Phoenix - Tochter der Asche

von Ann-Kathrin Karschnick 
4,2 Sterne bei143 Bewertungen
Phoenix - Tochter der Asche
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Mel_Amanyars avatar

Bemerkenswertes dystopisches Setting innerhalb Hamburgs

Annabels avatar

Eine Dystopie der besonderen Art, in der die Melancholie teilweise zum Schneiden dick ist.

Alle 143 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Phoenix - Tochter der Asche"

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783944544502
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:02.10.2014
Teil 1 der Reihe "Phoenix"

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne63
  • 4 Sterne54
  • 3 Sterne21
  • 2 Sterne5
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Mel_Amanyars avatar
    Mel_Amanyarvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Bemerkenswertes dystopisches Setting innerhalb Hamburgs
    Bemerkenswertes dystopisches Setting innerhalb Hamburgs

    Zu wissen, dass dieses Buch den Deutschen Phantastik Preis gewonnen hat, setzte meine Erwartungen direkt recht hoch.

    Vielleicht war das auch der Grund, weshalb ich zu Beginn eher schwer in das Buch hinein fand. Am Schreibstil lag es denke ich nicht, denn der war, wie immer bei Ann-Kathrin, flüssig und leicht zu lesen. Zum Glück änderte es sich nach kurzer Zeit und ich konnte gespannt von Seite zu Seite zu blättern.

    Im Mittelteil des Buches stolperte ich leider gehäuft über Rechtschreib-Fehler, die mich ziemlich störten, dies hörte aber dankenswerterweise nach einer Weile auf. Der Rest des Buches war so ziemlich fehlerfrei (vereinzelte Fehler sehe ich nicht so eng, weil jedem mal was durchrutschen kann).

    Das ist aber der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann, ansonsten wurde ich gut von der Geschichte unterhalten.

    Tavi ist eine Phönix und gehört damit zu den sogenannten Seelenlosen, die gnadenlos von den Saiwalo und deren Kontinentalarmee gejagt werden. Leon hingegen ist Teil dieser Armee und stellt das System nicht infrage. Unterschiedlicher könnten die zwei Hauptcharaktere also nicht sein. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen ist deren Entwicklung interessant zu verfolgen.

    Auch das dystopische Setting innerhalb Hamburgs fand ich bemerkenswert. Zerstörte und/oder verlassene Häuser. Abgesperrte Abschnitte, die nur mit der Magnetschweberbahn oder speziellen Karten durchquert werden kann.

    Ich bin gespannt, ob die Erwähnung von Tesla, noch eine größere Bedeutung bekommt in den Folgebänden. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Annabels avatar
    Annabelvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Dystopie der besonderen Art, in der die Melancholie teilweise zum Schneiden dick ist.
    Realistische Charaktere und viel Potential für die Folgebände

