Ann Brashares So nah und doch so fern

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Inhaltsangabe zu „So nah und doch so fern“ von Ann Brashares

Als die 17-jährige Lucy ihren neuen Mitschüler Daniel kennen lernt, ist sie alles andere als begeistert, denn er verhält sich mehr als merkwürdig. Nicht nur, dass er sie immer mal wieder mit einem falschen Namen anspricht, er tut auch so, als kenne er sie bereits. Doch völlig verrückt wird das Ganze, als Daniel ihr erzählt, dass sie und er ein Paar waren – und das schon vor vielen hundert Jahren. Denn, was Lucy kaum glauben kann, aber doch als wahr erkennen muss: Daniel hat durch die Jahrhunderte viele Leben gelebt. Und alle hatten sie eines gemeinsam, die große Liebe an seiner Seite – Lucy. Und nun beginnt die unglaubliche Geschichte einer magischen Liebe, die alle Zeiten und Widerstände überdauert.

Leider wurde das tolle Potenzial nicht gut ausgebaut, habe abgebrochen. Hätte etwas großartiges werden können... sehr schade!

— WriteReadPassion
WriteReadPassion

Man hätte so viel aus diesem Thema machen können...und was die Grammatik und Orthographie betrifft ist es auch nur gruselig!

— JessSoul
JessSoul

Eine Liebe die keine Grenzen kennt, nicht einmal die des Todes. Wundervolle Idee und wundervoll geschrieben.

— anniwrites
anniwrites

Eine Geschichte über die grosse Liebe, die Raum und Zeit überlebt.

— anina21
anina21

Das Buch konnte mich leide nicht begeistern :-(. Der Klapptext klang vielversprechend, aber die Geschichte hat mich sehr enttäuscht!!!

— MonasBooks
MonasBooks

das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen! Ich fand es teilweise auch echt langweilig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nette Grundidee, aber den Figuren fehlte es an Tiefgang und der Handlung an fesselnden Höhepunkten.

— katha_dbno
katha_dbno

Teilweise verwirrend durch das Wechseln der Zeiten. Aber im großen und ganzen ein tolles Buch mit einer richtig interessanten Geschichte.

— ruby_m
ruby_m

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    So nah und doch so fern
    anniwrites

    anniwrites

    18. July 2016 um 22:27

    Title: So nah und doch so fern Autor: Ann Brashares Info: 368 Seiten – Übernatürlich – btb Verlag Gelesen vom 4. April 2016 bis zum 16. Mai 2016. Plot: AlsLucy Daniel zum ersten Mal sieht, verliebt sie sich sofort in ihn und sie fühlt auch noch so für ihn am Abschlussball, obwohl er in all der Zeit, in der sie zusammen zur Schule gegangen sind, nie mit ihr geredet hat. Und dann spricht er mit ihr und er küsst sie und sie bekommt Flashbacks zu Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind. Daniel, auf der anderen Seite, erinnert sich. Er erinnert sich an Lucy (er nennt sie Sophia) aus all seinen früheren Leben, in denen er sie geliebt hat. Für mehrere Jahrhunderte versucht er sie in ihnen allen zu finden – von dem Moment an, wenn er sich als Kind an sie erinnert, bis zu dem Moment in dem er stirbt. Lucys Seele erinnert sich nie. Wird sie es dieses Mal? Meine Gedanken: Oh, dieses Buch hat mich verrückt gemacht. In einer guten Art. Es hat super mit dem Prolog gestartet. Es macht einen neugierig und man will sofort non-stop lesen. Die Geschichte wird hauptsächlich von Daniel erzählt, aber zum Teil auch von Lucy aka Sophia. Es wunderbar beschrieben wie Lucy sich in der neuen Situation fühlt und Daniel über die Jahre. Man hört über die Leben, in denen sich die beiden getroffen haben. Man beginnt sich mehr und mehr in diese Beziehung zu verlieben mit jeder Erinnerung die man liest. Ich will nichts vorweg nehmen, aber das eigentliche Ende hat ein wenig spät für mich angefangen. Ich mochte es, über ihre Vergangenheit zu lesen, aber ich hätte gern mehr ihrer Gegenwart gesehen. Ja und dann ist da das letzte Kapitel. Macht euch für einen dicken, riesigen, fetten Cliffhanger bereit. Ich war im Bus während ich es gelesen habe und habe fast geschrien. Ich habe schon gelesen, dass ein zweites Buch geplant war, aber der Verlag wollte es nicht, weil das Buch nicht genug verkauft wurde. Ich hoffe immer noch auf eine Fortsetzung, vielleicht nur als E-Book, ist mir egal, ich will wissen was als nächstes passiert! Minus-Punkte: -Das Ende war zu schnell. -Es hätte mehr aus der Gegenwart beinhalten sollen. Plus-Punkte: +Der Plot und die Idee. +Sehr gut geschrieben. +Wie die Vergangenheit und die Gegenwart zusammen funktionieren. +Der Cliffhänger – ja, ich mag es. Es ist gemein, aber sehr gut. Lieblingszitat: "Alles, was ich wollte, war, sie zu lieben. Letztlich ist das alles, was einem Menschen bleibt." Lieblingscharakter: Daniel & Lucy. Die Rezi ist auch auf meinem Blog zu finden.

