Ann Cleeves Opferschuld

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(3)
(11)
(5)
(0)
(3)

Inhaltsangabe zu „Opferschuld“ von Ann Cleeves

Denn keiner ist ohne Schuld. Emma Bennett sieht sich mit dem schlimmsten Trauma ihrer Kindheit konfrontiert: Zehn Jahre zuvor entdeckte sie an einem frostigen Wintertag in einem Graben die Leiche ihrer besten Freundin. Eine Frau wurde verhaftet, doch nun taucht ein Zeuge auf, der ihr umstrittenes Alibi nach all den Jahren bestätigt. Kommissarin Vera Stanhope würde den Mordfall gerne lösen, doch das gestaltet sich unerwartet schwierig: In dem Dörfchen Elvet findet sich kaum ein Einwohner, der kein Motiv gehabt hätte, die hübsche, verzogene und sehr gerissene Abigail zu töten. Binnen kürzester Zeit ist die Atmosphäre vergiftet. Und Vera fragt sich: Haben die Dorfbewohner Angst vor dem Mörder oder vor ihrer eigenen, schuldbeladenen Vergangenheit? «Mit Vera Stanhope hat die britische Autorin Ann Cleeves eine Kommissarin erfunden, die man mögen muss: ein wenig derb, übergewichtig, beziehungsgestört – aber schlauer als ihr gesamtes Team!» (Freundin)

Stöbern in Krimi & Thriller

Fiona

Ein spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin, die für viele Überraschungen sorgt.

twentytwo

Wildfutter

Handlung geprägt von zu vielen Nebensächlichkeiten, was schnell in Langatmigkeit ausartet

Buchmagie

Durst

Durst, das klingt nach Blut trinken Durst nach Blut, oder Durst nach mehr Morde, oder Durst nach mehr Polizeitarbeit.

Schlafmurmel

Todesreigen

Teil 4 der Serie um den skurilen Ermittler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez. Spannend. Selbstmorde bei hohen BKA-Beamten.

makama

Wildeule

Wieder unterhaltsam, aber für mich etwas schwächer als Kaninchenherz und Fuchskind

lenisvea

Die Mädchen von der Englandfähre

Guter Plot, schwaches Ende, Übersetzungsfehler.

Juliane84

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Opferschuld" von Ann Cleeves

    Opferschuld
    sala83

    sala83

    25. August 2012 um 21:07

    Das Buch besticht irgendwie durch seine Unscheinbarkeit - die Kriminalgeschichte plätschert so dahin und als Leser fühlt man sich recht wohl. Es ist nicht zu aufregend, dennoch einigermaßen spannend, da man wissen will, wer der Mörder war. Sehr störend empfand ich die Darstellung der Kommissarin. Sie wurde absichtlich unattraktiv und teilweise auch unappetitlich beschrieben. Mir wurde der Sinn dahinter nicht klar. Es ist ja okay, wenn sie keine große Augenweide ist, aber von ihrer juckenden Neurodermites will ich dann doch nix lesen, wenns nicht zum Fall gehört ;) Dia Story an sich ist stimmig, wenn zum Ende hin auch leicht vorhersehbar. Kann man also gut lesen, wenn man auf leichte gut-geschriebene Krimis steht.

    Mehr
  • Rezension zu "Opferschuld" von Ann Cleeves

    Opferschuld
    samea

    samea

    19. April 2011 um 17:42

    Vor 10 Jahren hat Emma ihre tote Freundin Abigail gefunden. Nun soll der Fall erneut aufgerollt werden, da sich ein neuer Zeuge gemeldet hat. Überschattet wird das Geschehen vom Selbstmord der als Schuldige in Haft sitzenden Jeanie. Vom ersten Band der neuen Serie war ich ja schon nicht begeistert. Dieser hier toppt das Ganze im negativem Sinn. Die Story fand ich klischeehaft und liest sich extrem zäh.Es Die Autorin arbeitet sehr stark mit Stereotypen. Auch die Beschreibungen haben mich gelangweilt. Dieses Buch konnte mein Interesse nicht erregen und ich habe nach einem Viertel des Buches abgebrochen. Das nächste Buch der Serie werde ich nicht kaufen.

    Mehr
  • Rezension zu "Opferschuld" von Ann Cleeves

    Opferschuld
    sabatayn76

    sabatayn76

    15. February 2011 um 19:16

    Schuld und Sühne Inhalt: Emma findet eines Tages die Leiche ihrer besten Freundin Abigail. Schnell kommt es zur Verhaftung von Jeanie, die ein Motiv für den Mord hätte, jedoch fortwährend ihre Unschuld betont. Nach zehn Jahren Inhaftierung suizidiert sich Jeanie im Gefängnis. Dass sich ein neuer Zeuge bei der Polizei gemeldet hat, der ihr Alibi bestätigen kann, und dass der Fall wieder aufgerollt werden soll, wusste sie nicht. Inspector Vera Stanhope von der Kriminalpolizei Northumberland ermittelt - doch für Jeanie kommt die Suche nach der Wahrheit selbstverständlich zu spät. Mein Eindruck: 'Opferschuld' sticht aus der Masse der Kriminalromane heraus, die lediglich darauf fokussieren, beim Leser Grauen zu erzeugen und eine möglichst verworrene (und oft unrealistische) Aufklärung zu präsentieren. Ann Cleeves' Geschichte ist anders, bleibt stets glaubwürdig und aus dem Leben gegriffen. Dabei lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und ist sprachlich anspruchsvoller als ein Durchschnittskrimi. Der Spannungsaufbau erfolgt langsam und gemächlich, nie hat man das Gefühl, dass einem das Blut in den Adern gefriert, und nie hat man das Gefühl, dass es langatmig und langweilig ist. Mein Resümee: Ein spannender Krimi ohne Gemetzel und ohne explizite Beschreibung von Verbrechen.

