katharina getrennt, und findet sich in einer Zelle wieder. Während sie nach einer Fluchtmöglichkeit sucht, treten Leon und Katharina eine aufregende Reise nach Hamburg an.Die Ereignisse von Paris haben die gesamte Bevölkerung aufgewühlt. Die Umbruchstimmung ist greifbar und fast bis zum Zerreissen gespannt. Selbst den Saiwalo ist klar, dass sie nicht länger der Unruhe im Land zusehen können. Hier thematisiert die Autorin auf eindrucksvolle Weise, wie Zeiten der Veränderung in die Gänge kommen. Sie zeigt, wie sie sich langsam anbahnen, explosionsartig eskalieren und sich schallwellenartig über die Bevölkerung ausbreiten.Wie auch in den vorhergehenden Bänden stehen die Charaktere im Vordergrund. Tavi, die jahrtausendealte Phoenix, Leon, ein Jungspund von einem Cupido, der kürzlich noch ein Mensch gewesen ist, und Katharina, die emphatische Hexe, die nicht nur den Leser vor Rätsel stellt.Allen drei Figuren hat die Autorin mit ihrem Können Leben eingehaucht. Besonders gut hat mir gefallen, dass man mehr über Tavis Vergangenheit erfährt. Während der ersten beiden Bände gab es zwar Andeutungen und man hat Vermutungen angestellt, aber erst jetzt lässt sie den Vorhang fallen und zeigt uns, wer Tavi einst als Mensch gewesen ist. Nichtsdestotrotz habe ich mir mit Tavis Temperament, dieser schäumenden Wut und ihrem hitzigen Gemüt schwer getan. Es sind Charakterzüge, die mir nicht sympathisch waren, was dennoch interessant zu lesen ist.Leon, der Cupido, hat meiner Ansicht nach seine Mitte gefunden. Als Mensch ist er eher gefühlskalt und zurückhaltend gewesen. Im letzten Teil haben ihn von allen Seiten her die Gefühle übermannt. Nun hat er seine Balance gefunden, und sich zu einer angenehmen Wesensart weiterentwickelt.Die Hexe Katharina bleibt über den ganzen Abschlussband hin rätselhaft. Sie kommt und geht, lässt sich nicht in die Karten schauen und sich und die anderen von ihren Visionen leiten. Aber zum Ende hin erfährt man, was sie wirklich angetrieben hat.Mein Lieblingscharakter ist die Nebenfigur Eleazar, auch wenn der steinalte Phoenix, objektiv betrachtet, die wenigsten Sympathiepunkte anzubieten hat. Er ist ein eher schmieriger Kerl, augenscheinlich ein gefährlicher Opportunist, dem man nur bedingt vertrauen sollte. Trotzdem mag ich seine raue Art sehr gern. Sie holt die anderen Figuren auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn sie sich in ausufernde Theorien verlieren, und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, weil er so unverblümt die Wahrheit sagt.Die Handlung war interessant und meiner Meinung nach nicht vorhersehbar. Es war spannend zu verfolgen, in welche Richtung sich die Ereignisse entwickeln, welche Ziele angestrebt werden und die Gründe für manches Handeln zu erfahren. Einige Entwicklungen sind mir persönlich zu schnell gegangen und man hat sich meinem Empfinden nach zu oft auf Nebenschauplätzen aufgehalten. Am Ende haben sie zwar insgesamt wieder Sinn ergeben, aber stellenweise waren mir diese Abschnitte etwas zu langatmig zu gestaltet.Insgesamt war der Abschlussband eine außergewöhnliche Leseerfahrung, durchzogen von fantastischen Figuren, nebelhaften Unterdrückern und aufgepeppt durch eine Prise Teslapunk.Für mich war es ein äußerst gelungener Genremix und ich glaube, dass Fantasy- und Steampunk-Freunde mit Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Trilogie viel Freude und schöne Lesestunden haben werden.Die Phoenix-Trilogie:1) Phoenix. Tochter der Asche 2) Phoenix. Erbe des Feuers 3) Phoenix. Kinder der Glut

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    • 9
  • Grandioser Abschluss der Trilogie