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  • So nah und doch so fern

    So nah und doch so fern
    anina21

    anina21

    17. December 2015 um 08:20

    Sein Name ist Daniel. Sein Gedächtnis ist außergewöhnlich. Es heißt immer, dass nur die Liebe keine Grenzen kennt und über den Tod hinaus besteht. Da haben sich wohl alle geirrt. Denn Daniels Gedächtnis überdauert Leben um Leben, Zeit um Zeit. Erstmals um 520 nach Christus kam er auf die Welt und durchlebt jedes seiner Leben mit gesenkten Kopf und tiefsitzender Verweiflung. Es ist ein Fluch, dass er nicht vergessen kann. All seine Vergehen und Fehler, die sich in sein Gehirn fressen, sind immer da, selbst wenn sein neuer Körper es noch nicht ist. Dabei wünscht er sich nur eines: Dass sich das Mädchen, das er von seinem ersten Leben an kennt, endlich an ihn erinnert. Der Mann, der sich an alles erinnert, möchte nur eines: In der Erinnerung eines anderen vorkommen und wird nicht müde, sie zu suchen und immer wieder zu verlieren. Eine tragische Geschichte zwischen zwei Liebenden, von denen einer nicht einmal weiß, wie sehr sich sein Herz nach dem anderen verzehrt…

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  • Eine leider nicht überzeugende Liebesgeschichte

    So nah und doch so fern
    katha_dbno

    katha_dbno

    13. April 2015 um 21:12

    Rezension auf SvenjasBookChallenge Die Handlung setzt mit Schilderungen der letzten Tage von Lucys Schulzeit ein, in denen man einen Abriss der Dinge bekommt, die ihr bisheriges Leben geprägt haben: der Tod ihrer Schwester Dana und ihre geheime Liebe zu dem mysteriösen Daniel, mit dem sie nie eine längere Unterhaltung geführt hat. An der Stelle hatte ich schon befürchtet, es würde ein High School-Roman werden, was dann dankenswerter Weise nicht der Fall war. Lucy verlässt ihre Heimatstadt und bricht zum College auf, aus der man einzelne Bruchstücke erfährt. In diese Rahmenhandlung, die in den Jahren 2004, 2007 und 2009 spielt, sind verschiedene Rückblenden eingebettet, in denen Daniel aus seinem vergangenen Leben berichtet. Diese umfassen einzelne Etappen von 541 bis ins 20. Jahrhundert hinein, sparen aber immer wieder größere Zeiträume aus. Es werden nur die für die Handlung relevanten "Leben" geschildert, d.h. die, in denen Lucy bzw. Versionen von ihr und Daniel aufeinander treffen. Schön fand ich dabei, dass sie nicht immer das selbe Alter hatten, nicht dasselbe Aussehen (schwerfällig oder athletisch, gut aussehend oder weniger schön anzusehen) und sich auch die Handlungsorte jedes Mal veränderten (von Afrika über Europa über Asien). Dadurch gestaltete sich die Handlung etwas abwechslungsreicher und grenzt den Roman von anderen ab, in denen wiedergeborene Seelen scheinbar immer zur selben Zeit, am selben Ort und in schönen Körpern zueinander finden. Ich muss der Autorin außerdem zugute halten, dass dem Buch offenbar eine eingehende Recherche zugrunde liegt. Ich bin zwar in der Weltgeschichte nicht allzu gut bewandert, aber die Geschehnisse in den einzelnen Epochen wirkten für mich als Laien authentisch. Die Regeln der Reinkarnation an sich wurden ebenfalls sehr logisch und plausibel vermittelt.  Man kann der Handlung gut folgen, da die eingebetteten Erzählungen chrono- logisch aufeinanderfolgen. Dennoch hat mich der ständige Wechsel der Erzählperspektive gestört, da er nicht einheitlich war. Mal redet Daniel als ein fiktives "Ich", mal wird das Geschehen aus einer personalen Er-Perspektive geschildert. Im Falle von Lucy habe ich den Wechsel noch als sinnvoll erachtet, da sie sich nicht an ihre früheren Leben erinnern kann. Bei Daniel allerdings war mir dieser Umschwung nicht ganz schlüssig. Ich vermute, dass die Kapitel in der Ich-Perspektive implizit an Lucy gerichtet sind, er ihr also in einer Art mündlichen Rede seine Vergangenheit erzählt. Zumindest finde ich keine bessere Erklärung dafür.  Durch die zugrunde liegende Idee hätte die Geschichte episch sein können, aber leider hat sie mich nicht vom Hocker gehauen.  Die Liebe zwischen Daniel und Lucy hat mich nicht gefesselt, da mir die Chemie zwischen den beiden gefehlt hat. Ihre Gefühle füreinander wirkten auf mich zu gewollt, zu konstruiert. Ich hatte das Gefühl, dass Daniel gar nicht das Individuum Lucy wahrnimmt, sondern, wie sein Freund Ben gesagt hat, in die Erinnerung an die Person, die sie vorher war, verliebt ist. Auch wenn ich durchaus die Tragik in dem ständigen Sich-Trennen-Müssen sehe, habe ich nicht mitfiebern können. Aber genau das ist für einem Liebesroman essenziell. Außerdem haben die ständigen Tode dazu geführt, dass man ein wenig gegenüber dem Sterben abstumpft.  Möglicherweise hat die Beziehung auch deswegen keine Begeisterungsstürme in mir entfacht, weil ich so meine Probleme mit den Charakteren an sich hatte. Bei Daniel haben mir jegliche Ecken und Kanten gefehlt. Aufgrund seiner sehr umfangreichen Lebenserfahrung war er sehr gebildet und nahezu weise, handelte oft selbstlos und verständnisvoll. Meiner Meinung nach wurde er zu ideal dargestellt, was bei mir unweigerlich dazu führt, jemanden als weichgespült anzusehen.  Auch mit Lucy konnte ich nicht viel anfangen. Meistens war sie mir zu naiv und schlicht zu oberflächlich beschrieben. Dasselbe gilt auch für ihre vorherigen Reinkarnationen. Zugegebenermaßen hatte ich mehr Interesse an ihrer Schwester Dana. Da sie zu Beginn erwähnt wurde, hatte ich ange-nommen, dass sie bzw. Lucys Erinnerung an sie eine weitaus größere Rolle spielen würde. Leider hatte sie aber dann doch keine Bedeutung für die Handlung an sich, weshalb ich mich gefragt habe, warum sie überhaupt erwähnt wurde.  Der Roman zieht sich ein wenig und erst im letzten Drittel kommt tatsächlich etwas von der Spannung auf, die durch "die tödliche Gefahr aus der Vergangenheit" in der Inhaltsangabe versprochen wird. Dennoch fehlte ein wirklicher Showdown und auch das Ende ist sehr vage und offen gehalten, wenngleich es mich doch ein wenig überrascht hat.  

