Neugier ist ein schneller Tod

von Ann Granger 
3,8 Sterne bei42 Bewertungen
Neugier ist ein schneller Tod
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Positiv (28):
Damarels avatar

Kurzweilig zu lesen, verliert aber im Gegensatz zum 1. Band, obwohl der Kriminalfall hier präsenter, dafür auch vorhersehbarer ist.

Kritisch (1):
N

Das Buch hat mich leider nicht so sehr mitgerissen. War sehr anstrengend zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Neugier ist ein schneller Tod"

New Forest, England 1864: Die ländliche Idylle trügt. Ein Baby stirbt auf tragische Weise. Die junge Mutter ist verzweifelt. Verzweifelt genug, einen Mord zu begehen? Kurz darauf findet der Rattenfänger des Ortes ein grausames Ende. Als
Lizzie Martin aus London in New Forest eintrifft, stolpert sie wieder einmal über eine Leiche und muss erneut ganz auf ihre Intuition und die Hilfe ihres alten Freundes Benjamin Ross von Scotland Yard vertrauen, um das Verbrechen zu lösen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404164448
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:25.09.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein spannender Einblick in die Welt zur Zeit Königin Viktoria
    Was geht hier auf dem Landsitz vor?

    Weil Tante Parry Lizzie Martins Beteiligung an der Aufklärung eines Verbrechens, das in Parrys Haus seinen Ausgang gefunden hat, mehr als peinlich ist, wird sie als Gesellschafterin zu der jungen, verstörten Lucy auf einem einsamen Landsitz geschickt.

    Lucy, die mit zwei alten, verschrobenen Tanten hier lebt, glaubt nicht an den Tod ihrer kürzlich geborenen Tochter. Welche Rolle ist Lizzie hier wirklich zugedacht? Gesellschafterin oder Aufpasserin? Und was hat es mit dem Irrenarzt, der ebenfalls auf das Landgut eingeladen wurde auf sich?

    Kaum ist Elisabeth einige Tage im Hause wird Jeb Brennan, der Rattenfänger ermordet. Dummerweise findet ausgerechnet Lucy den sterbenden Mann. Wer hat einen Grund Brennan zu ermorden?
    Weil die Familie jede Aufmerksamkeit vermeiden will, wird Lizzies Bekanntschaft mit Ben Ross, Inspektor beim Scotland Yard, als vorteilhaft angesehen.

    Lizzie hat wieder das feine Gespür, dass hinter der Fassade der respektablen Familie doch nicht alles so nobel ist, und unterstützt Ben Ross mit ihrer scharfen Beobachtungsgabe.

    Meine Meinung:

    Der zweite Fall für Lizzie Martin und Ben Ross hat sowohl Aspekte eines Krimis als auch eines Dramas. Die Hauptrolle spielt in diesem Krimi eher die Familie als die Ermittlungstätigkeit. Wieder sind die Gegebenheiten des Viktorianischen Zeitalters penibel recherchiert.

    Wie schon im ersten Fall, wird die Geschichte abwechselnd einmal aus Lizzies und dann wieder aus Bens Sicht erzählt. Diesen Kunstkniff finde ich sehr spannend, da jeweils die weiblich bzw. männliche Sichtweise elegant dargelegt wird. Dabei darf festgestellt werden, dass Lizzie sich genauso an Zahlen, Daten und Fakten orientiert wie Ben. Sie nimmt dennoch die (weibliche) Umwelt anders wahr als der Inspektor.

    Fazit:

    Wieder ein fesselnder Krimi und ein faszinierender Einblick in die Zeit der Königin Viktoria. Gerne wieder 5 Sterne.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Oh weh, ich habe mir das Buch gerade "ertauscht", und nun lese ich hier, dass dieser fürchterliche Übersetzer Axel Merz immer noch frei her...
    Rezension zu "Neugier ist ein schneller Tod" von Ann Granger

    Schön! Ich muss eindeutig sagen, dass ein Hardcover diesen Bänden um Lizzie Martin und Benjamin Ross, die ja im viktorianischen Zeitalter spielen, sehr gut tut. Ich wusste gar nicht, dass der Lübbe Verlag auch Hardcover herausbringt. Dieses Exemplar habe ich nur per Zufall ergattern können. Sehr erfreulich ist auch, dass die sonst üblichen groben Übersetzungsfehler, die sich der bei mir schon berüchtigte Axel Merz sonst in schöner Regelmäßigkeit leistet, im Hardcover ausgemerzt wurden. Die "Isle of Wight" durfte "Isle of Wight" bleiben, und nicht "Insel auf Wight" - wie ich von Lesern des Paperbacks hören musste...

