Die Beichte des Gehenkten

von Ann Granger 
4,0 Sterne bei13 Bewertungen
Die Beichte des Gehenkten
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Bellis-Perenniss avatar

Genüssliche LEsestunden vor dem Kamin, beim dem tee und Scones nicht fehlen dürfen

KaraMellis avatar

Historischer Cottage-Krimi mit flachstem Spannungsbogen

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Inhaltsangabe zu "Die Beichte des Gehenkten"

Als Inspector Benjamin Ross ins Gefängnis von Newgate gerufen wird, ist er skeptisch. Ein Mann, der gehenkt werden soll, will eine Aussage machen. Doch als dieser ihm dann von einem 17 Jahre alten Mord berichtet, dessen Zeuge er wurde, ist er so überzeugend, dass Ben Zweifel kommen. Könnte der Mann nicht doch die Wahrheit sagen? Und ist er vielleicht unschuldig? Der Fall lässt Ben nicht los, und bald macht er sich mit seiner Ehefrau Lizzie auf die Spuren eines Mordes, die zwar längst erkaltet sind - aber offenbar noch immer für Unruhe sorgen. Und für Gefahr -

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404174836
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:16.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Genüssliche LEsestunden vor dem Kamin, beim dem tee und Scones nicht fehlen dürfen
    Lizzie Martin Ross ermittelt wieder ...

    Am Abend vor seiner Hinrichtung erleichtert James Mills sein Gewissen und berichtet Benjamin Ross, seines Zeichens Ermittler im Scotland Yard, von einem Mord, den er vor 16 Jahren beobachtet haben will. Damals, Schutz suchend vor einem Sommergewitter, hat er gesehen, wie eine junge Frau einen alten Mann mit einem Kissen erstickt hat.
    Warum er damals nicht die Behörden informiert hat? Ben schenkt dem Mann zwar Glauben, doch offiziell ermitteln darf er (noch) nicht.
    Allerdings erlaubt er seiner Frau Lizzie, dezent Erkundigungen einzuholen. Doch dann lösen diese Nachforschungen ungeahnte Dinge aus …

    Allerdings ist das nicht der einzige Fall, mit dem sich Ben Ross herumschlagen muss. Er erhält Besuch vom aufgebrachten Weinhändler Hubert Canning, angibt, seine Frau und die gemeinsame Tochter wären entführt worden. Das polternde Auftreten des Mannes und der mehrmalige Hinweis, dass er ein respektabler Steuerzahler sei und deswegen Anspruch auf exklusive Behandlung durch den Yard zu haben, lässt bei Ben Misstrauen an der Geschichte aufkommen. Zumal er auf dem Rückweg von Mills Beichte just auf eine Frau mit Kind gestoßen ist, die Schutz unter einer Brücke gesucht hat. Statt wie vorgeschrieben Mutter und Kind wegen Vagabundierens festzunehmen, schenkt er ihr Geld, um Essen für sich und Kind zu kaufen.

    Schnell ist man im Scotland Yard der Meinung, dass dies möglicherweise die vermisste Mrs. Canning ist.
    Diesmal überrascht sogar Superintendent Dunn, Bens Vorgesetzter, mit der Meinung, ein bisschen weibliche Intuition könne nicht schaden und Lizzie soll mithelfen, diesen Vermisstenfall zu lösen.

    Außerdem stehen Ben wieder der junge Constable Biddle sowie Sergeant Morris hilfreich zur Seite.

    Meine Meinung:

    Es ist zwar recht bald klar, wer den alten Mann ermordet hat, doch es vergeht eine geraume Zeit bis der Täter überführt ist, zumal es eine weitere Leiche in diesem Zusammenhang gibt.

    Schön herausgearbeitet und penibel recherchiert ist das soziale Umfeld dieser Zeit. Arme Leute haben gar nichts zu sagen oder zu wollen. Frauen allerdings noch weniger. Doch auch den respektablen Damen der Oberschicht ist es wenig erlaubt. Sie sind ans Haus gebunden, haben sich ihrem Ehemann in allen Belangen unterzuordnen und haben für entsprechenden Nachwuchs zu sorgen. Als Dank dafür werden sie von ihren Ehemännern verprügelt, ausgenützt und wenn sie gar „schwierig“ erscheinen in eine Irrenanstalt gesperrt. Wahrlich kein Zuckerschlecken.

    Fazit:

    Diese Art Krimi eignet sich gut für Lesestunden vor einem Kamin. Dazu sollte Tee mit Scones gereicht werden. 5 Sterne

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    KaraMellis avatar
    KaraMellivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Historischer Cottage-Krimi mit flachstem Spannungsbogen
    Für Fans...

    Weil ich ein "Serienjunkie" bin, habe ich auch den fünften Band um Lizzie Martin und Benjamin Ross gelesen.
    Plus: mit gut recherchierten Details transportiert einen die Autorin in das viktorianische Zeitalter Englands.
    Als Inspector hat Herr Ross mehrere  "Baustellen", die abgearbeitet werden und deren Fortschritte man gut und gerne verfolgt und auch leicht verfolgen kann.
    Minus: wie schafft es eine Autorin, ihre Hauptcharaktere kein bißchen weiterzuentwickeln und an Tiefe gewinnen zu lassen? Die Hauptakteure sind blass, durchscheinend und substanzlos wie in keinem Band zuvor - schade.