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  • So nah und doch so fern von Ann Brashares

    So nah und doch so fern
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    06. March 2015 um 08:01

    So nah und doch so fern von Ann Brashares Zuerst dachte ich das es in diesem Buch um Zeitreisen geht, aber es geht in "So nah und doch so fern" um die Reinkarnation. Das Thema ist ziemlich interessant und grenzt sich so natürlich auch von den Zeitreise-Büchern ab. Die Autorin hat einen fesselnden und spannenden Schreibstil, so das ich ihren Worten gerne gefolgt bin. Die meiste Zeit erfährt man alles aus Daniels Sicht, denn er ist es der sich erinnert. Auch über Lucys aktuelles Leben erfährt man im Laufe der Geschichte immer wieder Bruchstücke und auch über die gemeinsamen Zeiten der Beiden. Teilweise war ich ein bisschen genervt, denn manchmal wirkte es so, als wenn die Autorin das Buch künstlich in die Länge ziehen wollte. Es hat mir trotztdem Spaß gemacht Lucy mit ihrer Freundin Marnie zu beobachten. Zu sehen, wie sie in unserer Welt lernen und studieren und wie Lucy immer mehr in ihre eigene Welt abtaucht und sich selbst stellenweise für verrückt erklärte. Ich mochte auch Daniels Reisen durch die Welt und die Erzählungen aus seiner Vergangenheit die schon vor mehr als Tausend Jahren begonnen hat. Es war interessant wie er immer wieder auf seinen Freund Ben getroffen ist, der sich selbst nicht mehr als Ben sieht und zu erfahren wie unterschiedlich diese Freunde sind, obwohl sie doch ein ähnlich gutes Erinnerungsvermögen haben. Daniels Suche nach seiner Sophia lässt ihn manchmal wirklich verrückt erscheinen, aber obwohl er soviele Erfahrungen in seinen Leben sammeln konnte, so wirkt er doch wie ein ganz normaler junger Mann mit Gefühlen und Sorgen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, bis auf die künstlichen Längen und das offene Ende. Soweit ich das erkennen konnte ist dieses Buch ein Einzelband und da  kann ich mich mit einem Ende das soviele Fragen aufwirft nicht zufrieden geben. Fazit: Ein interessanter Jugendroman über Reinkarnation und eine Liebe die viele Leben überdauert. Leider mit einem Ende das auf mich ziemlich offen wirkt.

