Ann-Merit Blum Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

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Inhaltsangabe zu „Meister der Zeit - Romantischer Steampunk“ von Ann-Merit Blum

Ein Roman voller Romantik, Magie, geschäftig tickender Uhren und halsbrecherischer Kutschfahrten Endlich ist es soweit: Leona heiratet ihre Liebe seit Kindertagen: Alexander, den brillantesten Studenten ihres Vaters. Während der Hochzeitsfeier wird ihr eine silberne Taschenuhr zugespielt. Als Leona den Deckel der Uhr öffnet, erscheint Leutnant Teck, gekleidet wie ein Offizier des 18. Jahrhunderts und mit dem Charme einer längst versunkenen Zeit. Er behauptet, ein Uhrmacher habe seine Seele an die Uhr gebunden. Während ihr frischgebackener Ehemann zunehmend misstrauisch wird, versucht Leona, mehr über Uhren herauszufinden und Leutnant Teck aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sie lernt den geheimnisvollen Meister Fabrizius kennen, unter dessen Anleitung sie schließlich selbst eine Uhr konstruiert. Sie ahnt nicht, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt. Vollständig überarbeitete Neuauflage

Kurzweilige Unterhaltung bei leichtfüßiger Stimmung

— Julia_Kathrin_Matos

Schöner Einstieg in das Genre "Steampunk"

— MonaSilver

Anders als vom Klappentext angekündigt, mit wenig Steampunk und wenig Romantik - aber sehr ansprechend und interessant

— annlu

Leider war mir der Schreibstil zu oberflächlich und konnte mich nicht fesseln, sodass ich das Buch abgebrochen habe. Schade!

— Lila-Buecherwelten

Eine Geschichte die durch tolle Charaktere , eine individuelle Geschichte zu einer interessanten Zeit und gut gesetzte Spannung überzeugt

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Kurzweilige Unterhaltung bei leichtfüßiger Stimmung

