Ann Granger

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Ann Granger

Lebenslauf von Ann Granger

Patricia Ann Granger wurde im Jahr 1939 in Portsmouth, England geboren. Die Autorin studierte an der London University moderne Sprachen. Daraufhin unterrichtete sie als Englischlehrerin in den verschiedensten Ländern, unter anderem auch in Deutschland. Zusammen mit ihrem Mann ging sie in den dimplomatischen Dienst und war zuerst in Sambia, anschließend auch in Deutschland tätig. Danach zog es sie wieder nach England wo sie schließlich mit der Schriftstellerei angefangen hat. Zunächst veröffentlichte sie einige historische Romane unter dem Pseudonym "Ann Hulme". 1991 wurde sie durch ihre Krimiserien bekannt.

Alle Bücher von Ann Granger

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Mord ist aller Laster Anfang

Mord ist aller Laster Anfang

 (144)
Erschienen am 29.06.1999
Fuchs, du hast die Gans gestohlen

Fuchs, du hast die Gans gestohlen

 (103)
Erschienen am 28.03.2000
Warte, bald ruhest auch du

Warte, bald ruhest auch du

 (88)
Erschienen am 27.06.2000
Wer sich in Gefahr begibt

Wer sich in Gefahr begibt

 (81)
Erschienen am 29.11.2008
Messer, Gabel, Schere, Mord

Messer, Gabel, Schere, Mord

 (78)
Erschienen am 30.01.2001
Kerzenlicht für eine Leiche

Kerzenlicht für eine Leiche

 (68)
Erschienen am 25.02.2003
Wer andern eine Grube gräbt

Wer andern eine Grube gräbt

 (67)
Erschienen am 26.06.2001
Ein schöner Ort zum Sterben

Ein schöner Ort zum Sterben

 (67)
Erschienen am 26.03.2002

Neue Rezensionen zu Ann Granger

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Rezension zu "In des Waldes düstren Gründen" von Ann Granger

Die Wurzel allen Übels
KaraMellivor 2 Monaten

Ich bin eine Serientäterin. Schon immer mochte ich reihenweise Kriminalfälle. Leider gelingt es nicht allen bevorzugten Autoren dauerhaft, mit jedem neuen Band zu überzeugen.

Die Mischung aus Mörderjagd in Kombination mit einem sich entfaltenden Privatleben der Hauptakteure zieht meistens bei mir. Die Autorin verwendet  diese Komponente auch in ihrem aktuellen Buch, natürlich so cozy wie nötig und so wenig extrem wie möglich. Der fünfte Fall von Ann Granger´s Jessica Campbell hat mir aus diesem Grund genauso gut gefallen wie seine Vorgänger.

Dazu absolut passend die bunt gemalten Cover ihrer Buchreihen und manchmal auch der ein oder anderen Leiche im abgebildeten Landschaftsidyll. Gefällige kleine Kunstwerke mit morbidem Touch und ich finde sie alle großartig.

Erfreulicherweise kommt Frau Granger ohne Serienmörder aus. Der Kreis der Verdächtigen ist überschaubar. Die Motive ihrer Täter basieren ganz primitiv auf Liebe und/oder Geld bzw. dem Mangel an beidem.  Band fünf lebt vom Verwirrspiel seiner Akteure. Fast jeder meint, etwas verbergen zu müssen und sei es noch so banal. Natürlich wird der Fall gelöst und hat mich schlussendlich doch überrascht.

Die Campbell-Reihe ist ein angenehmer Zeitvertreib, kommt ohne das für mich ausgereizte und deutlich überstrapazierte Bild eines Mehrfachkillers mit Methoden der perversen Art aus und verzichtet ebenso auf detaillierte Blutrünsteleien. Sympathisch britische Whodunit-Landpartie.

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Rezension zu "Der Fluch der bösen Tat" von Ann Granger

Spannender Krimi aus der Markby Krimireihe
Stephanusvor 4 Monaten

Superintendent Markby und seine Freundin Mitchell sind auf Wohnungssuche, als ausgerechnet in einem Waldstück bei Lower Stovey menschliche Knochen gefunden werden. Sofort ist Markby elektrisiert, da er vor mehr als zwanzig Jahren einen seiner ersten Fälle, der sich dort zugetragen hatte, nicht aufklären konnte. Vielleicht stammen die Knochen vom damaligen Opfer/Täter? Als dann in dem keinen Ort ein Mord an einer unbescholtenen Frau in der Kirche verübt wird und Mitchell die Leiche findet, scheinen die beiden Fälle zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Um so länger jedoch die beiden ermitteln, um so mehr dunkle Geheimnisse kommen ans Tageslicht und die beiden Fälle verzahnen sich. Ohne die Tragweite der Zusammenhänge zu erahnen, gerät Mitchell bei der Lösung des aktuellen Mordfalls in Lebensgefahr und wird von Markby gerettet, bevor eine ganze Familientragödie ans Licht kommt bzw. die Lösung der Fälle.