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  • Wunder einer Liebe...

    So nah und doch so fern
    Katzenmagie

    Katzenmagie

    30. August 2014 um 00:36

    Da ich an diese Art von Liebe auch glaube, wie sie in diesem Buch erzählt wird, war ich um so gefangener in der Geschichte. Die Seiten sind beim lesen nur so geflogen sind, und ich flog mit... ;-)

  • Wärmende Liebesgeschichte

    So nah und doch so fern
    Cappukeks

    Cappukeks

    13. August 2014 um 19:52

    Daniel und Lucy kennen sich von früher. Wobei früher ...also Lucy wird eine ganze Weile brauchen, um zu erfahren wie lange Daniel ihre Seele schon kennt. Gemeinsam mit der Hauptdarstellerin Lucy blieb ich ebenfalls kritisch beim Thema Tod und Wiedergeburt. Ann Brashares lässt die Leser reisen durch verschiedene Zeitepochen, in der sich zwei Liebende immer wiederbegegnen. Der Kampf zwischen Gut und Böse kommt dabei auch nicht zu kurz und spannend bleibt es bis zur letzten Seite. Das Buch mag für die einen Spökenkram sein, für andere ein schönes Buch zum Dahinschmelzen. Hoffentlich gibt es bald einen zweiten Teil.

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  • So nah und doch so fern

    So nah und doch so fern
    Stopfi

    Stopfi

    31. July 2014 um 22:59

    So nah und doch so fern-tja, das beschreibt meine Meinung zu diesem Buch recht treffend... Cover, Titel und Inhalt: Mir persönlich gefällt der englische Titel "My Name is Memory" irgendwie besser. Er trifft einfach mehr auf die Geschichte zu! Die deutschen Cover, mit Blumen bzw. Muscheln finde ich dafür aber echt sehr gelungen. Den Inhalt fand ich auch sehr interessant, allerdings muss ich sagen, wenn man die übrigen Bücher von Ann Brashares gelesen hat (Eine für vier 1-5;Summer Sisters;Unser letzter Sommer), ist dieses Buch schon etwas ganz anderes. Das hat mich etwas überrascht und vielleicht auch ein bisschen enttäuscht. Schade ist, dass "So nah und doch so fern" so plötzlich endet, dass ich dasaß und verzweifelt weitere Seiten gesucht habe:) Charaktere: Lucy ist 17 und erfährt von Daniel, dass er sie schon seit mehreren hundert Jahren kennt. Oha! Sie reagiert so, wie wir alle reagiert hätten:Sie distanziert sich von Daniel. Dieser sucht sie verzweifelt mehrere Jahre. Und da ist ja noch Daniels "böser" "Bruder" Joaquim...Meiner Meinung nach sind die Charaktere sehr realistisch(von dem Gen, sich an die eigene Wiedergeburt zu erinnern, mal abgesehen). Auch ihre Reaktionen und Handlungen sind komplett nachvollziehbar.                               Schlussmeinung: Wenn man dieses Buch nicht mit dem Stil und den Themen der anderen Romane der Autorin vergleicht, ist es richtig gut. Allerdings kam für meinen Geschmack das Ende viel zu plötzlich. Generell ging mir im ganzen Schluss alles irgendwie zu schnell. Ansonsten ein gelungener Roman von Ann Brashares, der Lust auf mehr macht.                      Lieblingssatz: "...Wenn ich an die Szene denke, versuche ich dieses Mädchen unvoreingenommen als eine Fremde zu sehen und nicht als das Mädchen, das ich liebe..." (S.43)

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  • Liebe übersteht Jahrhunderte

    So nah und doch so fern
    jala68

    jala68

    23. May 2014 um 22:51

    Ich wollte dem Buch eigentlich 5 Sterne geben. Aber zwischen drin hat es für meinen Geschmack dann doch etwas zu viele Stellen, an denen die Geschichte nicht wirklich weiter geht. Die Sprünge zwischen den Zeiten und Personen finde ich eigentlich positiv. Nur das Daniel dem Leser erst aus der Ich-Perspektive Dinge und Zusammenhänge aus seinen verschiedenen Leben erklärt und zum Schluss hin Lucy auch nochmal hat leider viel Schwung aus der Geschichte genommen. Der Grund für den endgültigen Punktabzug war aber das Ende. Das war absolut unbefriedigend und hat meine eigentlich gute Laune bei dem Buch entscheidend getrübt.

