Ann-Marie MacDonald Wohin die Krähen fliegen

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Inhaltsangabe zu „Wohin die Krähen fliegen“ von Ann-Marie MacDonald

»Nach dem Krieg kam die Sonne heraus, und unsere Welt wurde technicolor-bunt. Alle hatten den gleichen Gedanken. Wir heiraten. Wir kriegen Kinder. Wir werden alles richtig machen.« Auch Jack McCarthy ist davon überzeugt. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem für seine Tochter Madeleine falsch und richtig nur sehr schwer zu unterscheiden sind. Mit einem tragischen Mord nimmt das Leben der ganzen Familie McCarthy eine endgültige Wendung. »Ein glänzend geschriebenes Epos, das weit mehr ist als nur ein eindrucksvolles Zeitporträt. Es verknüpft Familienroman und Psychothriller zu einer mitreißenden Story von den Mühen des Erwachsenwerdens, von Liebe in all ihren Varianten, vom Dilemma der Pflichterfüllung, von Verlust und Trauer.« Der Spiegel

Einfach wunderbar!

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

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  • Rezension zu "Wohin die Krähen fliegen" von Ann-Marie MacDonald

    Wohin die Krähen fliegen
    PaulTemple

    PaulTemple

    31. August 2012 um 12:48

    Jack McCarthy ist Vater einer Bilderbuchfamilie, die 1962 zum kleinen Luftwaffenstützpunkt Centralia in Ontario zieht. Unter den vielen Armeeangehörigen findet die Familie schnell neue Freunde und auch die 9jährige Tochter Madelaine kommt bestens mit ihren Klassenkameraden zurecht. Doch als Jack einem alten Freund einen Gefallen tut und erst langsam gewahr wird, einem alten Kriegsverbrecher Unterschlupf zu gewähren und gleichzeitig eine Mitschülerin Madelaines brutal ermordet wird, gerät die ehemals heile Welt immer stärker ins Wanken... Auf beeindruckende Weise beschreibt die Autorin, wie der Kalte Krieg sich in den 60er Jahren auf das Privatleben einer jungen Familie auswirkt und ihren Alltag für immer ändert. Sehr detailverliebt fühlt man sich in die 60er Jahre zurückversetzt und nimmt immer stärker am Alltag der Familie McCarthy teil. Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Wohin die Krähen fliegen" von Ann-Marie MacDonald

    Wohin die Krähen fliegen
    WildRose

    WildRose

    03. July 2011 um 12:52

    Ich habe noch nie einen so guten, berührenden, vielschichtigen Roman gelesen! Eigentlich ist das Buch mehr als bloß ein Roman; es ist eine Geschichte über Liebe und Hass, über das Erwachsenwerden, über die kleinen Katastrophen des Alltages ebenso wie ein bedeutendes und informatives Werk über die schlimmen Nachwirken des 2. Weltkrieges, über Verrat und Vergebung. Die Autorin hat sich wirklich selbst übertroffen und beweist ein wahnsinniges schriftstellerisches Talent. Ein großartiges, ganz besonderes Werk! Es wird wohl für immer mein liebster Roman bleiben.

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  • Rezension zu "Wohin die Krähen fliegen" von Ann-Marie MacDonald

    Wohin die Krähen fliegen
    ribanna

    ribanna

    22. June 2010 um 20:41

    Jack und Mimi, die Eltern, sind mit den Kindern Madeleine und Mike unterwegs zu einem Ausbildungsstützpunkt der kanadischen Luftwaffe, wo die Familie ein Haus beziehen und Jack eine leitende Position einnehmen wird. Eine nette, freundliche, kontaktfreudige Familie, die Eltern wünschen sich ein weiteres Kind. Es ist das Jahr 1962, Zeit des Kalten Krieges und des Wettlaufs der Supermächte zum Mond.Die ersten 800 Seiten dieses 1000-Seiten-Romans spielen sich innerhalb eines Jahres ab. Madeleine durchläuft die vierte Klasse, Mimi managt den Haushalt und den rasch wachsenenden Freundeskreis, Jack geht seiner Arbeit nach und ist ein treu sorgender Familienvater und Freund. Doch Jack und seine Tochter Madeleine tragen - jeder für sich - ein großes, ein belastendes Geheimnis mit sich herum. Das immer wiederkehrende Thema dieses Romans ist die Frage, ob und wie man das Richtige tut. Kann man über das Geheimnis reden, oder muss man seine Familie davor schützen? Was passiert, wenn man zuviel erzählt, und was passiert, wenn man es niemandem erzählt? Richtig und Falsch, Schuld und Unschuld sind hier nicht eindeutig den Personen zugeordnet. Eine außergewöhnlich intensive Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. Ein Buch, das ich kaum weglegen konnte und innerhalb weniger Tage gelesen habe.

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  • Rezension zu "Wohin die Krähen fliegen" von Ann-Marie MacDonald

    Wohin die Krähen fliegen
    Sabrina D

    Sabrina D

    01. April 2010 um 12:49

    Vor allem das erste Drittel des Buches war nicht der Hit, hat sich richtig gezogen und hat keinen roten Faden gehabt (außer der Schilderung des langweiligen Lebens auf einer Militärbasis in einer perfekten Famillie mit arbeitendem Mann, braver Hausfrau, 2 Kinder, natürlich Mädchen - Junge). Wesentlich besser wurde das Buch, als ein Schulkind getötet wurde und sozusagen der Krimiteil des Buches begann. Aber noch mal lesen würd ich´s net!!!

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  • Rezension zu "Wohin die Krähen fliegen" von Ann-Marie MacDonald

    Wohin die Krähen fliegen
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 01:14

    In Kanada gilt die in Deutschland geborene Ann-Marie MacDonald längst als eine der bedeutendsten literarischen Stimmen des Landes. Schon mit ihrem Debüt-Roman »Vernimm mein Flehen« machte sie Furore und wurde dafür mit dem Commonwealth Writers Prize ausgezeichnet. Ihr jüngster Roman »Wohin die Krähen fliegen« ist ein gut 1000-seitiges Werk von ungewöhnlicher Dichte. Hintergrund ist der wahre Fall von Steve (Stephen) Truscott, der als jüngster Kanadier über den jemals die Todesstrafe verhängt wurde, in die Kanadische Kriminalgeschichte eingegangen ist. Wer sich die ganze Spannung des Romans erhalten will, sollte vorab nicht nach diesem Fall recherchieren. Mich hat »Wohin die Krähen fliegen« sehr beeindruckt, ein Roman der seine Leser unwiderstehlich in sich hineinsaugt und vieles zugleich ist: Kriminalfall, Agentengeschichte, Familienepos, psychologische Studie. Man könnte meinen, dass das alles ein bisschen zu viel ist, aber Ann-Marie MacDonald bändigt die verschiedenen Handlungsstränge großartig und erzählt ungeheuer detailreich. Ein wirklich packender Roman über eine Tragödie, die mehr als nur ein Leben zerstört hat.

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