Ann H. Gabhart Ein Garten der Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Ein Garten der Hoffnung“ von Ann H. Gabhart

Kentucky 1964: Im beschaulichen Hollyhill weht nach dem Tornado ein anderer Wind. Wes ist schwer verletzt, Jocie hat mit Schuldgefühlen zu kämpfen und David weiß vor lauter Herausforderungen nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ausgerechnet jetzt wird ihm endlich klar, was er für Leigh empfindet. Doch ihm bleibt einfach keine Zeit, ihr den Hof zu machen. Noch mehr zu tun gibt es für Pastor David, als eine schwarze Familie in die Gegend zieht. Dass die Hearndons eine eigene Farm bewirtschaften und als Zeichen der Hoffnung Apfelbäume anpflanzen wollen, erhitzt die Gemüter. Sind die Menschen in Hollyhill etwa nicht so tolerant, wie David immer dachte?

Eine herzerwärmende Geschichte über Vergebung und Neuanfang!

— Uhu1
Uhu1

Ein wundervoller, hoffnungsmachendes Buch mit Jocie und ihrer Familie. Teil zwei einer Trilogie.

— pallas
pallas

Ein emotionales christliches Buch um das Thema Vergebung und vergeben das mich sehr berührt hat.

— claudi-1963
claudi-1963

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  • Wahrlich ein Garten der Hoffnung!

    Ein Garten der Hoffnung
    Uhu1

    Uhu1

    08. August 2017 um 19:51

    Der zweite Teil der Triologie der Autorin Ann H. Gabhart ist wahrlich ein Garten der Hoffnung! Vergebung und Neuanfang sind möglich, das zeigt die Autorin eindrücklich auf. Die Bewohner von Hollyhill, schon im ersten Band ans Herz der Leser gewachsen, ziehen die Leser unverändert in ihren Bann. Jocie entwickelt sich vom unbeschwerten, glücklichen Mädchen zum krisenerprobten Teenager. Als wäre es nicht genug nach dem Tornado, zieht der nächste Sturm auf... Die Ereignisse überschlagen sich und selbst der sonst so unerschütterliche Glauben von David wird hart auf die Probe gestellt. Ob Jocie ihr Lachen wiederfindet? Und David? Findet er irgendwann die Zeit Leigh seine Liebe zu gestehen und ihr den Hof zu machen? Die Geschichte greift die Geschichte der Rassentrennung und Freiheitskämpfe auf. Die Bewohner von Hollyhill sind herausgefordert, Nächstenliebe nicht nur zu predigen, sondern auch zu leben. Auch dann, wenn es bedeutet, Opfer zu bringen und unpopuläre Meinungen zu vertreten. Ein tiefgründiger Roman über Nächstenliebe, Vergebung und Neuanfang. Etwas ernsthafter als der erste Band, aber alles in allem wieder ein grosser Lesegenuss! Für alle, die detailreiche Romane mit Sinn und Tiefgang mögen.

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  • Eine Plantage der Hoffnung. Ein Garten der Hoffnung.

