Maeve steht zwischen zwei Männern, dem einen, den sie vor 7 Jahren fast geheiratet, der sie aber kurz zuvor betrogen hat und dem anderen, der sich gerade von seiner Frau scheiden lässt und ein Arbeitskollege von ihr ist.
Das ist das eigentliche Spannungsfeld dieses Romans. Es geht hin und her und anders aus, als man vielleicht erwartet hätte. Daneben gibt es noch die kleine Tochter von Nr. 1, die Maeve schnell ans Herz wächst und mit der sie den titelgebenden „Shark-Club“ gründet. Denn Maeve ist Meeresbiologin und hat sich diesen Räubern der Meere mit Haut und Haaren verschrieben. Natürlich gibt es auch die Bösen: Haifischflossenjägern, denen, wie kann es anders sein, Maeve auf die Schliche kommt.
Eine schöne, konstruierte Geschichte für den Massengeschmack, mit den üblichen Zutaten, mal etwas anders umgerührt. Am meisten hat mich das „Amerikanische“ gestört: Alle fragen ständig, ob alles okay sei und entschuldigen sich unentwegt. Leute, erst mal nachdenken, dann handeln, dann braucht man sich nicht so oft entschuldigen. Und „are you okay“ sollte man hessisch mit „ei gude“ übersetzen.
Es handelt sich um eine gekürzte Lesung mit ca. 9,5 Stunden Laufzeit. Gelesen wird von Rubina Nath mit recht jugendlich klingender Stimme, der es aber gelingt, den unterschiedlichen Personen einen eigenen Charakter zu verleihen.
Fazit: mal zur Entspannung nach einem stressigen Arbeitstag, wenn man nicht mehr so viel denken möchte










