Ann Granger Wer andern eine Grube gräbt

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Inhaltsangabe zu „Wer andern eine Grube gräbt“ von Ann Granger

Mitchell & Markbys 5. Fall Was soll man tun, wenn man den Verdacht hat, dass ein ehemaliger Geliebter seine Ehefrau ermordet hat? Diese Frage stellt Ursula Gretton, Archäologin an einer Ausgrabungsstätte in Bramford, ihrer Freundin Meredith Mitchell. Als Meredith Chief Inspector Alan Markby zu Rate zieht, ist dieser zuerst eher skeptisch, was den Verdacht betrifft. Doch dann findet man in der Nähe der Ausgrabungsstätte eine Leiche. Verdächtige und mögliche Zeugen - darunter auch Meredith - gibt es viele. Als dann auch noch eine zweite Leiche auftaucht, wird die Sache immer komplizierter.

Ein spannendes Verwirrspiel in dem beschaulichen Bramford, ganz nach der Manier der bisherigen Romane dieser Krimireihe!

— kassandra1010
kassandra1010

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    Wer andern eine Grube gräbt
    kassandra1010

    kassandra1010

    20. January 2017 um 19:14

    Meredith Mitchell und Alan Markbys fünfter Fall.Meredith trifft in Bramford ihre alte Freundin Ursula wieder. Die erzählt ihr eine wunderliche Story über ihren Exgeliebten und Meredith kann das ihr übertragene Geheimnis nicht für sich behalten. Sie beichtet Alan den Bericht von Ursula und schon ist das Chaos perfekt als dann noch eine Leiche nach der nächsten auftauchen und Meredith steht ganz oben auf der Liste der Verdächtigen.Ein spannendes Verwirrspiel in dem beschaulichen Bramford, ganz nach der Manier der bisherigen Romane dieser Krimireihe!

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  • Es geht weiter mit Mitchell und Markby...

    Wer andern eine Grube gräbt
    mcallonnec

    mcallonnec

    28. October 2015 um 09:02

    Ein typischer Fall für das Ermittlerduo Mitchell und Markby. Im Umfeld einer archäologischen Grabung werden gleich drei Morde aufgeklärt, einer davon zufällig. Scheint man als Leser den Täter des ersten Mordes identifiziert geglaubt zu haben, gibt es plötzliche Wendungen, die aber vernünftige Erklärungen bieten. Und Mitchell und Markby sind sich auch wieder ein Stück nähergekommen.

  • Wo alte Knochen liegen ...

