Ann C. Crispin

 4.4 Sterne bei 96 Bewertungen

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Star Wars: Han Solo Trilogie - Der Pilot

Star Wars: Han Solo Trilogie - Der Pilot

 (18)
Erschienen am 25.02.2014
Star Wars: Han Solo Trilogie - Der Gejagte

Star Wars: Han Solo Trilogie - Der Gejagte

 (16)
Erschienen am 25.02.2014
Star Trek - Prestige 7

Star Trek - Prestige 7

 (4)
Erschienen am 01.06.2001
Sohn der Vergangenheit. Star Trek

Sohn der Vergangenheit. Star Trek

 (15)
Erschienen am 01.08.1995
Zeit für Gestern. Star Trek

Zeit für Gestern. Star Trek

 (7)
Erschienen am 01.10.1997

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Rezension zu "Zeit für Gestern. Star Trek" von Ann C. Crispin

Rezension zu "Zeit für Gestern. Star Trek" von Ann C. Crispin
Ameisevor 9 Jahren

In einer Zeit, als Paramount den Star Trek-Romanautoren noch nicht so strenge Regeln auferlegte, schrieb Ann C. Crispin "Yesterday's Son" (dt. "Sohn der Vergangenheit"), der als erster Star Trek-Roman, der sich nicht auf einen Film bezog, die Bestsellerliste der New York Times erreichte. Darin findet Spock heraus, dass er in der 5000 Jahre zurückliegenden Eiszeit des Planeten Sarpeidon einen Sohn namens Zar hatte (siehe TOS-Folge "Portal in die Vergangenheit".) Klar, dass so ein beliebtes Buch förmlich nach einer Fortsetzung schrie!

Um diesen Roman richtig verstehen zu können, sollte man den Vorgänger gelesen haben. Wer "Sohn der Vergangenheit" noch nicht kennt und lesen möchte, sollte den nächsten Absatz lieber überspringen, denn ein paar Spoiler sind schon enthalten. Es ist kaum möglich, den Inhalt von "Zeit für gestern" zusammenzufassen, ohne sich auf den Vorgänger zu beziehen.

* SPOILERANFANG *
Der Wächter der Ewigkeit ist scheinbar verrückt geworden, was fatale Auswirkungen auf das Raum-Zeit-Gefüge nach sich zieht. Admiral Kirk erhält den Auftrag, mit der Enterprise zum Planeten Gateway zu fliegen, auf dem sich der Wächter befindet. Man erhofft sich, Kontakt zum außer Kontrolle geratenen Zeittor aufzunehmen. Spock erinnert sich, dass sein Sohn Zar vor 15 Jahren eine Gedankenverschmelzung mit dem Wächter herstellen konnte. Da er aber damals freiwillig in seine Zeit nach Sarpeidon zurückgekehrte, steht er nicht mehr zur Verfügung. Also begibt sich die Enterprise mit der außergewöhnlich begabten Telepathin D'berahan an Bord nach Gateway. Der mentale Kontakt zum Wächter ist aber so stark, dass D'berahan ins Koma fällt. Als auch Spock scheitert, kommt man auf die Idee, in der Vergangenheit nach Zar zu suchen, damit dieser sich an der Kontaktaufnahme versuchen kann. Trotz der Unberechenbarkeit des Wächters gelingt es Kirk, Spock und McCoy, in Sapeidons Vergangenheit zu gelangen, und begegnen nach einigem Hin und Her tatsächlich Zar. Der ließ sich damals nämlich vom Wächter der Ewigkeit auf der anderen Hemisphäre von Sarpeidon transferieren, die dicht bevölkert und nicht so stark von der Eiszeit betroffen war. Durch das Zeitparadoxon ist für Zar die Zeit schneller vergangen als für die Enterprise-Offiziere; er ist mittlerweile 45 Jahre alt und damit nicht viel jünger als Spock. In der Zwischenzeit ist er zu einem Anführer aufgestiegen, der mit seinen Truppen kurz vor einer entscheidenden Schlacht steht. Der kriegsmüde Zar ist nicht sehr motiviert, der Föderation zu helfen, und sowohl eine Prophezeihung als auch die realen historischen Aufzeichnungen der Sternenflotte sehen seinen nahen Tod bevor...
* SPOILERENDE *

