RED

von Ann-Kathrin Karschnick 
3,8 Sterne bei21 Bewertungen
RED
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Positiv (12):
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Ich fand es genial

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Hier wurde Potential verschenkt! Oberflächlich, vorhersehbar, wenig überraschend - dazu noch eine Menge vom Lektorat überlesene Fehler...

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Inhaltsangabe zu "RED"

Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen.
Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie es für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte. Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten.
Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959629225
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:286 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:15.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    KuMis avatar
    KuMivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand es genial
    Absolut empfehlenswert

    Wenn man ein Buch liest ohne den Klappentext zu kennen, und man dann einfach nur geflasht ist über die Handlung…..Genau so ging es mir mit Red. Ich weiß nicht, was genau ich erwartet habe, aber das Buch hat mich mit seinem Inhalt echt umgehauen.

    Laura wiederfährt in kurzer Zeit wirklich so einiges, sie gehört aber nicht zu der Kategorie „Heulsuse“, sondern kämpft sich echt tapfer durch. Besonders an ihr gefallen hat mir ihre witzige Art, das hat mir echt oft ein Schmunzeln gekostet.

    Hunter ist auch super. Der Beschützer mit seinem Boomerang, der einfach immer die Ruhe behält. Ich fand ihn echt toll. Allerdings wollte ich ihn manchmal gegen die Wand knallen weil er sogar die Ruhe behält wenn es um gefährliche Sachen geht. Aber das liegt wohl an seiner Entwicklung, denn das war schon seit seiner Kindheit Ziel Nummer 1: Die Menschheit zu beschützen.

    Besonders gut hat mir außerdem gefallen,dass man auf alte Bekannte trifft. Das war wirklich wirklich toll.

    Hier erwartet euch ein wirklich spannendes Buch, mit vom Teufel besessenen Rothaarigen (Ich frage mich zu welcher Gattung wohl Ann Kathrin Karschnick zählt?)

    Ein wirklich tolles Buch mit einer Mischung aus allem. Spannung, Gruselfaktor, Traditionen, Überraschungen, Romantik und einem bitterbösem Ende, welches einfach nicht in Ordnung ist und ich deswegen hoffe,dass da schnell ein zweiter Teil kommt. So kann man es einfach nicht lassen.

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    littleturtles avatar
    littleturtlevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Grundidee. Doch für mich kamen die Prota etwas kurz und die Geschichte war etwas zu rasand
    Tolle Grundidee - doch etwas zu rasant

    Rezension zu „Red“ von Ann-Kathrin Karschnick

    Kurz zum Cover des Buches:
    Das Cover ist rot und hat einen goldenen Rand. In den Buchstaben RED ist ein Känguru, ein Krokodil und eine Schildkröte abgebildet. Es bringt einen sofort auf den Gedanken an Australien.

    Kurz zum Inhalt des Buches:
    Laura arbeitet in einem American Diner. Gerade bei einer ihrer Schichten läuft eine rothaarige Frau Amok. Zumindest hat es zunächst den Anschein. Doch dann taucht ein Mann namens Hunter auf und meint alle rothaarigen – außer Laura – seinen vom Teufel besessen. Auf der ganzen Welt passiere das gleiche und der Teufel stelle eine Armee auf. Letztendlich muss Laura mit Hunter fliehen. Es beginnt ein großes Abenteuer und Laura muss sich immer wieder fragen, warum sie als einzige rothaarige nicht besessen ist und was Hunter so alles darüber weiß….

    Meine Meinung zu dem Buch:

    „ …Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen…“

    Ich muss sagen, dass mir diese Rezension etwas schwer fällt. Ich fand das Buch im Prinzip gut und war auch gut unterhalten. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und mir gefallen die oft bissigen Kommentare von Laura. Doch irgendwie erfahren wir sehr wenig über die Protagonisten.
    Gut, ich habe mit überlegt, dass dieses Buch eigentlich eine Art Ausschnitt ist. Es handelt sich um einen ganz kleinen Teil einer Apokalypse. Dazu kommt, dass den Protas nichts anderes übrig bleibt als zu fliehen.
    Teilweise kam mir alles etwas zu überstürzt vor, dann habe ich aber wieder bedacht, dass sie sich ja auf der Flucht befinden.
    Laura ist klasse. Sie hat sich einen guten Platz bei mir geschaffen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, sagt was sie denkt und spricht fließend sarkastisch.
    Hunter ist der coole Retter, der vorgibt durch nichts aus der Ruhe gebracht zu werden, bis mal ein Teil seiner Fassade böckelt. Wir durften auch mal kurz dahinter gucken.
    Die Charaktere und Schauplätze waren durchweg gut beschrieben und ich konnte mir ein Bild davon machen.
    Einige Dinge fand ich zu schnell erzählt. Gerade der Schluss hätte noch etwas mehr bieten können.
    Besonders gut hat mir das Wiedersehen mit Elisabeth und Vincent, sowie der Hexe Madga gefallen. Einfach grandios.
    Das Ende schreit eigentlich geradezu nach einer Fortsetzung, da es für mich eher offen gehalten wurde. Ich würde mir bei einem zweiten Band ein paar Details mehr wünschen.

    Fazit:
    Alles in allem hat mir das Buch und die Idee sehr gut gefallen. Trotz einiger Kritikpunkte hat mich das Buch überzeugt. 4 von 5 Schildkröten und macht euch doch einfach selbst ein Bild ;)

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    M
    msBlack99vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: spannend und mal was anderes
    unerwartet

    Ich muss sagen ich bin positiv von dem Buch überrascht und bin sehr begeistert.  Allein auf die Idee zu kommen, alle rothaarigen zu vertäufeln ist genial. Ich spreche damit großes Lob aus aufgrund der Fantasie. Die Geschichte war sehr schön geschrieben und die kapitel kurz gehalten. Die Spannung war ab dem Moment des Amoklaufes gegeben und hat kaum abgenommen, was mir ein sehr großen Lesespaß gegeben hat. Ich hätte die Liebesgeschichte gerne etwas mehr ausgearbeitet mir gewünscht aber ansonsten ein sehr gutes Buch.

    Sehr zu empfehlen. 

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    B
    Booknerd1307vor 4 Monaten
    Eine interessante Geschichte mit ein paar kleinen Macken

    Meine Meinung:
    Red konnte mich mit dem Klappentext und dem Cover in Kombination für sich gewinnen. Wie es mir letzten Endes gefallen hat, erfährt ihr jetzt!
    Cover:
    Wie schon gesagt gefällt mir das Cover sehr gut. Ich mag schlichte Cover im Allgemeinen sehr gerne und so gefallen mir auch Red sehr gut. Die kleinen Details mit den Tieren und dem Rahmen sind ebenfalls gut eingebaut und haben auf alle Fälle einen Bezug zur Geschichte selbst.
    Der Schreibstil:
    Red ist nicht mein erstes Buch von Ann-Kathrin Karschnick, jedoch kam ich diesmal nicht so gut in die Geschichte hinein wie bei manch anderen Büchern. Ich kann nicht genau sagen woran es lag, aber viele Situationen waren meiner Meinung nach zu schnell erzählt und das Erzähltempo war mir ein bisschen zu hoch. Ein kleiner Kritikpunkt ist außerdem, dass ich mir bei einigen Charakteren ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht hätte.
    Die Charaktere:
    Wie schon gesagt, hätte ich mir bei den Charakteren ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Zwar gibt es eindeutige Charakterzüge, aber da ginge definitiv noch mehr. Laura ist mir als Protagonistin nicht allzu sympathisch gewesen. Trotzdem habe ich mich dann relativ schnell mit ihr abgefunden und gespannt ihre Geschichte verfolgt. Letzten Endes hat sie doch eine recht gute Charakterentwicklung durchgemacht, zu meinen Lieblingsprotagonisten wird sie allerdings nie zählen.
    Hunter finde ich ganz interessant. Bei ihm war der Charakter gut aufgebaut, denn man hat nach und nach immer mehr über ihn erfahren. Er hat viele sehr skurrile Ideen aber das passt auch gut zur Geschichte.
    Die Geschichte:
    Ich als „Wunsch“-Rothaarige (aka einfach schon seit Jahren rot gefärbte Haare), finde die Idee, die hinter der Geschichte steckt wirklich lustig. Die Vorurteile aus längst vergangener Zeit wieder aufzugreifen ist sehr interessant und natürlich wollte ich dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Die Handlungen sind teilweise sehr abgefahren und nicht ganz so realistisch, aber das lockert die ganze Stimmung doch wieder auf. Denn es geht, gerade zu Beginn, schon sehr zur Sache. Meiner Meinung nach war teilweise nur leider die Entwicklung sehr übereilt und es ging alles so schnell, dass ich gar nicht so recht mitgekommen bin. Des Weiteren waren ein paar Wendungen doch vorhersehbar, aber das hat mich nicht wirklich massiv gestört. Alles in allem ein unterhaltsamer Roman der definitiv noch Potenzial nach oben hin hat.