    FigurenDurch einen schweren Schicksalsschlag wurde Tavi, die Hauptprotagonistin, vor langer Zeit zu einer Phönix.- Einer „Seelenlosen“, wie sie die Menschen auch nennen. Allerdings ist sie nicht allein. Nicht nur sie, sondern auch andere übernatürliche Wesen leben versteckt unter der normalen Bevölkerung ein möglichst angepasstes und unauffälliges Leben. Ich muss ja zugeben, dass ich sehr froh bin, mal wieder von einer wirklich erwachsenen Frau zu lesen und nicht von einer Figur aus der 16- bis 18-Jährigen-Sparte. Denn Tavi ist nicht nur hunderte Jahre alt, ihr Geist ist es auch. In fast jeder Situation spricht die Lebenserfahrung aus ihr. Sie trifft reife Entscheidungen, verhält sich (meistens) sehr rational und durchdenkt, was sie tut. Die männliche Hauptrolle in diesem Buch hat Leon. Er ist das perfekte unperfekte Gegenstück zu Levi. Leon tritt meistens sehr kühl, ernst und distanziert auf, wirkt teilweise sogar fies. Allerdings muss ich ihm auch zugestehen, dass er seine eigenen sehr interessanten, emotionalen Schwächen hat.
    SchreibstilAnn-Kathrin Karschnicks Schreibstil, ich kann es nicht anders sagen, geht runter wie Butter. Dadurch war es für mich ein wirklich Leichtes, mich im zwielichtigen Hamburg der Zukunft und den Köpfen der einzelnen Figuren zu verlieren. Besonders fand ich hier, dass die Autorin die Welt nicht möglichst fantasievoll und hochtrabend beschreibt, sondern alles passend zur Story irgendwie dreckig, rostig und scharfkantig darstellt. Lediglich die Figuren bringen eine gewisse Leichtigkeit und Weichheit mit hinein, was die Mischung perfekt macht und so einen unverwechselbaren Stil schafft. Immerhin hat es die Autorin geschafft, sogar Knöpfe wie das Interessanteste der Welt erscheinen zu lassen. Hut ab dafür.
    InhaltAls Leon die Ermittlungen zu einem Mordfall in Hamburg aufnimmt, kreuzen sich die Wege der beiden das erste Mal. Denn Tavi beschließt, auf eigene Faust den Morden nachzugehen, die ihr offenbar irgendjemand in die Schuhe schieben will, was Leon selbstverständlich völlig gegen den Strich geht. Zwar sind sowohl Leon als auch Tavi sehr verschieden, doch nach und nach offenbaren sich bisher versteckte Gemeinsamkeiten, die die Luft zwischen den beiden ordentlich anheizen. Zum Glück entsteht zwischen ihnen jedoch keine stupide Liebe auf den ersten Blick. Sie stellen sich immer wieder mehr oder weniger freiwillig gegeneinander und erst während sie sich kennenlernen kristallisiert sich etwas Tieferes heraus, dass sie verbindet und mich sogar dazu gebracht hat, die beiden als Paar sehen zu wollen. Es bauscht sich allerdings derart viel zwischen ihnen auf, dass eine ganze Weile vergeht bis sie sich einander annähern. Und auch dann ist es kein Schmachten und Verzehren nacheinander, sondern eher eine Leidenschaft, die immer wieder unterdrückt werden muss. (In meinen Notizen habe ich dazu übrigens „Uiuiui!- Sexy Time!♥“ stehen. Ich fass es nicht.)
    „Phönix – Tochter der Asche“ ist sehr viel futuristischer und düsterer, als ich anfangs erwartet hatte. Die Geschichte von Tavi und Leon spielt im Hamburg um 2033. Eigentlich liegt das nicht allzu fern in der Zukunft, doch hat sich schon viele Jahre zuvor alles geändert, wie man aus dem Klappentext erfährt. Wir befinden uns also in einer Art „Alternativwelt“ zu unserer. Mit anderen Wesen und etwas abgeänderter Historie. Und trotzdem spinnen sich das gesamte Buch über immer wieder kleine Fäden bis in „unsere Zeit“ und viele Jahrhunderte davor. So hat Tavi beispielsweise sogar die Hexenverfolgungen miterlebt. Es wird auch mit jedem Kapitel immer wieder bemerkbar, wie die Welt, die Ann-Kathrin Karschnick erschaffen hat, deutlich auf die Figuren abfärbt oder sie bereits geprägt hat. So haben alle Menschen und anderen Kreaturen, die man kennenlernt, etwas Totes in sich, dass so scheint, als könne man es nicht mehr retten. Das Ende selbst kam nicht komplett unerwartet, hier und da hatte die Autorin aber doch noch die eine oder andere Überraschungen einbauen können. Im Großen und Ganzen wurde ein sehr gutes Fundament mit einer Menge Material für die Folgebände geschaffen, auf die ich schon sehr gespannt bin.
    FazitEine Dystopie der besonderen Art, in der die Melancholie teilweise zum Schneiden dick ist. Dazu zwei realistische Charaktere mit genug Schwächen und Stärken, die eine Menge Potential für weitere Teile bereithalten.

