Ann Cleeves

 3.9 Sterne bei 301 Bewertungen
Autorin von Die Nacht der Raben, Im kalten Licht des Frühlings und weiteren Büchern.
Ann Cleeves

Lebenslauf von Ann Cleeves

Ann Cleeves wurde 1954 in Herefordshire, England, geboren. Sie machte eine Ausbildung als Bewährungshelferin und war jahrelang Köchin in einer Vogelwarte auf Fair Island. Dort begann sie zu schreiben und ist mittlerweile sehr erfolgreich. Für «Die Nacht der Raben» wurde sie 2006 mit der weltweit wichtigsten Auszeichnung der Kriminal-Literatur, dem «Duncan Lawrie Dagger Award»., ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in West Yorkshire.

Alle Bücher von Ann Cleeves

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Buchformat:
Die Nacht der Raben

Die Nacht der Raben

 (59)
Erschienen am 01.12.2007
Im kalten Licht des Frühlings

Im kalten Licht des Frühlings

 (42)
Erschienen am 01.04.2010
Der längste Tag

Der längste Tag

 (35)
Erschienen am 02.06.2008
Totenblüte

Totenblüte

 (31)
Erschienen am 01.02.2010
Sturmwarnung

Sturmwarnung

 (21)
Erschienen am 01.02.2012
Opferschuld

Opferschuld

 (22)
Erschienen am 01.02.2011
Seelentod

Seelentod

 (17)
Erschienen am 01.10.2011
Das letzte Wort

Das letzte Wort

 (13)
Erschienen am 01.10.2012

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Neue Rezensionen zu Ann Cleeves

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Die Tote im roten Kleid" von Ann Cleeves

2,5 Sterne, weil für mich in erster Linie nur wegen der Shetland-Inseln lesenswert.
Bücherfüllhorn-Blogvor 5 Monaten

Das Setting auf den Shetland-Inseln war atmosphärisch im Hintergrund beschrieben. Die Geschichte spielt, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, im Februar und mich wunderte, dass dort kein Schnee lag. Es war kalt, regnerisch, früh dunkel und in den alten Häusern so zugig, dass der Wind das Feuer im Ofen ausblasen konnte.

 

Der detaillierte, aber ruhige Erzählton trug zu der Stimmung und der Darstellung der Charaktere bei. Denn die Hauptprotagonisten waren alle etwas gemächlich und langsam, um nicht zu sagen stellenweise plump. Mit Jimmy Perez konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, obwohl er sehr gut charakterisiert wurde. Der Tod seiner Verlobten bringt ihn immer noch aus dem Gleichgewicht, was ihn eigentlich sympathisch gemacht hat. Aber seine altruistische Art der Ermittlungsarbeit trug dazu bei, das ich ihn mir älter und wie aus einer anderen Zeit vorstellte. Auch sein Kollege Sandy, von dem ich zuerst aufgrund des Namens annahm es wäre eine „Sie“, war einfach von der unbeholfenen Art. Irgendwie dachte ich, dass die beiden am liebsten überhaupt keine Befragungen gemacht hätten. Aber vielleicht lag das an den Shetland-Inseln, wo jeder jeden kennt und man dadurch schon etwas befangen ist.

 

Etwas frischen Wind bringt eine alte Kollegin vom Festland, Willow Reeves. Einen Rang höher als Jimmy Perez und zudem untypisch mit ihrem Äußeren. Die beiden kennen sich schon länger, und zwischen ihnen bahnt sich ein kleines Love-Interest an, scheint aber nicht „alltagstauglich“ zu sein.

 

Spannung entstand eigentlich nur durch die beklemmenden Beschreibungen der Familie Hays, die wohl Geheimnisse hat und sich verdächtig macht.

 

Insgesamt gesehen hat mir der Erzählstil und das Setting sehr gut gefallen. Allerdings hatte ich mit allen Charakteren so meine Probleme. Sie waren zwar schon detailliert beschrieben, aber auch irgendwie hölzern und plump. Wenn ich diese Geschichten weiterlesen will, dann nur aus dem Grund, dass sie auf den Shetland-Inseln spielen. Hier würde ich mir dann auch noch mehr Insider-Wissen wünschen. Die Geschichten sind verfilmt, und ich möchte mir auf alle Fälle die DVD „Mord auf Shetland“ kaufen. Aber erst im Herbst, wenn das Wetter dazu passt …

 

Alles in allem:  Für mich in erster Linie nur lesenswert, weil ich ein Faible für die Shetland Inseln habe.

 

Sterne: Ich schwankte zwischen zwei und drei Sternen, und vergebe letztendlich drei von fünf Sternen, weil mich in erster Linie die Landschaftsbeschreibungen der Shetland-Inseln gereizt haben. Dennoch hätten auch hier ein paar Insider-Infos zu Sehenswürdigkeiten oder schönen Plätzen gut getan. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Alle erschienen mir wie in Zeitlupe zu agieren, hölzern und plump. Schweigsam.  Manchmal wie dumpfsinnig vor sich hin brütend. Zudem empfand ich die Darstellung von Jimmy Perez als alleinerziehenden Ersatzvater nicht authentisch. Ein Pluspunkt ist, dass sich der Krimi gut lesen lässt, wenn man einen ruhigen Erzählton mag. Da ich vor langer Zeit einen anderen Roman der Autorin gelesen habe, meine ich, dass sie eher eine altmodische Einstellung zu ihren Charakteren hat.