    Empfehlung:
    Für Leser, die gerne mal eine skurrile, lustige Geschichte über Rothaarige lesen wollen.

    Mein Fazit:
    Eine interessante Geschichte mit ein paar kleinen Macken.

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    A
    Angelique_Wahl_Verzayvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen, ich konnte und wollte es nicht aus der Hand legen:
    Einfach sehr gut

    Cover und Klapptext

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und Aussagekräftig, es passt perfekt zur Handlung des Buches.
    Der Klappentext hat mich sofort überzeugte und sehr neugierig zurückgelassen, sodass ich es direkt lesen wollte.

    Meine Meinung zum Buch

    Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie es für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte.  Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten.

    Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

    Der Schreibstill ist flüssig und angenehm zu lesen, es ist eine Mischung aus Grusel, Fantasy, Thriller, Romantik und Spannung vorhanden einfach lesenswert.

    Charaktere

    Laura erlebt in kurzer Zeit wirklich einiges, sie ist allerdings keine Heulsuse, sondern kämpft sich tapfer durch. Sie hat eine witzige Art an sich. Am Anfang arbeitet sie als Kellnerin in einem American Diner.

    Hunter ist einfach klasse. Er ist  Beschützer und hat einen  Bumerang er bewahrt immer die Ruhe. Selbst in sehr gefährlichen Situationen behält er die Ruhe verrückt da würde jeder durchdrehen, aber das liegt wohl mit an seiner Kindheit den da war es auch schon Ziel Nummer 1: Die Menschheit zu beschützen. Er ist sehr speziell in seiner Art aber was erwartet man von einem Mann der die Menschheit retten will.

    Am Anfang arbeitet Laura im American Diner als Sie bei Ihrer Pause eine seltsame gestallt im Rauch sieht weiß sie nicht was sie denken soll doch es kommt noch mehr den plötzlich dreht eine Rothaarige durch. Alles sieht nach einem Amoklauf aus doch dann taucht Hunter auf und erklärt Laura alles es beginnt eine Interessante Jagt.

    Fazit

    Das Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen, ich konnte und wollte es nicht aus der Hand legen, da mich diese Spannung gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Ich empfehle es jedem weiter einfach super klasse. Vielen Dank Ann-Kathrin Karschnick für dieses tolle Buch.

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    pardens avatar
    pardenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Hier wurde Potential verschenkt! Oberflächlich, vorhersehbar, wenig überraschend - dazu noch eine Menge vom Lektorat überlesene Fehler...
    Hier wurde Potential verschenkt!

    HIER WURDE POTENTIAL VERSCHENKT!

    Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie es für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte. Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten. Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

    Um mal mit dem Positiven anzufangen: Die Idee hinter der Geschichte ist interessant, und tatsächlich bietet Ann-Kathrin Karschnick mit einigen Aspekten etwas Neues, das dem Buch auch eine besondere Note verleiht. Doch damit hört es für mich leider auch schon auf, und nun kommen wir zu den großen Abers...

    Hier wird eben nicht nur Neues geboten, sondern vieles dürfte v.a. Serienjunkies aus TV und Kino bekannt vorkommen. Tatsächlich weist Laura, einer der Hauptcharaktere, ständig auf Parallelen der eigenen, zugegeben skurrilen, Erlebnisse zu der Serie xy oder dem Film soundso hin. Das kann man mögen, wenn man aber so wie ich nur wenig TV schaut und v.a. Serien kaum etwas abgewinnen kann, dann versteht man viele Anspielungen nicht und empfindet diese häufigen Hinweise als nichtssagend und langweilig.