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    Bibliomarievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leichte Unterhaltung in bester englischer Manier
    Krimiunterhaltung aus der Zeit der Pferdedroschken

    Am Vorabend der Vollstreckung des Todesurteils gegen ihn, bittet Mr. Wills um ein Gespräch mit Ben Ross. Vor seinem Tod möchte er eine Beobachtung berichten und nicht mit ins Grab nehmen. 16 Jahre zuvor, noch als unbescholtener Mann, hat er auf einer Reise per Pferd vor einem starken Gewitter Schutz in einem einsam gelegenen Landhaus gesucht. Aber bevor er sich bemerkbar machen konnte, beobachtete er, wie eine junge Frau einen alten schlafenden Mann mit einem Kissen erstickte. Entsetzt suchte er das Weite und dann war es zu spät, Meldung zu erstatten. Er war fremd, kannte weder den Ort noch den Namen des Hauses.
    Natürlich kann Ben Ross nicht offiziell ermitteln, aber seine Frau Lizzy, die immer schon ein Gespür für solche Fälle hatte, mischt sich gern ein. So haben ja sie schon mehrere Fälle zusammen gelöst und auch wenn es im frühviktorianischen Zeitalter nicht üblich ist, dass eine Frau selbstständig agiert. Eine Frau war eben ihrem Ehemann untertan und wie gut es Lizzy getroffen hat, wird klar, wenn Ben über seinen zweiten Fall, eine verschwundene Ehefrau samt kleinem Kind, berichtet. Aber womöglich hat Lizzys Neugierde etwas aufgerührt., denn kaum hat sie Ort und Namen erfahren, wird ein paar Tage später Inspektor Ross dorthin zu einem Mord gerufen.
    Das Strickmuster der Granger Krimis ist eigentlich immer gleich. Sie ist eine routinierte Schriftstellerin, die ihr Thema überzeugend variiert, dabei ist es eigentlich egal, ob der Krimi in der Gegenwart oder im 19. Jahrhundert spielt. Es ist eben der typische englische Cottage Krimi, der Spaß macht zu lesen, weder zu große Spannung erzeugt, noch zu schlimme Verbrechen schildert.  Ann Granger recherchiert immer sehr genau und bei ihren historischen Krimis ist das Zeitkolorit stimmig. So gemächlich wie Inspektor Ross mit seiner Droschke unterwegs ist, geht auch der Krimi voran. Es ist eine gelungene Unterhaltung, das richtige Buch für den Nachmittag mit Tee und Short Bread.

     

     

     

     

     

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    kellermaeuses avatar
    kellermaeusevor 3 Jahren
    Doppelter Fall


    Ben Ross wird in Newgate Gefängnis gerufen. Dort erzählt ihm ein zum Tode Verurteilter das er vor 16 Jahren einen Mord beobachtet  aber nicht gemeldet  hat.  Ben geht zusammen mit seiner Frau Lizzie auf Spurensuche und das ersteinmal gegen den Wunsch seines Chefs Dunn.  Doch Ben hat noch ein anderes Problem. Ein wohlhabender Weinhändler erscheint bei Ben auf der Wache und meldet das seine Frau und Kind entführt worden ist.  Das Problem dabei, Ben hat die Frau  und das Kind in Waterloo gesehen. Und die beiden waren alles andere nur keine Entführungsopfer. 
    Gespannt habe ich auch dieses Mal auf den neuen Band aus der Lizzie und Ben Reihe gewartet und bin etwas enttäuscht.  Die Grundgeschichte, also der Mord, ist schon gut, aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los das es kein richtiger Krimi im Granger Stil ist, weil ja gleich zu Beginn klar ist wer den alten Herren umgebracht hat. Es fehlen eben nur die Namen und das Motiv. Dadurch fehlt es es irgendwie an Spannung und die Story wirkt etwas flach.  Ich wurde die ganze Zeit auch das Gefühl nicht los, das Bens anderer Fall ein Lücken/ Seitenfüller war. Denn die Geschichten sind beide unabhängig von einander und haben nichts, wie man vielleicht hofft, miteinander zu tun. 
    Mein Fazit:  Ich bin ein bisschen enttäuscht von diesem Buch. 4 von 5 Sterne.

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    nirak03s avatar
    nirak03vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Krimi im 19. Jahrhundert, klasse Ermittlerduo
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    Yogines avatar
    Yoginevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne und runde Geschichte, die gute Unterhaltung garantiert.
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    Pelippas avatar
    Pelippavor 5 Monaten
    romantic devils avatar
    romantic devilvor 7 Monaten
    M
    mrs_donovanvor 2 Jahren
    Bibi1960s avatar
    Bibi1960vor 2 Jahren

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