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    Julia_Kathrin_Matos

    01. October 2017 um 15:44

    Handlung und Sprache entführen in das Jahr 1862, angereichert um magische Uhren. Hierbei soll die viktorianische Zeit, wie sie in gehobenen gesellschaftlichen Kreisen erlebt wurde, nachempfunden werden. Die Autorin schafft hierzu eine leichtfüßige, romantische Stimmung.Lehren und philosophische Elemente zu Uhren und Zeit, Naturelementen und Mathematik sind gut in diese Stimmung eingebettet.Protagonisten:Leona, etwa 20, Einzelkind, aus wohlhabenden Familienverhältnissen, die sich als frisch Verheiratete in einer neuen Rolle bewegt. Sie ist ausgestaltet mit einem wissbegierigen, neugierigen und störrischen Wesen, womit sie nicht das Musterbeispiel einer edlen Dame der damaligen Zeit wiederspiegelt. Alexander, Leonas Ehemann, steif agierender Mathematiker, den das ungewöhnliche Verhalten seiner Frau überfordert. Leutnant Sebastian Teck, charmant und forsch, geboren 1703, was sich in äußerer Erscheinung, Verhalten und Sprache äußert. Sein Leben und sein junges Alter wurden mithilfe einer magischen Taschenuhr bewahrt, welche grundsätzlich durch den Zeitmeister Michaelis kontrolliert wird, sich jedoch nun in der Gewalt von Leona befindet. Es gibt wenige weitere relevante Nebenfiguren, denen nicht viel, aber die nötige Tiefe verliehen wird: Leonas und Alexanders Eltern, Cousine Amalie, Meister Fabrizius, Josef, Meister Michaelis. Auch diese Nebenfiguren konnte ich mir lebhaft vorstellen, diese wirken nicht übermäßig überzeichnet, es kommt ausreichend zum Ausdruck, dass jede Figur das Produkt ihrer Umwelt ist und Beweggründe für ihr Handeln hat.Wer hier Historisches, ernstgemeinte Blicke auf Politik und Gesellschaft erhofft, wird enttäuscht - ich persönlich hatte das aber auch nicht erwartet.Es gibt aus meiner Sicht keine Längen, ich habe den Roman schnell und mit Freude gelesen. Besonders mochte ich die erfrischenden Interaktionen zwischen Leona und Sebastian, die zum Schmunzeln anregen. Obwohl Spannung und Humor vorhanden sind, hätte ich mir gewünscht, dass Ann-Merit Blum die Handlung noch tiefgründiger, aufregender und unerwarteter gestaltet hätte.Dass eine Meisteruhr als Notfallinstrument in einem kleinen Kosmos betrachtet wird, obgleich sie als Lebensbewahrer und Jungbrunnen für große Bevölkerungsgruppen sowohl Glück als auch Zerstörung bringen kann, darauf will ich gar nicht hinaus, weil dies das von Ann-Merit Blum anvisierte Bild sprengen und auch im Kontrast zur gewählten Grundstimmung stehen würde.Unter objektiver Betrachtung, d. h. die leichtfüßige romantisch-verklärte Stimmung ausklammernd, hat mich vielmehr Folgendes gestört:Auf der einen Seite stellt Leona kluge Fragen zu naturwissenschaftlichen, technischen und philosophischen Themen, aber auf der anderen Seite lässt sie sich naiv in riskante Szenarien hineinkatapultieren, bei denen sie ihr Leben riskiert, ohne Beweggründe frisch kennengelernter Personen zu analysieren. Auch findet in Bezug auf das Arbeiten am Glück in ihrer Ehe und ihren emotionalen Zwiespalt zwischen zwei Männern wenig Reflektion statt. Dieser Sinnbruch wiegt umso schwerer, da sie den einen seit Kindertagen als fürsorglichen und lieben Mann kennt und geheiratet hat und der andere sich im Haus von Leonas Schwiegereltern einnistet, fordernd auftritt ohne viel anzubieten und wenig über seinen Charakter und seine Motivation preisgibt. Das bietet Projektionsfläche für Kritik. In beiden Fällen hätte ich mir ein paar zusätzliche Buchseiten gewünscht, um Leonas Entscheidungen besser zu verstehen. Dies hätte auch das gewünschte Bild einer starken, für ihre Zeit emanzipierten Frau, die eben nicht auf jeden offensichtlichen Schachzug und jede Charmeoffensive einsteigt, untermauert (vgl. z. B. Jane Austen).Was das Ende angeht, so hatte ich bereits lange davor eine Ahnung, was geschehen würde.Eine etwas komplexere Welt, mehr Irreführungen und Wendungen hätten mir gefallen.Großes Kompliment für den Titel, das Cover, den Klappentext und den Beginn des Buches - Alles passt gut zusammen und hat bei mir den gewünschten Anziehungseffekt ausgelöst. Ich möchte lediglich anregen, im Klappentext den letzten Satz abzumildern, da dieser zu sehr spoilert und bei mir zum Erraten des Endes beigetragen hat.Ich habe die Bitte, den Roman nochmal durchzukorrigieren. Normalerweise meckere ich darüber bei unabhängigen Autoren nicht, aber hier sind Rechtschreibfehler usw. sehr zahlreich. Zum Ende fehlen Zeilenumbrüche bei Szenenwechseln. Dies stört den Lesefluss und das Abtauchen in die Geschichte doch sehr.Insgesamt keine tiefschürfende hohe Literatur, aber mit ein paar positiven Lehren und philosophischen Ansätzen, leicht zu lesen, eingängig, kurzweilig und unterhaltend. Gut geeignet nach einem anstrengenden Arbeitstag, an dem man nicht mehr so viel nachdenken möchte. Ich habe mir auch Band 2 gekauft und freue mich auf Abschlussband 3.Literaturempfehlung für solche, die romantischen Steampunk eingebettet in eine epische Fantasysaga mögen und vor komplexen Rätseln und bildgewaltiger Sprache nicht zurückschrecken: Das Lied von Anevay & Robert: Fantasy (The Empires of Stones, Band 1).