    Wer andern eine Grube gräbt
    Stefan83

    Stefan83

    20. October 2011 um 14:20

    Mit "Wer andern eine Grube gräbt" schickt Ann Granger ihren bereits fünften Krimi aus der Reihe um Meredith Mitchell und Alan Markby ins Rennen. Wobei das Wort "Rennen" eher unpassend gewählt ist, geht es doch auch hier wieder äußerst gemütlich und harmonisch zu. Beste Lektüre für alle diejenigen also, welcher der Hektik des stressigen Alltags entfliehen und sich ein paar vergnügliche Lesestunden im Ohrensessel gönnen wollen. In Grangers Geschichten ist die gute, alte Zeit nämlich noch immer präsent. Der Anachronismus wird fleißig gepflegt und sich mit Muße und Liebe zum Detail den Landschaftsbeschreibungen hingegeben. All dessen sollte man sich vorher bewusst sein, wenn man zu diesem "Kriminalroman" greift, um sich nicht im nachhinein über Kitsch, fehlende Spannung und Unglaubwürdigkeiten beschweren zu müssen. Die Story sei an dieser Stelle kurz angerissen: Sommer im beschaulichen kleinen (fiktiven) Dorf Bamford in Oxfordshire. Die Vögel singen, die Blumen blühen. Allerorten erfreut man sich am heiteren Wetter. Nur auf dem Bamford Hill, einem nahe gelegenen Hügel samt alter Wehrmauer, wird fleißig gearbeitet. Dort haben Archäologen damit begonnen, das Skelett eines Sachsenkriegers auszugraben. Ian Jackson, Kurator des Bamforder Museums, glaubt gar, an gleicher Stelle die Überreste des Sachsenhäuptlings Wulfric zu finden und konnte auch nur deshalb eine weitere und letzte Finanzierung des Ausgrabungsprojekts durchsetzen. Die Eigentümer des Weidelandes, auf dem die Arbeiten stattfinden, Brian Felston und dessen religiös-konservativer Onkel Lionel, betrachten das Projekt mit Wohlwollen - bis der sommerlichen Idylle ein jähes Ende bereitet wird. Ein Konvoi von New-Age-Nomaden wählt das gleiche Stück Land als Übernachtungsquartier und lässt sich in direkter Nachbarschaft zur Ausgrabungsstätte nieder. Alle Versuche die herumlungernden Hippies zu vertreiben, schlagen fehl. Weder die erbosten Argumente Ian Jacksons noch Lionels vorgehaltene Schrotflinte können die sture Gemeinschaft zur Abreise bewegen. Hinzu kommt, dass seit einiger Zeit auch unter den Archäologen alles andere als Frieden herrscht. Dan Woollard, der Initiator der Grabungen, ist mehr als wütend, seitdem ihm Ursula Gretton, leitende Archäologin des Projekts, einen Laufpass gegeben hat. Die Nachwirkungen der kurzen, leidenschaftlichen Affäre, welche Woollard seiner eigenen Frau, der äußerst erfolgreichen Schmonzetten-Autorin Natalie, verheimlicht hatte, drohen die Stimmung im Grabungsteam zu vergiften. Und auch die Tatsache, dass Letztere seit einiger Zeit unauffindbar ist, geben Anlass zu Spekulationen. Sollte der stets aufbrausende Woollard Natalie etwas angetan haben? Ursula, die wegen der Affäre ein schlechtes Gewissen hat und sich um Natalie sorgt, fragt ihre alte Freundin Meredith Mitchell um Rat. Diese lässt (zum x-ten Mal) ihre Arbeit im Foreign Office in London liegen und eilt nach Bamford, um gemeinsam mit Ursula des Nachts die Ausgrabungsstätte zu überwachen. Gleichzeitig berichtet sie ihrem Freund Alan Markby, dem Chief Inspector der Bamforder Polizei, von Ursulas Befürchtungen. Dieser will davon nichts hören und weigert sich, das Verschwinden Natalie Woollards näher zu untersuchen, zumal ihm die Felstons wegen dem bunten Treiben der Hippie-Kommune genug in den Ohren liegen. Meredith stellt nun selbst Untersuchungen an und es kommt, wie es halt kommen muss: Auf der nahe gelegenen Müllkippe wird eine Leiche gefunden. Und mögliche Täter gibt es, auch dank der vielen New-Age-Nomaden, nun genug. "Wenn etwas nicht kaputt ist, repariere es nicht." Frei nach diesem Motto konstruiert Ann Granger auch Fall fünf des äußerst ungewöhnlichen Ermittlerpaars Meredith Mitchell und Alan Markby. Große Änderungen gegenüber den Vorgängern (und übrigens auch den Nachfolgern) gibt es nicht. Bamford ist immer noch, trotz der dort anscheinend hohen Rate an Morden, ein ruhiges Nest, das sich seit den Zeiten Königin Victorias nur wenig verändert zu