    Ein Garten der Hoffnung
    LEXI

    LEXI

    16. July 2017 um 17:56

    Im vorliegenden Nachfolgeband von „Der Duft von Flieder“ setzt Ann H. Gabhart die Geschichte um die liebenswerte Familie Brooke aus Hollyhill fort. Obgleich David Brooke als Herausgeber der Zeitung „Hollyhill Banner“ und Prediger der Baptistengemeinde Mt. Pleasant alle Hände voll zu tun hat, bietet er dennoch jedem Gemeindemitglied stets sein offenes Ohr und seine tatkräftige Unterstützung an. Die Rückkehr seiner schwangeren Tochter Tabitha in ihr Elternhaus, die liebevolle Aufnahme und Betreuung seines schwer verletzten Freundes Wesley Green und die zunehmende Vergesslichkeit von Tante Lovella sorgen zudem dafür, dass in seinem Haushalt keine Langeweile aufkommt. Im Zentrum dieser Erzählung steht jedoch – wie bereits im ersten Band dieser Reihe – seine quirlige, aufgeweckte jüngere Tochter Jocelyn. Josie ist stille Beobachterin, Denkerin, Fotografin für den „Banner“, Tochter, Schwester, mitfühlende und aufmerksame Klassenkameradin – und quirlige Chaotin mit einer Vorliebe für ihr permanent defektes Fahrrad, ihren Hund Zeb und ihren „Jupiter-Freund“ Wes, den sie wie einen leiblichen Großvater in ihr Herz geschlossen hat und innig liebt. Die Autorin lässt ihre Leserschaft erneut in die Geschicke dieser sympathischen Familie eintauchen und an den kleinen Kümmernissen, aber auch an großen Tragödien teilhaben. Doch die Menschen in Hollyhill werden von ihrem tiefen Glauben an Gott getragen. In Zeiten der Not, der Angst und schlimmer Ereignisse erstarkt der Zusammenhalt. Ann H. Gabhart hat auch ein gewichtiges und ernstes Thema eingebracht – die Aufhebung der Rassentrennung und den Umgang der Menschen mit dieser Tatsache. Sie schreibt von den Aktivitäten eines gewalttätigen und rassistischen Geheimbundes, der besonders in den Südstaaten für Angst, Schrecken und Verheerung sorgte: des Ku-Klux-Klans. Die Autorin berichtet von den tragischen Auswirkungen des blinden Hasses, von dem Leid der Betroffenen, aber auch von jenen mutigen Menschen, die sich gegen diesen Hass wehren und schützend vor die Opfer stellen. Sie schreibt von christlicher Nächstenliebe, dem Glauben an Gott und von Vergebung.Der einnehmende Schreibstil der Autorin hat mich bereits im ersten Band vollkommen für Ann H. Gabhart eingenommen. Der Glaube ist ein wichtiges Element in ihrer Erzählung, den sie das gesamte Buch hindurch geschickt und unaufdringlich durch Reden und Handeln ihrer Protagonisten einbringt. Ihre tief berührende Geschichte wird von den Emotionen getragen, die Figuren äußerst authentisch dargestellt. Obgleich die kleine Jocie Brooke wie bereits erwähnt die Hauptperson der Handlung darstellt, dominiert sie diese nicht, sondern fungiert eher als stete Beobachterin, friedensstiftende Vermittlerin und Erzählerin. Die Autorin hat sich mit der Darstellung ihrer Nebenfiguren mindestens ebenso viel Mühe gegeben wie mit ihrer Protagonistin, und zu meiner großen Freude trifft man auch im vorliegenden Nachfolgeband auf alle Personen aus dem Erstling „Der Duft von Flieder“.Fazit: „Ein Garten der Hoffnung“ war ein wundervoller zweiter Band einer Reihe, der alle meine Erwartungen vollständig erfüllte. Es war eine herzerwärmende, bereichernde und wunderschöne Lektüre, die ich uneingeschränkt weiter empfehle. Ich freue mich bereits auf den dritten Band!

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  • Neues aus Hollyhill

    Ein Garten der Hoffnung
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    05. June 2017 um 14:17

