Ann Cleeves Im kalten Licht des Frühlings

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Inhaltsangabe zu „Im kalten Licht des Frühlings“ von Ann Cleeves

Lichte Tage, dunkle Geheimnisse. Frühling auf Whalsay: Wind fegt über die alten Steinhäuser, die Tage auf der kargen Shetland-insel werden wieder länger. Die Archäologin Hattie ist froh, nach der Winterpause ihre Ausgrabungen wiederaufnehmen zu können. Bis sie auf dem Land der alten Mima ein Skelett entdeckt. Kurz danach ist Mima tot, angeblich ein Jagdunfall. Detective Jimmy Perez ist sich da nicht so sicher. Und wenig später geschieht ein weiterer Mord. Welches Geheimnis verbirgt die kleine Gemeinde der Hochseefischer im hohen Norden? Der dritte Band des erfolgreichen Shetland-Quartetts

Extrem vollgepackt mit Details, auf die ich hätte verzichten können. Das nimmt leider viel Spannung raus und sorgt für Längen.

— angi_stumpf
angi_stumpf

konnte mich nicht so sehr fesseln

— Julitraum
Julitraum

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  • Spuren der Vergangenheit

    Im kalten Licht des Frühlings
    Siko71

    Siko71

    06. July 2017 um 07:28

    Auf Mima Wilsons Grundstück in Whalsay werden archäologische ausgrabungen vorgenommen. Die junge Hattie glaubt das dort ein Dorf aus dem 15. Jahrhundert verborgen liegt. Es werden diverse Knochen und ein Schädel gefunden, die der Archäologin Rätsel aufgeben. Bald darauf findet Sandy seine Großmutter Mima tot auf ihrem Grundstück. Zuerst gehen die Ermittler von einem Jagdunfall aus. Da aber einige Zeit später auch noch Hättie tot gefunden wird glaubt keiner mehr daran.Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen. Was aber hat ein junger Norweger in den Kriegsjahren damit zu tun?Ein wirklich sehr gut geschriebener und bis zum Schluß spannender Krimi. Ich hatte einige Leute in Verdacht, weil jeder irgendwie ein Motiv hatte die Frauen zu ermorden. Aber es gibt nur einen Täter/in.

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  • Interessanter Shetland-Krimi

    Im kalten Licht des Frühlings
    xxxxxx

    xxxxxx

    19. April 2016 um 13:55

    Der Kriminalroman "Im kalten Licht des Frühlings" von Ann Cleeves spielt auf den Shetland Inseln. Es ist Band drei der Jimmy Perez-Reihe. Ich kenne bisher aber nur diesen Band. Man kann ihn ohne Vorkenntnisse lesen und verstehen. Eine alte Frau wird tot aufgefunden. War es ein Jagdunfall?  Polizei und Staatsanwaltschaft sind sich nicht sicher. Auf dem Grundstück hatten Archäologen vorher Artefakte bei den Ausgrabungen gefunden. Schon bald ist auch die Archäologin tot. Selbstmord? Welche dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit verbirgt die Gemeinde der Hochseefischer im hohen Norden? Das Buch ist spannend geschrieben.  Es ist endlich Frühling auf den Inseln und man kann das Meer und die einsame Landschaft richtig erahnen. Es hat Spaß gemacht, den Krimi zu lesen. Titel und Cover passen meiner Meinung nach gut zum Inhalt. Das Buch ist empfehlenswert für Krimifans. 

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  • Zu viele Details ...

