Ann Granger Blumen für sein Grab

(59)

Lovelybooks Bewertung

  • 91 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(17)
(30)
(11)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Blumen für sein Grab“ von Ann Granger

Mitchell & Markbys 7. Fall Als Meredith Mitchell auf einer Ausstellung zufällig ihrer alten Schulfreundin Rachel Hunter begegnet, dauert es nicht sehr lange, bis sie erkennt, dass sie heute noch weniger mit dieser selbstbewussten Frau gemeinsam hat als damals in ihrem Mädchenjahren - bis auf eine unangenehme Tatsache: Es stellt sich nähmlich heraus, dass Rachel niemand anderes ist als Chief Inspector Markby geschieden eFrau, von der er sich vor Jahren alles andere als freundschaftlich getrennt hat. Doch die Ausstellung hält noch mehr Überraschungen bereit, denn am selben Nachmittag wird eine Leiche entdeckt. Sehr schnell finden Mitchell und Markby sich in der nur scheinbar idyllischen Welt von Rachel Hunter und ihrem zweiten Ehemann wieder. Das Paar hat sich in den Cotswolds ein abgeschiedenes, großes Landhaus errichtet - ein Heim, so stellt Markby schnell fest, das einen hoch intelligenten Mörder beherbergt.

Ein Killer der seinesgleichen sucht! Alan und Meredith ermitteln in Alans Vergangenheit.

— kassandra1010
kassandra1010

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Brut - Sie sind da

Was für ein Buch - die nächsten Tage wird jede Zimmerecke genau kontrolliert ;-)

Lissy77

Kalte Seele, dunkles Herz

Spannende Story - musste immer weiter lesen...

Sunshine29

Das stumme Mädchen

Eine gute Story die immer mehr Spannung aufbait

Lyreen

Du sollst nicht leben

interessant zu lesen, aber so richtig gepackt hat mich dieser Thriller nicht.

Ekcnew

Kreuzschnitt

Spannender Krimi

Amber144

Ich soll nicht lügen

Sarah J. Naughton ist ein wirklich tolles Buch gelungen, das grausam, krank, spannend und bei all dem wirklich gut lesbar ist.

HappySteffi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Altes Leid!

    Blumen für sein Grab
    kassandra1010

    kassandra1010

    15. January 2017 um 20:37

    Meredith trifft ausgerechnet auf dem Land auf eine alte Schulfreundin. Doch Meredith trifft fast der Blitz, als sie feststellen muss, dass ausgerechnet ihre alte Mitschülerin die Ex-Ehefrau von Alan Markby, dem Polizisten ist, in den sie sich verguckt hat.Während Alan selbst heute noch Probleme mit seiner Exehefrau hat, muss er feststellen, das ihm ihr neuer Ehemann noch unsympatischer ist als er dachte und er hofft, dass diese Szenerie schnellstmöglich ein Ende findet. Doch dann wird einen Tag nach einer Kunstausstellung eine Leiche gefunden und irgendwie führen alle Spuren zu Alans Exfrau und deren neuem Ehemann....Brisante Ermittlungen im klassisch britischen Stil!