    Der zweite Band der Trilogie „The Heart of Hollyhill“ erzählt die Geschichte rund um die 14-jährige Jocie und ihre Familie einen Sommer lang weiter. Ihr Vater David, der für die Lokalzeitung „Banner“ verantwortlich ist und als Pastor arbeitet, macht einen entscheidenden Schritt auf die junge Leigh zu. Tabitha, Jocies unverheiratete Schwester, ist inzwischen hochschwanger und Wes, ihr „Opa“ erholt sich langsam von seinem Unfall. Zu Jocies Familie kommen weitere Freunde, die wir durch den Sommer begleiten dürfen: Bei einem Fahrradunfall lernt Jocie den dunkelhäutigen Noah Hearndon kennen. Er ist mit seinen Eltern und drei Geschwistern neu nach Hollyhill gezogen, da seine Eltern dort eine Plantage aufbauen wollen. Noahs Mutter entpuppt sich als Aktivistin, die sich für die Rechte der „Farbigen“ einsetzt. Die Geschichte spielt 1964 in Kentucky. Zu dieser Zeit wurde die „Rassentrennung“ gerade aufgehoben und den „farbigen“ Menschen wurden die gleichen Rechte gewährt wie den „weißen“ Menschen. Doch bei einigen Gemeindemitgliedern in St Pleasant und einigen Bewohnern von Hollyhill stoßen diese Neuerungen auf große Widerstände. Das Buch enthält viele Details, so dass ich es sehr langsam gelesen habe. Die Geschichte erzählt Alltägliches aus dem Leben von Jocie und ihrer Familie und die Handlung erfolgt nicht in großen Sprüngen, sondern Schritt für Schritt. Beim Lesen bin ich etwas ungeduldig geworden, da ich auf kurzen Bahnfahrten wenig über den Verlauf der Handlung erfahren habe. Bei diesem Buch ist der Weg das Ziel. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Mitten zwischen den erzählenden Sätzen birgt er einige sehr weise und treffende Erkenntnisse über das Leben.  Das Buch erzählt manchmal aus Jocies kindlicher Sichtweise, aber auch aus Sicht von David, Leigh oder Zella. Der Glaube an Gott wird durch die Familienmitglieder ganz selbstverständlich in das Buch eingebunden. Insgesamt eine schöne Geschichte, die den Leser mitten in eine fremde Familie nimmt und ihn an der Dynamik teilhaben lässt. Ich mag an dem  Buch besonders, dass es Toleranz und Nächstenliebe vermittelt und zeigt, dass Gott unabhängig von der Hautfarbe alle Menschen gleich liebt.

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  • Eine geniale Fortsetzung...

    Ein Garten der Hoffnung
    pallas

    pallas

    Der Roman " Ein Garten der Hoffnung" ist der zweite Teil einer gelungenen Trilogie von Ann H. Gabhart.Kentucky 1964.Nachdem das ruhige Städtchen Hollyhill von einem Tornado heimgesucht wurde kämpft Jocie mit großen Schuldgefühlen. Der alte Wes half in selbstloser Art während der Naturkatastrophe und wurde schließlich so schwer am Bein verletzt, dass er nun einen Vollgips ertragen muß. David Brooke, Jocies Vater, beschließt ihn zu sich nach Hause zu nehmen um sich in angemessener Weise um ihn kümmern zu können. Jocie und Wes profitieren voneinander,  denn schon von klein auf sah sie in ihm den Ersatzopa, den sie sich immer so sehr wünschte. Wes verlor seine Familie unter tragischen, nicht genau bekannten Umständen. So ist er glücklich in derart liebevoller Weise aufgenommen zu werden. Schon bald hört er viel über den Glauben, der in ihm langsam und stetig seine heilende Wirkung entfaltet. Ob Gott ihm die tief im Inneren seiner Seele bohrende Schuld vergibt?Der Roman überzeugt durch viele facettenreich inszenierte Personen, deren Schicksale und Charaktereigenschaften dazu beitragen die Haupthandlung aufs Beste in Szene zu setzen. So hofft Tabitha, die Schwester von Jocie, hoch schwanger und ledig, eine kleine süße Tochter zur Welt zu bringen, während die originelle Tante Love zu jeder Lage und zu allen Situationen einen biblischen Spruch auf den Lippen hat. In die junge hübsche Leigh, die über Ihre Art einen Raum zu erhellen vermag wenn sie ihn betritt und auch die traurigsten Gemüter zum Lachen bringen kann, verliebt sich langsam aber sicher David, Jocies Vater.Die Story spielt in den Vereinigten Staaten von Amerika Mitte der 1960er Jahre - zu einer Zeit in der die Rassentrennung gerade eben offiziell abgeschafft wurde. In dieser interessanten Epoche lässt die Autorin nun eine farbige Familie in Hollyhill ankommen und eine Plantage mit Apfelbäumen errichten. Eigentlich stört dies nur wenige der Einwohner Hollyhills. Die Schwierigkeiten beginnen jedoch mit dem Hass des Klu -Klux Klans. Dieser führt auch in jener Gegend seine eigene Regie und will seine Vorstellungen einer sozialen Gesellschaft mit Gewalt verwirklichen. Was wird mit der afroamerikanischen Familie Hearndon und ihrer Apfelplantage, die sie "Garten der Hoffnung" genannt haben geschehen?In meinen Augen ist dieser Roman ein absoluter Edelstein! Seine leichte schwungvolle Sprache ermöglicht müheloses und entspanntes Lesen. Das mehr als ansprechende Thema ist lebendig inszeniert und motiviert den Leser in die Story einzutauchen und sich von ihr von Seite zu Seite - auf's Beste unterhalten - weitertreiben zu lassen. Jocie ist ein sehr lebensfrohes Mädchen, die für ihre Mitmenschen sehr viel Liebe im Herzen trägt. Bei der Lektüre erschien es mir so, als würde diese Liebe über die lebensfrohen, zum Lächeln ermunternden Dialoge auch auf mich übergehen.Das ernste Thema der Rassentrennung, insbesondere in der US-amerikanischen Gesellschaft wurde ausführlich und solide beleuchtet. Auch hier war für mich, wie in der übrigen Story auch, das feine Gespür der Autorin zu bemerken, wie Themen und Kommentare des Christlichen Glaubens in unaufdringlicher Weise an genau den richtigen Schlüsselszenen eingeflochten werden können, um die Aufmerksamkeit des Lesers dafür zu schärfen. Dass unser Glaube im Roman eine so große Rolle spielt, war das allerschönste Highlight für mich. Vergebung und Glaube sind von zentraler Bedeutung in diesem sehr schönen Roman.Ich habe mich schon lange auf diesen Roman "Ein Garten der Hoffnung" gefreut. Bald erscheint der dritte Teil, der die Auflösung der Trilogie bringen wird. Ich warte schon sehnsuchtsvoll auf sein Erscheinen."Ein Garten der Hoffnung" ist ein bewegender Roman, der so hervorragend geschrieben ist, dass ich mich meiner ab und an kullernden Tränen nicht schämen muss. In meinen Augen ist das Werk, wie auch sein erster Teil sehr empfehlenswert.Danke an Francke Verlag für den ergreifenden Roman und die Publikation dieser herrlichen Trilogie.

