Ann Cleeves Sturmwarnung

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Inhaltsangabe zu „Sturmwarnung“ von Ann Cleeves

Eine sturmumtoste Insel. Abgeschnitten von der Außenwelt. Doch das Verbrechen ist schon da. Fair Isle, die einsamste Insel der Nordsee. Hier ist Detective Jimmy Perez geboren, hier möchte er seine Verlobte Fran den Eltern vorstellen. Doch statt des harmonischen Familienwochenendes erwartet die beiden ein Albtraum: Nach ihrer Ankunft wird die Leiterin der Vogelschutzwarte erstochen. Kurz darauf geschieht ein zweiter Mord. Durch einen Sturm ist die kleine Insel bald von der Außenwelt abgeschnitten. Auf sich gestellt beginnen Perez und Fran zu ermitteln. Nur eines ist gewiss: Der Mörder muss mitten unter ihnen sein. «Die Handlung ist atemberaubend, das Setting einzigartig.» (THE INDEPENDENT)

Einzigartiger Schauplatz , sehr stimmungsvoll inszeniert,....hätte aber etwas mehr Spannung vertragen.

— Rees
Rees

Hinter der beschaulichen Fassade lauern menschliche Abgründe!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

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  • Sturmwarnung

    Sturmwarnung
    Rees

    Rees

    29. May 2016 um 16:42

    Auf einer einsamen Insel in der Nordsee geschieht ein Mord. Durch einen Sturm ist die Insel von der Aussenwelt abgeschnitten. Polizist Jimmy Perez weilt zufällig über diese Zeit mit seiner Verlobten auf der Insel . Eigentlich sollte es eine schöne und ungezwungen Zeit sein, in der Fran, Jimmy's Verlobte,  seine Eltern kennenlernen sollte . Das Leben auf der Insel ist speziell und es leben nur Menschen hier, die diese Einsamkeit lieben und die vielfältige Vogelwelt , die man hier findet. Für Jimmy war dies aber keine Option und so ist er zum Leidwesen seines Vaters in der Stadt Polizist geworden und lebt nicht mehr auf Fair Isle. Umso glücklicher sind seine Eltern, als er zu einem Besuch vorbei kommt. Doch als die Vogelwartin ermordet aufgefunden wird , ist sofortiges Handeln gefragt und da so schnell keine Hilfe auf die Insel kommen kann, muss Jimmy sich um diesen Fall kümmern, was ihn aber ziemlich überfordert .Sicher ist nur, dass einer auf dieser Insel ein Mörder ist und  viele verweilen hier nicht mehr. Es sind nur noch ein paar Vogelkundler und die wenigen Mitarbeiter, die sich auf der Vogelwarte befinden. Allesamt eigenartige Menschen bei denen man nicht ganz schlau wird. Jimmy bemüht sich zwar sehr, kommt aber nur sehr schleppend voran und auch mir als Leser fiel es schwer , einen Verdächtigen festzumachen . Die Stimmung auf der Insel ist fantastisch festgehalten und man fühlt sich genauso gefangen auf der Insel wie es die Menschen sind, die hier sein müssen, weil es das Wetter nicht anders erlaubt. Mir hat das Buch gefallen, weil es sehr authentisch rüberkommt,  sehr menschlich und realistisch und das Raue dieser Landschaft ist auch sehr gut eingefangen. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht !

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  • Blutige Idylle

    Sturmwarnung
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    22. June 2014 um 16:06