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  • Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    laraundluca

    22. May 2017 um 07:11

    Inhalt: Ein Roman voller Romantik, Magie, geschäftig tickender Uhren und halsbrecherischer Kutschfahrten Endlich ist es soweit: Leona heiratet ihre Liebe seit Kindertagen: Alexander, den brillantesten Studenten ihres Vaters. Während der Hochzeitsfeier wird ihr eine silberne Taschenuhr zugespielt. Als Leona den Deckel der Uhr öffnet, erscheint Leutnant Teck, gekleidet wie ein Offizier des 18. Jahrhunderts und mit dem Charme einer längst versunkenen Zeit. Er behauptet, ein Uhrmacher habe seine Seele an die Uhr gebunden. Während ihr frischgebackener Ehemann zunehmend misstrauisch wird, versucht Leona, mehr über Uhren herauszufinden und Leutnant Teck aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sie lernt den geheimnisvollen Meister Fabrizius kennen, unter dessen Anleitung sie schließlich selbst eine Uhr konstruiert. Sie ahnt nicht, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist dem Genre, der Zeit und dem Setting angepasst, wirkt dadurch aber etwas gestelzt und ist nicht ganz so flüssig zu lesen. Ich hatte Probleme in die Handlung hineinzufinden, was allerdings nicht nur an dem etwas zähen und langatmigen Erzählstil lag. Das Thema Zeit und Uhren fand ich wirklich sehr interessant. Die Fragen, die sie mit sich bringen und denen Leona auf die Spur kommen möchte, lassen den Leser selbst ins Grübeln kommen, Überlegungen anstellen und sich mit dem Thema zu befassen. Zudem sehr philosophisch und lehrreich. Das Thema hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber die Umsetzung war nicht so ganz meins. Neben dem gewöhnungsbedürftigen Erzählstil war die Handlung teilweise etwas zu langatmig, die Spannung hat mir gefehlt. Auch habe ich aufgrund des Klapptextes eine etwas andere Geschichte erwartet. Er stimmt nicht so ganz mit den Gegebenheiten im Buch überein. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts, eine interessante Zeit, zu der ganz andere Bedingungen und ein anderes Frauenbild herrschten. Die Handlung beginnt mit Leonas Hochzeit. Anders als erwartet ist die Hochzeit arrangiert und Leona nicht wirklich glücklich. Dies ändert sich, als Leutnant Teck in ihre Leben tritt und es auf den Kopf stellt. Die Geschichte ist eine recht nette Unterhaltung für Zwischendurch, der es allerdings an Spannung fehlt. Fazit: Das Thema ist sehr interessant, die Umsetzung leider in meinen Augen nicht ganz geglückt.

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  • Was ist Zeit eigentlich?

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    MonaSilver

    05. February 2017 um 18:44

    Der erste Eindruck Immer häufiger las ich in letzter Zeit von dem Genre "Steampunk", das mir bis dato völlig unbekannt war. Natürlich kenne ich Filme aus diesem Genre und die Dampfmaschinen-Romantik war mir schon ein Begriff, aber wie das in Büchern umgesetzt wird, wusste ich nicht. Wollte es aber kennenlernen und bat in einschlägigen Leseforen um Empfehlungen. Herausgekommen dabei ist dieses Buch, wobei mich die Idee mit den an Uhren gebundene Seelen und das hübsche Cover überzeugten. Das Leseerlebnis Der Schreibstil ist herrlich einfach und flüssig, trotz der historischen Epoche angepasster Ausdrucksweise kann man problemlos folgen. Besonders gereizt hat mich der philosophische Ansatz zum Thema "Was ist Zeit eigentlich" hat mir gut gefallen und mich so manches Mal zum Nachdenken gebracht. Richtig gut gefallen haben mir die Hauptprotagonistin Leona und ihre Freundin Amalie, die trotz des zeitlichen Settings starke Frauen sind, die wissen, was sie wollen, ohne dabei unglaubwürdig zu erscheinen. Auch Leutnant Teck schafft es, sich sympathisch ins Herz des Lesers zu schleichen, auch wenn seine aus seiner eigenen Zeit übrig gebliebene gepuderte Perücke wenig sexy auf mich wirkte. Aber die habe ich mir dann einfach weggedacht. ;) Ein winziger Kritikpunkt meinerseits sind die fehlenden Absätze zwischen verschiedenen Szenen. Besonders am Ende, wenn die Geschichte in einem spannenden Wettrennen mit der Zeit zwischen zwei, teilweise sogar drei Personengruppen hin und her springt, fällt das auf. Die Szenen gehen ohne sichtbare Trennung ineinander über und manchmal dauerte es ein oder zwei Zeilen, ehe ich begriff, dass ich die Personen im aktuellen Abschnitt gewechselt hatte. Eine einfache Zeilenschaltung hätte hier schon geholfen. Das ist aber auch die einzige Kritik, die ich anbringen kann, das E-Book ist ansonsten qualitativ sehr gut gemacht. Die Spannung in der Geschichte lässt zu keiner Zeit nach und ich habe das Buch in wenigen Sitzungen durchgelesen. Das Ende ist kein Cliffhanger, lässt aber trotzdem genügend Fragen offen, um Lust auf Band 2 zu machen, den ich auf jeden Fall auch lesen möchte. Fazit Dieses Buch wurde mir als Einstieg in das Genre Steampunk empfohlen und ich kann die Aussage nur unterstützen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, wie darin Fantasy, Geschichte und Philosophie verwoben werden. Definitive Kaufempfehlung!  