    Phoenix - Kinder der Glut

    Janika_Hoffmann

    07. March 2016 um 16:07

    [Achtung, bei dieser Rezension besteht Spoilergefahr für die Vorgängerbände und einige Geschehnisse dieses Buches!]   Im großen Finale der Phoenix-Trilogie wurden Leon und Tavi getrennt. Während Leon kaum eine andere Wahl hat als Katharinas Wort zu trauen, dass das alles so geschehen muss, und sich mit Eleazar, Jörenson und ihr auf den Weg ins ferne Hamburg begibt, erwacht Tavi in einer Zelle, ohne genauer zu wissen, wo sie sich befindet. Für beide wird die Kontinentalarmee wieder einmal zu einem echten Problem in dem Versuch, zusammen sein zu können. Außerdem macht Katharina immer wieder Andeutungen, dass sich in naher Zukunft in Hamburg alles entscheiden wird. Und auch die Ereignisse aus Paris scheinen Auswirkungen über die Grenzen der Stadt hinaus zu haben …   Mit „Phoenix – Kinder der Glut“ ist Ann-Kathrin Karschnick ein fulminanter Abschluss ihrer Trilogie gelungen, deren erster Band mit dem Deutschen Phantastikpreis für den besten Roman ausgezeichnet und Band 2 ebenso nominiert wurde. Das Cover bricht ein wenig aus dem Stil der beiden Vorgängerbände aus und bildet nicht so deutlich eine Szene aus der Handlung ab. Dennoch macht es mit dem mittlerweile vertrauten Schriftzug einiges her, und auch auf die Seiten wurde wieder ein Aufdruck gesetzt. Nach der Feder von Band 1 und dem Pfeil von Band 2 gibt es diesmal zwei grüne Spiralen zu sehen, eventuell ein Zeichen für die nebelhaften Saiwalo. Im Regal bilden alle drei Bände nebeneinander einen schönen Blickfang mit kräftigen, aber nicht zu grellen Farben.   Auch inhaltlich hat der Abschlussband Einiges zu bieten. Geschickt führt die Autorin alle Fäden aus den vorhergehenden Bänden zusammen und greift auch weit in die Vergangenheit zurück. Wieder zeichnet Karschnick mit ihren Worten vielschichtige Figuren, die mit sich, ihren Fähigkeiten und ihrer Vergangenheit ebenso wie ihrer Zukunft zu kämpfen haben. Die abwechselnden Perspektiven zwischen Leon und Tavi, die bei jedem Kapitelwechsel erfolgen, flechten beide Handlungsstränge geschickt umeinander und bewirken, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag, weil man unbedingt wissen will, wie es bei einer Figur nun weitergeht, jedoch auch auf die andere neugierig ist. Auch beim letztendlichen Wiedersehen sind die Perspektivwechsel wunderbar fließend und bremsen die Handlung nicht aus. Eleazars Entwicklung war sehr interessant. Er hat nicht mehr ganz so häufig französische Begriffe in den Raum geworfen, was sehr erleichternd war. Auch wurde ich zunehmend neugierig auf seine Beweggründe, zumal einige seiner Taten ihn mir durchaus sympathischer gemacht haben. Seine Vorgeschichte hat mich schließlich doch etwas irritiert, aber der Zeitpunkt bot auch keinen Raum für längere, tiefgehende Gespräche. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Hintergrund dazu gewünscht, so wirkte seine Eröffnung ein wenig hingeworfen. Der Grund für seine Wandlung jedoch und die Art, wie er diese eingesteht, haben mich zum Grinsen gebracht und sind definitiv gelungen. Ebenso gelungen finde ich das letztendliche Zusammenfügen der einzelnen Fäden und die Entwicklung zum Finale hin. Hierzu möchte ich natürlich nicht zu viel verraten, doch ich denke, ich kann gefahrlos sagen, dass die Autorin hier einen guten Weg gefunden und mich auch wieder einige Male überrascht hat.   Leider fielen mir in diesem Band vermehrt kleine Fehler auf. Meist waren es Komma- oder auch mal Tippfehler, so manches Mal aber auch Stellen, wo inhaltliche Unklarheiten oder kleinere Widersprüche blieben. Teils fehlten auch Absätze bei Sprecherwechseln, sodass man dachte, eine andere Person würde noch immer reden, was keinen Sinn machte. Die Fehler sind nicht allzu aufdringlich und erschlagen auch nicht, sind mir aber durchaus deutlicher aufgefallen als in den vorherigen Bänden. Das finde ich sehr schade.   Insgesamt ist Ann-Kathrin Karschnick der Abschluss ihrer Trilogie jedoch definitiv gelungen. Ich hatte Spaß beim Lesen und teilweise echte Schwierigkeiten, das Buch für Termine beiseitezulegen, und genau so sollte es meiner Meinung nach sein. Das Cover ist durchaus gut, jedoch nicht ganz so ein Hingucker wie die anderen beiden Bände, außerdem gab es leider einige kleine Fehler. Dies führt leider wieder zu Abzug, dennoch kann ich wieder guten Gewissens solide vier Sterne vergeben und eine klare Leseempfehlung aussprechen. Sollte es irgendwann weitere Geschichten um die Figuren geben, sei es nun von vor oder nach der Handlung der Trilogie, würde ich sie mir garantiert kaufen. Solange bin ich erst einmal auf weitere Werke der Autorin gespannt.