    mehr auf:http://a-bookdemon.blogspot.de/2018/01/rezension-phoenix-1-tochter-der-asche.html

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    SilVia28s avatar
    SilVia28vor 9 Monaten
    gelungener Auftakt

    Ein Experiment wirft die komplette Weltordnung durcheinander. Die magischen Geschöpfe werden von der Kontinentalarmee gejagt und gefangen genommen, da diese für das Experiment verantwortlich sein sollen. Tavi eine Phönix versucht den Menschen zu helfen und gerät dadurch ins Visier der Mordermittlungen die in Hamburg nach einer Mordserie stattfinden, da die Opfer alles Menschen sind die sie vor dem Feuer gerettet hat.

    Ein gelungener Auftakt einer Reihe. Ein spannendes und durch den flüssigen und leicht verständlichen Stil der Autorin, ein sehr tolles Lesevergnügen. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und ihr Gedanken und Gefühle, durch die sehr genauen Beschreibungen, nachvollziehen. Die Handlung ist sehr verständlich und spannend aufgebaut.

    Mich hat dieses Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.

    Sehr zu empfehlen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    himmelsschlosss avatar
    himmelsschlossvor einem Jahr
    Ein toller Reihenauftakt!

    Das Cover gefiel mir am Anfang ehrlich gesagt nicht so gut, aber je mehr ich gelesen habe, desto eher wurde ich mit dem Cover "warm". Als ich mit dem ersten Teil fertig wurde musste ich zugeben: Das Cover passt zu dieser Geschichte perfekt und wurde absolut gekonnt ausgesucht.

    Der Einstieg in das Buch ist mir durch den angenehmen Schreibstil zum Glück recht leicht gefallen. Die Autorin weiß gekonnt die Situations- Details- und Umgebungsbeschreibungen zu umschreiben und für ihre Leser bildlich darzustellen.

    Die Story an sich wird aus Tavi's und Leon's sicht geschrieben. Die Charaktere gefielen mir wahnsinnig gut, denn ich fand sie sehr authentisch und toll dargestellt. Obwohl Tavi schon sehr alt ist, ist sie doch oft noch naiv, was ich persönlich an ihr mochte, denn somit bleibt sie lebendig und greifbar. Wer mag schon nur glatte Charaktere ohne Macken?

    Die Handlungen waren interessant umgesetzt worden und es gab auch einige Überraschungen - auch das Tempo der Story war für mich sehr angenehm und nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam.

    Es war meine erste Geschichte wo es um einen Phoenix geht, aber ich bin positiv überrascht und fand es erfrischend neu.

    Mein Fazit:
    Ein wirklich gelungener Reihenauftakt, der große Lust auf die weiteren Teile macht. Ein sehr ausgereifter Schreibstil mit lebendigen Charakteren haben mir einen bezaubernden Leseabend beschert.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor einem Jahr
    Kurzmeinung: [4/5] Interessante Charaktere, die neugierig machen. Faszinierende und ungewöhnliche Fantasy-Idee. Gute Vermischung Realität und Fantasy.
    [Rezension] Phoenix 1: Tochter der Asche – Ann-Kathrin Karschnick

    Zur Rezension auf meinem Blog:
    http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/09/rezension-phoenix-1-tochter-der-asche.html

    Klappentext:
    Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

    Einordnung:
    - Tochter der Asche (Teil 1)
    - Erbe des Feuers (Teil 2)
    - Kinder der Glut (Teil 3)

    Erster Satz:
    Das Experiment hatte alles verändert, dachte Tavi bitter und warf einen gehetzten Blick um die Hausecke.
    (Seite 9)

