Ann Eriksson Mehr als ein Sommer

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Inhaltsangabe zu „Mehr als ein Sommer“ von Ann Eriksson

Das hat Trevor gerade noch gefehlt: Ausgerechnet er, der das Reisen und fremde Menschen hasst, stolpert auf einem Geschäftstrip in die Arme einer schrulligen alten Dame - und damit geradewegs in ein Abenteuer, das sein wohlgeordnetes Leben
völlig auf den Kopf stellt. Denn die kauzige Lady reist nicht allein: Im Gepäck hat sie die Asche ihrer drei verstorbenen Ehemänner. Und den festen Plan, als die perfekte Ruhestätte für sie zu finden. Zurück in Kanada ist Trevor froh um
seinen geregelten Alltag. Doch die Zeit mit der alten Dame lässt ihn nicht los - und hat ihn verändert: Plötzlich begreift er, was es wirklich heißt zu lieben -

Eine chaotische Geschäftsreise und eine alte Dame mit einem pikanten Geheimnis bringen Trevors Leben durcheinander. Liebe vorprogrammiert!

— Sookie70

Nett zu lesen...

— daneegold

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    Mehr als ein Sommer

    RenateTaucher

    28. December 2016 um 21:16

    Gut erzählt, stellenweise etwas weit hergeholt, aber durchaus unterhaltsam. Eine liebenswerte Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die das Leben des Hauptdarstellers auf den Kopf stellt.

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    Mehr als ein Sommer

    Sookie70

    25. July 2016 um 15:05

    Trevor Wallace ist ein wenig neurotisch und arbeitet als Vertreter für Landmaschinen. Sein Liebesleben ist überschaubar - er datet Angela, eine ebenso neurotische und attraktive Rechtsanwältin, doch eine entsprechende Vereinbarung reduziert ihr Verhältnis auf gelegentliche Abendessen und ein bisschen Sex. Auf einer Geschäftsreise nach Nairobi stolpert Trevor im wahrsten Sinn des Wortes über Constance, eine 79jährige Dame mit einem pikanten Geheimnis: In ihrem Handgepäck hat sie, gut verpackt in Vitaminpulverdosen, die Asche ihrer drei Ehemänner mit dabei. Ihr Ziel: unbekannt. Constance sucht lediglich drei geeignete Orte, um die Asche ihrer "Jungs" zu verstreuen. Was für Trevor als Katastrophe beginnt, nimmt rasch eine sympathische Wendung, denn Constance erweist sich nicht nur als unkonventionelle Reisebegleitung sondern darüber hinaus als weise Frau und gute Freundin. Nach Trevors Heimkehr schreibt ihm Constance Briefe, mit denen sie - unbewusst - einen wesentlichen Einfluss auf Trevor und seine Beziehung zu Angela ausübt. Was als Freundschaft plus begonnen hat, ist nämlich mittlerweile viel mehr für ihn... Ob es Trevor gelingt, das Herz der sturen Anwältin zu gewinnen und was ein alter Kojote und der Tod ihres Bruders damit zu tun haben, schildert die Autorin Ann Eriksson in einer sympatischen, kurzweiligen Geschichte mit einem berührenden Ende, über das man durchaus ein bisschen länger nachdenken kann. "Das Beste ist, einen Menschen zu finden, der niemals fortgeht und der einem erlaubt, in Ganzheit man selbst zu sein..." Constance, 1. Juni 1985 Lesenswert!

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    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Rezension zu "Mehr als ein Sommer" von Ann Eriksson

    Mehr als ein Sommer

    franzylein88

    28. March 2011 um 14:43

    Dieses Buch ist wriklich mehr als ein Sommer. Am anfang ist es etwas langatmig. Es sind etwas merwürdige Begebenheiten mit Witz und Charm erzählt.

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