    Ich stelle fest, dass Ann Granger sehr erfolgreich darin ist, sich in eine andere Zeit zu versetzen. Denn nicht nur Kleinigkeiten wie Kleidung und Transportmittel, oder Umgangsformen, nein, auch die Verbrechen an sich sind ja in anderen Zeiten entsprechend anders gewesen. In diesem Buch nun geht es um Babys und Findelkinder, und das gestaltet Ann Granger sehr authentisch. Sie hat ihren Charles Dickens gründlich gelesen, wie mir scheint! Man fühlt sich passagenweise in den "Oliver Twist" versetzt. Oder auch in den "David Copperfield".

    In der "Rahmenhandlung", die auf einem einsamen Landsitz mit zwei merkwürdigen alten Ladys spielt, hat Frau Granger ebenfalls ihre Hausaufgaben gemacht. Für den Kenner der britischen Literatur ist es einfach herrlich, die verschiedenen Anklänge an Klassiker des Genres herauszulesen. Wilkie Collins ("Die Frau in Weiß", "Der Monddiamant") wäre sicher geschmeichelt, würde er wissen, dass von ihm inspirierte Bücher immer noch Leser und Autoren begeistern können.

    Die Aufteilung auf zwei Erzählerperspektiven, nämlich abwechselnd Lizzie Martin und Benjamin Ross, ist sicher zunächst gewöhnungsbedürftig. In diesem Band hat es die Autorin aber sehr geschickt ausgenutzt: die Perspektivenwechsel fielen immer gleichzeitig mit Orts- und Zeitwechseln zusammen, so dass sich dem Leser ein vollständigeres Bild bot. Lizzie und Benjamin reichten sich wie Stafettenläufer die Erzählung weiter. Ganz köstlich auch die Eifersüchteleien der beiden, die sich wie ein dünner, roter Faden durch das Buch ziehen! Und nein, er stellt die "Frage aller Fragen" wieder nicht. Oder jedenfalls nur in ausgesprochen verklausulierter Form. Man darf gespannt bleiben!

    Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bände in dieser Reihe. Ann Granger ist und bleibt für mich eine leichtfüßige und versierte Autorin, die niemals langweilig wird. Einziger Kritikpunkt in diesem Buch: Lizzie nimmt die Auflösung dem Leser vorweg, so dass man nicht mitraten konnte.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 6 Jahren
    Rezension zu "Neugier ist ein schneller Tod" von Ann Granger

    Der zweite Teil der Ross/Martin-Romane. Als Lizzie unvermeidlich von ihrer Tante aufs Land geschickt wird, dort einem jungen Mädchen als Gesellschafterin zu dienen, muss sie sich fügen. Denn die Großzügigkeit der Tante ist bereits bis aufs letzte ausgereizt und bisher hat Inspector Ben Ross noch immer nicht die Frage aller Fragen gestellt. Klar ist allerdings auch, egal wo Lizzie auch hinkommt, der Tod ist nicht weit....

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    bfhpierces avatar
    bfhpiercevor 7 Jahren
    Rezension zu "Neugier ist ein schneller Tod" von Ann Granger

    Im ländlichen New Forest, England, stirbt ein Baby auf ungeklärte Weise. Um die verstörte Mutter zu unterstützen, reist Lizzie Martin an. Kurz darauf stolpert sie über die Leiche des wandernden Rattenfängers, und erneut ist ihr analytischer Verstand gefragt. Mit Hilfe ihres Freundes Benjamin Ross von Scotland Yard will sie den brutalen Mord aufklären.

    Ann Granger entwickelt sich langsam zu einem festen Bestandteil meiner Wunschliste. Im zweiten Band der Lizzie Martin-Reihe überzeugt die Autorin wieder mit einer spannenden Story, unvorhergesehenen Wendungen und stimmiger Atmosphäre. Geschickt werden einige falsche Fährten ausgelegt, um den Leser in die Irre zu führen.

    Wie üblich ist die Perspektive aufgeteilt auf die beiden Ermittler, Lizzie Martin und Ben Ross. Das führt beim Einstieg ins Buch zu leichter Verwirrung, aber der Rhythmus ist schnell gefunden.