    Rezension:
    Der Einstieg in die Geschichte ist mir wunderbar gelungen, weil beide Perspektiven sofort interessant waren. Tavi, die das erste Kapitel erzählt, wird als starke, selbstständige Frau dargestellt. Damit ist sie mir direkt ans Herz gewachsen. Leon, der anschließend das zweite Kapitel erzählt, hat mich neugierig gemacht. Da er als Mitglied der Kontinentalarmee unter anderem die Aufgabe hat, Wesen wie Tavi einzufangen, versprach diese Konstellation aus Protagonisten von Anfang an spannend zu werden. Tatsächlich war der spannendste Teil dann aber nicht das Warten auf ihre erste Begegnung, sondern die Tatsache, dass der Leser durch den Perspektivenwechsel weiß, dass Leon Tavi nach Strich und Faden hereinlegt, während Tavi selbst ahnungslos ist. Es war nervenaufreibend, das mitzuverfolgen. Spannung kam zudem auch auf, weil sich sehr schnell herausstellt, dass Leon bestimmte Dinge wahrnehmen kann, die ihm als Sterblichem eigentlich verborgen bleiben sollten. Neben der Frage, wie der Konflikt zwischen ihm und Tavi ausgeht, stellt sich also auch noch die Frage, wer er denn eigentlich wirklich ist.

    Auch die Konzeption der Welt hat mir gut gefallen. Die Mischung aus realen Fakten und Fantasy war sehr gut gelungen. Das Buch war viel mehr in der realen Welt verankert als ich erwartet habe, wo die Geschichte der Erde doch spätestens ab 1913 völlig verändert wurde. Doch Personen und Hintergründe haben mich mehrfach damit überrascht, dass sie viel recherchierter und tiefgründiger waren als gedacht. Außerdem waren auch einige Fantasyaspekte sehr interessant, insbesondere die übernatürlichen Wesen, die die Autorin in ihre Geschichte aufgenommen hat, wie Hexen und Phönixe beispielsweise. All diese Wesen waren einmal sterbliche Menschen, die im Augenblick ihres Todes irgendeine Emotion sehr intensiv erlebt haben. Je nachdem, um welche Emotion es sich handelt, beispielsweise Liebe, Zorn oder Hass, erstehen diese Menschen als ein anderes Wesen auf. Die Idee finde ich nach wie vor sehr ungewöhnlich und faszinierend.

    Nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben eigentlich nur zwei Dinge: es handelt sich fast mehr um einen Krimi als um Fantasy und das Ende war überstürzt. Wie der Klappentext bereits erwähnt, ist Leon mit der Ermittlung bezüglich der Mordfälle beauftragt. Da das seine tagtägliche Arbeit ist, befassen sich viele seiner Kapitel, insbesondere am Anfang, mit Besuchen an Tatorten, Sicherung von Beweismitteln und Zeugenbefragungen. Doch auch Tavi beschäftigt sich mit den Morden, da sie das Gefühl hat, dass sie etwas mit ihr zu tun haben. Das erste Drittel des Buches befasst sich daher im Grunde nur mit Mordermittlungen. Obwohl diese Ermittlungen im späteren Verlauf weitergehen, spielen die Begegnungen zwischen Leon und Tavi sowie die Fantasy-Aspekte dann eine größere Rolle, sodass mich das Buch dann mehr ansprechen konnte. Jedenfalls abgesehen vom Ende, das zwar durchaus spannend und dramatisch ist, aber einige Dinge auch sehr überstürzt. Unter anderem wird die zuvor sehr langsame, unterschwellige Liebesgeschichte plötzlich mittels einer heißen Sexszene zu unsterblicher Liebe. Tavi, die ihr gesamtes Leben nach einem bestimmten Ziel ausgerichtet hat, wirft plötzlich alles über Bord. Und Leons ausgeprägte Verbohrtheit verpufft mit einem Mal. Da hätten mir etwas weichere Übergänge besser gefallen.

