Ann Jaramillo

 2.6 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von La Línea, La Linea/ The Line und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ann Jaramillo

La Línea

La Línea

 (7)
Erschienen am 13.01.2009
La Linea/ The Line

La Linea/ The Line

 (5)
Erschienen am 22.07.2008
La línea

La línea

 (1)
Erschienen am 01.09.2012
La Linea

La Linea

 (0)
Erschienen am 09.04.2009

Neue Rezensionen zu Ann Jaramillo

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ilovemalecs avatar

Rezension zu "La Línea" von Ann Jaramillo

Literarische Schlaftablette vom Feinsten
ilovemalecvor 2 Jahren

Ich möchte zu Beginn erst einmal betonen, dass ich dieses Buch nicht freiwillig gelesen habe, sondern im Rahmen des Englisch Unterrichts dazu gezwungen wurde.

Eigentlich liebe ich Bücher, doch diese literarische Schlaftablette hat meine Liebe auf eine harte Probe gestellt.

Die Protagonisten waren mir überhaupt nicht sympathisch und taten des öfteren Dinge, bei denen ich nur den Kopf schütteln und ein stummes Gebet sprechen konnte.

Die Handlung ist nicht nur langweilig, sondern auch vollkommen sinnlos und es werden ewig Dinge beschrieben, die niemand interessieren, wie z.B. das Schlachten einer Ziege, das sich sehr detailliert über mehrere Seiten zieht.

Das Buch wimmelt nur so von spanischen Begriffen, die nicht alle erklärt werden, und den Leser somit komplett verwirrt zurücklassen. Als "Entschädigung" wird jedes noch so bekannte englische Wort erklärt, sodass der (nicht vorhandene) Lesefluss dauernd gestört werden würde, wenn er vorhanden wäre. Die Kapitel sind nur 3 Seiten lang und ich habe trotzdem beinahe eine halbe Stunde für jedes gebraucht.

Als echte Leseratte würde ich normalerweise jedes Buch gut behandeln, doch ich hatte während der Lektüre dieser Ausgeburt der Hölle mehrere Momente, in denen ich mich schon darauf gefreut habe, dieses Giftpaket langsam und genüsslich, Seite für Seite in meinem Ofen zu verbrennen.

Schlussendlich habe ich es dann doch nicht getan, denn ich hoffe, es irgendwo für 50 Cent zu verkaufen. Wenn nicht, dann kommt bestimmt bald das nächste Schrottwichteln.

Der Preis von 10 Euro ist absolut nicht gerechtfertigt, und mir blutet immer noch die Seele beim Gedanken an mein armes Geld, das für dieses sogenannte "Buch" draufgegangen ist.

Leute, ich meine es ernst: Kauft euch nicht dieses Buch!!!! Wenn ihr es in der Schule lesen müsst, dann rennt so lange ihr noch könnt. Die einzigen Gedanken, die ich während des Lesens hatte, waren "Messer oder Kugel, Messer oder Kugel,..." 

Ich bin immer noch angeekelt von mir selbst, dass ich dieses Buch gelesen habe, und frage mich ernsthaft ob die Autorin wirklich eine Geschichte schreiben wollte, oder ob sie in diesen Tagen so wütend auf die Welt war, dass sie ihr diesen literarischen Müll zumuten wollte. Ich denke eher letzteres.


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cityofbookss avatar

Rezension zu "La Linea/ The Line" von Ann Jaramillo

Da von Anfang an keine Erwartungen da waren, konnten keine enttäuscht werden
cityofbooksvor 2 Jahren

Seit Jahren träumt Miguel nur von einem: La línea, die Grenze zwischen Mexiko und den USA, zu überqueren. Als er seinen Traum dann wahrmachen will, ahnt er noch nicht, welche Gefahren und Härten ihn erwarten: Räuber, korrupte Polizisten und die erbarmungslose Wüste....

Zu Anfang muss ich sagen, dass ich mir dieses Buch nicht selber ausgesucht habe, sondern wir es als Lektüre im Englisch Unterricht lesen mussten. Ich hatte von Anfang an zum Glück keine Erwartungen an das Buch, denn ich musste mich sehr durch das Buch quälen und bin nun sehr froh, dass ich es hinter mir habe.

Der Schreibstil der Autorin ist normal, nichts besonderes, doch die spanischen Wörter, welche einen Mexicanischen Flair in das Buch bringen sollten, haben den Lesefluss gestört und waren zu dem unverständlich. Leider begleitete einen auch nur Miguels Perspektive, was ich schade fand, denn gerade bei diesem Buch wäre ein Perspektivenwechsel angebracht und spannend gewesen.

Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass mich Miguel ziemlich genervt hat, denn er findet sich selbst ziemlich überragend und findet immer, dass die anderen ihn von etwas "abhalten" und, dass er ohne sie besser dran wäre, obwohl er permanent auf die Hilfe der Anderen angewiesen ist. Elena macht zwar eine Entwicklung durch und man merkt, dass sie im Laufe des Buches stärker wird, doch so richtig warm wurde ich auch mit ihr nicht. Javier ist noch der Charakter, mit dem ich mich am meisten anfreunden konnte.

Die Handlung war für mich zu oberflächlich. Es gab einfach keine Tiefe, was bei der Länge des Buches zwar kein Wunder ist, doch es waren mir auch teilweise zu schnelle Sprünge in der Geschichte und auf Emotionen konnte man vergeblich hoffen.

Insgesamt kann ich das Buch definitiv nicht empfehlen, denn auch wenn die Idee solch einer Geschichte sehr gut ist, war es die Umsetzung definitiv nicht.

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