    Mehr
  • Der verflixte siebte Band

    Blumen für sein Grab
    Stefan83

    Stefan83

    12. July 2014 um 17:33

    „Blumen für sein Grab“ ist das beste Beispiel dafür, warum man als Rezensent mit vorschnellen Urteilen über eine mehrbändige Krimi-Reihe vorsichtig sein sollte. Während ich im Vorgänger noch konstatierte, dass Ann Grangers Serie um das Ermittlerduo Meredith Mitchell und Alan Markby „endlich die Kurve bekommen hat“, scheinen hier nun plötzlich – wenn wir mal im Auto-Terminus bleiben wollen – die Bremsklötze versagt und das vormals so überzeugende Whodunit-Projekt die nächste Kehre verpasst zu haben. Was mich allerdings beruhigt: Wirft man einen Blick auf andere Besprechungen, scheine ich nicht der einzige Leser zu sein, der zu dieser Ansicht gekommen ist bzw. nach der Lektüre des siebten Bands sein vorheriges Fazit wieder über den Haufen werfen musste. Grund genug „Blumen für sein Grab“ einfach unter Teppich fallen zu lassen und der Reihe den Rücken zu kehren? Definitiv nein, zumal man damit denselben Fehler zweimal macht und Ann Grangers beschaulich-spannenden Cosys auch keinerlei Gerechtigkeit widerfahren lässt. Denn sind wir mal ehrlich: Innovation, Ideenreichtum und literarischer Anspruch zählten nie wirklich zu den Stärken der britischen Landhaus-Krimi-Autorin, deren Stil auf den Grundelementen des „Golden Age“ fußt und in Punkto Einfallsreichtum gegenüber einer Agatha Christie keinerlei große Fortschritte zu verzeichnen hat. Wenn dann noch das ein oder andere nicht in dem Maße zündet, wie in den Vorgängern – nun dann kommt halt so etwas wie „Blumen für sein Grab“ heraus. Vorneweg und um den doch arg negativen Ton der Rezension etwas zu verdünnen: Ann Granger hat auch im siebten Band der Reihe keine gänzlich schlechte Leistung abgeliefert, die mit dem Prädikat unzumutbar jedem interessierten Käufer vorenthalten werden muss. Freunde von Mitchell und Markby werden diesmal ebenfalls in einem gewissen Rahmen auf ihre Kosten kommen. Ganz homogen und wirklich stimmig wirkt das Plotkonstrukt allerdings diesmal nicht. Und auch ihre sonstigen Stärken, vor allem die Beschreibung des beschaulichen Landlebens, kommen hier ungewohnt gewollt daher. Fast hat es den Eindruck, als wollte Granger mal komplett aus dem üblichen Korsett ausbrechen und etwas Neues, Komplexeres und Größeres versuchen. Ein Ansinnen, das man, vor allem im Vergleich mit den viel besseren Vorgängern, als gescheitert bezeichnen muss. Schade eigentlich, denn die eigentliche Idee hat, glaubwürdiger umgesetzt, durchaus Potenzial gehabt: Für Alan und Meredith sollte es eigentlich eine angenehme Abwechslung vom Alltag sein. Ein kurzer Besuch auf der Blumenschau, abschalten vom Stress und beruflichen Sorgen. Doch wie immer halten Ruhe und Idylle nicht allzu lange an, denn als Meredith zufällig ihrer alten Schulfreundin Rachel Hunter begegnet, muss sie schnell erkennen, dass sie heute noch weniger mit dieser selbstbewussten Frau gemeinsam hat als schon damals in ihren Mädchenjahren – bis auf eine unangenehme Tatsache: Es stellt sie sich nämlich heraus, dass Rachel niemand anderes ist als Alans Ex-Frau, von der er sich vor Jahren alles andere als freundschaftlich getrennt hat. Eine Begegnung, die nicht ohne Folgen bleibt. Nachdem Rachels aktueller Ehemann kurz über einen Stich klagt – ein kleiner Dorn scheint der Übeltäter zu sein – stirbt er wenige Zeit später qualvoll in seinem Auto. Alan, der am liebsten so schnell wie möglich Abstand zwischen sich und Rachel bringen würde, sieht sich nun in der prekären Lage, seiner Ex-Frau beizustehen. Da polizeiliche Angelegenheiten ihn in Bamford festhalten, bittet er Meredith, ein Auge auf ihre alte „Freundin“ zu werfen, dem diese zähneknirschend nachkommt. Zurück in Rachels alten Herrenhaus in den