    Im kalten Licht des Frühlings
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    02. February 2016 um 23:40

    Die Geschichte: Die junge Archäologin Hattie reist im Frühling zurück auf die kleine Shetland-Insel Whalsay, um ihre Ausgrabungen fortzusetzen. Auf dem Grundstück der alten Mima vermutet sie die Überreste eines alten Kaufmannshauses aus dem 15. Jahrhundert. In einer Übungsgrube entdecken sie schließlich einen menschlichen Schädel und weitere Knochen, die sie zur Datierung schicken. Kurz darauf gibt es einen tragischen Todesfall: Mima wird nachts erschossen, ihr Enkel Sandy (ein Polizist) findet sie am nächsten Morgen in ihrem Garten. Was hat die alte Frau um diese Zeit draußen gemacht? War es wirklich ein Jagdunfall? Sandy bittet seinen Chef Detective Jimmy Perez um Hilfe. Jimmy hat einen guten Blick für Details und ist ein wirklich fähiger Ermittler, doch an den verschlossenen Inselbewohnern beißt auch er sich die Zähne aus. Auch die Staatsanwältin will kein großes Aufsehen erregen und die Nachforschungen in dieser Sache haben nicht gerade höchste Priorität. Doch dann taucht die nächste Tote auf und so langsam kann niemand mehr an Zufälle und Unfälle glauben … Meine Meinung: Das Buch hat mir viel Geduld und Durchhaltevermögen abverlangt, da die Autorin eine enorme Liebe fürs Detail pflegt. Ihr Schreibstil ist zwar schön zu lesen, aber sie beschreibt einfach alles in einer Ausführlichkeit, dass ich oft das Gefühl hatte, es würde nichts vorwärts gehen. Es interessiert mich in einem Krimi nicht wirklich, wie groß das Badezimmer des Ermittlers ist oder in welcher Art und Weise ein Klingelschild beschriftet ist. Es ist ja schön, wenn man viel über die Charaktere erfährt, so dass sie lebendig und authentischer wirken, aber hier war es einfach zu viel. Eine Kürzung des Buches um 100 Seiten würde der Story wohl nicht schaden. Natürlich wurden auch die Schauplätze detailreich geschildert, so dass man sich alles bestens vorstellen konnte. Positiv daran: man erfährt auch einiges aus der realen Vergangenheit der Fischer dort, das fand ich ganz interessant. Auch das Leben im Allgemeinen und den Umgang untereinander beschreibt die Autorin sehr authentisch. Die Story war gut durchdacht und wurde auch logisch und stimmig aufgelöst. Der Weg dahin war allerdings sehr lang, so dass man an keiner Stelle von Hochspannung sprechen kann. Eine gewisse fesselnde Grundstimmung war aber natürlich vorhanden, sonst hätte ich vielleicht auch nicht durchgehalten. Von den Figuren war mir jetzt niemand wirklich so richtig sympathisch, dass ich unbedingt weitere Geschichten mit ihnen lesen möchte. Das war also für mich das einzige Buch der Reihe. Wer aber ruhigere Krimis mit viel Liebe zum Detail mag, der sollte sich die Bücher nicht entgehen lassen. Fazit: Der zu ausführliche Schreibstil sorgte für Längen und Ungeduld, aber es ist trotzdem eine gut durchdachte Geschichte mit etwas Spannung.

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  • Mord auf den Shetlandinseln

    Im kalten Licht des Frühlings
    Matzbach

    Matzbach

    30. December 2014 um 09:55

    Der Frühling ist auf den Shetlandinseln angekommen, so dass die wegen des Winters unterbrochenen archäologischen Grabungen auf einem Hof wieder aufgenommen werden können. Gleich zu Beginn werden alte Knochen gefunden, was die Ausgrabungshypothese, die Inseln seien ein Handelstützpunkt auch nach dem Niedergang der Hanse geblieben, zu stützen scheint. Doch kurz darauf wird die Besitzerin des Hofes bbei einem vermeintlichem Jagdunfall getötet. Detective Jimmy Perez gibt sich jedoch nicht mit dieser scheinbar plausiblen Erklärung zuufrieden und ermittelt inoffiziell auf der kleinen Insel Whalsey weiter. Als dann auch die Leiterin der Ausgrabungen tot aufgefunden wird, scheint sich sein Verdacht zu erhärten. Die Lösung des Falles reicht weit bis in die Vergangenheit hinein. Ein, neben der Lösung des Falles, wichtiges Motiv ist die Beschreibung der rauhen Schönheit der Shetlandinseln und der Menschen, die dort leben. Nicht zuletzt deshalb ist der Roman lesenwert.