    Obwohl das Ermittlerpaar viel Aufmerksamkeit bekommt, treten die anderen Figuren nicht in der Hintergrund zurück. Die einzelnen Haupt- und Nebencharaktere werden authentisch entwickelt und der Leser kann schnell eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

    Den einzigen Schwachpunkt bietet die deutsche Übersetzung. Von kleineren, übersehbaren Fehlern bis zur groben Verballhorung von Eigennamen ist alles dabei. Sicher krassestes Beispiel: Die Abwandlung von "Isle of Wight" zu "Insel auf Wight".

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    YasInWonderlands avatar
    YasInWonderlandvor 8 Jahren
    Rezension zu "Neugier ist ein schneller Tod" von Ann Granger

    Lizzi Martin wird von der Familie für die sie arbeitet auf Land geschickt um dort einer jungen Frau zu helfen deren Kind verstorben ist. Doch schon bald findet Lizzi die junge Frau neben der Leiche des Rattenfängers im Vorgarten. Hat die junge Frau den Mord begangen? Lizzi wendet sich an ihrern Bekannten Benjamin Ross und gemeinsam versuchen sie Licht ins dunkel einer Verschwörung zu brigen...
    Die Story an sich ist nicht schlecht. Spannend geschrieben, undurchsichtig, mit unerwarteten Wendungen, aber die deutsche Übersetzung verhagelt einem das Lesevergnügen. Es sind nicht nur kleiner Gramatikalische Fehler oder einzelne Worte... Eine ganze Reihe grober Übersetzungsfehler zieht sich durch das Buch. Für Fehler wie: Insel auf Wight statt Ilse of Wight findet sich wohl kaum noch eine Entschuldigung.

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    Ofelias avatar
    Ofeliavor 9 Jahren
    Rezension zu "Neugier ist ein schneller Tod" von Ann Granger

    Ein Fall aus der Reihe um Elisabeth Martin, die als Hobbyermittlerin gemeinsam mit ihrem Freund bejamin Ross knifflige Fälle löst. In diesem Fall, wird sie als Gesellschafterin für eine junge, verstörte Frau bestellt, die vor kurzem ihr Baby verloren hat, darüber aber nicht hinweig kommt. Kaum ist Elisabeth einige Tage im Hause der merkwürdigen Tanten der Dame, von der die eine unnachgibig und verbissen, die andere etwas simpel erscheint, wird ein Mann ermordet. Doch wer war es? Doch es stellt sich schnell die Frage, warum der Mann ermordet wurde. Der Fall hat sowohl Aspekte eines Krimis als auch eines Dramas. Obwohl die beiden Ermittler hier zwra die Hauptrolle spielen, ist die Familie nicht nur Kulisse für eine gute Mordgeschichte. Der Leser will nicht nur einen Fall lösen, sondern gewinnt auch einen sehr persönlichen Eindruck, insbesondere von der jungen Frau. Wer neben dem Krimi auch noch etwas Gefühl möchte, dem kann ich dieen Krimi nur empfehlen.

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    Nini61s avatar
    Nini61vor 9 Jahren
    Rezension zu "Neugier ist ein schneller Tod" von Ann Granger

    Ein schöner Krimi aus der viktorianischen Zeit in England. Hier ist wieder mal zu sehen, wie groß die Unterschiede zwischen Arm und Reich zu dieser Zeit waren. Nicht nur im Sinne von Besitz, sondern vor allem vor dem Gesetz! Inspektor Ben Ross und Lizzie Martin ermitteln in einem Fall von Mord an einem umherziehenden Rattenfänger. Aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung wird nicht sehr viel unternommen, um den Mord aufzuklären, bis Lizzie darauf besteht, die Polizei aus London kommen zu lassen. Schön zu lesen. Ann Granger hat hier eine neue Reihe angefangen, von der ich hoffe, dass noch eine Menge Romane folgen werden.

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    Damarels avatar
    Damarelvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig zu lesen, verliert aber im Gegensatz zum 1. Band, obwohl der Kriminalfall hier präsenter, dafür auch vorhersehbarer ist.
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    Nessie88vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich leider nicht so sehr mitgerissen. War sehr anstrengend zu lesen.
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    Leseratte1982s avatar
    Leseratte1982

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