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  • Was ist die Zeit?

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    annlu

    13. June 2016 um 20:16

    Als der Mann sich aufrichtete, sah er sich Auge in Auge mit Leona. Er warf ihr den silbrigen Gegenstand zu, der inmitten der Rüschen ihrer Röcke zu liegen kam. Es war eine offene Taschenuhr. Meister der Zeit Band 1 Leonas Hochzeit wird durch einen Aufruhr unterbrochen, bei dem sie in den Besitz einer Taschenuhr kommt. Als sie diese das erste mal öffnet, materialisiert sich ein junger Mann vor ihr. Er stellt sich als Leutnant Teck vor, erklärt ihr, dass er seit über 150 Jahren in die Uhr gebannt ist und sie nun für ihn verantwortlich sei. Dass er sich nicht allzu weit von ihr entfernen kann, macht es schwierig für die Frischverheiratete. Um das Geschehene besser verstehen zu können, beginnt Leona Fragen zum Wesen der Zeit zu stellen. Alexander, ihr Ehemann, der Mathematiker ist, genauso, wie ihr Vater wimmeln sie ab, sodass sie anderweitig nach Antworten sucht. Dabei stößt sie auf weitere Geheimnisse. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Sie beginnt mit der Hochzeit und Leonas Erhalt der Uhr. Dass sie gerade heiratet, hat in mir die Assoziation geweckt, dass Leona eigentlich glücklich sein sollte. Bald schon zeigt sich aber, dass die Ehe arrangiert ist und ein ganz anderes Frauenbild herrscht, als wir das gewohnt sind. An vielen Kleinigkeiten lässt sich ablesen, dass Leona Alexander eigentlich nicht mag. Von daher fand ich es seltsam, dass er im Klappentext als ihre Liebe aus Kindheitstagen angekündigt wird. Von Liebe konnte hier nicht die Rede sein. Das störte den Fortgang der Geschichte aber nicht – außer, dass ich mich ab und zu über die Ungerechtigkeiten gegenüber den Frauen geärgert habe. Leona scheint sich einerseits in ihr Schicksal zu fügen, andererseits bringt Leutnant Teck Schwung in ihr Leben. Die Antworten auf die Fragen, die sie sich stellt, erscheinen sehr philosophisch. Einige tote Studenten ihres Vaters bringen noch einen Hauch von Krimi mit in die Geschichte. Von Steampunk konnte ich allerdings wenig erkennen. Die Beschreibung der Umgebung entsprach dem, was ich mir unter dieser Zeit vorgestellt habe. Dass es Uhren gibt, in die Menschen verbannt werden, hatte für mich eher etwas mit Magie zu tun, die (meist mechanischen) Errungenschaften und die Dampfmaschinen, die ich mit Steampunk in Verbindung bringe, fehlten hier. Auch die angekündigte Romantik hält sich in Grenzen. Dafür bildeten unterschiedliche Theorien zur Zeit, zwei starke Frauen, ein Bösewicht und ein Helfer, dessen Motive unklar sind, eine interessante Mischung. Fazit: Das Buch entpuppte sich als ganz anders, als vom Klappentext angesprochen, dennoch konnte mich die Geschichte und besonders Leona und ihre tatkräftige Cousine Amalie durch ihre Durchsetzungskraft überzeugen.