    Abgesehen davon, dass viele Entwicklungen in dem Roman doch recht vorhersehbar sind - so auch das Ende -, wird hier alles sehr oberflächlich abgehandelt. Das Tempo ist rasant, teilweise gibt es immense Handlungssprünge, und nicht immer ist nachvollziebar, wie es plötzlich zu bestimmten Situationen kommt. Auch die Charaktere mit ihren Gedanken und Emotionen bleiben sehr an der Oberfläche und wirkten auf mich oft wenig authentisch. Selbst die Liebesgeschichte, die sich hier - vorhersehbar - anbahnt, schien mir nur zu existieren, weil sie zu dieser Art Geschichte einfach dazugehört. Die Gefühlswelt der Charaktere erschloss sich mir meist ebensowenig wie die Figuren selbst.

    Abgesehen von ein paar logischen Fehlern in der Handlung gibt es in dem Buch auch noch etliche vom Lektorat überlesene Fehler - so auch mehrfach Sprünge zwischen der personalen Erzählperspektive und der Ich-Form, so als hätte sich die Autorin nicht entscheiden können, welche Perspektive sie nun einnehmen wollte. Derlei Dinge stören mich beim Lesen schon sehr. Abgesehen davon erscheint der Schreibstil recht einfach, wodurch sich der Text zwar flüssig lesen lässt, mich zeitweise aber eher an einen Schüleraufsatz erinnerte.

    Auch wenn ich nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe dieses Buches gehören mag, lese ich zwischendurch durchaus gerne einmal etwas aus dem Fantasy-Bereich, und auch Jugendbücher finden immer wieder ihren Weg zu mir. Ich höre gerade beispielsweise den zweiten Band einer Jugend-Fantasy-Reihe und bin wieder sehr angetan davon. Hier jedoch fühlte ich mich größtenteils enttäuscht. Das wunderschön und augenfällig gestaltete Cover kann über die genannten Mängel nicht hinwegtäuschen.

    Hinzu kommt noch, dass ich im Verlauf der Leserunde erfahren habe, dass es einen Vorgänger-Band gibt, was bei der Bewerbung um dieses Buch nicht klar war. Und am Ende erfuhr ich noch, dass es auch noch einen weiteren Band geben wird - was bei dem offenen Schluss auch zwingend notwendig ist. Hätte ich diese Informationen im Vorfeld gehabt, hätte ich mich ehrlich gesagt gar nicht erst um dieses Buch beworben. Reihen nicht mit dem ersten Band zu beginnen, finde ich mehr als ärgerlich - auch wenn hier die Handlung selbst auch ohne die Einhaltung der Reihenfolge verständlich ist. Da passt es dann wohl, dass ich auch auf die Fortsetzung verzichten werde...

    Bei diesem Buch wurde tatsächlich viel von seinem eigentlichen Potential verschenkt. Da gab es in der Leserunde von den anderen Teilnehmern Alternativvorschläge zur Handlung, die mir allesamt mehr zusagten, als das Buch selbst. Schade.


    © Parden

    Kommentare: 4
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    Die_Buchdompteurins avatar
    Die_Buchdompteurinvor 5 Monaten
    mitreisend, spannend und witzig

    Titel: Red /Autor: Ann- Kathrin Karschnick /Verlag: Papierverzierer Verlag /Erschienen: 15.03.2018  /Seiten: 286 Seiten /ISBN: 9783959629225 /Genre: Urban Fantasy/
    Preis: Taschenbuch 13,95€ e Book 3,99€/Teil einer Reihe: nein ? (hat ein offenes Ende)

     

    >>Inhalt<<

    Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen.

     

    Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie es für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte.  Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten.

    Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

    (Textquelle: https://papierverzierer.de)

     

    >>Vor dem Lesen<<

    Hier erwarte ich eine spannende und mitreisende Geschichte mit einer starken Protagonistin.

     

    >>Meinung<<

    Laura hat schon einiges in ihrem Leben durchgemacht und ist froh nun endlich einen Platz gefunden zu haben, bei dem man sie so nimmt wie sie ist und sie zur Ruhe kommen kann. Als während ihrer Schicht im Diner eine Rothaarige durchdreht und Menschen umbringt, verändert sich für sie alles.
    Denn hätte sie es verhindern können, denn kurz vorher hat sie noch so eine komische Gestallt gesehen.

    Dies ist die Zusammenfassung der ersten paar Seiten. Man ist durch den Ich- Erzähler direkt bei der Protagonistin Laura. Sie ist kein typisches Mädchen. Zum einen ist sie nicht auf den Mund gefallen, zum anderen hat sie nicht die Traummaße und sie ist auf keinen Fall einer der Protagonistinnen die nur behaupten sie sei nicht hübsch und ist es nicht.