Cotswolds mehren sich jedoch die mysteriösen Zwischenfälle. Eine steinerne Ananas am Torbogen verfehlt Meredith' Kopf nur knapp. Und auch Alan bringt schlechte Nachrichten aus der Stadt: Rachels Mann ist keines natürlichen Todes gestorben. Es scheint als hätte jemand nachgeholfen … doch wer? Ja, der Meister Zufall. Oftmals bemüht im Verlauf dieser Reihe – irgendwie muss die Diplomatin Meredith Mitchell ja immer in eine offizielle Morduntersuchung involviert werden – reizt ihn Ann Granger diesmal bis an seine Grenzen aus. Nicht nur, dass ihre Hauptprotagonistin (wieder einmal) gerade nicht arbeiten muss. Nein, diesmal ist man quasi live beim Tathergang dabei. Auch wenn diesen sowohl die Ermittler als auch die Leser lange nicht nachvollziehen können, da sich die Autorin als gute Zauberkünstlerin erweist und man gebannt auf die rechte Hand guckt, während in der linken das Wesentliche geschieht. Aber so funktionieren sie halt, die Kniffe des Whodunits, den Granger in ihrem Rahmen durchaus beherrscht, wenngleich nicht selten eine ihrer großen Vorgänger und Vorgängerinnen sie im Aufbau des Plots ein wenig „inspiriert“ hat. Insbesondere Poirot-Kenner werden bei der Lektüre von „Blumen für sein Grab“ wohl den ein oder anderen Déjà-vu-Moment haben. Während jedoch der Mann mit den kleinen grauen Zellen in seinen Fällen stets den Überblick behielt, ist Hobby-Schnüfflerin Meredith da weit weniger gesegnet. Diese ist in erster Linie beschäftigt, ihren wachsenden Frust unter Kontrolle zu halten, was angesichts der Kapriolen einer Rachel sogar durchaus nachzuvollziehen ist. Meredith – oft ein bärbeißiger Terrier und mir nicht gerade wirklich sympathisch – agiert hier tatsächlich erstmals wirklich diplomatisch. Eine Leistung, die angesichts der heiklen Dreierbeziehung zwischen ihr, Alan und seiner Ex ruhig Erwähnung finden sollte. Doch so souverän sie auch letztlich auftritt – dem Krimi selbst hilft das leider nicht. „Blumen für sein Grab“ kommt selbst für einen „Cosy“-Vertreter, für den das gemächlichere Erzähltempo ja charakteristisch ist, unheimlich mühsam und schwer in die Gänge, wirkt in vielen Passagen zu unausgegoren. Besonders abseits des Herrenhauses scheint sich die Autorin nicht wohl zu fühlen, was sich dann gleichzeitig auf die Figuren auswirkt, deren Ausflüge ins Stadtleben in der Reihe oft einem Abenteuer gleichen, dem dann stets die freudige Rückkehr aufs Land folgt. Und hier spielt Granger ihre Stärken – dichte Atmosphäre und Lokalkolorit – endlich ein wenig aus. Die Nachbarschaft Rachels ist, Cotswolds-typisch, ein Quell der Ruhe, wobei natürlich hinter den Glasscheiben der alten Cottages und Herrenhäuser die typischen Spannungen des Dorflebens knistern. In diesem Fall verkörpert durch eine naheliegende Tierpension, dessen Inhaberin Rachels Treiben genauso mit Argusaugen verfolgt, wie die zarten Versuche ihres Sohnes, sich vom Einfluss der Mutter zu lösen. Das dieser dann auch noch der hübschen Rachel verfallen ist – ein weiterer Zufall, der deutlich macht, wie verkrampft man diesmal versucht hat, mehrere Handlungsstränge miteinander zu verweben. Eine Schwäche dieses Buches, die sich schließlich auch auf die Auflösung am Ende bzw. deren Twists und Turns auswirkt. Was bleibt also? „Blumen für sein Grab“ ist mit Sicherheit kein Rohrkrepierer, kein handwerklich schlechtes Buch. Im Vergleich mit den Vorgängern kann es aber nicht bestehen, woran vor allem die überladen und zu sehr auf Miss Marple gebürstete Handlung Schuld trägt. Wem nur behaglich-beschauliches Landhaus-Flair für einen gemütlichen Lesenachmittag reicht, darf gerne zugreifen. Wer auch auf eine nachvollziehbare Auflösung des Falls mit natürlichem Spannungsbogen wert legt, sollte gleich mit dem nächsten Band, „Kerzenlicht für eine Leiche“, vorlieb nehmen.

