Ann C. Crispin Sarek. Star Trek.

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Inhaltsangabe zu „Sarek. Star Trek.“ von Ann C. Crispin

Lasst Euch bitte nicht von der ungewöhnlichen Dicke dieses Romans abschrecken. "Sarek" ist ein tolles Buch, und die 537 Seiten vergehen wie im Flug!

— Ameise
Ameise

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  • Rezension zu "Sarek. Star Trek." von Ann C. Crispin

    Sarek. Star Trek.
    Ameise

    Ameise

    19. December 2008 um 20:28

    In "Sarek" widmet sich Ann C. Crispin mal wieder ihrer Lieblingsrasse, den Vulkaniern. Diesmal steht, wie der Titel bereits verrät, Spocks Vater Sarek im Mittelpunkt des Geschehens. Die Handlung spielt kurz nach Star Trek VI: Das unentdeckte Land. Die Khitomer-Konferenz fand gerade statt, und viele Angehörige der neuen Alliierten wurden von den Ereignissen buchstäblich überrollt. Vielen Klingonen passt die Allianz mit der Föderation nicht und wollen ihre Kanzlerin Azetbur (auch noch eine Frau!!!) nicht akzeptieren. Aber auch auf der Erde regt sich Widerstand. Eine fundamentalistische Gruppe hat es vor allem auf die Vulkanier abgesehen, da diese in ihren Augen sich zu sehr in die Belange der Menschen einmischen. Kirks Neffe Peter gerät in ernste Schwierigkeiten, indem er sich erst bei dieser radikalen Gruppe einschleust und später von Klingonen entführt wird, die Azetbur stürzen wollen. Inmitten dieser aufgeheizten Stimmung gibt es für Sarek und Spock noch ein persönliches Problem: Amanda Grayson liegt im Sterben. Ausgerechnet jetzt kommt es zu einer Geiselnahme durch die Klingonen, und Botschafter Sarek sieht sich gezwungen, sofort abreisen. Spock kann diese Entscheidung nicht akzeptieren, und so kommt es zwischen den beiden wieder mal zum Bruch... "Sarek" ist ein spannender und emotionsgeladener Roman, der sich trotz seiner 537 Seiten schnell wegliest und keine Sekunde langweilig wird. Die brisanten und explosiven Ereignisse wechseln sich ab mit ruhigen Momenten, in denen wir durch Amandas Tagebucheinträge (die sie praktischerweise geführt hat ;)) an den schönsten oder schmerzlichsten Momenten in ihrem Leben teilhaben dürfen. Spock verhält sich angesichts der Umstände verhältnismäßig emotional, was aber nur konsequent ist. Im 6. Film kam er mir sowieso viel entspannter als früher vor, so als hätte er endlich seinen Frieden mit seiner menschlichen Seite geschlossen. Und auch Sarek geht die Sache natürlich viel näher, als seine logisch-emotionslose Fassade vermuten lässt. Sehr sympatisch wurde mir Peter Kirk, der von einer ausweglosen Situation in die nächste stolpert und sich dabei in jede Frau verknallt, der er begegnet. Am meisten wuchs mir während der Lektüre die umwerfende Klingonin Valdyr ans Herz, die Textstellen mit ihr sind einfach herrlich. Amandas Erinnerungen sind sicherlich ein Highlight in diesem Roman, weil man viel über Spock und Sarek erfährt. Allerdings durfte die gute Frau ihre Emotionen anscheinend nur im Tagebuch so richtig ausleben, jedenfalls sind die Tagebucheinträge ziemlich gefühlsduselig beschrieben. Irgendwann nervte moch halt die x-te Beschreibung über Amandas tiefe Verbundenheit mit Sarek. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Sache mit der fundamentalistischen Gruppe im Sande verläuft und ziemlich beiläufig abgehandelt wird. Trotz dieser kleinen Schwächen ist "Sarek" ein toller Star-Trek-Roman, den ich sicher irgendwann noch mal lesen werde.

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