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    • 2
  • Meister der Zeit - Teil 1

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    SanNit

    16. April 2016 um 21:49

    Ein wahres Abenteuer!!
    Was ist Zeit??
    Das kann wohl keiner wirklich beantworten, auch wenn Ann-Merit, es auf eindrucksvolle Art, versucht hat.
    Ich finde es toll, wie du die Schreibweise, an die Zeit, angepasst hast.
    Es ist alles so detailiert beschrieben.
    Man klebte quasi an deinen Seiten.

    Das Ende des ersten Teils ist unerwartet aber sehr interessant. :-)

  • Eine gut erzählte Geschichte, mit Luft nach oben!

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    jenny_wen

    09. February 2016 um 10:04

    Ihre eigene Hochzeitsfeier wird durch einen kleinen Zwischenfall unterbrochen, bei dem Leona eine Taschenuhr zugespielt wird. Leona nimmt diese an sich und schließt den Deckel. Als sie diese dann später wieder öffnet, sieht sie in der Uhr einen Menschen, der ihr durch Zeichen zu verstehen gibt, gewisse Handlungen an der Uhr vorzunehmen. Und plötzlich steht ein Mann vor ihr, der wie ein Offizier aus dem 18. Jahrhundert gekleidet ist. Er stellt sich als Leutnant Teck vor und behauptet, von einem Uhrmacher an die Uhr gebunden zu sein und bittet sie, die Uhr immer am Laufen zu halten, in dem sie diese aufzieht. Leonas Mann Alexander ist Mathematiker und ist erstaunt, als Leona etwas über Uhren und Zeit wissen möchte. Er versucht sie abzuwimmeln, doch er wird immer misstrauischer. Leona lernt unterdessen Meister Fabrizius kennen, einen angesehenen Uhrmacher. Unter seiner Anleitung, stellt sie eine Uhr her, doch ist es nicht immer einfach, zu ihm zu gelangen. Immer wieder macht sie sich mit einer Kutsche auf den Weg und Meister Josef begleitet sie zu dem aktuellen Standort von Meister Fabrizius. Die Geschichte rund um Leona und den Uhren, der Zeit und auch rund um Leutnant Teck ist total klasse. Sie ist spannend. Toll geschrieben und der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen, wären da nicht die vielen Rechtschreibfehler, diverse Verwechslungen, etc. Hier wäre es von Vorteil, wenn die Autorin nochmal einen Lektor drüber schauen ließe, denn die vielen Fehler und diversen Verwechslungen machen einem das Lesen doch ziemlich schwer. Die Figuren konnte die Autorin aber sehr gut darstellen. Sie hat ihnen Leben eingehaucht. Ich bin mit Leona in der Kutsche gesessen und konnte ihren Weg verfolgen, so als würde ich direkt neben ihr sitzen. Aber nicht nur die Hauptprotagonistin war wunderbar dargestellt, auch viele Nebenfiguren, wie die Eltern Leonas, oder gar die Eltern ihres Ehemannes. In meinen Augen gehört vieles dazu, viele Charaktere in einer Geschichte zu haben, die dann aber auch alle interessant dargestellt wurden. Mein Fazit: Mein erstes Buch aus dem Genre Steampunk. Wären die Rechtschreibfehler nicht, so würde ich der Geschichte gerne 5 Sterne geben, aber es waren einfach zuviele, als das ich es mit einem Augenzwinkern abtun könnte. Es war zum Teil echt schwer, sich auf die Geschichte zu konzentrieren. So gibt es hier leider nur 4 Sterne.

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  • Das Rad der Zeit dreht sich ... ungeachtet dessen was der Mensch dazu meint ...