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  • Mehr als nur eine Liebesgeschichte durch die Jahrhunderte

    So nah und doch so fern
    dila

    dila

    12. May 2014 um 15:50

    Inhalt: Daniel ist etwas Besonderes: Er erinnert sich. Er erinnert sich an all seine vergangenen Leben und erkennt Menschen aus früheren Leben, er kann sogar noch alle Sprachen, die er in früheren Leben gesprochen hat.  Lucy (Sophia) ist seine große Liebe, doch sie besitzt nicht die Gabe des Erinnerns und so weiß sie nichts davon, dass Daniel ihre große Liebe ist.  Erst durch die Begegnung mit einer Wahrsagerin und ihre verwirrenden Träume beginnt sie zu begreifen, dass sie Daniel in einem früheren Leben geliebt hat und es eigentlich auch jetzt noch tut. Doch dummerweise gibt es einige Probleme, z.B. den ehemaligen Bruder Daniels und früheren Mann Sophias (so hieß Lucy in einem früheren Leben), der ihnen das Glück nicht gönnt und Rache möchte.. Meinung: Es wird abwechselnd aus Daniels früheren Leben und dem jetzigen Leben von Lucy und Daniel erzählt und ich finde es toll, wie sich nach und nach die ganze Geschichte von Daniels (immerhin fast 1500 Jahre) langem Leben enthüllt und man erkennt, welche Rolle Lucy darin spielt.  Die Charakter fand ich alle sofort sympathisch auch Marnie, Lucys beste Freundin und Ben, Daniels Freund durch die Jahrhunderte. (Lucy und Daniel natürlich auch ;) ) Der Schreibstil war super angenehm und die Grundidee, mit der Erinnerung an frühere Leben hat mir  sowieso sofort gefallen! Also: Unbedingt LESEN!! Eine wundervolle Geschichte über Liebe, Erinnerungen und das Leben.

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  • Nicht sehr berauschend

    So nah und doch so fern
    Nady

    Nady

    28. April 2014 um 18:21

    Klappentext: Daniel und Lucy haben sich einst geliebt – vor vielen Jahrhunderten und viele Leben zuvor. Doch nur Daniel verfügt über die Gabe, sich an seine früheren Existenzen zu erinnern. Für Lucy ist er ein vllig Fremder, obwohl sie sich auf verwirrende Weise zu ihm hingezogen fühlt, als sie sich wieder begegnen. Behutsam nähern sich die beiden an, ohne zu ahnen, dass eine tödliche Gefahr aus der Vergangenheit sie beide zu vernichten droht. Rezension: Lucy lebt eigentlich ein ganz normales Leben. Sie geht zur Schule und amüsiert sich mit ihren Freundinnen in ihrer Freizeit. Und da ist Daniel, ein Junge aus der Schule, in den sie heimlich ein bisschen verliebt ist. Doch Daniel scheint sie gar nicht wahrzunehmen. Bis zum Schulball. Da spricht er plötzlich mit ihr. Doch er sagt Dinge, die Lucy nicht begreifen kann und die sie erschrecken. Er behauptet, Lucy schon sehr lange zu kennen und glaubt, dass auch sie sich an früher erinnern kann. Den er erklärt Lucy, dass sie sich aus ihren früheren Leben kennen. Meine Meinung: Ich habe das Buch nach 124 Seiten abgebrochen. Ich fand es einfach sehr langweilig und hatte das Gefühl, einfach nicht weiterzukommen. Die Kapitel um den es um Lucy in der heutigen Zeit gehen, sind noch ganz interessant, aber die ständigen Lebenssprünge von Daniel fand ich einfach langweilig und nervend. Vielleicht habe ich das Buch einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen, aber ich habe mir einfach etwas anderes darunter vorgestellt.  Sterne:  Möchte ich dem Buch nicht geben, da ich es vorzeitig abgebrochen                habe.

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  • So schön ♥

    So nah und doch so fern
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    25. March 2014 um 13:02