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  • Grandioses Finale

    Phoenix - Kinder der Glut

    GrueneRonja

    02. December 2015 um 17:39

    Achtun Spoiler! Leon und Katharina befinden sich auf der Flucht aus dem Pariser Untergrund. Leon musste Tavi zurücklassen, Katharina hat gesagt, nur so können alle überleben. Sie und einige andere treten die Reise nach Hamburg an. Unterwegs halten sie in einigen Dörfern, um den Menschen dort zu helfen. Einige Menschen schließen sich den Seelenlosen auf ihrer Reise nach Hamburg an. Tavi wacht in einer Verwahrstelle auf. Weder weiß sie, in welcher sie genau ist, noch wie sie dorthin gekommen ist. Allerdings scheint in der Zelle neben an ihr Nathan zu sein, allerdings in einem anderen Körper. Und offensichtlich nicht allein. Wie soll Tavi bloß herausfinden, wo sie ist und dann fliehen? Und wo ist Leon? Was ist mit ihm geschehen? Es geht ebenso spannend weiter wie der zweite Band aufgehört hat. Und mal ganz davon abgesehen, dass die Cover dieser Trilogie alle umwerfend sind, ist dieses eindeutig mein Lieblingscover. Und nicht nur, weil es grün ist, obwohl das ein großer Faktor ist. Ich kann das Buch kaum beiseite legen. Die verschlungenen Pfade, wie alles zueinander führt, ist unheimlich spannend. Auch wird einiges aus Tavis Vergangenheit aufgeklärt und Nathan taucht wieder auf! Er ist ja einer meiner Lieblingscharaktere. ;) Also ganz klar: Kaufen und Lesen! (Außerdem ist die Autorin mega sympathisch, mag Dr.Who und trägt immer ein grünes Kleid! Wenn das keine weiteren Gründe sind um die Trilogie zu kaufen, dann ist Hopfen und Malz verloren.)

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  • Phoenix - Kinder der Glut