    Fazit:
    Am Anfang liegt mir der Fokus zu sehr auf den Mordermittlungen und am Ende sind einige Dinge etwas überstürzt, aber sonst hat mir das Buch gut gefallen. Beide Protagonisten sind von Anfang an sympathisch und interessant. Gerade Leons Perspektive hat mich neugierig gemacht und war teilweise nervenaufreibend. Außerdem hat mir die Mischung als Realität und Fantasy sehr gut gefallen. Das Buch war recherchierter und mehr in der echten Welt verankert als erwartet. Gleichzeitig waren die Fantasy-Aspekte faszinierend und ungewöhnlich. „Phoenix – Tochter der Asche“ bekommt als interessanter Reihenauftakt vier Schreibfedern von mir.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein intressantes Buch einer sehr lieben und netten Autorin die ich schon letztes Jahr kennen lernen durfte
    Ein guter Auftakt einer Reihe die mich nun auch gefesselt hat

    Bei dieser Reihe hat mir bisher das Cover gut gefallen.
    So habe ich mich zur Blogtour gemeldet und hatte Glück denn ich wurde genommen und bekam ein Ebook Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Natürlich war ich auch froh, das ich die Autorin auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennen lernen durfte. Denn ich habe fest gestellt das sie sehr sympathisch und natürlich ist.
    Das Cover des Buches ist gut gestaltet und hat mir Lust gemacht das Buch mal zu lesen.
    Nachdem ich mit dem Ebook angefangen hatte, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen denn es war spannend, intressant und actionreich geschrieben.
    Das Buch ist zwar der erste Teil einer Reihe, aber trotzdem oder gerade deswegen sind die darin vorkommenden Wendungen intressant gestaltet und bieten eben auch Spannung und Action. Manche dieser Wendungen habe ich so nicht erwartet und wurde dadurch mehrmals positiv überrascht. Denn gerade so gewann das Ebook meiner Meinung nach an Höhen und Tiefen und ist ein gut geschriebener Fantasy Roman.
    Nachdem ich das komplette Ebook gelesen habe, möchte ich wissen wie es weiter geht.
    Man sollte wenn man mit dem Lesen begonnen hat, unbedingt weiter lesen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Faminas avatar
    Faminavor einem Jahr
    Hamburg in einem anderen Licht

    „Phönix - Tochter der Asche“ wurde von Ann-Kathrin Karschnick geschrieben und vom Papierverzierer Verlag publiziert. Der Roman gehört zum Fantasy Genre und ist der erste Teil einer Trilogie.

    Wir schreiben das Jahr 2027 - die Menschen haben sich wieder einmal selber ins aus geschossen und durch ein Experiment die Hälfte der Menschheit ausgelöscht. Doch nicht alle, die umgekommen sind, blieben auch tot. Menschen die während eines emotionalen Moments gestorben sind, stehen wenige Zeit später als so genannte „Seelenlosen“ wieder auf. Sie wurden zu Mutanten oder Fabelwesen. Eine besondere Spezies, die Saiwalo, benutzt die Experimente um die Menschheit zu kontrollieren. Diese geisterähnlichen Wesen manipulieren die Menschen und hetzten sie gegen die Wiedergeborenen auf. Die Saiwalo brauchen die Seelenlosen, um Ihre Lebensenergie auszusaugen und dadurch einen eigenen Körper zu erhalten. So entsteht der Kampf zwischen Menschen und Seelenlosen.
    Tavi, ein 2000 Jahre alter Phönix, hat durch die Saiwalo nicht nur ihre Kinder, sondern auch viele Freunde und Verbündete verloren. Nun versucht Sie Menschen zu retten und die Saiwalo auszulöschen. Ihre beste Waffe hierzu ist Nathan, ein wilder Geisterwächter, mit der Kraft die Saiwalo auszulöschen. Normalerweise werden Geisterwächter aufgrund ihrer Fähigkeit, die Saiwalo zu sehen, von diesen aufgespürt und mittels Gehirnwäsche zur  Mitarbeit gezwungen.  

    Der erste Teil der Trilogie spielt in Hamburg und das ist für mich auch ein großer Pluspunkt: als Hamburger ist es super die Geschichte zu lesen und genau zu wissen, wo der aktuelle Handlungsort liegt. Ich musste immer wieder schmunzeln, wenn ich bestimmte Orte wiedererkannte. Auch das Szenario ist spannend und interessant, gepaart mit rasanter Action reiches Buch und sympathischen Charakteren. Man fiebert mit und ist emotional mitgerissen.