haben scheint. Und wäre nicht ab und zu von Autos und Computern die Rede, könnte man glatt vergessen, dass sich die Geschichte eigentlich Mitte der 90er Jahre zutragen soll. Dies ist allerdings kein Vorwurf, den man der Autorin machen kann, bekommen doch ihre Leser damit genau das, was sie von jedem guten Landhauskrimi erwarten. Eine geruhsame, unaufgeregte Krimihandlung, wo selbst Mord und Totschlag mit viel Stil begangen werden und die Ermittlungen einer sportlichen Schnitzeljagd gleichen. Alles typisch englisch eben. Alles bleibt also beim Alten, was Fans der Serie erfreuen, Leser mit etwas höheren Ansprüchen aber in den Wahnsinn treiben dürfte. Bestes Beispiel dafür ist die Beziehung, Affäre, Liebelei oder wie immer man das nennen soll, was Meredith und Alan verbindet. Die Versuche des Letzteren, seine große Liebe endlich nun für sich zu gewinnen, werden auch dieses Mal von ihr mit unnachgiebiger Härte abgeschmettert. Man will schließlich nicht die Freundschaft gefährden. Auch wenn man ab und zu in die (von Ann Granger unerwähnte) Kiste steigt. Hoffnungen, dass sich irgendwann etwas zwischen den beiden tut, gibt man hier nun endgültig auf. Und das Interesse am Ausgang dieser Rumtändelei hat man ohnehin längst verloren. Das scheint wohl auch Ann Granger zu erahnen, die langsam aufgrund der vielen genommenen Urlaube Meredith Mitchells in Erklärungsnot gerät und diese deshalb auf Wohnungssuche in Bamford schickt. Darüber vergisst sie, und das ist der sehr positive Aspekt, allerdings nicht den eigentlichen Krimiplot, der sich durchaus kurzweilig liest und zum Miträtseln einlädt. Zumindest bis zum letzten Drittel des Buches, in dem selbst Leser, die besonders schwer von Begriff sind, die genauen Hintergründe entschlüsselt haben sollten. Bis dahin erfreut man sich an der Landhauskrimi-typischen Figurenbesetzung. Von dem alten, amüsanten Exzentriker über die graue Maus mit Schmetterlingen im Bauch bis hin zum muskelbepackten Aufreißer wird alles bedient, was die Schublade des "Cozies" so hergibt. Agatha Christie St. Mary Mead lässt grüßen. Ironischerweise unterhält dies jedoch erstaunlich gut, ohne den Puls älterer Leser dabei in gesundheitsgefährdende Höhen zu treiben. Auch die herrlichen Landschaftsbeschreibungen, die das bieten, was schon das Cover verspricht, vermögen stimmungsvoll die Atmosphäre des ländlichen Englands wiederzugeben. Insgesamt ist "Wer andern eine Grube gräbt" ein äußerst ruhiger, unaufgeregter Rätselkrimi für zwischendurch, der literarisch und spannungstechnisch sich zwar keine Weihen verdienen kann, aber dennoch durchaus seine Berechtigung hat. Eine Empfehlung für Freunde von Martha Grimes, Agatha Christie und Co., die nur der Unterhaltung Willen lesen und nicht alles auf die Goldwaage legen. Das sollte man auch besser nicht tun, unterläuft Granger am Ende doch ein ziemlich grober Schnitzer - den der Leser aber selbst enträtseln soll.

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  • Rezension zu "Wer andern eine Grube gräbt" von Ann Granger

    Wer andern eine Grube gräbt
    Bokmask

    Bokmask

    31. August 2008 um 15:18

    Eigene Meinung: Auch dieser Fall ist wieder herrlich süfisant und fliessend geschrieben, langeweile kommt auch im 5. Fall nicht auf. Man hat bis kurz vor Schluß keine Vorahnung wer den nun hier der Gauner war. Die herrlichen Gedanken und Wortspielerein von Mitchell & Markby fehlen ebensowenig wie eine gewisse Spannung die sich durch die ganze Geschichte zieht. Was mir bei dieser Geschichte auffiel ist das der eigentliche Mord erst ab Seite 130 zutage tritt, was der Geschichte aber nicht schlecht bekommt. Ja ich kann mit guten Gewissen auch den 5. Fall nur empfehlen, wieder ein herrlicher englischer Krimi dem es an nichts fehlt. Fazit: Ich lese bestimmt weiter.

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  • Rezension zu "Wer andern eine Grube gräbt" von Ann Granger

    Wer andern eine Grube gräbt
    ShayaMcKenna

    ShayaMcKenna

    05. November 2007 um 19:50

    Ein englischer Krimi, einfach so wie es sein "muss"