    Mehr
  • Rezension zu "Opferschuld" von Ann Cleeves

    Opferschuld
    Natasha

    Natasha

    01. February 2011 um 16:45

    Ein Krimi der leisen Töne, aus ungewöhnlicher Perspektive erzählt, mit tollen Charakteren und einer ganz besonderen Ermittlerin. Das perfekte Buch für alle, die keine große Action brauchen, sondern ihre Fälle lieber mit Logik und gesundem Menschenverstand gelöst haben wollen.

  • Rezension zu "Opferschuld" von Ann Cleeves

    Opferschuld
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. January 2011 um 14:54

    Intelligent und Durchdacht Ganz erstaunlich, welch interessanter Kriminalroman sich hinter dem unscheinbaren Äußeren des Taschenbuches verbirgt. Gut verständlich ist es, dass Ann Cleeves bereits den „Duncan Lawrie Dagger Award“ für eines ihrer vorhergehenden Bücher erhalten hat, denn sowohl im Stil, wie in der Tiefe der angelegten Figuren und auch in der Konstruktion des zugrunde liegenden Kriminalfalles zeigt sie auch in ihrem neusten Roman keine Schwächen. Selten gelingt es einem Autor zudem, den Leser so lange fast völlig im Dunkeln tappen zu lassen. Das Buch selbst ist in zwei Teilen geordnet. Die aus dem Vorgängerroman bereits bekannte, exotisch und ganz anders als gewöhnlich konzipierte Kommissarin Vera Stanhope (dick, derb, geschmacklos in Kleiderfragen, nie locker lassend, mit ganz eigenen Methoden und Gesprächstechniken ausgestattet, aber zur rechten Zeit menschlich durchaus einfühlsam und intelligent die Zusammenhänge zusammentragend) wird erst langsam zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, im zweiten Teil erst übernimmt die Figur das Zentrum der erzählerischen Perspektive. Im ersten Teil des Buches stellt Ann Cleeves zunächst gründlich und durchaus fesselnd die beteiligten Personen vor. Hierbei legt sie wert auf den Hintergrund der Figuren, der sich allerdings erst Schritt für Schritt entwickelt und richtet ihr ganz besonderes Augenmerk auf die fast unmerkliche und daher tief hintergründige Verbundenheit aller Figuren untereinander und mit einem 10 Jahre zurückliegenden Mordfall. Die damals erst 15 jährige Abigail wird von ihrer damals besten Freundin Emma tot in einem Graben aufgefunden. Als Mörderin wird ebenso rasch die Geliebte von Abigails Vater zur Rechenschaft gezogen, die sich nun, 10 Jahr später, nach Ablehnung einer Bewährungsmöglichkeit (wobei Emmas Vater Robert, der Bewährungshelfer, hier das ausschlaggebende Votum abgab), umbringt. Kurz bevor ein Zeuge zu ihrer Entlastung auszusagen vermag. Wenn aber nicht die Geliebte des Vaters die Mörderin war, wer dann? Hier nun beginnt der Reigen des menschlichen Sumpfes, denn Ann Cleeves unnachahmlich vor den Augen des Lesers entspinnt. Emma, die beste Freundin, aber auch in der Tiefe mit hoher Aggression versehen, damals, gegen Abigail. Eine dunkle Seite, die bereits auf den ersten Seiten der nun verheirateten, jungen Mutter abzuspüren ist, denn ihre erotischen Fantasien gelten Dan, dem Nachbarn, nicht James, ihrem Mann. Dan, der interessanterweise 10 Jahre zuvor einer der ermittelnden Polizisten im Fall Abigail war, im Zuge dessen aber seinen Dienst quittierte. Ebenso übrigens, wie die damalige Leiterin der Ermittlungen, Constanze, die allerdings auch in der Gegenwart noch eine undurchschaubare Verbindung zu Abigails Vater aufzuweisen hat. James, der langweilige, spießige Ehemann Emmas zeigt sich im Verlauf der Ereignisse ebenfalls als ein Mann mit gut verdeckter Vergangenheit. Hat sogar Robert, Emmas Vater, Leuchte der reformierten Gemeinde in Elvet, dem Dorf der Handlung, Sozialarbeiter und Bewährungshelfer das ein oder andere an Geheimnis mit sich zu tragen? Tiefen und Andeutungen, die Vera Stanhope vom Rande her beginnt, aufzurollen. Als aber ein zweiter Mord geschieht und der Tote ebenfalls in Verbindung mit dem damaligen Mord und Abigail selbst gebracht werden kann, nehmen die Ermittlungen und das Tempo des Romans enorm an Fahrt auf. Und lassen den Leser doch weiter im Unklaren über das, was damals wirklich passierte, welches Motiv hinter den beiden Morden stehen könnte und, vor allem, wer für die Morde verantwortlich ist. Hervorragend geschrieben, wunderbar flüssig zu lesen und mit finessenreichen Figuren versehen, von denen keine sich letztendlich als das herausstellt, was an der Oberfläche gedacht werden könnte, vermag der Roman überaus zu fesseln. Ohne zu künstlich wirkenden Konstruktionen oder effekthascherischer Action greifen zu müssen, gelingt es Ann Cleeves, einen wirklich interessanten Fall realistisch und lebendig in den Raum zu setzen, der genauso von der Mördersuche wie von den schillernden Figuren und Querverbindungen getragen wird. Mit Vera Stanhop ist ihr zudem eine Ermittlerin geglückt, die nach Fortsetzungen fast schon ruft. Sehr empfehlenswert.

    Mehr