    Die Handlung ist gut strukturiert, es bleiben keine Fragen offenen. Der Lesefluss ist optimal, das Buch wurde von mir praktisch verschlungen. Die Protagonisten werden detailreich beschrieben, wodurch sich ein gelungenes Bild wie von selbst in der eigenen Vorstellungskraft einnistet.

    Eine absolute Leseempfehlung für Fantasy-, Steampunk- und Hamburgliebhaber!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    bk68165s avatar
    bk68165vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Dystopie mit viel Gefühl
    Eine Dystopie mit viel Gefühl


    Tavi, so wie sie sich im Moment nennt, ist ein Phoenix. Und obwohl die Luft immer dünner für Tavi wird, schafft sie es mitten in Hamburg einigermaßen unerkannt zu leben. Tavi hat auch einen Ziehsohn, Nathan ist 16 Jahre alt und ein Geisterwächer. Doch zum Glück hat die Regierung Nathan noch nicht in die Finger gekommen. So kann er sich ein eigenes Bild von der Welt machen. Aber dunkle Wolken ziehen auf. Obwohl es eigentlich fast keine Verbrechen in der Zeit nach dem Experiment gibt, passieren schreckliche Morde in der Hafenstadt. Und es wird noch schlimmer, insbesondere für Tavi. Sie kennt alle Opfer! So trifft sie auf Leon, der bei der Kontinentalarmee arbeitet. Leon hat bezüglich der Seelenlosen, so nennt man die anderen Wesen gerne, so seine eigenen Vorstellungen. Und ausgerechnet die beiden werden zusammen arbeiten. Was erst mit großen Misstrauen startet, entwickelt sich schon bald. Aber kann Tavi Leon wirklich trauen? Und was ist mit der empathischen Hexe Katharina. Kann Tavi diese wirklich als Freundin ansehen?

    Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Ich würde mal sagen, eine Dystopie der besonderen Art. Hier wird mit viel Gefühl und zwischenmenschlichen Schwingungen geschrieben, Tavi kann ich mir als Phoenix sehr gut vorstellen, nicht nur wegen dem mystischen Cover. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben. Dass die Geschichte noch in Hamburg spielt? Dafür würde ich gerne noch einen Extrapunkt geben. Wer schon mal in Hamburg gewesen ist, kann sich die Geschichte noch bildlicher vorstellen. Ich sage nur Speicherstadt. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und freue mich schon auf die Fortsetzung von Tavi und Leon. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Tessa_Joness avatar
    Tessa_Jonesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Mischung aus Fantasy und Dystopie, allerdings mit Schwächen.
    Schöne Mischung aus Fantasy und Dystopie, allerdings mit Schwächen.

    Autor: Ann-Kathrin Karschnick 
    Taschenbuch: 400 Seiten 
    Verlag: Papierverzierer Verlag; Auflage: 1 (8. Oktober 2014) 
    Sprache: Deutsch 
    ISBN-10: 3944544501
    (Quelle: Amazon)

    Inhalt:

    Wir befinden uns in Hamburg etwa zur heutigen Zeit, doch nichts gleicht unserer Welt, eher sind wir in einem Paralleluniversum. 1913 wurden 1/3 der Europäer durch ein Experiment getötet und Europa verwüstet, und die schemenhaften Saiwalo, die auf einer anderen Ebene existieren, halfen den Menschen mit dem Aufbau der Städte nach der Katastrophe. Doch dafür bildeten sie ab diesem Zeitpunkt die Regierung und erschufen ein Europa mit strengen Gesetzen, die mit Hilfe der Kontinentalarmee durchgesetzt werden.

    Die Saiwalo machen außerdem Jagd auf die unsterblichen Wesen, von ihnen "Seelenlose" genannt. Eine davon ist die Phoenix Tavi, die schon fast 2000 Jahre alt ist. Sie hat einen jungen Schützling, Nathan, den sie zum wilden Geisterwächter ausbildet und der ihr so nahe steht wie ein Sohn. Ihre eigenen beiden Söhne sind seit langem verschollen.