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  • Krimi ohne viel Spannung

    Im kalten Licht des Frühlings
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Vor einigen Jahren habe ich den ersten Teil dieser Reihe von Ann Cleeves gelesen, das ist "Die Nacht der Raben". Das hat mir damals gut gefallen und als jetzt bei "Wasliestdu" dieser dritte Teil der Reihe mit Detective Jimmy Perez als Prämie bestellt werden konnte, tat ich das mal. Auch dieses Buch spielt wieder auf den Shetland-Inseln, an sich für mich schon ein Plus, denn englische, schottische oder irische Krimis passen gut in mein Beuteschema. Das Buch war nicht schlecht, aber die Handlung plätschert irgendwie einfach nur dahin, es gibt keine wirkliche Spannung, kaum Überraschungen und selbst zum Ende hin steigert sich dies nicht. Auch die Lösung des Falls geschieht irgendwie sehr ruhig, ohne große Aufregung. Ich muss nicht immer große Action und Blutvergießen ohne Ende haben, aber ein bisschen Spannung erwarte ich von einem Krimi schon. Naja, vielleicht lese ich nochmal den zweiten Teil und auch den vierten. Vielleicht auch nochmal die ganze Reihe chronologisch in einem. Dann soll einem dieses dritte Buch angeblich besser gefallen bzw. es werden einem gewissen Zusammenhänger klarer.

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    • 10
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    26. March 2014 um 11:20
    Seerosengiesserin schreibt Ich weiß schon, warum ich immer bei Buch eins anfange ;-) Nein, im Ernst, mir ist das auch schon ein paar Mal passiert, dass ich ein Buch mitten aus einer Reihe erwischt und mich dann geärgert habe.

    Normalerweise fange ich eine Reihe auch mit Teil 1 an, hier habe ich den ersten Teil ja auch gelesen. Und ich dachte ehrlich gesagt, dass die so aufeinander aufbauen. Die Kay-Scarpetta-Reihe von ...

  • Rezension zu "Im kalten Licht des Frühlings" von Ann Cleeves

    Im kalten Licht des Frühlings
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2012 um 12:57

    Dieses dritte Buch des Shetland-Quartetts von Ann Cleeves, das ich allerdings erst nach dem vierten las, ließ mich ziemlich enttäuscht zurück, und ich bin im Nachhinein froh über meine nicht chronologische Leseabfolge. Lebte Sturmwarnung noch vom Charme eines schön umschriebenen Settings, so dümpelte dieser Krimi auf Niedrigwasser dahin. Es gab Kapitel, die empfand ich sogar quälend in ihrer aufreihenden Schulaufsatz-Manier: Und dann geschah dies, dann geschah das ...! Die Auflösung des Verbrechens, bzw. die Vorarbeit dazu, lässt die Autorin so unspektakulär wie irgend möglich dahinplätschern - fast hätte ich diesen wichtigen Part überlesen. Mich erinnerte dieser Krimiplot an oberflächliches Partygeschwafel, ohne Gespür für Pointen oder Höhepunkte. Wäre da nicht das augenscheinlich gut recherchierte Setting und die interessante Information über den "Shetland Bus", wäre die Grundstory wohl schwerlich über Groschenheftchenroman-Niveau hinaus gekommen. Der vom Verlag allgemein gehaltene Titel legt diese Assoziation schon näher, als der treffendere Originaltitel "Red Bones". Euer Turner

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  • Rezension zu "Im kalten Licht des Frühlings" von Ann Cleeves

    Im kalten Licht des Frühlings
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    22. July 2010 um 19:06