    Für Jimmy Perez und seine Verlobte Fran Hunter hätte es ein beschauliches Wochenende werden sollen. Fran kommt zum ersten Mal auf Besuch nach Fair Isle, der südlichsten Shetland-Insel, auf der Jimmy aufgewachsen ist, um mit ihm Verlobung zu feiern. Doch der Aufenthalt wird alles andere als angenehm. Die Leiterin der Vogelwarte, Angela Moore, wird erstochen aufgefunden. Fast jeder der Anwesenden hätte ein Motiv gehabt, die narzisstische und egoistische junge Frau zu töten.  Jimmy Perez ist vorerst bei den Ermittlungsarbeiten auf sich selbst gestellt, denn durch einen Sturm ist die Insel von der Umwelt abgeschnitten. Dann gibt es noch ein weiteres Opfer und Perez muss erkennen, dass dieser Fall ihn an seine Grenzen bringen wird. Denn auch ein Mitglied seiner Familie ist in die Tragödie verwickelt.  Der vierte Band der Shetland-Reihe um den nachdenklichen Polizisten Jimmy Perez lebt ebenfalls wieder von der dichten Atmosphäre und dem eher ruhigen Tempo. Die Schilderungen des Inselalltags, die überschaubare Anzahl der Beteiligten - von denen einer zwangsläufig der Mörder sein muss, bringen aber trotzdem Spannung auf und bis zuletzt konnte ich nicht erraten, wer denn nun die Verbrechen begangen hat. Die Charaktere - besonders die Vogelliebhaber, die sich auf der Insel versammelt haben, sind mit all ihren skurrilen Eigenheiten gut dargestellt. Und man riecht förmlich die Salzluft, den rauen Wind und die Köstlichkeiten, die in den Küchen der Insel hergestellt werden.  Einige Längen nimmt man da gerne in Kauf, nur das Ende war für mich nicht ganz nachvollziehbar, mir erschien es einfach nur Effekt heischend. Aber natürlich sorgt es dafür, dass man auf den nächsten Band gespannt sein kann.  Fazit: "Gemütlicher" Krimi mit viel Atmosphäre und einem malerischen Schauplatz!  

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  • Rezension zu "Sturmwarnung" von Ann Cleeves

    Sturmwarnung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2012 um 12:58

    Mit dem zuerst gelesenen, vierten Band der Shetland-Reihe, bin ich versehentlich zum falschen Zeitpunkt eingestiegen. Dennoch fühlte ich mich sofort wohl auf Fair Isle, der südlichsten Insel der Shetlands und Setting dieses Romans. Auch benötigt man zum Verständnis keineswegs die Vorgänger-Bände. Der Inhalt ist schlicht, anspruchslos und eindimensional erzählt, Dramaturgie, komplizierten oder komplexen Spannungsaufbau sucht man vergeblich, was ich aber nicht als großes Manko empfand. Es ging eine Faszination von dem Gelesenen aus, die ich mal salopp den Pilcher-Effekt nennen möchte. Der Schauplatz und die Protagonisten sind so gut recherchiert (Ann Cleeves lebte 2 Jahre auf dem Eiland) und so dicht beschrieben, dass man sich fast anwesend wähnt. Selbst die Tatorte der Verbrechen zeichnen sich durch eine nahezu heimelige Atmosphäre aus. Schlecht für einen Thriller-Plot, aber gut, um sich mehr ent-, als gespannt zu unterhalten. Insgesamt eine eher leichte Lektüre (mit inhaltlich überraschendem Ende), die aber durchaus ihren Stellenwert und ihre Liebhaber hat. Euer Turner

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  • Rezension zu "Sturmwarnung" von Ann Cleeves

    Sturmwarnung
    Gruenente

    Gruenente

    03. March 2012 um 17:36

    So eine "Mousetrap" auf den Shetland-Inseln. Fran und Perez feiern Verlobung bei Perez Eltern, da wir die Leiterin der Vogelwarte erstochen. Wegen des Sturms kann niemand die Insel erreichen oder verlassen. Perez muss die Ermittlungen übernehmen. Das Herbstfinale der Reihe. Wie immer, nur der Schluss ist schon etwas drastisch und für mich vollkommen unerwartet (nicht der Mörder, sondern das Opfer).