 

Shetland Krimis /Ermittler Jimmy Perez

Band 1

Die Nacht der Raben


Band 2

Der längste Tag


Band 3

Im kalten Licht des Frühlings


Band 4

Sturmwarnung


Band 5

Tote Wasser


Band 6

Das Geistermädchen


Band 7

Die Tote im roten Kleid


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readingmakesmefeellikes avatar

Rezension zu "Die Tote im roten Kleid" von Ann Cleeves

Interessanter Fall mit ein paar Längen
readingmakesmefeellikevor 8 Monaten

Worum geht's?

"Eine Lawine aus Schlamm und Dreck

Es ist dunkel und kalt in Shetland. Seit Monaten regnet es. Auf dem Weg ins Tal reißt das Wasser gewaltige Erdmassen mit sich, die Teile des kleinen Örtchens Ravenswick unter sich begraben. Bei den Aufräumarbeiten findet man in den Trümmern eines Hauses die Leiche einer unbekannten Frau in blutrotem Seidenkleid. Kommissar Jimmy Perez will wissen, wer sie ist – doch stößt er bei den Inselbewohnern auf eine Mauer des Schweigens. Als sich herausstellt, dass die Frau ermordet wurde, ruft Perez seine alte Kollegin Willow Reeves aus Inverness zur Hilfe. Die ist noch nicht vor Ort, da gibt es bereits das zweite Opfer ..."


Warum hab ich es gelesen?

Als großer Fan der von itv produzierten Shetland-Serie wollte ich mich nun endlich mal an die Buchvorlage begeben.


Wie war's?

Natürlich ist es immer etwas seltsam, wenn man schon Vorstellungen der Personen durch die Schauspieler im Kopf hat. Nichtsdestotrotz war es für mich sehr spannend, die Figuren in ihrer ursprünglichen Form kennenzulernen. Ermittler Jimmy Perez ist mir nach wie vor sympathisch.

Ann Cleeves Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, vor allem die Ruhe und das Gefühl ihrer Schauplätze bringt sie sehr gut rüber. Leider leidet manchmal das Tempo darunter, das Buch hatte für mich so einige erzählerische Längen, die auch in kürzerer Form ihren Sinn erfüllt hätten. Für mich dürfte es generell gerne etwas weniger um das Privatleben der Ermittler gehen, aber in einem siebten Band muss man natürlich damit rechnen. Nichtsdestotrotz hätte ich mir etwas weniger Privatprobleme und dafür etwas mehr Krimi gewünscht. Der Fall an sich war definitiv gut überlegt und auch nicht sofort zu durchschauen.

Übrigens war es für mich kein Problem, mit dem siebten Band in die Reihe einzusteigen, da alle Figuren und Situationen nochmal ausführlich vorgestellt werden.


Was war besonders?

Dasselbe wie in der Serie - die Landschaft der einsamen Shetlands.


Reading Die Tote im roten Kleid makes me feel like...

...ein interessanter Fall mit erzählerischen Längen. Nichtsdestotrotz sollte man einen Versuch mit Ann Cleves wagen!#



Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

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Catgirllovesbookss avatar

Rezension zu "Die Tote im roten Kleid" von Ann Cleeves

Eine unbekannte Tote - war es ein Unfall oder Mord?
Catgirllovesbooksvor 8 Monaten

Zusammenfassung: Ein Erdrutsch stört eine Beerdigung. Er reißt eine dicke Schlamm- und Steinlawine mit sich und die Trauergemeinde kann sich gerade noch so in Sicherheit bringen.

Kurz danach wird festgestellt, dass ein Cottage regelrecht von der Lawine zerrissen wurde und in den Trümmern wird die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Sie trägt ein rotes Seidenkleid, doch niemand kennt sie. Und eigentlich dürfte das Cottage auch nicht bewohnt sein...

Eine zunächst erfolglose Suche startet, da die Inselbewohner dicht machen und den Ermittlern nicht weiterhelfen. Als es endlich eine heiße Spur zur Identität gibt, endet diese jedoch ganz anders als erwartet. Und doch ist sie die Einzige, die aktuell vorhanden ist. Kommissar Jimmy Perez bittet seine alte Kollegin Willow Reeves um Unterstützung. Und gemeinsam bauen sie den seltsamen Fall auseinander, und fügen Stück für Stück an seinen Platz. Wie ein Puzzle, dessen Teile irgendwie doch nicht zusammenpassen wollen...

Meine Meinung: Die Tote im roten Kleid braucht etwas Anlaufzeit. Anfangs habe ich gedacht, wenn es so weitergeht wird es ein sehr langes Buch werden. Doch dann passiert soviel und doch so wenig, dass man weiterlesen muss! Anne Cleves schafft einen dunklen Rahmen und streut die Hinweise wie Brotkrumen, denen man einfach folgen will.

Die Protagonisten waren für mich greifbar und man erfährt viel über ihr Umfeld. Auch wenn ich die Vorgänger nicht gelesen habe, bin ich durch die Rückblicke gut zurecht gekommen.

Und gegen Ende des Buches nimmt es so an Fahrt auf, dass man nicht zum Luft holen kommt. Und ein Charakter gerät in Lebensgefahr...


Mein Dank geht an den Rowohlt Verlag für diesen spannenden Krimi.

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