    Meister der Zeit - Romantischer Steampunk

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Meister der Zeit „ von Ann-Merit Blum hatte mich durch das wirklich grandiose Cover gefunden. Noch heute kann ich dieses immer wieder betrachten und mich nicht wirklich daran satt sehen. Natürlich musste ich wissen was für ein Buch hinter so einem Cover stecken könnte und der Klappentext weckte auf jeden Fall mein Interesse und meine eingebaute frauliche Intuition nickte das Buch wohlwollend ab, so dass ich relativ schnell begann das Buch zu lesen. Das Buch wird dem Genre des Steampunk zugeschrieben, in dem sich schon Bernd Perplies mit seinem Roman Magierdämmerung bewegte, der mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Der Einstieg in die Geschichte war rasant wie leicht, alleine schon durch eine der Hauptfiguren Leona. Gewöhnungsbedürftig war sicherlich für eine Vielleserin wie mich, die der viktorianischen bzw. neuzeitlichen Zeit eigentümliche Sprache die oft ein wenig durchkam. Nach einer Weile hatte ich mich aber auch daran gewöhnt. Zusammen mit Leona besuchte ich ihre eigene Hochzeit und sah wie die Geschichte began. Sie war es auch, die mich weiter in die Geschichte hineintrug, sie mir näher brachte, weitere Charaktere vorstellte, die teils wieder verschwanden oder aber sie weiter ihres Weges begleiteten, und mir auch Orte vorstellte die vor meinem geistigen Auge Gestalt annahmen. Oft wurde die Geschichte durch philosophische Passagen, Gedanken oder Zusammenhänge zum Thema Zeit, Uhren und Mathematik durchbrochen. Was manchen Leser langweilen oder als unnötige Längen gewertet werden könnte, hat für mich den Roman in seiner leichtfüßigen und zarten Art gekonnt durchbrochen und ihm Tiefe und Ausdruck verliehen. Ich habe die Gedanken genossen und bin ihr auf eine eigentümliche Art gefolgt und habe meinen eigenen Gedanken dazu ebenfalls Zeit und Raum gegeben (welch ein passendes Wortspiel in dem Zusammenhang). Spannung erfuhr die Geschichte nur pointiert und wirklich ganz gezielt gesetzt, diese erzeugte damit aber in meinen Augen eine ähnlich erfrischende Wirkung wie die philosophischen Passagen, wenn natürlich auf eine andere Art und Weise. Die Spannung durfte natürlich nicht mit der von Thrillern verwechselt werden, aber für ausreichend Tempo sorgte sie alle Male und mir gefielen die Szenen ausgesprochen gut. Die Charaktere hatten für einen Roman dieser Art eine unglaubliche Tiefe und Entwicklungsfähigkeit so wie sie schon im ersten Band angelegt worden sind. Selten habe ich in der Summe derart viele Charaktere erlebt die es wussten durch ihre Zeichnung den Leser auf sich aufmerksam zu machen. Die Hauptcharaktere Leona, ihre Cousine, ihr Mann Alexander und auch der Leutnant waren wie bei vielen anderen Romanen natürlich besonders gut gezeichnet , aber auch viele der Nebencharaktere wie die Eltern ihrer Cousine und auch Leonas , die Uhrmachermeister oder ihr Gehilfe waren unglaublich stark gezeichnet und vermittelndem dem Leser einen sehr präzisen Eindruck ihres Charakters. Sei es die positiven oder negativen Eigenschaften der eigentlich sonst eher unwichtigen Charaktere, ich nahm ich sehr bewusst wahr und für mich gaben sie dem Roman zusätzlich eine angenehme Würze und Stimmung. Leona hat mich in vielen Belangen überzeugt. Ihr unbeugbarer Wille für eine Frau dieser Zeit hat mir wirklich imponiert. Wie sie es wusste sich durchzusetzen war schon sehr schön zu lesen, man nimmt ihr ihre Rolle absolut ab. Amalie,die Cousine, hat mich als Charakter gefesselt und ihre Rolle als Freundin von Leona war absolut richtig angelegt, auch wenn sie dem Charakter von Leona sehr ähnlich war, ergänzten sich die beiden absolut perfekt und haben so manche Szene zu einem echten Abenteuer werden lassen. Alexander als männlicher Charakter bildete wohl den Gegenpart zu Leutnant Teck und auch diese beiden Charaktere konnten mich durch ihre Art zu reden, zu handeln und sich in die Geschichte einzubringen absolut überzeugen und gaben dem Roman einen weiteren Schuss Authentizität der ihm sicher gut tat. Die Geschichte, die Charaktere, die Zeit in der die Handlungen spielten haben mich rundherum überzeugt und mich einige Stunden sehr gut unterhalten. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung die im Februar erscheinen soll und die ich auf jeden Fall lesen werde. Für den ersten Teil vergebe ich gute 4,5 Sterne von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung für alle Fans der viktorianischen Zeit und des romantischen Steampunks aus.

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    • 10

    NiWa

    29. December 2014 um 18:09
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