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  • Rezension zu "Sturmwarnung" von Ann Cleeves

    Sturmwarnung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2010 um 20:40

    Herbst auf den Shetland-Inseln. Jimmy Perez und Fran Hunter brechen nach Fair Isle auf, um dort ihre Verlobung zu feiern. Für Fran ist es der erste Aufenthalt auf der Insel und sie soll nun endlich Jimmys Eltern kennenlernen. Schon die Anreise steht unter keinem guten Stern, denn ein Sturm fegt über die Insel und kurz nach der Ankunft sind die Wege zurück aufs Festland unterbrochen. Dennoch wird die Feier, die in den Räumlichkeiten der über Shetland hinaus bekannten Vogelwarte stattfindet, ein voller Erfolg. Neben Jimmys Familie nehmen auch die Gäste der Vogelwarte an der Feier teil und so findet sich der Leser alsbald in Mitten einer illustren Gesellschaft aus Exzentrikern und Vogelfreaks wieder, denen zwar allen die Leidenschaft für Vögel gemein ist, deren Motive für den Aufenthalt auf der Insel unterschiedlichster Natur sind. Als der nächste Morgen dämmert, ist einer von ihnen tot: Angela, die Leiterin der Vogelwarte, die mit ihrem unkonventionellen und narzisstischem Naturell mehr als einmal angeeckt ist. Wer hatte ein Motiv, die Frau zu töten? Jimmy Perez, der eigentlich nur Urlaub auf der Insel machen wollte, ist gezwungen, die Ermittlungen zu übernehmen. Während der Sturm tobt, läuft ihm die Zeit davon. Und bald schon ist klar: der Mörder ist mitten unter ihnen. Ann Cleeves vierter Roman aus der Schottland-Quartett erinnert ein wenig an das Gesellschaftsspiel Cluedo: Eine geschlossene Gruppe, aus der sowohl Täter als auch Opfer kommen, skurrile und sonderliche Figuren. Niemand scheint ein Motiv zu haben und doch sind alle irgendwie verdächtig. So drehen sich die Ermittlungen in den ersten 200 Seiten des Romanes eigentlich immer im Kreis. Jimmy Perez findet keinen Ansatz und kein sichtbares Motiv. Währenddessen vergeht auf der Insel die Zeit. Ann Cleeves verwendet viel Raum in die Schilderungen des täglichen Lebens auf der Insel und ihrer Gäste. Der Leser begleitet z. B. einen der Protagonisten bei der Entdeckung seines Lebens: eines Trompeterschwans. Wer jetzt schmunzeln muss, der tut dies zu recht. Freude werden an diesem Roman ganz sicher die Vogelliebhaber unter den Krimifans haben, denn die Ornithologie und die Vogelwelt der Insel nehmen einen großen Raum in diesem Buch ein. Aber auch die Esser und Köche kommen nicht zu kurz, denn Ann Cleeves verliert sich ebenso gerne in Schilderungen über die Küche der Shetland-Inseln. Es wird eigentlich immer gebacken, gekocht und gegessen. Während mich die Vogelwelt weniger interessiert hat, haben die Schilderungen über das Essen gelegentlich für Heißhungerattacken gesorgt. Es empfiehlt sich also, beim Lesen immer etwas zu Knabbern in Reichweite zu haben. Mit Spannung hat es Ann Cleevs in diesem vierten Buch eher weniger, aber das kennt man ja schon aus den vorigen Bänden. Spannung kommt eigentlich erst dann auf, als ein weiterer Mord passiert und die Luft für Jimmy Perez immer dünner wird. Wenigstens muss er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr alleine ermitteln, denn der Sturm lässt nach und so eilt ihm sein Assistent Sandy zu Hilfe. Erst ab diesem Zeitpunkt zieht Ann Cleeves das Tempo deutlich an, zieht die Schlinge um den Mörder immer enger. Nichts desto trotz ist die Auflösung eine Überraschung. Ich jedenfalls habe bis zum Ende im Dunkeln getappt, selbst wenn der Kreis der Verdächtigen ja aufgrund der Umstände recht klein war. Für Jimmy Perez wird dieser vierte Fall zudem die härteste Prüfung seines Lebens, und ich muss zugeben, dass ich mit dem, was mich als Leser am Ende erwartet hat, im Leben nicht gerechnet habe. Ich bin gespannt, ob es weitere Fälle mit ihm als Ermittler geben wird. Es deutet jedenfalls darauf hin, dass aus dem Quartett vielleicht eine längerfristige Serie werden könnte. Den Jimmy Perez, wie wir ihn aus dem Shetland-Quartett kannten und mochten, wird es dann aber vermutlich so nicht mehr geben.

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