    Gefällt mir: Ich könnte es total kurz machen und euch einfach mitteilen, dass mir einfach alles an diesem Roman gefallen hat, aber ich werde noch weiter ins Detail gehen. Die Schreibweise ist unglaublich gut. Ich konnte die Geschichte innerhalb kürzester Zeit sehr flüssig lesen. Dazu hat es mir unglaublich gut gefallen, dass immer mal wieder aus einer anderen Zeit, über ein anderes Leben von Daniel erzählt wurde. Die ganze Geschichte hat mich total umgehauen und mich sehr nachdenklich gestimmt. Gibt es wirklich ein oder mehrere Leben nach dem Tod? Erkennt man echt seinen Seelenverwandten, wenn man erneut ins Leben gerufen wird? Diese und viele andere Gedanken gingen mir während des Lesens durch den Kopf.  Ich habe auf jeder einzelnen Seite mitgefiebert und mit jeder Faser meines Körpers gehofft, dass die Zwei sich endlich kriegen. Nach zig gelebten Leben, in denen dies nicht zustande gekommen ist, muss es doch schließlich endlich mal klappen. Jedes Gefühl, welches die Protagonisten gespürt haben, ging zu mir über. Ich habe gelacht und geweint und war zutiefst traurig, als ich den Roman gelesen hatte. "So nah und doch so fern" ist von innen genau so wundervoll, wie es das bezaubernde Cover vermuten lässt. Gefällt mir nicht: Bei diesem Roman gibt es rein gar nichts, was mir nicht gefallen hat. Bewertung: Etwas anderes als die Höchstwertung kann ich für diesen Roman gar nicht geben. Er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite zutiefst berührt. Ich ärgere mich darüber, dass ich dieses Buch so lange auf meinem SuB liegen hatte, denn das hat es zweifellos nicht verdient! Lest es. Es ist wirklich wunderschön. © www.mybooksparadise.de

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  • "You are my first memory every time, the single thread in all of my lives."

    So nah und doch so fern
    xoxoGossipGirl

    xoxoGossipGirl

    07. November 2013 um 17:22

    Inhalt: Daniel ist eine Seele, die schon mehrfach gelebt hat. Als einer der wenigen kann er sich an seine früheren Leben und auch deren Personen erinnern. Seit dem er sich in einem dieser Leben in Sophia verliebt hat, sucht und findet er ihre wiedergeborene Seele wieder und wieder, doch nie konnten die beiden zusammen sein. Als er sie schließlich in Gestalt der 17-jährigen Lucy trifft und ein alter Feind ins Spiel kommt, ändert sich alles... Meine Meinung: Mir wurde das Buch von einer Freundin empfohlen, deren Lieblingsbuch es ist - diese Meinung kann ich persönlich leider nicht teilen.Die Geschichte springt in verschiedenen Zeiten und Perspektiven rum. Zum einen gibt es den 'heutigen' Daniel, der in Ich-Perspektive schreibt. Der Großteil der Geschichte wird jedoch abwechselnd aus der Sicht von Daniel und Lucy, jedoch in 3. Person, wiedergegeben. Dazu zählen aktuelle Ereignisse, die sich im Zeitraum von 2006 bis 2009 strecken, und Erlebnisse ihrer vorhergegangenen Seelen seit dem 6. Jahrhundert. Eigentlich liefert dies einen Blick in alle verschiedenen Persönlichkeiten, mir war es jedoch zu viel. Dazu kam, dass ich Lucy einfach nicht in Sophia oder ihren anderen Seelen wieder erkennen konnte. Klar, es ist eine ungewöhnliche Idee, und natürlich verändern sich Charaktere mit der Zeit auch, aber mir kam es wie völlig verschiedene Personen vor.Darüber hinaus konnte ich auch die 'große Liebe' der beiden zueinander absolut nicht verstehen, vielleicht hätte Brashares einfach mehr über die Beziehung der beiden zueinander schreiben können. Mir waren die beiden einfach etwas zu distanziert zueinander, und als sie dann am Ende auf einmal zusammen waren, war es mir zu schnell.Auch das Ende war nicht wirklich zufrieden stellend. Ich habe nichts gegen offene Enden, aber dieses kam plötzlich und man erfährt nicht, wie es denn nun mit den beiden weiter geht und ob Daniel Joaquim hat besiegen können.Dennoch hat das Buch einen angenehmen Schreibstil, es lässt sich leicht lesen und ist auch keinesfalls langweilig, sondern fesselt einen, wenn auch nicht die ganze Zeit. Bewertung: Aufgrund der negativen Punkte, die eigentlich sehr wichtig für ein Buch für mich sind, vergebe ich dem Buch (nur) 3 von 5 Sternen. Trotzdem ist es ein nettes Lesevergnügen, das einen nicht langweilt.

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  • Schöne, außergewöhnliche Liebesgeschichte (mit kleinen Minuspunkten)