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  • Leserunde zu "Ein Garten der Hoffnung" von Ann H. Gabhart

    Ein Garten der Hoffnung
    Arwen10

    Arwen10

    Von der Autorin Ann H. Gabhart ist nun Nachschub da,  "Ein Garten der Hoffnung". Ich danke dem francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Ann H. Gabhart Ein Garten der Hoffnung Zum Inhalt: Kentucky 1964: Im beschaulichen Hollyhill weht nach dem Tornado ein anderer Wind. Wes ist schwer verletzt, Jocie hat mit Schuldgefühlen zu kämpfen und David weiß vor lauter Herausforderungen nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ausgerechnet jetzt wird ihm endlich klar, was er für Leigh empfindet. Doch ihm bleibt einfach keine Zeit, ihr den Hof zu machen. Noch mehr zu tun gibt es für Pastor David, als eine schwarze Familie in die Gegend zieht. Dass die Hearndons eine eigene Farm bewirtschaften und als Zeichen der Hoffnung Apfelbäume anpflanzen wollen, erhitzt die Gemüter. Sind die Menschen in Hollyhill etwa nicht so tolerant, wie David immer dachte? Infos zur Autorin: Ann H. GabhartAnn Gabhart hat bereits mit zehn Jahren ihre Liebe zum Schreiben entdeckt. Sie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und lebt auf einer Farm in Kentucky. »Der Duft von Flieder« ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint. Zur Leseprobe: https://www.francke-buch.de/buecher/0/2443/0/ann-h-gabhart-ein-garten-der-hoffnung/ Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 03. April 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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  • Rassentrennung und die Apfelplantage der Hoffnung