    Phoenix - Kinder der Glut

    Mine_B

    31. October 2015 um 10:32

    Die Tesla-Punk-Dystopie von Ann- Kathrin Karschnick namens „Phoenix – Kinder der Glut“ ist der dritte Teil einer Trilogie. Um die Handlungen zu verstehen, ist es meiner Meinung nach dringend notwendig, dass man die vorherigen Bände gelesen hat.   Inhaltsangabe (Quelle: Amazon): Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?   Ansprechend finde ich auch dieses mal wieder das Cover. Es ist in grün gehalten und es ist wieder die Phoenix Tavi abgebildet. Aufgrund der Gestaltung des Buches, kann man leicht die Zugehörigkeit zu der Phoenix- Reihe erkennen. Wie bereits erwähnt, ist „Phoenix – Kinder der Glut“ der finale Band der Trilogie rund um die Phoenix Tavi und ihren Begleiter Leon. Der letzte Teil schließt nahtlos an die vorherige Geschichte an, daher ist es meiner Ansicht nach erforderlich, dass man bereits die Bücher „Phoenix- Tochter der Asche“ und „Phoenix – Erbe des Feuers“ gelesen hat. Auch der Abschluss der Reihe ist wieder spannend geschrieben. Der angenehme Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und man ist direkt mitten im Geschehen. Auch werden kleine Rückblenden eingeflochten, die ich als hilfreich empfunden habe. Ich konnte eine Veränderung der Atmosphäre im Vergleich zu den vorherigen Büchern spüren. Dieses Mal wirkt diese viel rebellischer, die anstehenden Aufstände kann man quasi spüren, sie wirken greifbar. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Rebellion in der Luft liegt – die Veränderungen, welche in der Welt passieren, sind deutlich zu erkennen – eine Aufbruchsstimmung liegt vor. So ist es nicht verwunderlich, dass auch dieses Buch wieder actiongeladen ist und einige Befreiungsaktionen werden in die Geschichte eingeflochten. Durch unvorhersehbare Wendungen wird die Spannung permanent aufrecht erhalten. Auch im finalen Band kann man wieder einiges über die liebgewonnenen Charaktere lese. So fiebert man mit der emotionalen Tavi mit. Die Phoenix muss auch in diesem Teil wieder einiges erleiden und geht oftmals mit dem Kopf durch die Wand. Wenn es um ihren Schützling Nathan geht, dann ist jeder gut gemeinte Rat zu viel und sie lässt sich einfach nicht in ihre Beziehung zu ihm herein reden und reagiert oftmals ziemlich emotional. Was mir auch gut gefallen hat: Im Prolog können wir die Entstehung der Phoenix lesen. Ihr Partner Leon, der ein Cupido ist, kann leider immer noch nicht allzu gut seine Fähigkeiten einsetzten. Er wirkt auf mich viel reifer und ausgeglichener, ich habe das Gefühl, dass er sich mit seiner Rolle im Kampf gegen die Saiwalo angefreundet hat. Er hat an seiner Seite den Eisriesen Jörenson. Dieser besticht durch seine sympathische und bedachte Art. Auch der Phoenix Eleazar ist wieder mit dabei und ich finde es gut, dass wir ein bisschen was über ihn erfahren. Gerne hätte ich mehr über diese Kreatur gelesen. Und auch die Hexe Katharina spielt wieder eine zentrale Rolle. Ich kann es durchaus verstehen, dass sie mit ihren mystischen Vorhersagen, die man einfach nicht richtig interpretieren kann, die Protagonisten ordentlich zur Weißglut bringt. Aber auch über Katharina erfahren wir etwas aus ihrer Vergangenheit. Und in diesem Teil werden einige Fragen aus den vorherigen Büchern in Bezug auf die Saiwalo und Geisterwächter aufgegriffen und erklärt. Auch das actionreiche Finale hat mir zugesagt und ist realistisch beschrieben wurden. Man fiebert mit seinen Lieblingen mit und die Auflösung des Konfliktes mit den Saiwalo konnte mich überzeugen.   Alles in allem konnte mich der finale Band der Trilogie gut unterhalten. Ein wirklich gekonnter Abschluss der Reihe. Jedoch muss ich mit Bedauern sagen, dass mich die vorherigen Bücher mehr packen konnten. Trotzdem ein gelungenes Buch und eine tolle Auflösung des Konfliktes. Hierfür möchte ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung geben.

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  • Ein fantastisches Ende einer wunderbaren Trilogie!