    So nah und doch so fern
    EineBuchliebhaberin

    EineBuchliebhaberin

    05. November 2013 um 21:07

    Zu aller erst sollte ich wohl sagen, dass ich ein riesengroßer Fan von Ann Brashares bin und mich vor allem ihre Jugendbücher wie die Eine-für-vier-Reihe, Summer Sisters, aber auch zuletzt Unser letzter Sommer eigentlich stetig durch meine Jugendzeit begleitet und begeistert haben. Umso gespannter war ich nun also auf So nah und doch so fern,  womit sich Brashares nun ganz deutlich von Jugendthemen distanziert und zu einem sehr esoterischen Thema greift, der Wiedergeburt. Zum einen war es also ganz klar die mir bereits bekannte Autorin, welche mich dazu veranlasste das Buch schleunigst zu , zum anderen machte mich auch das Thema und die Vorstellung der Umsetzung dessen, sehr neugierig. Natürlich hat aber auch das wundervolle Cover dazu beigetragen, denn wer möchte schon nicht dieses Schmuckstück im Regal stehen haben? Innerhalb von Sekunden war das Buch also in der Buchhandlung meines Vertrauen bestellt und bereits am nächsten Tag zur Abholung bereit, womit der Lesespaß auch schon losgehen konnte. Schon zu Beginn des Buches wird man eigentlich überhäuft mit Zeitsprüngen. Einige Kapitel im Hier und Jetzt und machen Daniels Bemühungen um Lucy deutlich, andere wiederum handeln von vergangenen Leben, von verschiedenen Orten, in denen er lebte und Ereignisse, welche ihn für seine Leben prägte. Man lernt Daniel also nach und nach kennen und versteht schließlich auch bestimmte Charakterzüge und Denkweisen. Im Grunde genommen ist diese Idee gar nicht mal so schlecht, um einen besseren Eindruck von Daniel zu erhalten, trotzdem hatte ich häufig das Gefühl aus verschiedenen Geschehnissen unsanft herausgerissen zu werden, sodass mir einfach ein harmonischer Lesefluss fehlte und das Lesen allgemein sehr anstrengend wurde. Ab und zu gab es schließlich auch Kapitel, die aus Lucys Sicht geschrieben wurden und die ihre jetzige Lebensssituation zeigten und vor allem konnte man als Leser dadurch auch sehr gut nachvollziehen, wie sie die ganzen, für sie unbekannten Dinge, empfand und verarbeitete. Leider war der Schwerpunkt dieses Romans aber ganz klar auf Daniel gelegt und dementsprechend spielte sich die eigentliche Liebesgeschichte erst zum Schluss ab, was ich persönlich etwas schade fand. Zum Ende hin wurde es für mich persönlich doch ein wenig zu viel des Gutenund allgemein hätte die Figur des Bösen für mich persönlich gar nicht rein gemusst. So wurde es zum Ende hin doch sehr actionreich und etwas zu unauthentisch und ja, um nicht zu viel zu verraten, ich hätte mir doch ein anderes Ende gewünscht. Sprachlich dagegen war dieser Roman, wie ich es von Brashares eigentlich erwartet habe. Flüssig, schlicht und leicht. Sehr gut und verständlich hat die Autorin die Charaktere herausgebildet, sodass man als Leser einfach automatisch Sympathien entwickeln. So hat mir also neben Daniel und Lucy auch sehr gut Ben und sein einfach unglaublich faszinierender Charakter gefallen. Fazit: Insgesamt sehe ich den Roman eigentlich nicht ganz so negativ, wie es in meiner Rezension vielleicht rüberkommen mag. Das außergewöhnliche Thema und auch die gewohnt gute, sprachliche Umsetzung der Autorin haben mir sehr gut gefallen. Minuspunkte gibt es leider für den unharmonischen Lesefluss und das, meiner Meinung nach, unglücklich gelungene Ende. Im Großen und Ganzen hätte ich mir einfach mehr von der eigentlich Liebesgeschichte zwischen Daniel und Lucy erhofft und weniger die Erklärungen drum herum und wieso und weshalb..., welche mich letztendlich doch einfach gestört haben und mit denen das Lesen recht anstrengend wurde

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  • Liebesgeschichte über Jahrhunderte

    So nah und doch so fern
    buchstunde

    buchstunde

    23. October 2013 um 19:47

    Daniel und Lucy begegnen sich zum ersten Mal im Jahr 541 unter sonderbaren Umständen. Hier beginnen auch Daniels Erinnerungen, den Daniel kann sich an alle seine vergangenen Leben erinnern!  Eine Liebesgeschichte verpackt mit dem Faktor Wiedergeburt. Obwohl das Buch zwischendurch etwas Klischeehaft erscheint, überrascht es durch seine Handlung, die nicht in das typische Liebesroman Genre passt.  Insgesamt ein recht schnell zu lesendes Buch und eine unterhaltsame, aber nicht zu anspruchsvolle Geschichte. Wunderbare Literatur für Zwischendurch!