    Ein Garten der Hoffnung
    claudi-1963

    claudi-1963

    "Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus."Kentucky 1964: Josie und Wes haben sich von dem schweren Tornado erholt, doch Wes der dabei schwer verletzt wurde muss wohl noch lange Zeit warten bis er wieder auf sein Motorrad steigen kann. Was aber vielleicht auch gut so ist, den so liest er im Krankenhaus die Bibel und bleibt nach der Entlassung erst mal in der Obhut von David und seiner Familie, die ihn pflegen und versorgen. Doch dieses Jahr soll auch wieder viel Unruhe nach Hollyhill bringen, den eine neue Familie, die Hearndons zieht nach Hollyhill und möchte eine Apfelplantage errichten. Josie lernt bei einem kleinen Unfall auch gleich Noah den Sohn der Familie kennen. Doch diese Familie ist was besonderes, sie sind schwarz und Zella, Davids Hilfe beim Banner ahnt schon das es Ärger geben wird. Den in diesem Jahr wurde die Rassentrennung in den Schulen aufgehoben und Myra Hearndon ist eine Frau die sich nicht alles gefallen lässt. Während alle auf den ersehnten Regen warten, brauen sich ganz andere Wolken über Hollyhill zusammen. Aber da ist auch noch das warten auf Tabithas Baby und Davids Liebe zu Leigh auf die man sich freuen darf. Und kann Josie endlich auch Ronnie Martin vergeben, der für das damalige Unglück mitverantwortlich ist?Meine Meinung: Dieses Buch fängt da an wo "Der Duft von Flieder" aufgehört hat, deshalb würde ich auch jedem Leser empfehlen erst dieses Buch zu lesen. Die Autorin hat hier wieder einen wunderbaren Roman geschrieben, der mich teils sehr stark emotional berührt hat. Der Schreibstil ist sehr gut und einmal angefangen, kann man das Buch kaum mehr weglegen. Die großen Themen sind Vergebung, vergeben, Liebe, Hoffnung, aber auch Hass und Tod. Am Ende war ich so ergriffen, das auch mir die Tränen liefen, deshalb rate ich jedem die Taschentücher parat zu legen. Dieses Buch ist wie mehrere Predigten auf einmal, auch wenn es nur eine erfundene Geschichte ist, steckt so viel Wahrheit darin. Sehr gut war auch die aufgegriffene Thematik um die Aufhebung der Rassengesetze, die einen großen Raum einnahm. Ich musste mehrmals schlucken, wie heftig es zu dieser Zeit als ich 1 Jahr alt war, zu ging. Keiner sollte unter seiner Rasse, Herkunft, Geschlecht oder Hautfarbe leiden oder ausgegrenzt werden, das wird hier schön in diesem Buch behandelt. Deshalb von mir 5 von 5 Sterne für einen eindrucksvollen, christlichen Roman, der im Juni mit dem 3 Band beendet wird, auf den ich mich schon sehr freue. Wer gerne christliche Romane liest, dem kann ich diese Buchreihe nur empfehlen.

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    • 3
  • Hoffnung und Vergebung