     

    “Du wolltest mehr zu den Tagträumern wissen. Hier. Lies das. dann erfährst du alles. Es ist das Standardwerk für Tagträumer.” “Ist das dein?” [...] “Dafür brauche ich mindestens eine Woche. Gibt es da nicht eine Zusammenfassung auf YouTube?..

    (S. 53 - 54 Red von Ann- Kathrin Karschnick aus dem Papierverzierer)

     

     

    Hier haben wir ein typisches Mädchen, die mit sich im reinen ist und ihre Rundungen in Ordnung findet, auch wenn diese sie ab und an zweifeln lassen.
    Genau das war für mich der Grund warum ich mich direkt in die Figur hineinversetzen konnte, sie war so normal und einfach gestrickt.
    Bei Hunter, der hier der perfekte Typ schlecht hin ist, der Typ Mann, mit der harten Schale weicher Kern, wurde ich nicht so richtig warm, was hier aber auch an dem Erzähler liegt, denn der zeigt einen einfach nur Lauras Gefühlswelt. Aber so blieb mir seine Welt durch das ganze Buch etwas verborgen, die auch am Ende noch nicht ganz offen dargelegt ist.
    Nachdem man Laura etwas kennengelernt hat, geht es aber direkt Aktion geladen los und so verläuft auch die komplette Geschichte. Es wird stetig immer spannender nur kleine Pausen in denen sie, Laura und Hunter, wieder einen neuen Weg zu ihrem Ziel finden müssen, verschafften mir eine Verschnaufpause.

     

    “Ist das so ein Yoda-Gehabe?”[...] “Warum muss es bei solchen Dingen immer darauf hinauslaufen, dass man irgendetwas suchen muss, das niemand kennt? Warum nicht einfach sagen: Da ist der Nächste Hinweis oder das Buch... und weiter geht`s?”

    (S.70 "Red" von Ann- Kathrin Karschnick aus dem Papierverzierer Verlag)

     

     

    Dabei treffen sie auf ein paar Bekannte.
    Auf der Leipziger Buchmesse wurde mir verraten, dass in diesem Buch Magd die Hexe aus dem „Der Fluchsammler“ auftaucht. Hier war ich erst mal sehr skeptisch, denn man kann sich hier sehr vertun und es kann künstlich wirken, einfach mal Figuren aus einem anderen Buch/ Geschichte in eine andere mit einzuflechten. Es war jedoch sehr gelungen und machte mich neugierig auf „Der Fluchsammler“. Einen Makel hat es, ich würde es dennoch nicht als Spoiler frei betrachten, denn man erfährt hier schon ein paar sehr interessante Dinge die über die zwei Hauptfiguren im „Der Fluchsammler“.

    Zum Ende der Geschichte hin nahm die Handlung nochmal an Spannung zu und endete mit einem riesen Knall. Ich hätte mir hier noch ein paar mehr Seiten gewünscht, denn man wird mit offenen Fragen zurückgelassen.

     

    >>Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist<<

    Am meisten sind mir die Traumpfade in Erinnerung geblieben.

     

    >>Fazit<<

    Mit „Red“ schafft es Ann- Kathrin Karschnick eine mitreisende, spannende und witzige Geschichte um den alten Spruch „Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen“ zu stricken und schafft es kleine interessante Fakten über die Geschichte der Aborigines in die Handlung mit einfließen zu lassen.
    Meine Hoffnung liegt nun auf einen zweiten Band (Das ein zweiter herauskommt) oder das man Laura in einem anderen Buch wieder trifft.

    Ich würde euch empfehlen „Der Fluchsammler“ vorher zu lesen. Es wird hier zwar nicht groß über die Handlung gespoilert aber man erfährt einiges über die Figurenkonstellation.

     

    >>Bewertung<<

    5 von 5 Zylinder

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    L
    LadyDCvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fasziniert vom rot-goldenen Cover dieses Buches und die Tatsache, dass mich bereits „Der Fluchsammler“ von Ann-Kathrin Karschnick völlig be
    Interessante Grundidee, jedoch noch Ausbaufähig

    Fasziniert vom rot-goldenen Cover  dieses Buches und die Tatsache, dass mich bereits „Der Fluchsammler“ von Ann-Kathrin Karschnick völlig begeistert hat, kam ich nicht drumherum, diesen Roman zu lesen.

