Ann Granger Wer sich in Gefahr begibt: Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross

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Inhaltsangabe zu „Wer sich in Gefahr begibt: Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross“ von Ann Granger

England, 1864. Als Lizzie Martin mit dem Zug nach London kommt, um eine neue Stelle anzutreten, ahnt sie nicht, welche Abenteuer hier auf sie warten. Doch schon der erste Eindruck, den sie von der Stadt bekommt, ist bedrückend. Bereits vor dem Bahnhof begegnet sie einem Leichenwagen, der eine tote Frau abtransportiert. Und in ihrem neuen Heim angekommen, erfährt sie, dass ihre Vorgängerin unter mysteriösen Umständen von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden ist. Lizzies Neugier ist geweckt. Zusammen mit ihrem alten Bekannten Inspector Benjamin Ross beginnt sie nachzuforschen ...

Eine sympathische Protagonistin, die lieber selbst aktiv wird, als die Ermittlungen nur der Polizei zu überlassen

— MartinaSchein
MartinaSchein
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  • Eine sympathische Protagonistin, die bei Verbrechen gerne selbst aktiv wird

    Wer sich in Gefahr begibt: Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    27. October 2016 um 15:51

    Die Bücher von Ann Granger aus der Reihe Martin & Ross mit den Geschichten rund um Lizzy und Ben gefallen mir sehr gut.Diese Rezension bezieht sich auf die Reihe, nicht auf das einzelne Buch.Die beiden Hauptprotagonisten sind sympathische Menschen, bei deren Fällen man gerne mitfiebert.Bei den immer wieder auftauchenden Standesdünkel könnte ich jedoch regelmäßig die Wände hochgehen. Doch diese gibt es auch heute noch sehr wohl, nur nicht mehr ganz so offensichtlich wie in früheren Zeiten, als die ›Bessergestellten‹ ganz offen erwartet haben, dass die Polizei ihnen Unannehmlichkeiten aus dem Weg räumt und sie ansonsten nicht belästigt.Auszug aus Wer sich in Gefahr begibt, Kapitel 12:»Ich dachte immer, die Polizei wäre dazu da, die niedrigeren Schichten von Verbrechen und Kriminalität abzuhalten und dafür zu sorgen, dass die Bessergestellten nicht belästigt werden.«Die Bücher sind flüssig geschrieben und lassen sich für mein Empfinden flott lesen. Die einzelnen Figuren sind gut herausgearbeitet und beschrieben.Wie bei den Büchern der Queen of Crime gibt es auch bei Ann Granger keine Actionszenen - die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund. Sehr schön ist es auch zu sehen, mit welchen Widrigkeiten die Polizei in früheren Zeiten zu kämpfen hatte, wie beispielsweise die Budgetknappheit (so konnten sich die Beamten nicht generell sicher sein, ihre verauslagten Spesen auch zurück zu erhalten) und vor allem das Fehlen moderner Fortbewegungsmittel, die für uns heute selbstverständlich sind. Oftmals waren  Schusters Rappen angesagt.Lizzie, die sich immer wieder in die Fälle von Inspector Ross einmischt, gefällt mir richtig gut. Sie ist kein Heimchen am Herd, sondern eine intelligente, selbständige Frau. Auch ihr Mitgefühl für Menschen, die es weniger gut getroffen haben und ihre daraus resultierende Hilfe für selbige, ist gut dargestellt. Diese Eigenschaft teilt sie mit Ross, was dieses Duo noch sympathischer macht.

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