    Mehr
  • Rezension zu "Blumen für sein Grab" von Ann Granger

    Blumen für sein Grab
    rumble-bee

    rumble-bee

    11. August 2010 um 13:03

    Das ist mir auch noch nicht passiert - mit meiner vorigen Rezension zu dieser Buchreihe habe ich einen Vergleich aufgestellt, die Latte recht hoch gehängt, und nun stehe ich zähneknirschend davor und stelle fest, dass dies wohl doch nicht für alle Bände um Mitchell & Markby gilt. Aber gerade deswegen darf ich dies nicht verschweigen - und Ausnahmen von der Regel gibt es sowieso immer mal wieder, auch bei Büchern. Um mal im Bild zu bleiben: wenn Mitchell & Markby-Bücher wie Pommes Frites sind, dann ist bei diesem Buch das Fett wohl ranzig gewesen, oder das Exemplar war zu lange in der Fritteuse. Der Gesamteindruck ist einfach nicht so rund wie bei vielen anderen Büchern der Reihe. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass sich die Autorin hier etwas übernommen hat. Ich weiß zwar nicht, warum, aber anscheinend hat sie geglaubt, sie müsse mal über etwas anderes schreiben als nur britisches Landleben und damit verbundene Verwicklungen. Da kann ich nur sagen: Schuster, bleib bei deinen Leisten, oder, Ann Granger, bleib bei deinen Cottages und Eigenbrötlern. In diesem Band sollte alles etwas größer geraten. Es fängt schon mit einem mysteriösen Mord an, einem eindeutig gewaltsamen Todesfall: mitten auf einer Floristik-Ausstellung wird ein Mann von einer tödlichen Injektion getroffen, versteckt in einem seltenen Dorn. Und Mitchell & Markby sind auch noch dabei, keine fünf Meter entfernt, und schießen Fotos...! Kurz darauf wird klar, dass der Mann ursprünglich kein Brite war, sondern vor Jahrzehnten mit geändertem Namen aus dem Libanon eingewandert. Das ruft natürlich die Behörden auf den Plan. Es kommt in diesem Buch tatsächlich zu hochoffiziellen Ermittlungen. Meredith Mitchell wird vom Secret Service gebeten, ihre Kontakte zur Witwe zu nutzen, und sie "in ihrer Trauer zu unterstützen", um so heimlich zu ermitteln. Denn sie ist eine alte Schulfreundin. Das allein hätte ja schon gereicht. Doch nein, hier enden die etwas bemüht wirkenden Verwicklungen nicht. Denn es handelt sich bei der Witwe um niemand geringeren als Markbys Ex-Frau Rachel. Auch er wird also wider Willen in den Fall hinein gezogen. Zähneknirschend macht auch er sich auf den Weg zum Landsitz von Rachel, um erstens Meredith beizustehen, und zweitens der Beerdigung beizuwohnen. Ab hier, ab etwa dem ersten Drittel des Buches, wird es dann für den Fan von Ann Granger-Büchern ein wenig mühsam. Denn der Landsitz und die Geschehnisse rund um die Beerdigung spielen dann wieder in einem Granger-typischen Milieu; ein einsames Dorf, lauter Leute, die alles voneinander wissen, Spannungen unter den Bewohnern zuhauf, Klatsch und Tratsch. Und das soll dann verbunden werden mit den geheimen Ermittlungen, von denen nur der Leser weiß... der Eindruck ist wirklich recht mühsam. Dauernd laufen Mitchell und Markby hin und her, vom Hotel zum Landsitz, zur Tankstelle, zum Aussichtshügel, zur Tierpension, und wieder zurück. zu allem Überfluss hat sich die Autorin auch noch gedacht, in die Dorfhandlung ein Familiendrama einzubauen - der Sohn der Inhaberin der Tierpension ist ein Muttersöhnchen und Naivling, und heimlich in Rachel verliebt. Das kann natürlich die Frau Mama, eine echte altmodische Landmatrone, nicht zulassen... mehr brauche ich dazu nicht zu sagen, man ahnt alles Weitere. Das war also schon die dritte Zutat, die hier "verbraten" werden sollte, und für mich war das einfach zu viel des Guten. Es hätte so ein schönes Buch werden können, wenn man eine oder zwei der genannten "Zutaten" weggelassen hätte. Ich kann den ursprünglichen Reiz der Idee durchaus nachvollziehen. Anstatt einen üblichen sogenannten "cosy"-Roman zu schreiben, im Landhaus-Stil nämlich, hatte dies etliche Zutaten des klassischen "Whodunit", "wer war der Täter", da der Mord am Anfang auch noch vor aller Augen stattgefunden hatte. Meredith Mitchell sollte hier als eine Art Miss Marple fungieren, nur hat die Autorin übersehen, dass das zu ihrem Charakter, oder zumindest zu meiner Vorstellung als langjähriger Leserin, nicht so recht passt. Auch hat meinen Eindruck gestört, dass