    Ein Garten der Hoffnung
    Dreamworx

    Dreamworx

    01. May 2017 um 13:23

    1964 Hollyhill/Kentucky. Nach einem Tornado ist in der Stadt Hollyhill langsam wieder Normalität eingekehrt. Die 13-jährige Joci lebt mit ihrem Vater David und ihrer schwangeren Schwester Tabita zusammen mit dem durch den Tornado verletzten Wes und der Haushälterin Miss Love unter einem Dach. Joci macht sich immer noch Vorwürfe, dass sie an Wes‘ Verletzung schuld ist, die er sich bei einem Tornado zugezogen hat. David ist sowohl der Pastor der Gemeinde als auch der Verleger der örtlichen Zeitung „Banner“, wo Joci ebenfalls immer wieder mithilft. Eines Tages lernt Joci bei einem Fahrradausflug Noah kennen, der Junge ist gerade erst mit seiner Familie von Chicago nach Hollyhill gezogen, weil sein Vater eine Apfelplantage aufbauen will. Noah ist schwarz und erst gerade wurde die Rassentrennung per Gesetz aufgehoben. Doch einige Einwohner können sich mit dieser Tatsache noch nicht abfinden, so dass es nach und nach zu immer mehr zu Unruhen kommt, ob im Diner, in der Schule oder in der Kirche. Doch Joci freundet sich mit Noah und seiner Familie an, und auch David setzt sich dafür ein, dass alle Menschen gleich sind. Unterstützung bekommen sie durch liebe Freunde. Doch der Ku-Klux-Klan rottet sich zusammen und kommt diesmal auch in das kleine Städtchen Hollyhill…Ann H. Gabhart hat mit ihrem Buch „Ein Garten der Hoffnung“ den zweiten Teil einer Trilogie vorgelegt. Damit man dem Roman gut folgen kann, empfiehlt es sich auf jeden Fall, den ersten Band zuerst zu lesen, um die Familiengeschichte besser nachvollziehen zu können und mehr Informationen zu den Beziehungen der einzelnen Menschen untereinander zu erhalten. Der Schreibstil ist flüssig und erzählt hauptsächlich in der dritten Person aus der Sicht von Joci. Sie ist die eigentliche Hauptperson des Romans, die ihre Familie, Freunde und Bekannten unter die Lupe nimmt und ihre Gefühle für die einzelnen Personen preisgibt. Das Thema „Aufhebung der Rassentrennung“ wurde von der Autorin sehr schön in die Handlung miteingeflochten, es ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und den Protagonisten, wobei es auch heute noch durchaus aktuell ist, denn die Menschen reagieren heute vielleicht anders, aber nicht weniger grausam als zur damaligen Zeit. Auch macht die Autorin mit dem Thema die Spaltung innerhalb der Bevölkerung deutlich. Die Charaktere wurden liebevoll ausgearbeitet und in Szene gesetzt. Joci ist ein kluges junges Mädchen, das schon so einige Schläge einstecken musste. Die Mutter verließ sie und hat ihre ältere Schwester einfach mit nach Californien genommen und so die Geschwister für lange Zeit getrennt. Der Tornado hat fast ihren „Opa“ Wes getötet und sie gibt sich dafür die Schuld. Aber Joci führt ein Journal, in dem sie alles über jeden, der ihr lieb und teuer ist, einträgt, um die Person besser zu verstehen. Außerdem hat sie ein Händchen fürs Fotografieren und für Gebete – es gibt einfach für jeden Anlass ein neues Gebet. Joci ist so ohne Vorbehalte, tief in ihrem Glauben verhaftet und stellt trotzdem immer wieder alles in Frage, um sich dann die Antworten bei ihrem Vater oder in Gesprächen mit Wes zu holen, ihren Glauben kann es jedoch nicht erschüttern. David ist ein sehr sympathischer Mann, der plötzlich die Liebe für sich entdeckt. Er hat eine sehr empathische Art seinen Mitmenschen gegenüber und findet immer die richtigen Worte, um schwierige Situationen zu entschärfen. Wes ist ein alter liebevoller Brummbär, der aber selbst ein Geheimnis hat und darunter schwer zu leiden hat. Noah ist ein netter Junge, der schon früh Verantwortung für seine Geschwister und seine Familie trägt. Auch die anderen Charaktere sind schön platziert und tragen mit ihren ganz eigenen Geschichten das Gefühl von Zusammengehörigkeit in einer kleinen Gemeinde bei.Der christliche Aspekt wurde innerhalb der Handlung sehr schön ausgearbeitet. Es gibt viele Ferse und Psalmen sowie persönliche Gebete, die zu der jeweiligen Situation gut passen. Das Hauptthema „Vergebung“ wird ebenso ausführlich behandelt wie die Hoffnung auf Gott.„Ein Garten voller Hoffnung“ ist ein nachdenklich stimmender Roman über das Leben in einer Kleinstadt im Amerika der 60er Jahre zu Zeiten Martin Luther Kings und die Aufhebung der Rassengesetze. Alle, die sich für das Thema interessieren, werden hier eine sehr schöne Lektüre vorfinden. Leseempfehlung!