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  • So nah und doch so fern

    So nah und doch so fern
    Lydia255

    Lydia255

    15. September 2013 um 21:10

    Meine Meinung: Ein sehr schönes und zartes Cover lädt zum Lesen von "So nah und doch so fern" ein. Rosa Blütenzweige auf klarem und blauem Hintergrund. Das Bild wirkt durch die Farben sehr frisch und gleichzeitig straht es eine Art Ruhe aus, was der Titel ebenfalls verstärkt. Ich sehe keinen direkten Bezug zur Geschichte, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde. Der Titel hingegen passt wunderbar! Zitat: "Ich lebe seit mehr als tausend Jahren. Ich bin oft gestorben. Wie oft, habe ich vergessen. Mein Gedächtnis ist ungewöhnlich gut, aber es ist nicht perfekt. Ich bin ein Mensch." (Daniel - Seite 7) Wenn ein Buch mit diesen Worten anfängt, ist das Interesse schonmal entfacht. Mir war vorher bewusst, dass es in diesem Buch um das Thema Wiedergeburt geht und obwohl ich nicht daran glaube, wollte ich dieses Buch lesen. Einer der beiden Protagonisten heißt Daniel. Schon auf den ersten Seiten trägt sein Charakter dazu bei, dass die Geschichte eine schwere, traurige Stimmung umgibt. Er kann sich nicht ganz genau erinnern, aber seine Seele "lebt" ungefähr schon seit dem Jahr 520 nach Christus. In jedem Leben will er Daniel genannt werden, denn sein Name und seine Erinnerungen sind das einzig Beständige in seinen vielen Leben in verschiedenen Körpern, in verschiedenen Situationen und in verschiedenen Zeiten. Aber für einen Menschen, der so gesehen nie stirbt, wird das Leben sehr zäh. Er weiß nicht wieso er sich erinnern kann, aber eins weiß er: Sophie ist die Liebe seines Lebens. Jedes Leben verbringt er damit sie zu suchen, aber sie - in diesem Leben mit dem Namen Lucy - kann sich nicht wie er an ihre früheren Leben erinnern. Wie also soll er sie ansprechen, als er sie in seiner High School wiederfindet? Zitat: "In seinem Blick lag in diesem Moment etwas, als wäre er der einsamste Mensch auf der ganzen Welt." (Lucy - Seite 9) Von Anfang an fühlt sich unsere zweite Protagonistin Lucy von Daniel angezogen, da er ganz anders auf sie wirkt, als alle anderen Typen. Ihre beste Freundin Marnie weist sie darauf hin, dass Daniel ihr dagegen nicht so viel Aufmerksamkeit schenkt, sondern generell eher abweisend und introvertiert wirkt. Lucy selbst erschien mir einfach zu blass. Selbst direkt nach dem Lesen des Buches konnte ich ihr keine besonderen Charakterzüge zuordnen. Der Schreibstil erschwerte mir am Anfang den Einstieg in die Geschichte. Am Anfang gibt es einen Prolog aus der Sicht von Daniel in der Ich-Form und in Gegenwart. Danach geht es in der Er-/Sie-Form abwechselnd aus der Sicht von beiden Protagonisten weiter. Die Kapitelüberschriften gaben immer nur den aktuellen Handlungsort und die Jahreszahl wieder, aber man konnte auch so schnell feststellen, aus welcher Sicht nun erzählt wurde. Dann gibt es noch viele Kapitel von Daniels älteren Leben, die weit in die Vergangenheit reichen und wo er in Ich-Form über seine Erlebnisse spricht. Obwohl mir der Schreibstil nicht besonders gefallen hat, habe ich das Buch erstaunlich schnell gelesen. Leider überwiegen meine negativen Kritikpunkte die positiven. Dadurch, dass Daniel anscheinend große Hemmungen hat, zur Tat heranzuschreiten, zieht sich vor allem der Anfang und der Mittelteil unheimlich in die Länge. Die Stimmung ist durchgehend bedrückend und irgendwie "leer", weil Daniel selbst nicht gerade eine Lebensfreude ausstrahlt. Lucy ist als Charakter insgesamt einfach zu flach und zu durchsichtig gewesen. Die Idee war echt gut und man hätte viel daraus machen können, aber ich fand diese Umsetzung leider nicht zufriedenstellend. Es gibt viel zu viele Kapitel mit Daniels früheren Leben, die letztendlich eigentlich überflüssig waren. Stattdessen hätte es viel (!) mehr Lucy und Daniel geben sollen, was mir auch am meisten in dieser Geschichte gefehlt hat. Das Ende wirkt völlig fehl am Platz. 4/5 des Buches geht die Handlung ziemlich langsam voran, was ich in diesem Fall nicht unbedingt schlecht fand. Am Ende geht plötzlich alles total schnell und noch dazu sehr unauthentisch vonstatten. Das Finale ist eher enttäuschend und in dem Augenblick, wo alles gut zu sein scheint, wird nochmal alles umgeworfen und viele Dinge bleiben offen. Leider kann ich dieses Buch also nur eingeschränkt weiterempfehlen und gebe dem Buch die halbe Punktzahl. Fazit: 2,5 von 5 Punkten! Leider nicht mein Fall, aber trotzdem nicht schlecht!

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