dieses Buch doch wesentlich blutiger war als die anderen der Reihe. Bei dem einen Todesfall blieb es nämlich leider nicht. Noch zwei weitere Personen werden recht brutal ermordet, eine junge Frau landet erstochen in der Vogel-Voliere, ein junger Mann wird in der Wohnung des Gärtners dahingemeuchelt. Auch gab es einfach zu viele verdächtige Personen. Eine unbekannte Frau, die von ferne auf der Beerdigung gesichtet wird; die mysteriöse Ehefrau des Hotelbesitzers, die stets kommt und geht wie sie will; der Sohn der Tierpflegerin, der heimlich Fotos zerkratzt; und noch etliches mehr. Und auf Meredith Mitchell wird auch noch ein Anschlag verübt... der zum Glück schief geht... Das Ende konnte man als Leser diesmal nur schwierig erraten, es war aus den eigentlichen Geschehnissen kaum herleitbar. Die Aufmerksamkeit war auch deutlich abgelenkt, weil man ja gleichzeitig mit drei Handlungsebenen zu tun hatte: einmal die geheimen Ermittlungen, dann die Spannungen um Rachel-Mitchell-Markby, und der verliebte Jüngling aus der Tierpension... Dementsprechend wirkte die Auflösung, sehr Granger-typisch im Erzählstil vorgetragen, denn auch sehr an den Haaren herbeigezogen und überladen. Immerhin hat das Buch seine drei Sterne durchaus verdient. Wenn man sich sozusagen die aufgesetzte "Schale" des Buches wegdenkt, und sich nur auf die Handlung innerhalb des Dorfes konzentriert, dann ist alles so, wie es in einem Granger-Buch sein sollte. Die Dialoge flüssig, die Charaktere schrullig, und auch der romantische Konflikt zwischen Mitchell und Markby schwelt hübsch weiter. Doch für eine noch bessere Bewertung hat es nun leider nicht gereicht. Die Handlung zu wirr und überkonstruiert, zu viel Gewalt, und das Ende nicht vollständig logisch erfassbar. Schade. *** Ich habe gezögert, aber nun möchte ich doch einen Nachtrag verfassen. Denn auch diesmal habe ich mich kolossal über die Übersetzung geärgert. Ich bin wirklich kurz davor, mich an den Verlag zu wenden, ob sie mit diesem Axel Merz zufrieden sind. Das KANN einfach nicht sein, solche Schnitzer, und auch noch in dieser Häufung! Ob er einen Teil seiner Übersetzung einem Studenten "abgegeben" hat, und hat die fertige Fassung dann nur überflogen?? Anders kann ich mir das einfach nicht erklären. Diesmal sind es nicht nur die allzu wörtlich übersetzten idiomatischen Wendungen, nein, auch noch mehrere landes- und sachkundliche Schnitzer waren dabei. Die zähle ich euch mal auf, damit ihr wisst, was ich meine. 1) Da musste ich doch tatsächlich lesen, "er war kein Mitglied der Kirche von England"... Ähem, wenn überhaupt, hätte es "Anglikanische Kirche" heißen müssen, oder man hätte eben den EIGENNAMEN beibehalten sollen: "Church of England". 2) Völlig unhaltbar der zweite Fall. Da stand zu lesen: "... sein Anzug von Savile Row"... Mir rollten sich die Fußnägel auf! Die "Savile Row" ist eine sehr (!) bekannte Adresse in London, wo die führendsten und auch teuersten Herrenschneider angesiedelt sind. Das lernt man schon in der Oberstufe im landeskundlichen Teil!! "Savile Row" ist also KEINE Textilmarke!! Es hätte entweder heißen müssen, "sein Savile Row Anzug", oder "sein Anzug aus der Savile Row". 3) Und drittens ein Fehler, der uns schon ab der sechsten Klasse ausgetrieben wurde: "pudding" ist NICHT gleich "Pudding", sondern "Auflauf"...!! Es mag sein, dass ich ein klein wenig kleinlich bin - aber sagt selbst, darf das in dieser Häufung in ansonsten so schönen Büchern sein??

    Mehr
  • Rezension zu "Blumen für sein Grab" von Ann Granger

    Blumen für sein Grab
    Bokmask

    Bokmask

    31. August 2008 um 15:14

    Eigene Meinung: So nun liegt auch Band 7 hinter mir und ich muss sagen es war bis jetzt für mich der beste, eine rasante verstrickte Geschichte. Auch wenn ich hier mal vorm Ende wusste wer der Täter ist, war es denn noch sehr schön und flüssig zu lesen, es spielen einige Personen mit, aber es bleibt alles hübsch übersichtlich. Anfangs hatte ich immer die Rachel in Verdacht, aber es wäre kein Ann Granger Roman wenn ich damit richtig gelegen hätte. Aber lest es selber es lohnt sich wirklich. Nun freue ich mich auf Band 8, aber ich werde es nicht gleich achterran lesen, werde erstmal was anderes dazwischen legen.

    Mehr