Ann Granger schickt ihr Ermittlerduo in den vierzehnten und vorletzten Fall und wieder einmal gelingt eine spannende und durchdachte Krimihandlung mit vielen Wendungen. Mit viel Gespür für die Figuren und die Schilderung der Umgebung entsteht ein realistisches Szenario mit einer gute, spannenden Handlung und einem durchdachten Finale.

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Rezension zu "Die Tote von Deptford" von Ann Granger

Tod einer Geldverleiherin
Bellis-Perennisvor 8 Monaten

Dies ist der sechste Band der historischen Krimireihe von Ann Granger mit Lizzie Martin und Benjamin Ross. Wie auch schon in allen Vorgängern kann Lizzie das Ermitteln nicht lassen. Diesmal kommt sie allerdings beinahe unschuldig zum Handkuss: Sie wird von Frank Carterton und dessen Verlobter Patience Wellings bedrängt, eigene Nachforschungen anzustellen. 

Wieso? Weshalb? Warum?  

In Deptford, dem Werftgelände wird die Leiche der skrupellosen Geldverleiherin Mrs. Clifford aufgefunden. Dummerweise ist Patiences Bruder Edgar „Kunde“ bei der von vielen gehassten Frau und wird am Tatabend von Cliffords Haushaltshilfe Britannia vor dem Haus gesehen. Edgar, Arzt in St. Bart, ist Zeit seines Lebens von seinen Eltern sowie den beiden unverheirateten Tanten verhätschelt und verwöhnt worden. Er hat niemals gelernt Verantwortung zu übernehmen. So hat er, um seine Schulden bei Mrs. Clifford zu begleichen, versucht, Patience ihr kleines Vermögen abzuschwatzen. 

Inspektor Ben Ross hat alle Hände voll zu tun, die Interventionen von Wellings Familie abzuwehren. Gleichzeitig geht er allen möglichen Spuren nach und sein wichtigster Zeuge wird tot aus der Themse gefischt. Da weder Ross noch sein Vorgesetzter Dunn an Zufälle glauben, beginnen sie nochmals von vorne und kommen zu der überraschenden Erkenntnis, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.  

Meine Meinung: 

In diesem Band wirkt Scotland Yard nicht wie eine toughe Ermittlertruppe. Die eigentliche Krimihandlung bleibt meiner Meinung nach diesmal ein wenig auf der Strecke. Kurz hatte ich schon den Constable aus Deptford in Verdacht, mit dem Mord oder zumindest mit den gestohlenen Schmuckstücken etwas zu tun zu haben.  

Gut gelungen ist es der Autorin wieder die Stimmung im viktorianischen Krimi einzufangen. Sie schildert, neben dem Glanz des Empires, detailliert die Zwänge der viktorianischen Gesellschaft und das soziale Elend der Slums. Die Herabwürdigung der zahlreichen Dienstboten, die für die Bequemlichkeit der blasierten Oberschicht arbeiten, ist wirklich gut gelungen.

Schmunzeln musste ich, als die ganze Familie Wellings, mit samt den unverheirateten Tanten angeflattert gekommen ist, und sich selbst bedauert hat. Dem verzogenen Bengel Edgar hätte der Hosenboden (schon längst) strammgezogen gehört. Und was passiert aber mit ihm als er den Job im Krankenhaus verliert? Ja, genau! Der Papa wird’s schon richten und besorgt ihm eine Arbeit in einem anderen Krankenhaus. Also ich hätte ihn ja (ohne dicke Apanage) nach Indien oder nach Australien geschickt, um endlich erwachsen zu werden. 

Immerhin muss Ben diesmal seine Frau Lizzie nicht aus einer gefährlichen Situation retten, sondern wird selbst verprügelt. Dafür lässt sich Superintendent Dunn bei Lizzie für die hilfreichen Tipps bedanken und findet es schade, dass Frauen in Scotland Yard nicht arbeiten dürfen.  

Fazit: 

Ein nicht allzu spannender Krimi, aber die gesellschaftlichen Gegensätze im viktorianischen Zeitalter sind sehr gut herausgearbeitet.

 


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Ann Granger wurde am 01. Januar 1939 in Portsmouth (Großbritannien) geboren.

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