Ann C. Crispin Sohn der Vergangenheit. Star Trek

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Inhaltsangabe zu „Sohn der Vergangenheit. Star Trek“ von Ann C. Crispin

Ein schönes Buch für Spock-Fans.

— Sajon

Spannende Fortsetzung zur Folge "Portal in die Vergangenheit (All Our Yesterdays)".

— FoxMulder

Ein sehr schöner Roman mit wunderbaren Charakterbeschreibungen, der zu Recht als einer der besten TOS-Romane überhaupt gilt.

— Ameise
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  • Rezension zu "Sohn der Vergangenheit. Star Trek" von Ann C. Crispin

    Sohn der Vergangenheit. Star Trek

    Ameise

    09. September 2008 um 22:27

    "Sohn der Vergangenheit" ist vielleicht einer der bekanntesten Star Trek-Romane und baut auf die vorletzte Classic-Folge "Portal in die Vergangenheit" auf. Der Roman spielt zwei Jahre nach diesen Ereignissen. Damals wurden Spock und McCoy versehentlich ca. 5000 Jahre in die Vergangenheit geschickt und fanden sich auf dem eiszeitlichen Planeten Sarpeidon wieder. Die einzige Bewohnerin auf diesem unwirtlichen Planeten war eine junge Frau namens Zarabeth, die hierhin verbannt wurde und für die es unmöglich war, jemals von Sarpeidon wegzukommen. Spock verwandelte sich, bedingt durch Zeitverschiebung, nach und nach in einen "barbarischen" Vulkanier zurück, deshalb konnte er hier seinen Emotionen freien Lauf lassen und sich in Zarabeth verlieben. Wie sich im Roman herausstellt, ist die Begegnung mit Zarabeth nicht ohne Folgen geblieben: Spock findet heraus, dass er in der Vergangenheit einen Sohn hat. Er lässt sich zusammen mit Kirk und McCoy durch den Wächter der Ewigkeit wieder in Sarpeidons Eiszeit schicken, um Zarabeth und ihren gemeinsamen Sohn zu finden. Leider ist Zarabeth in der Zwischenzeit ums Leben gekommen, und Spocks Sohn Zar, der mittlerweile ein junger Mann ist, freut sich sehr, endlich seinem Vater zu begegnen. Er wird auf die Enterprise mitgenommen und versucht sich so gut es geht in der Gegenwart zurechtzufinden. Zars anfängliche Freude, seinen Vater gefunden zu haben, weicht sehr bald der Ernüchterung, dass Spock ihm alles andere als herzlich begegnet, vielmehr scheint ihm sein emotionaler "Fehltritt" peinlich zu sein... "Sohn der Vergangenheit" ist Pflichtlektüre für Spock-Fans. Hier stehen wirklich nur Spock und sein Sohn Zar im Vordergrund; es gibt keine weiteren Handlungsstränge, wie sie in den allermeisten Star Trek-Romanen üblich sind. Die anderen Charaktere sind hier nur Nebenfiguren, was auch mal ganz angenehm ist. Die Handlung kommt gleich zur Sache, es gibt kein Vorgeplänkel, es wird nichts in die Länge gezogen. Natürlich ist es ganz nützlich, die Folge "Portal in die Vergangenheit" gesehen zu haben, unbedingt notwendig ist ist allerdings nicht. Die Spannungen zwischen Spock und Zar sind sehr fesselnd beschrieben: Auf der einen Seite Zar, der sich verzweifelt bemüht, sich seinem Vater anzunähern, und auf der anderen Seite Spock, der nicht über seinen Schatten springen kann und sich gegenüber Zar ausgesprochen kühl und distanziert verhält. Vulkanier-Fan Ann C. Crispin hat ein gutes Händchen, den Leser mit einer Kombination aus großen Gefühlen und einer spannenden Handlung zu fesseln. Dieser Roman gehört zu jenen, die man in einer Nacht auslesen kann. 5/5

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