    Phoenix - Kinder der Glut

    CathrinKuehl

    16. October 2015 um 17:54

    Schreibstil Karschnicks Schreibstil steht den beiden Vorgängern auch im dritten Teil der Phoenix-Trilogie in nichts nach. Rasant, teilweise atemlos, spannend und verständlich, sodass die Welt des Teslapunks näher gebracht wird. Der Roman liest sich flüssig und bewegt.Charaktere Tavi entwickelt sich zu einer wild gewordenen Phoenix, was sich die vorangegangenen Bände schon angedeutet hat. Sie hört weiterhin stark auf ihr Gefühl, der Kopf steht trotz ihrer langen Lebenszeit im Hintergrund. Sie ist leidenschaftlich und intuitiv. Demnach ändert sich im Laufe dieses Romans an dem Charakter nur eines: Sie geht in sich selbst auf. Leon geht schon viel beherrschter an alles heran, obwohl auch ihn hin und wieder starke Gefühle übermannen. Er behält jedoch den Überblick und lässt sich nicht täuschen. Dazu vertraut er auf seine Freunde und teilweise auch Gegner, um seinen Weg zu finden. Katharina ist und bleibt mysteriös, doch erfährt man hier auch, warum sie so ist. Trotzdem sie mir hin und wieder mit ihren Andeutungen auf die Nerven geht und ich Tavi und Leon nur zu gut verstehen konnte, endlich mal klare Worte zu bekommen, gefällt sie mir als Charakter, denn auch sie wird im Laufe der Trilogie kantiger, in sich stimmig.Umgebung Karschnicks Talent liegt hierbei definitiv in dem „weniger ist mehr“-Bereich. Sie beschreibt, umschreibt und überlädt nicht mit ihrer eigenen Sichtweise, sodass ich mir die Umgebungen, in denen sich die unterschiedlichen Zweige der Geschichte abspielen, gut im Kopf vorstellen konnte, ohne fremdgelenkt zu werden. Auch nutzen die Charaktere ihre Umgebung, was mir persönlich immer besonders gefällt.Plot Der große rote Faden liegt darin, die Saiwalo aufzuhalten – logisch. Doch entpuppen sich noch ein paar weitere Fäden, die wichtig für Buch 3 sind. So sucht Leon nach Tavi und seiner wahren Bestimmung, Tavi sucht Nathan und den Weg, den sie gehen muss, um den großen roten Faden zu lösen. Zusammen ergibt das eine wunderbare Mischung, die am Ende aufgelöst wird.Ende Es forderte Opfer, die gebracht werden mussten, um dorthin zu kommen, wo es schließlich endete. Es war ein langer und harter Kampf, den ich zusammen mit Tavi und Leon gekämpft habe. Super!Fazit Da kann ich gar nicht mehr viel zu sagen, außer: 5 Sterne von mir für den tollen Abschluss der Trilogie. Ich bin froh, Tavi und Leon begleitet zu haben und spreche eine Leseempfehlung für die komplette Trilogie aus!

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  • Toller Abschluss der Phoenix-Trilogie

    Phoenix - Kinder der Glut

    odenwaldcollies

    14. October 2015 um 11:28

    Während sich die Phoenix Tavi im Gewahrsam der Kontinentalarmee befindet, macht sich ihr Geliebter Leon auf Geheiß der Hexe Katharina mit seinen Mitstreitern auf den Weg nach Hamburg zurück. Dort angekommen, wird deutlich, dass die Ereignisse von Paris bis nach Hamburg strahlen. Im Untergrund versuchen Leon, Katharina und ihre Begleiter weiterhin die Befreiung der Menschen und der Seelenlosen voranzutreiben. Mit diesem dritten Teil findet die Trilogie um die Phoenix Tavi und ihren Geliebten Leon einen tollen und spannenden Abschluss. Die relevanten Fragen, die in den ersten beiden Bänden aufgetaucht sind, werden hier Stück für Stück beantwortet. Dabei kommt es zu manch überraschender Auflösung und Wendung. Daher sollte man die Vorgängerbücher in jedem Fall zuvor gelesen haben. Auch diesmal sind einige Charaktere schwierig einzuschätzen, welche Motive sie tatsächlich verfolgen und inwiefern man ihnen trauen kann. Einer meiner Lieblingscharaktere in dem dritten Teil ist der Eisriese Jörenson, da er so ausgeglichen, vernünftig und vorausschauend handelt. Wahrscheinlich ist das Eis dafür verantwortlich, wenn man im Gegenzug dazu Tavis feuriges und ungeduldiges Temperament sieht. Mir persönlich hat der dritte Teil noch ein Stück besser gefallen als die zwei vorherigen Bücher und ich kann diese Trilogie uneingeschränkt empfehlen.

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