    Der Inhalt ist im groben schnell zusammengefasst. Die Protagonistin Laura arbeitet in einem American Diner, da dreht eine rothaarige Frau völlig unerwartet durch und tötet wahllose Menschen um sie herum. Bis zu dem Zeitpunkt als Hunter auftaucht, sieht alles nach einem Amoklauf aus. Doch Hunter erzählt ihr etwas von Tagträumern, die im Auftrag des Teufels die Kontrolle über rothaarige  Menschen übernehmen und so Unheil und Schrecken auf der Welt verbreiten wollen.
    Laura und Hunter müssen fliehen und eine abenteuerliche Reise beginnt. Jedoch kommen bei Laura Fragen auf: Warum wurde sie nicht von einem Tagträumer besetzt, immerhin ist sie selbst rothaarig? Und was genau hat es mit Hunter auf sich?

    Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen…

    Zunächst einmal zu den Charakteren in dem Buch. Ich fand diese recht gut beschrieben und hatte auch zu jedem mehr oder weniger ein Bild vor Augen. Während Laura mir jedoch als sehr störrisch und doch arg nervig rüberkam, empfand ich Hunter dann doch irgendwie sehr angenehm und eher den Ruhepol bei der ganzen Sache.  Was besonders gut gefiel war der Bezug zu den Aborigines. Auch die Schauplätze waren gut beschrieben und ich konnte mir sowohl das American Diner mit seiner Einrichtung  als auch die anderen Flucht- und Kampforte sehr gut vorstellen.

    Der Sachreibstil ist einfach und auch für jugendliche gut und schnell zu lesen. Allerdings finde ich viele Dinge im Handlungsverlauf doch zu schnell und zu simpel gelöst. Manche Aktionen waren vorhersehbar, andere  wenige widersprachen sich aus meiner Sicht. Was mir jedoch ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat, war das kurze Wiedersehen der Charaktere Elisabeth und Vincent sowie Magda aus „Der Fluchsammler“. Insgesamt eine tolle Grundidee, die allerdings etwas mehr in die Tiefe hätte gehen dürfen, auch das Ende hätte gern etwas detaillierter und weniger rasant sein dürfen.  Aufgrund des Abschlusses in diesem Roman hoffe ich natürlich jetzt auf eine Fortsetzung …





     

     

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    Irias avatar
    Iriavor 5 Monaten
    Des Teufels Armee

    Wer hätte ein Buch über rothaarige Besessene besser schreiben können, als Ann-Kathrin Karschnick? RED erzählt die Geschichte von Laura, die mit ihrem langweiligen Leben in einem Diner mehr als zufrieden ist. Sie hat in ihrer Vergangenheit schon genug erlebt und ist froh, endlich irgendwo angekommen zu sein. Ihr Leben wird jedoch auf den Kopf gestellt, als eine Frau im Diner Amok läuft und scheinbar wahllos auf die Gäste losgeht. Mit einer Armee des Teufels, bestehend aus allen rothaarigen der Welt, hätte Laura in dem Moment noch nicht gerechnet. Zumal sie selbst eine rote Lockenpracht trägt. Was schützt sie also und wer ist der Typ mit dem Bumerang? Eine turbulente Reise beginnt, deren Ziel nicht weniger, als die Rettung der Menschheit ist.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht gehalten. Manche Szenen gingen mir einfach zu schnell und ich bin der Story teilweise extrem nachgerannt. Das Thema an sich hat mir dennoch sehr gut gefallen, auch wenn die Umsetzung etwas zu kurzatmig daher kam.

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    N
    nelivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Super gute Idee, aber noch ausbaufähig
    RED von Ann-Kathrin Karschnik - lesenswert

    Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen….

    Den Rest des Klappentextes darf ich als bekannt annehmen, da ihr sonst nicht bei den Rezessionen schmökern würdet. :-)

    Mir hat ja das Buchcover von vornherein sehr gefallen. Schlicht und doch auffallend. Die Grundidee dass die Rothaarige Bevölkerung von Teufel besessen ist und somit für Chaos sorgt, finde ich super und ist wirklich was Neues.

    Der Schreibstil und Sprache ist einfach gewählt und lässt sich schnell und flüssig lesen.