Bevor es losging, machte mich erstmal die "historische Anmerkung" am Anfang des Romans stutzig. Demnach findet das Geschehen nach dem 1. Film und vor dem Roman "Akkalla" statt, worauf ich mir erstmal den Kopf zerbrach, welche bedeutungsschweren Ereignisse nochmal in "Akkalla" passierten. Die Antwort ist simpel: Beide Romane spielen zwischen dem 1. und dem 2. Film, nur fand Howard Weinsteins Geschichte um den Wasserplaneten Akkalla halt später statt.
Im Gegensatz zum Vorgänger, der sich fast ausschließlich auf die Figuren konzentrierte, gibt es hier noch zwei komplexe Rahmenhandlungen: Zum einen das Problem mit dem Wächter der Ewigkeit und zum anderen Zars fast aussichtslos erscheinende Situation in der Vergangenheit Sarpeidons. Darüberhinaus haben wir auch noch eine Nebengeschichte, in der sich Uhura um die drei neugeborenen Kinder der Telepathin D'berahan kümmern muss. Kein Wunder also, dass dieser Roman wesentlich dicker geraten ist als "Sohn der Vergangenheit" und sich auch nicht so schnell weglesen lässt wie sein Vorgänger. Die Handlungsstränge können fast durchweg überzeugen. Crispins wahre Stärke sind aber die Figurenbeschreibungen. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass sie in Sachen Charakterisierungen jeden anderen Star Trek-Romanautor locker in die Tasche steckt. Es ist also fast unnötig zu erwähnen, dass ihr das bei diesem Roman wieder mal ganz hervorragend gelungen ist. Nicht nur Zar und Crispins eindeutige Lieblingsfigur Spock sind wunderbar beschrieben, sondern auch Kirk, den Spocks erneute Begegnung mit Zar über seine (Nicht-)Beziehung zu seinem eigenen Sohn David nachgrübeln lässt. Die Handlung ist manchmal einen Tick zu langatmig, und einiges erscheint an den Haaren herbeigezogen (z.B. dass Admiral Kirk, der ja immerhin damals gerade Schreibtischtäter war, mal eben sowohl die Enterprise als auch seine komplette Stammcrew von früher für diesen Einsatz bekommen konnte.) Insgesamt reicht "Zeit für gestern" nicht ganz an den tollen Vorgänger heran, was aber auch wirklich schwierig ist. Ich würde am liebsten 4,5 Sterne verteilen, wenn ich könnte.

Fazit: Insgesamt eine tolle Fortsetzung. Wer "Sohn der Vergangenheit" mochte, sollte sich auch den Nachfolger nicht entgehen lassen!

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Rezension zu "Star Trek - Prestige 7" von Ann C. Crispin

Rezension zu "Star Trek - Prestige 7" von Ann C. Crispin
Ameisevor 9 Jahren

Die Autorin Ann C. Crispin hat insgesamt vier Star Trek-Romane geschrieben, drei davon handeln von vulkanischen Vater-Sohn-Beziehungen. Es dürfte also keine große Überraschung sein, worum es ihrem Star Trek-Comic "Wolfsspuren" geht: Um Spock und seinen Vater Sarek natürlich!

Um die Handlung einigermaßen nachvollziehen zu können, sollte man die TNG-Folgen "Botschafter Sarek" und "Wiedervereinigung? gesehen haben. Hier wurde eine Friedenskonferenz auf Vulkan erwähnt, an der die höchst anspruchsvollen Legaraner teilnehmen wollten und Botschafter Sarek sein ganzes diplomatisches Geschick nutzen musste. Außerdem nahmen erstmals Vertreter einer bis dahin weitgehend unbekannten Rasse an den Verhandlungen teil: die Cardassianer! Ann C. Crispin und ihr Kollege Howard Weinstein, ebenfalls ein erfahrener Star Trek-Romanautor, nutzten diese Steilvorlage für diesen sehr gelungenen Comic.