    Dieser 3. Teil der Shetland-Tetralogie hat mir wieder sehr gut gefallen!Ich mag besonders die Art des Detective Jimmy Perez,wie er an die Lösunge seiner Fälle herangeht.Fast ebenso gut gefällt mir sein etwas ungeschickter Kollege vor Ort Sandy,den immer wieder Selbstzweifel plagen.Die Geschichte ist raffiniert durcheinandergemischt,zwei miteinander verwandte Familien,die sich nicht grün sind, stehen im Mittelpunkt der Mordermittlungen.Als Nebenschauplatz erlebt man die archäologischen Ausgrabungen zweier englischen Studentinnen auf dem Anwesen einer dieser Familien.Ein insgesamt sympathisch gemächlich erzählter Krimi für Sommertage!

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  • Rezension zu "Im kalten Licht des Frühlings" von Ann Cleeves

    Im kalten Licht des Frühlings
    Gruenente

    Gruenente

    03. July 2010 um 14:41

    Auf Whalsay werden Ausgrabungen durchgeführt, man hofft ein altes Kaufmannshaus zu finden. Da werden Knochen gefunden. Sind sie auch aus dem 16 Jahrhundert? Kurz danach wird eine alte Frau erschossen. Ein Unfall? Nett geschrieben aber irgendwie ziemlich langweilig. Da wird seitenlang Tee gekocht, mit der Fähre gefahren und überlegt. Es muss ja kein Aktion-Krimi sein, aber selbst wenn eine Leiche gefunden wurde, sorgte das nicht wirklich für Spannung...

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  • Rezension zu "Im kalten Licht des Frühlings" von Ann Cleeves

    Im kalten Licht des Frühlings
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2009 um 20:36

    Der dritte Teil um den Ermittler Jimmy Perez macht einen Sprung vom Sommer in den Frühling des Folgejahres. Während Fran Hunter einige Wochen in London verbringt, wird Jimmy Perez zu Ermittlungen auf die Insel Whalsay herangezogen. Mima, eine der Einwohnerinnen und Großmutter von Sandy, Mitarbeiter von Perez, ist, so scheint es zunächst, bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen. Zunächst vermutet niemand, dass es sich um einen Mord gehandelt haben könnte. Erst als ein weiterer Mensch stirbt, kommen Perez Zweifel an der Unfall-Theorie. Wie erwartet ist auch der dritte Band aus der Reihe kein Krimi voller Blut und Gewalt sondern besticht durch ruhige Erzählweise, genaue Beobachtung und Beleuchtung der Protagonisten, Alltagsbeschreibungen der Insel und liebenswürdigen und skurrilen Inselbewohner. Die Zeit vergeht langsam auf Whalsay und in diesem Roman. So sehr ich das im zweiten Band mochte, hat es mich hier in diesem Teil doch ein wenig gestört. Vermutlich wäre das nicht so gewesen, wenn Fran Hunter an der Seite von Jimmy Perez gewesen wäre, denn das Privatleben des Ermittlers hat in den ersten beiden Bänden für eine Art Ausgleich zum Krimi-Plot gesorgt. Zwar erhalten wir auch hier wieder Einblick in sein Gefühlsleben und seine Unsicherheiten, es ist aber mehr eine Randerscheinung. Dafür hat hier sein Mitarbeiter Sandy einen stärkeren Part bekommen und macht einen deutlichen Reifungsprozess durch. Beim Krimiplot erkennt der Leser schneller die Zusammenhänge als die Ermittler, die man so manches Mal gerne auf die richtige Fährte gestoßen hätte. Die Auflösung des Falles bietet dann aber, wie man das bei Anne Cleeves gewohnt ist, eine handfeste Überraschung. Hat man geglaubt, schon alles zu wissen, wird man dauf den letzten Seiten eines Besseren belehrt. Wer die ersten Teile mochte, der wird auch an diesem Teil seine Freude haben. Ich jedenfalls freue mich schon auf den letzten Teil, der im Herbst spielen wird und dessen Rahmenbedingungen sich der Leser nach der Lektüre dieses dritten Teiles schon denken kann.

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