    Die Hauptprotagonistin, Laura, ist mir anfangs sehr sympathisch, da sie nicht der üblichen Perfektion folgt. Sie ist mit schlechten Angewohnheiten ausgestattet und hat ein doch eher sensibles Gemüt, das allerdings unter einer toughen Oberfläche steckt. Leider entwickelt sich Laura nur wenig während der Geschichte, man erfährt zwar etwas über ihre Vergangenheit und ihr Leben, sie hätte aber doch etwas mehr Tiefgang benötigt. Lustig finde ich ihre häufigen Anspielungen auf TV Filme oder Serien, jedoch muss man diese kennen um es nachvollziehen zu können. Aber vielleicht findet der Eine oder Andere ja Inspiration.

    Hunter, der Hauptprotagonist, ist und bleibt das ganze Buch über eher geheimnisvoll. Seine Herkunft und der Hintergrund seines Daseins sind sehr interessant und gefallen mir richtig gut. Dies gibt der Erzählung einen unerwarteten Aspekt, den ich wirklich überraschend fand. Ich gehe jetzt absichtlich nicht näher darauf ein, um Spoiler-Alarm zu vermeiden. Aber  Hunter und seine Abstammung und das damit verbundene Wissen können die Erde vor dem Untergang retten.

    Wer das Cover eingehend betrachtet bekommt vielleicht eine Ahnung :-)

    Die Interaktion der beiden ist meist gut gelungen, charmant und witzig. Doch der Austausch von Gefühlen und die Romantik kommen etwas zu kurz.

    Die Geschichte an sich beginnt ziemlich schnell und rasant. Zu Beginn gibt’s gleich Mord und Totschlag, das wars aber dann auch schon. Es gibt im Verlauf noch zahlreiche Zusammenstöße mit den Tagträumern diese sind aber sehr schnell abgehandelt und oberflächlich beschrieben. Kaum nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf, ist es auch schon wieder vorbei. Wirklich schade, denn da steckt durchaus großes Potential dahinter.

    Die Begebenheiten in die Laura und Hunter stolpern sind prinzipiell gut überlegt, hätten aber mehr Details gut brauchen können. Die Wendungen der Geschichte sind leider auch sehr vorhersehbar.

    Das große Finale zum Ende des Buches ist wieder besser gelungen, jedoch ist klar wie das Buch schlussendlich ausgeht, und gibt Aussicht auf einen zweiten Teil.

     

    Fazit: sehr gute Idee, mangelnde Umsetzung!

    Dem Buch hätten einige Seiten mehr gut getan.

    Falls es mal eine überarbeitete Version geben sollte, werde ich diese sicher lesen, denn wie gesagt die Story an sich ist super.

    Auch Teil 2 werde ich mir nicht entgehen lassen, da ich doch wissen will wie es mit den Rothaarigen, Laura und Hunter weitergeht.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar
    Herzlich willkommen zu unserer rasanten, kreativen Leserunde mit einer der besten deutschen Phantastikautorinnen: Ann-Kathrin Karschnick!

    Wir stellen für dieses außergewöhnliche Buch 20 Exemplare digital / als E-Book zur Verfügung.
    Beantworte dafür uns nur folgende Fragen: Wenn du rothaarig wärst / bist, würdest du auf der Seite des Teufels stehen oder ...? Und, wo veröffentlichst du deine Rezensionen?

    Das verspricht der Klappentext:
    Autoren oder Titel-CoverRote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen.
    Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie esAutoren oder Titel-Cover für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte. Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten.
    Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

    Über Karschnick solltest du folgendes wissen:
    Autoren oder Titel-CoverAnn-Kathrin Karschnick ist 32 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein.
    2014 und 2015 gewann Sie den Hombuch-Preis in der Kategorie "Beste deutschsprachige Fantasyautorin". Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" legte im Herbst 2014 nach und gewann den Deutschen Phantastik-Preis 2014 in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Fantasyroman".
    Der Nachfolgeroman "Phoenix-Erbe des Feuers" hat den 2. Platz beim Deutschen Phantastikpreis 2015 gemacht.

    Desweiteren schreibt sie seit 2017 unter dem Pseudonym Violet Thomas luftig-leichte, romantische Romane. Die Mercy Grace Hospital-Reihe ist ihr Auftakt. Im Frühjahr 2018 folgt eine Reihe um das Hotel California.

    Wir freuen uns auf dich und deine Antworten.

    Phantastische Grüße,
    Dein Papierverzierer Verlag
    Zur Leserunde

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