Die Handlung spielt sich einige Jahre nach Kirks (vermeintlichem) Tod ab. Admiral McCoy befindet sich auf Vulkan, um der Hochzeit von Sarek und dessen dritter Frau Perrin beizuwohnen. Spock hingegen glänzt durch Abwesenheit. Ein paar Tage später stellen die Cardassianer auf der Friedenskonferenz einen Antrag auf Zusammenarbeit mit der Föderation. Sarek bekundet ihnen gegenüber sein Misstrauen, als plötzlich mitten in seiner Rede sein Sohn Spock hereinplatzt und Sareks Haltung den Cardassianern gegenüber angreift. Spock warnt vor übertriebener Vorsicht, die man auch als Fremdenfeindlichkeit auslegen könnte. Kurz danach überschlagen sich die Ereignisse, und natürlich sind die Absichten der Cardassianer längst nicht so friedlich, wie sie vorgeben...

"Wolfsspuren" ist in jeder Hinsicht gelungen. Der Comic bietet eine anpruchsvolle und spannende Story, reichlich Zündstoff zwischen den Hauptcharakteren (wobei Spock hier ganz schön radikal rüberkommt) und hervorragende Zeichnungen. Die Geschichte fügt sich nahtlos in das Star Trek-Universum ein und greift mehrere lose Handlungsfäden so geschickt auf, dass meiner Meinung nach keinerlei Widersprüche entstehen. A.C. Crispins Talent für einfühlsame Charakterbeschreibungen kommen sogar in der knappen Comic-Form sehr gut zum Ausdruck. Ein dickes Plus ist für mich natürlich noch, dass hier mit den Cardassianern und den Vulkaniern ausgerechnet meine beiden Lieblingsrassen bei Star Trek den Hauptteil der Geschichte ausmachen.
Fazit: Volle Punktzahl für dieses Comic-Highlight!

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Rezension zu "Die Augen der Betrachter. Star Trek" von Ann C. Crispin

Rezension zu "Die Augen der Betrachter. Star Trek" von Ann C. Crispin
Ameisevor 10 Jahren

Die Enterprise D fliegt zu einem Raumsektor, in dem immer wieder Schiffe verschwinden. Der Grund hierfür ist ein uraltes Artefakt. Bei der näheren Erforschung dieses Artefaktes wird die Enterprise von einem extrem starken Traktorstrahl festgehalten. Die einzige Möglichkeit ist es, sich in das Objekt hineinzubeamen und die Kontrolle über den Traktorstrahl zu betätigen. Leider kann niemand den Aufenthalt im Artefakt ertragen, selbst Data scheitert an dieser Aufgabe. Die Lage spitzt sich zu, da immer mehr Besatzungsmitglieder dem Wahn verfallen...

"Die Augen der Betrachter" ist der einzige TNG-Roman von Ann C. Crispin, die ansonsten eher auf Romane und Comics über Vulkanier spezialisiert ist. Dieses Buch kann man nur als durchschnittlich bezeichnen, da die Handlung alles andere als originell ist. Man kann die ganze Zeit schon vorher ahnen, was passieren wird, und nur ganz am Ende kommt so etwas wie Spannung auf. Crispins Stärke ist eindeutig die Beschreibung der Charaktere, diese ist ihr wieder mal ganz hervorragend gelungen. Alle Besatzungsmitglieder verhalten sich so, wie wir sie kennen. Jeder darf mal im Mittelpunkt stehen, besonders Geordi, Worf, Dr. Crusher und - Überraschung! - die vulkanische Ärztin Dr. Selar.
Fazit: "Die Augen der Betrachter" ist ein solider, warmherzig geschriebener Roman, der weder aufregend noch langweilig ist. Durch die schwache Handlung reicht es allerdings gerade mal für 3 Sterne.

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