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  • Ein Garten der Hoffnung

    Ein Garten der Hoffnung
    Martinchen

    Martinchen

    23. April 2017 um 19:15

    "Kentucky 1964 Im beschaulichen Hollyhill weht nach dem Tornado ein anderer Wind. Wes ist schwer verletzt, Jocie hat mit Schuldgefühlen zu kämpfen und David weiß vor lauter Herausforderungen nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Ausgerechnet jetzt wird ihm endlich klar, was er für Leigh empfindet. Doch ihm bleibt einfach keine Zeit, ihr den Hof zu machen. Noch mehr zu tun gibt es für Pastor David, als eine schwarze Familie in die Gegend zieht. Dass die Hearndons eine eigene Farm bewirtschaften und als Zeichen der Hoffnung Apfelbäume anpflanzen wollen, erhitzt die Gemüter. Sind die Menschen in Hollyhill etwa nicht so tolerant, wie David immer dachte?" - soweit der Klappentext.  Ann H. Gabhart ist in Kentucky geboren und schreibt seit ihrem zehnten Lebensjahr. Ihre ersten Geschichten wurde in Kirchenzeitungen veröffentlicht, bis sie 1978 ihren ersten Roman schrieb. Inzwischen sind es 25 weitere Romane für Jugendliche und Erwachsene. Die "Hollyhill-Reihe" ist von ihren eigenen Erfahrungen mit der Kirchengemeinde inspiriert. Sie lebt mit ihrem Mann in Kentucky. "Ein Garten der Hoffnung" ist nach "Der Duft von Flieder" der zweite Band einer Trilogie über David und seiner Tochter Jocie in Hollyhill. Dieser Band kann ohne Kenntnis des ersten gelesen werden, da er jedoch unmittelbar an den Vorgängerband anknüpft, ist die Einhaltung der Reihenfolge empfehlenswert. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ausgezeichnet lesbar. Die Protagonisten werden detailliert und lebendig beschrieben. Insbesondere David und seine Tochter Jocie sind sehr besondere Menschen, in ihrem Glauben verhaftet. Beide haben ein Gefühl dafür, was andere Menschen brauchen. Hier jedoch kommen sie an ihre Grenzen. David, der sich sehr empathisch um seine Gemeindemitglieder kümmert, hat auf viele Fragen Antworten, hier jedoch muss er eingestehen, dass auch er nicht immer alles gut begründen kann, was in Hollyhill passiert. Ein fesselnder Roman, der die Rassentrennung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts zum Thema macht, was Ann H. Gabhart gut gelungen ist. Der sonntägliche Gottesdienst im letzten Kapitel ist mir ein wenig zu dick aufgetragen, auch wenn mir Jocies Verhalten und der neue "Garten der Hoffnung" am Schluss sehr gut gefallen haben. Fazit: Gute Unterhaltung mit einem ernsten und aktuellen Thema.  

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  • Hollyhill 1964- Eine Stadt im Wandel

    Ein Garten der Hoffnung
    Langeweile

    Langeweile

    22. April 2017 um 13:22

    In Hollyhill, einer kleinen Stadt in Kentucky, kämpfen die Einwohner noch mit den Folgen eines schweren Tornados, der ihren Ort heimsuchte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Pastor David , sowie seine Töchter Tabitha und Jocie. Er ist neben seiner Tätigkeit als Seelsorger, auch noch der Herausgeber der wöchentlich erscheinenden Zeitung „Banner“. Weil sein Mitarbeiter Wes , der bei dem Tornado verletzt wurde , für längere Zeit ausfällt, braucht er dringend eine Aushilfe. Als die Familie Hearndon am Ende des Dorfes eine Farm kauft und dort einzieht, engagiert er den Sohn Noah, als seinen Helfer. Die Familie will dort eine Apfelplantage errichten ," einen Garten der Hoffnung". Dieser Plan wird jedoch von vielen Bewohnern nicht gutgeheißen, weil es sich um eine farbige Familie handelt . Zwar wurde die Rassentrennung inzwischen aufgehoben, was in den Köpfen vieler Menschen jedoch noch nicht angekommen ist. Neues Unheil droht für Hollyhill..... Meine Meinung: Der Autorin ist es gut gelungen ein Bild von Amerika, zur Zeit der Abschaffung der Rassentrennung , zu zeichnen. In den Mittelpunkt ihrer Geschichte stellt sie mit David, seiner Familie und dem Freundeskreis mehrere starke Persönlichkeiten.Jeder der Protagonisten kämpft an seinem Platz, auf unterschiedliche Weise dafür, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wie ein roter Faden zieht sich der starke Bezug zum Glauben und das Vertrauen in die Handlungen Gottes ,durch diese Geschichte. Fazit: ich habe den Roman sehr gerne gelesen, er lässt mich ziemlich nachdenklich zurück. Ich spreche eine Leseempfehlung aus.

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