    Dann passieren immer wieder Morde in Hamburg, was in diesem Europa durch die starken Kontrollen eher ungewöhnlich ist. Leon, ein Mitglied der Kontinentalarmee, ist der Ermittler in diesen Mordfällen. Schon bald wird Tavi klar, dass diese Morde mit ihr zusammenhängen und tut sich mit Leon zusammen, der ihr äußerst skeptisch gegenübersteht. Doch es gilt, eine Mordserie aufzuklären...

    Eigene Meinung:

    Das Cover dieses Buches spricht mich sehr an! Das Bild mit seinen Farben, dem Feuerschriftzug, der Phoenix und der Umgebung passen zu 100 % zu der Geschichte. Da habe ich es bedauert, dieses Bild nur auf dem E-Book-Reader begutachten zu können, weil ich die Geschichte als E-Book gelesen habe.

    Die Mischung der Genres ist absolut gelungen. Fantasy zusammen mit Dystopie funktioniert hier wunderbar, dann mischen sich noch die Krimielemente mit ein, ein bisschen Liebe darf auch nicht fehlen - diese Mischung ist wirklich toll. Ganz wunderbar ist es auch, hier über einen Phoenix zu lesen, denn über diese Fantasywesen habe ich bisher noch viel zu wenig gelesen. 

    Durch die Mordfälle und dem Zusammenspiel zwischen Tavi und ihrem eigentlichen Feind Leon kommt eine gute Spannung auf.

    Tavi als Phoenix ist ein toller Charakter, man bekommt schöne Einblicke in ihr langes Leben und stellt sich ganz automatisch auf ihre Seite. Die anderen Charaktere bleiben dagegen leider ziemlich blass, womit wir bei einem Schwachpunkt des Buches sind. Von Leon erfährt der Leser noch ein wenig mehr, aber über die anderen Charaktere erfährt man praktisch nichts. Und das, obwohl es nur sehr wenige Nebencharaktere gibt, zum einen Nathan, den Schützling von Tavi und Katharina, eine junge Hexe. Über die beiden hätte ich gerne mehr erfahren, aber dem war leider nicht so.

    Leider haben sich in die Geschichte auch der ein oder andere Schreib- und Satzzeichenfehler eingeschlichen, was den Lesefluss an manchen Stellen doch ein bisschen gestört hat. Das Ende war dann so, dass bei mir ein leicht bitterer Nachgeschmack verursacht wurde, was sehr schade ist.

    Fazit:

    Die Idee der Geschichte ist toll, die gelungene Mischung der Genres hat viel Spaß gemacht zu Lesen. Wegen der dargelegten Schwächen des Buches muss ich aber doch Abzüge machen.

    Ich danke dem papierverzierer-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Kommentieren0
    33
    Teilen
    AprilsBuechers avatar
    AprilsBuechervor einem Jahr
    Grundidee toll

    Ein Buch was mich nicht überzeugt hat....

    Klappentext und Cover haben mein Interesse geweckt. Es passt gut zur Geschichte und ist stimmig. Der Anfang ist gut, Travis Flucht vor den Drohnen, aber leider reichte das nicht, um mich vollends zu überzeugen.

    Der Plot ist eigentlich sehr gut, nur leider mangelhaft umgesetzt. Mit den Charakteren wurde ich nicht richtig warm. Travi ist recht gut dargestellt, aber die anderen Nebenrollen gehen unter. Leon ist mir zu widersprüchlich. Mit ihm kam ich gar nicht zurecht.

    Zwischen Anfang und Ende zog es sich teilweise so extrem, dass ich letztendlich fast aufhören wollte. Schade um die Idee, die wirklich gut ist. Die Dialoge waren oft nichtssagend. Es fiel mir schwer, der Geschichte zu folgen.


    Eigentlich breche ich selten ein Buch ab. Aber dies ist eins davon gewesen. Vielleicht lese ich es nochmal weiter.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks