Ann H. Gabhart Der Duft von Flieder

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Inhaltsangabe zu „Der Duft von Flieder“ von Ann H. Gabhart

Kentucky 1964. Es ist ein bunter Haufen, der da im beschaulichen Hollyhill zusammenwohnt. Vater David ist der Herausgeber der örtlichen Zeitung, träumt aber von einer Anstellung als Pastor. Seine 13-jährige Tochter Jocie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund und dass ihre Schwester, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat, in den Schoß der Familie zurückkehrt. Die exzentrische Tante Love wird mit ihren 78 Jahren zunehmend vergesslicher, wirft permanent mit Bibelversen um sich und hütet ein dunkles Geheimnis. Als Jocies Gebete erhört werden und ihnen nicht nur ein Hund zuläuft, sondern auch ihre Schwester Tabitha plötzlich vor der Tür steht, überschlagen sich die Ereignisse.

Ein herrliches Buch! Humorvoll, tiefgründig und einfach erfrischend!

— Uhu1
Uhu1

Ein Familienroman der die Liebe eines Vaters wiederspiegelt. So kann ich mir durchaus Gottes Vaterherz vorstellen.

— claudi-1963
claudi-1963

Charmante, turbulente und humorvolle Familiengeschichte, die in den 60ern spielt

— Smilla507
Smilla507

Ruhiger, schöner Familienroman

— misery3103
misery3103

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  • Erfrischend und tiefgründig

    Der Duft von Flieder
    Uhu1

    Uhu1

    08. August 2017 um 19:34

    Die 13-jährige Jocie erinnert etwas an Pippi Langstrump. Quirlig und und schlagfertig wie sie ist, sorgt sie für so manche Überraschung. Unbeschwert und fröhlich lebt sie ihr Leben in Hollyhill, einer Kleinstadt, in der es wohl vor allem Kirchen gibt. Tante Love ist nicht nur mit dem unternehmungslustigen Mädchen überfordert, auch die Brötchen rechtzeitig aus dem Ofen zu holen, ist eine tägliche Herausforderung. Dafür haut sie allen Bibelverse um die Ohren, ob sie diese nun wissen möchten oder nicht. Doch was für ein dunkles Geheimnis quält ihre Seele? Pastor David, Jocies Vater, ist krisenerprobt und voller Gottvertrauen. Und Gottvertrauen, das braucht er definitiv um die Stürme dieses Sommers zu überstehen...Ein wirklich herrlicher Roman! Erfrischend und humorvoll und doch voller Tiefgang! Wohl ein bisschen vorhersehbar und doch ein Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite. Die Autorin Ann H. Gabhart versteht es, Bilder vor Augen zu malen, Charaktere lebendig werden zu lassen und die Leser auf eine Reise ins beschauliche Hollyhill mitzunehmen. So manche tiefere Wahrheit wird vermittelt und dieser und jener Gedanke angestossen. Gottes Liebe ist erfahrbar und sie hat die Kraft, die Wunden der Vergangenheit zu heilen! Und wer Gottvertrauen hat, übersteht so manchen Tornado des Lebens...!Ich habe schon lange keinen so tollen Roman mehr gelesen und kann die Fortsetzung kaum erwarten...

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  • Ein liebendes Vaterherz und der Duft von Flieder

    Der Duft von Flieder
    claudi-1963

    claudi-1963

    21. January 2017 um 22:13

    Ein Vater, seine zwei Töchter und eine Liebe die über allem steht. So kann ich mir durchaus Gottes Vaterherz vorstellen. Hollyhill ein kleiner Ort in Kentucky, hier lebt die 13-jährige Jocelyn Brooke genannt Jocie mit ihrem Vater David. David Brooke ist der Herausgeber der Zeitung, der aber lieber als Pastor arbeiten würde, doch seit ihn seine Frau vor 7 Jahren verlassen hat, ist das sehr schwierig. Welche Gemeinde stellt schon gerne einen nicht verheirateten Pastor ein? Dann gibt es noch Tante Love, die in letzter Zeit immer vergesslicher wird, nur Bibelverse kann sie täglich zitieren. Und den kauzigen Jupertianer Wes Green, er hilft David bei der Zeitung und ist für Jocie wie ihr Opa. Jocies wichtigster Wunsch ist ein Hund, für diesen betet sie täglich. Doch sie hat noch ein zweites wichtiges Gebet ihr Schwester, sie vermisst sie seit sie vor 7 Jahren mit ihrer Mutter verschwunden ist. Ja und eines Tages wird das Gebet erhört, Jocie läuft ein streunender Hund über den Weg. Doch das soll nicht alles sein, wenig später steht auch noch ihre Schwester Tabitha vor der Türe. Was jedoch niemand voraussehen kann, ist das sich wenige Tage danach einiges in David und Josies Leben ändern wird. Den nicht nur Tabitha hat ein wohl gehütetes Geheimnis, auch Tante Love und David selbst. Meine Meinung: Eine wirklich ausgefallene Familienbande erleben wir in diesem Buch von Ann H. Gabhardt. Am Anfang tat ich mich mit der Geschichte etwas schwer, weil sie mir ein wenig zu skurril und ausgefallen erschien. Vor allem die Geschichte von Wes mit dem Jupiter fand ich doch sehr verwirrend. Doch je weiter ich lass, desto schöner, harmonischer und emotionaler wurde die Story, so das ich am Ende sogar teilweise den Tränen nahe war. Dieses Buch ist auf jeden Fall ein großes Zeugnis an Gott, den es gibt kaum eine Seite wo nicht gebetet oder von Gott und der Bibel zitiert wird. Dies jedoch oft in so einer wunderschönen kindlichen Art, das es einen wirklich ergreift. Auch Davids Liebe zu seinen Kinder hat mich total mitgenommen, nichts kann seine Liebe erschüttern, so kann man sich Gott als Vater vorstellen. Trotz seinen Schwierigkeiten, die ihm manches Gemeindemitglied macht, lässt er nichts auf seine Familie kommen. Ein einfühlsames Buch voller Humor, Wärme und Liebe, bei dem ich mich schon jetzt freue, wenn im März 2017 die Fortsetzung des Buches kommt „Ein Garten der Hoffnung“ und die Geschichte um Jocie weiter geht. Von mir bekommt das Buch gute 4 von 5 Sterne.

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  • Eine skurrile Familie

    Der Duft von Flieder
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    19. December 2016 um 18:48

    1964: Während die 13-jährige Jocie Brooke für einen Hund betet, hofft ihr Vater David, dass er eine Stelle als Interimspastor in der Gemeinde Mt. Pleasant bekommt. Zusammen mit der vergesslichen Tante Love, die unentwegt Bibelzitate von sich gibt, bilden die drei eine skurrile Familiengemeinschaft. Eines Tages taucht Tabitha, die 20-jährige Schwester von Jocie, überraschend auf, die vor sieben Jahren gemeinsam mit Jocies Mutter nach Kalifornien verschwand… Dieses Buch ist sehr vielseitig. Es ist skurril, lustig, aber zugleich euch ernsthaft und tolerant geschrieben. Der Schreibstil ist unkompliziert und einfach zu lesen. Am Anfang wusste ich nicht so genau, wohin die Handlung führt. Doch beim weiteren Lesen konnte ich das Buch  einfach genießen. Schnell habe ich gemerkt, dass die Handlung, auch nachdem Tabitha auftaucht, sehr zielführend ist und jedes Familienmitglied seine eigene Entwicklung durchmacht. Besonders hat mir gefallen, wie der christliche Glaube in das Buch eingeflochten wird. Durch die manchmal absichtlich übertriebenen Zitate von Tante Love wird man neugierig, ob die Bibelstellen wirklich in der Bibel stehen bzw. wie diese eingebettet sind. Über manche Themen hatte ich mir vorher noch nie genau Gedanken gemacht, z.B., wo in der Bibel etwas zum Thema Hunde steht. Auch David macht sich als Pastor viel Gedanken über Gott und seinen Willen. Zugleich ist das Buch aber wunderbar tolerant. Dadurch, dass Davids Ehe gescheitert ist, erntet er von manchen Gemeindemitgliedern kritische Blicke. Doch er begegnet den Menschen offen und spricht Hindernisse an. Das fand ich als sehr angenehm und befreiend zu lesen.  Im März 2017 erscheint beim Francke-Verlag das Buch „Ein Garten der Hoffnung“, indem die Geschichte rund um Jocie weiter geht. Insgesamt ein schöner Roman über „den merkwürdigsten und besten Sommer“, den Jocie je gehabt hat. Ich freue mich auf den nächsten Band der Geschichte!

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  • Eine wunderschöne, Herz erwärmende Geschichte

    Der Duft von Flieder
    LEXI

    LEXI

    20. November 2016 um 17:08

    „Der Hund sah aus wie eine Mischung aus Schäferhund und Beagle, keine besonders attraktive Kombination. Ihm war es egal, ob er hässlich war. Er war ein Hund und ein Hund brauchte einen Menschen. Seine schwarzbraunen Augen ließen Jocie wissen, dass sie dieser Mensch war.“Jocie Brookes inbrünstige Gebete zu Gott, ihr einen Hund zu schenken, scheinen endlich erhört, als das dreizehnjährige Mädchen aus Hollyhill im Wald auf einen herrenlosen Streuner trifft. Er erobert sofort Jocies Herz. Jocies Vater David ist zwar Herausgeber einer örtlichen Zeitung, predigt jedoch auch in der Baptisten-Gemeinde von Mt. Pleasant. Er steht einer derart deutlichen Gebetserhörung seiner innig geliebten Tochter machtlos gegenüber. Und so zieht ein anhänglicher Vierbeiner namens Zebedäus bei den Brookes ein. Jocie hat jedoch noch ein weiteres Anliegen, einen zweiten Herzenswunsch, den sie ebenfalls täglich im Gebet vor Gott bringt: sie wünscht sich, dass ihre Schwester Tabitha wieder nach Hause zurückkehrt. Tabitha verschwand in jener Nacht, als Adrienne Brooke ihren Ehemann und ihre kleine Tochter Jocie verlassen hatte und dabei auch ihre ältere Tochter mitgenommen hatte. Jocie kann es kaum fassen, als Gott innerhalb kürzester Zeit auch ihr zweites Gebetsanliegen erhört und nur wenig später eine zwanzigjährige hübsche Frau auf der Veranda der Familie auftaucht. Tabitha war nach sieben langen Jahren zurückgekommen, aber ein dunkles Geheimnis scheint sie zu bedrücken. Weder die spontane Herzlichkeit, mit der ihr Vater David die schmerzlich vermisste ältere Tochter wieder in seine Arme zieht, noch die überschwängliche Freude der glückstrahlenden kleinen Schwester scheinen Tabitha wirklich aus der Reserve locken zu können. Sogar die exzentrische Tante Love, die mit David und Jocie unter einem Dach lebt, verzichtet auf ihre üblichen Belehrungen in Form von Bibelzitaten und ist ungewöhnlich schweigsam. Das bislang beschauliche und ruhige Leben der Brookes wird durch diese Ereignisse durcheinander gebracht, nichts scheint mehr, wie es war.Ann H. Gabhart erzählt im vorliegenden Buch auf charmante und humorvolle Art und Weise die Geschichte der Familie Brooke. Eine Familie, die unter der Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit der Mutter sehr gelitten hatte und sich von deren nächtlichen Verschwinden vor sieben Jahren immer noch nicht ganz erholt hat. Die handelnden Personen dieses Buches sind akribisch und sehr liebenswert gezeichnet, man kann nicht umhin, sich in sie hinein zu versetzen. David Brooke wird als sanfter, gefühlvoller und herzlicher Vater beschrieben, dessen große Berufung das Predigen darstellt. Er betrachtet seine Funktion als Herausgeber der Zeitung „Hollyhill Banner“ als Nebenjob und träumt von einer festen Anstellung als Pastor. Er trägt seinen Kopf aber oftmals in den Wolken oder in der Bibel. Durch den Einzug von Davids alter unverheirateter Tante Lovella wurde der kleinen Jocie nach dem Verlust der Mutter eine Frau zur Seite gestellt, die ihr durch die Lektüre der Bibel und dem Zitieren von Bibelversen in all den Jahren christliche Werte nahe gebracht hat. In Wesley Green, einem Angestellten seines Vaters, fand Jocie einen großväterlichen Freund und Seelentröster. Doch sowohl Tante Love, als auch Wes hüten böse Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit, die sie bedrücken und traurig machen. Die Autorin hat neben diesen Hauptpersonen auch noch einige interessante Nebenfiguren geschaffen, die diese Geschichte bereichern. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir vermutlich ein falsches Bild von dem angekündigten „Überschlagen von Ereignissen“ gemacht. „Der Duft von Flieder“ ist vielmehr eine ruhige, gemächliche Erzählung, die von liebevollen Details in der Beschreibung von Personen und Handlung lebt. Christliche Werte nehmen einen hohen Stellenwert im Buch ein, die Liebe zwischen den handelnden Personen ist aus den Dialogen deutlich spürbar. Ann H. Gabhart verstand es, einen sehr berührenden Roman zu schreiben, der mir nicht nur ausnehmend gut gefallen hat, sondern den ich auch gerne weiter empfehlen möchte. Leser, die eine sanft dahin plätschernde Handlung schätzen, die niemals oberflächlich wird sondern neben den humoristischen Szenen auch viel Tiefe aufweist, werden diese Lektüre ebenso genießen, wie es bei mir der Fall war. Ich werde mir den Namen Ann H. Gabhart auf jeden Fall merken und würde sehr gerne weitere Bücher dieser Autorin lesen.

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  • Ein herzerfrischendes Buch

    Der Duft von Flieder
    pallas

    pallas

    06. November 2016 um 14:57

    David Brooks ist Herausgeber der örtlichen Zeitung in Hollyhill. Sein beruflich erfüllendster Traum wäre es jedoch eine Anstellung als Dauerpastor zu bekommen.Seine liebenswerte Tochter Jocie hat zwei sehnliche Wünsche: Einen eigenen Hund und die glückliche Rückkehr ihrer Schwester Tabithia. Dafür betet Jocie jeden Tag zum Herrn.Eines Tages geschieht für sie ein kleines Wunder: Ihr läuft  ein Hunde-Mischling zu, den sie Zebedäus nennt. Von nun an hat sie diesen treuen Hund an ihrer Seite. Auch die Rückkehr ihrer Schwester erfüllt sich schließlich.Mit im Haus wohnt ihre Tante Love, die so lange Zeit von einem traurigen Geheimnis gequält wurde. Eines Tages lüftet sich ihr Geheimnis und kann von nun an in ihrem Leben wieder ungetrübte Freude empfinden.Die Autorin Gebhart hat einen Roman geschrieben, der in seiner leichten und herzlichen Art in meinen Augen ein kostbarer Gewinn ist. Die vielen interessanten Charaktere hat sie so kunstvoll geschaffen, dass man alle auf ihre Art lieb haben muss. Der Glaube spielt in dieser Geschichte eine sehr große und wichtige Rolle. Jocie das junge Mädchen hat für die wesentlichen Dinge des Lebens gebetet und nicht vergessen sich beim Herrn zu bedanken. Ich fand die Weise, wie die Autorin diese wichtige Geste in die Story einflocht sehr bewundernswert. Die gelungene Verankerung der Charaktere in die christiliche Lehre wird über die Tante Love, die nahezu jeden Vers der Bibel auswendig kannte, deutlich.  Ich hoffe sehr, dass wir in Deutschland noch wesentlich häufiger die Möglichkeit erhalten werden, Romane dieser Schriftstellerin zu genießen. Auch wenn das Werk eher zu den leisen und ruhigen Büchern gezählt werden kann, entfaltet es während der Lektüre über die besondere Atmosphäre einen eindrucksvollen, sehr gelungenen Zauber und unterstreicht die Botschaft der Vergebung und Liebe in besonders anmutiger Weise.

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  • Charmante, turbulente und humorvolle Familiengeschichte

    Der Duft von Flieder
    Smilla507

    Smilla507

    31. October 2016 um 09:39

    „‚Ein Jegliches hat seine Zeit. Klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit.‘ Jetzt ist für dich die Zeit zu tanzen, Jocelyn.“„Ich kann nicht tanzen.“„Du tanzt jeden Tag zur Melodie des Lebens.“ (S. 200)Im beschaulichen Hollyhill der 60er Jahre lebt David mit seiner Familie. Er hofft auf eine Pastorenstelle bei der Mt. Pleasant Gemeinde. Als geschiedener Ehemann sind seine Chancen allerdings eher schlecht. Zusammen mit seiner 13jährigen Tochter Jocelyn, auch Jocie genannt, und der 78jährigen, vergesslich werdenden Tante Love, erlebt David einige Abenteuer. Dieser verrückte Haufen wird dem Leser gleich sympathisch. Jede einzelne Romanfigur wurde von der Autorin fein herausgearbeitet. Die Erzählperspektiven wechseln sich ständig ab und ich muss gestehen, dass mir alle drei sehr ans Herz wuchsen. Jocie ist ein pfiffiges Mädchen, das an der Schwelle zum Teenager steht und sich weiblichen Beistand wünscht. Tante Love ist ziemlich exzentrisch und zunehmend vergesslich, wirft gerne mit Bibelversen um sich und sprang ein, als Davids Ehefrau einfach verschwand. Was keiner ahnt: Sie verbirgt ein Geheimnis. David knabbert an seiner Vergangenheit, an seiner Liebe zur Ex-Frau und daran, dass sie seine Tochter Tabitha mitnahm, die er nun 7 Jahre nicht mehr gesehen hat. Außerdem reicht das Geld, das er beim Herausgeben der wöchentlichen Zeitung verdient, nicht aus, und so hofft er auf die Pastorenstelle. Dass er angestellt wird steht und fällt mit seiner Predigt. Das Gebet hat eine tragende Rolle in diesem Roman, genauso wie der Glaube an Gott und der Alltag, in den der Glaube integriert wird. Jocie macht die Erfahrung, dass Gott ihr Hunde- und ihr Schwesterngebet erhört: Plötzlich steht ein freilaufender Hund vor ihr, den sie bei sich aufnimmt. Und dann steht eines Tages ihre Schwester Tabitha vor der Tür. Warum kam sie zurück, welches Geheimnis sie wohl verbirgt? Auch Wes, ein Mitarbeiter bei der Zeitung, spielt eine nicht unwichtige Rolle.Der Einstieg in den Roman fiel mir sehr leicht, ich fühlte mich gleich in Hollyhill wohl. Es war eine schöne, kleine Zeitreise in die Sechziger. Die Bewohner Hollyhills sind eher konservativ und alles wirkt heimelig und familiär. Der Schreibstil von Ann H. Gabhart gefiel mir gut, vor allem das Humorvolle und Ironische, das immer wieder aufblitzte und mich zum Lachen brachte. Allerdings gab es auch einige Längen und Wiederholungen, lange Dialoge, die es mir stellenweise schwer machten bei der Stange zu bleiben. Da musste ich ein paar Seiten überfliegen, bis es mich wieder fesselte. Eigentlich liest sich das Buch lange Zeit recht unspektakulär, aber ab der Hälfte kommt es zu einigen unerwarteten Wendungen.Fazit: Eine charmante, turbulente und witzige Familiengeschichte mit Tiefgang aber auch ein paar Längen.

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  • Der Duft von Flieder

    Der Duft von Flieder
    Nik75

    Nik75

    29. October 2016 um 07:59

    Meine Meinung:Jocie unsere Hauptprotagonistin ist ein ganz liebes Mädchen, das von ihrem Vater im christlichen Glauben aufgezogen wurde. Sie ist auch wirklich gottgläubig und betet für viele Dinge. Dieser Sommer ist der Sommer in dem sich viele ihrer Gebete erfüllen. Sie bekommt einen Hund und ihre Schwester kehrt zurück. Jocie ist zeitweise ein kleiner Wildfang, aber man muss sie einfach lieben. Sie führt mit ihrem Vater einem angehenden Pastor ein schönes Leben. Sie hat Menschen um sich, die immer zu ihr stehen auch wenn sie nicht mit ihr verwandt sind. Sie hat eine glückliche Kindheit, auch wenn ihre Mutter sich einfach auf und davon gemacht hat, als Jocie 5 Jahre alt war. Ihr Vater versucht alles um das zu kompensieren. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, denn es ist schön zu sehen was man alles erreichen kann, wenn man an Gott glaubt. Und Gott schickt immer wieder Zeichen um uns zu zeigen, dass er immer für uns da ist. Die Autorin hat einen wunderbaren fesselnden Schreibstil und man kann bald nicht mehr aufhören zu lesen. Man will alles über Jocies Leben erfahren. Außerdem hat mich neugierig gemacht welche Geheimnisse Thabita und Tante Love mit sich herumschleppen. Im Laufe des Buches kommen einige Dinge ans Tageslicht, bei denen nur der Glaube an Gott helfen kann. Für mich ist es ein emotionales und auch spannendes Buch. Es geht um den Glauben an Gott, um die wahre Liebe zwischen Vater und Tochter und um tiefe Freundschaft mit Menschen, die man täglich rund um sich hat. Holly Hill ist eine nette Kleinstadt in der ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich mochte die Bewohner und ihre Geschichten.Für diesen schönen christlichen Roman, der mich auch wieder daran erinnert hat mehr an Gott zu glauben vergebe ich 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Der Duft von Flieder" von Ann H. Gabhart

    Der Duft von Flieder
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich , euch heute eine Neuerscheinung aus dem Francke Verlag, vorstellen zu können.Der Francke-Verlag stellt vier Exemplare des Buches "Der Duft von Flieder" von Ann H. Gabhart zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: Kentucky 1964. Es ist ein bunter Haufen, der da im beschaulichen Hollyhill zusammenwohnt. Vater David ist der Herausgeber der örtlichen Zeitung, träumt aber von einer Anstellung als Pastor. Seine 13-jährige Tochter Jocie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund und dass ihre Schwester, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat, in den Schoß der Familie zurückkehrt. Die exzentrische Tante Love wird mit ihren 78 Jahren zunehmend vergesslicher, wirft permanent mit Bibelversen um sich und hütet ein dunkles Geheimnis. Als Jocies Gebete erhört werden und ihnen nicht nur ein Hund zuläuft, sondern auch ihre Schwester Tabitha plötzlich vor der Tür steht, überschlagen sich die Ereignisse Infos zur Autorin und Leseprobe Ann Gabhart hat bereits mit zehn Jahren ihre Liebe zum Schreiben entdeckt. Sie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und lebt auf einer Farm in Kentucky. »Der Duft von Flieder« ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint.http://www.francke-buch.de/buecher/belletristik/2403/0/ann-h-gabhart-der-duft-von-flieder/#leseprobe Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 22. September 2016, 24 Uhr hier im Thread mit einer Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Bitte beachtet, dass wir Gewinne  nur einmal pro Haushalt vergeben und dass ich innerhalb von 3 Tagen eure Rückmeldung brauche, wenn ihr mitlesen möchtet.

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    • 104
  • Eine ungewöhnliche Familie

    Der Duft von Flieder
    Martinchen

    Martinchen

    21. October 2016 um 13:41

    "Kentucky 1964.Es ist ein bunter Haufen, der da im beschaulichen Hollyhill zusammenwohnt. Vater David ist der Herausgeber der örtlichen Zeitung, träumt aber von einer Anstellung als Pastor. Seine 13-jährige Tochter Jocie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund und dass ihre Schwester, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat, in den Schoß der Familie zurückkehrt. Die exzentrische Tante Love wird mit ihren 78 Jahren zunehmend vergesslicher, wirft permanent mit Bibelversen um sich und hütet ein dunkles Geheimnis. Als Jocies Gebete erhört werden und ihnen nicht nur ein Hund zuläuft, sondern auch ihre Schwester Tabitha plötzlich vor der Tür steht, überschlagen sich die Ereignisse." Ann H. Gabhart hat einen flüssigen Schreibstil, der sich wunderbar lesen lässt. Die Protagonisten, allen voran Jocie, David und Tante Love sind sehr lebendig beschrieben. Vor allem Beschreibungen von Tante Love ließen mich schmunzeln - eine ausgesprochen exzentrische Frau, die nach der Aufdeckung ihres Geheimnisses endlich anfängt zu leben. Wunderbar! Aber auch die weiteren Charaktere sind gut vorstellbar. Der Glaube spielt in dieser Geschichte eine große Rolle, wie sich auch aus dem Klappentext entnehmen lässt. Er wird hier gelebt in einem großen Vertrauen auf Gott, denn die Familie entspricht nun wirklich nicht den Vorstellungen einer religiösen Gemeinde Anfang der 60iger Jahre. Die Bedeutung von Familie und Freunden und Vertrauen sind weitere wichtige Themen dieses Buches. "Der Duft von Flieder" ist der erste Roman der Autorin, der auf Deutsch erschienen ist. Ich hoffe, weitere folgen. Fazit: Ein schöner Roman für trübe Tage.

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  • Familienbande

    Der Duft von Flieder
    misery3103

    misery3103

    13. October 2016 um 07:55

    Die 13jährige Jocie lebt zusammen mit ihrem Vater David und ihrer Tante Love in der kleinen Stadt Hollyhill. 7 Jahre zuvor hat ihre Mutter sie und ihren Dad zusammen mit der älteren Tochter Tabitha verlassen. David ist der Herausgeber der örtlichen Zeitung, wäre aber viel lieber der Pastor der kleinen Gemeinde. Jocie betet täglich darum, dass ihre beiden größten Wünsche erhört werden: Sie will einen Hund und sie will ihre Schwester Tabitha wieder bei sich haben. Als sich beide Wünsche erfüllen, ist das Leben der kleinen Familie nicht mehr wie vorher. Jocie, ihr Dad und Tante Love sind sympathische, liebenswerte und zum Teil auch schrullige Charaktere. Als die vor Jahren von der Mutter aus der Familie gerissene Tochter Tabitha auftaucht, ahnt man schon, dass es um eine ungewollte Schwangerschaft und den Umgang des sehr gläubigen Teils der Familie (allen voran Tante Love, die in jeder Situation einen mehr oder weniger passenden Bibelspruch zur Hand hat) mit dieser Herausforderung geht. Aber auch Tante Love hat ein Geheimnis, das einem aufzeigt, dass die Probleme schon immer die gleichen waren, egal in welcher Zeit wir uns befinden. Das Buch ist schön geschrieben, eine ruhige Geschichte über die Bedeutung von Familie. Die einzelnen Familienmitglieder haben eine Vorstellung davon, wie ihr Leben sein soll und versuchen, das zu leben. Der Glaube der Familie spielt eine große Rolle, zeigt aber auch auf, dass gelebter Glaube nicht immer streng nach der Bibel ausgelegt werden muss. Eine schöne, unspektakuläre Geschichte über Familie mit humorvollen, dramatischen und auch ergreifenden Momenten. Nett!

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