Ann Leckie

 3,8 Sterne bei 72 Bewertungen
Autorin von Die Maschinen, Ancillary Justice und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ann Leckie (©Mission.Photo.org / Quelle: Heyne Verlag)

Lebenslauf von Ann Leckie

Ann Leckie wurde am 2. März 1966 in Toledo, Ohio, geboren. Sie studierte Musik an der Washington University und machte dort 1989 ihren Abschluss. Anschließend arbeitete sie als Tontechnikerin, aber auch als Kellnerin und Empfangsdame. Bereits in jungen Jahren war Leckie großer Fan von Science-Fiction-Literatur und schrieb eifrig selbst. Doch zu ihrer ersten Publikation kam es erst nach der Heirat und Geburt ihrer Kinder 1996 und 2000. Aus Langeweile nahm sie an verschiedenen Schreibkursen teil und entwarf den ersten Teil von "Die Maschinen". Veröffentlicht wurde es jedoch erst 2012 von Orbit in Amerika. Seitdem hat Leckie ihre "Imperial Radch"-Reihe beendet und zahlreiche Kurzgeschichten verfasst, die in renommierten Fantasy- und Sience-Fiction-Magazinen veröffentlicht wurden. Heute lebt Ann Leckie mit ihrer Familie in St. Louis, Missouri.

Alle Bücher von Ann Leckie

Cover des Buches Die Maschinen (ISBN: 9783453316362)

Die Maschinen

 (34)
Erschienen am 09.02.2015
Cover des Buches Die Mission (ISBN: 9783453316935)

Die Mission

 (8)
Erschienen am 08.02.2016
Cover des Buches Das Imperium (ISBN: 9783453317260)

Das Imperium

 (6)
Erschienen am 13.03.2017
Cover des Buches Das Gift der Nacht (ISBN: 9783641172510)

Das Gift der Nacht

 (3)
Erschienen am 09.02.2015
Cover des Buches Ancillary Justice (ISBN: B01FEK33YU)

Ancillary Justice

 (14)
Erschienen am 31.12.1861
Cover des Buches Ancillary Sword (ISBN: 9780356502410)

Ancillary Sword

 (2)
Erschienen am 07.10.2014
Cover des Buches The Raven Tower (ISBN: 9780356507002)

The Raven Tower

 (2)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches The Raven Tower (English Edition) (ISBN: B07GXRFS1P)

The Raven Tower (English Edition)

 (1)
Erschienen am 26.02.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Ann Leckie

Cover des Buches The Raven Tower (ISBN: 9780356507002)Anika_Cordshagens avatar

Rezension zu "The Raven Tower" von Ann Leckie

Interessante Herangehensweise und Erzählart
Anika_Cordshagenvor 2 Monaten

Die Geschichte hat eher langsam Fahrt aufgenommen und war nicht unbedingt besonders spannend, trotzdem hat es mich von Anfang an fasziniert. Ich mochte die Erzählsperspektive aus der Sicht des Gottes, mit dem Wechsel zwischen seiner Geschichte und der "aktuellen" Handlung bei Eolo, mit Rückblenden, die sich der Gegenwart annähern. 

Es war kein Buch, dass ich hintereinanderweg lesen konnte. Trotzdem war es überraschend schnell durchgelesen. Ich fand es sehr gut, dass es mal keine Kapitel gab, sondern die Geschichte eher in viele kurze Abschnitte unterteilt war.

Insgesamt fand ich die Geschichte und die Machart sehr interessant und kann es absolut empfehlen, wenn auch eher als entspannte Lektüre nebenbei statt als packendes Fantasy-Abenteuer.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches The Raven Tower (English Edition) (ISBN: B07GXRFS1P)Anika_Cordshagens avatar

Rezension zu "The Raven Tower (English Edition)" von Ann Leckie

Different and fascinating
Anika_Cordshagenvor 2 Monaten

Die Geschichte hat eher langsam Fahrt aufgenommen und war nicht unbedingt besonders spannend, trotzdem hat es mich von Anfang an fasziniert. Ich mochte die Erzählsperspektive aus der Sicht des Gottes, mit dem Wechsel zwischen seiner Geschichte und der "aktuellen" Handlung bei Eolo, mit Rückblenden, die sich der Gegenwart annähern. 

Es war kein Buch, dass ich hintereinanderweg lesen konnte. Trotzdem war es überraschend schnell durchgelesen. Ich fand es sehr gut, dass es mal keine Kapitel gab, sondern die Geschichte eher in viele kurze Abschnitte unterteilt war.

Insgesamt fand ich die Geschichte und die Machart sehr interessant und kann es absolut empfehlen, wenn auch eher als entspannte Lektüre nebenbei statt als packendes Fantasy-Abenteuer.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Die Mission (ISBN: 9783453316935)Roman-Tippss avatar

Rezension zu "Die Mission" von Ann Leckie

Wenn sich ein Imperium in zwei Teile spaltet...
Roman-Tippsvor 2 Jahren

Mit „Die Mission“, dem zweiten Band der Reihe „Die Maschinen – Universum“ von Ann Leckie, geht die Story rund um Breq, Seivarden, Anaander Mianaai und die Radch weiter. Der erste Band („Die Maschinen“) hatte mich hundertprozentig begeistern und faszinieren können. Die Fortsetzung ist definitiv auch sehr spannend und interessant – ich fand den ersten Band allerdings ein Stückchen besser. Aber „Die Mission“ bietet trotzdem vieles, was ich an dieser Reihe wundervoll finde – nämlich nochmal einen näheren Blick auf künstliche Intelligenzen, einen detailreichen, tiefgründigen und nachvollziehbaren Aufbau, eine Story, die zum Nachdenken anregt, einem richtig guten Schreibstil (einerseits recht nüchtern, andererseits sehr gefühlvoll, wenn auch unterdrückt) und Charaktere, die ich absolut lieb gewonnen habe.

Die Einheit war ihre Stärke. Wird der Zwiespalt ihr Untergang sein?

    „Sie sind eine der sehr wenigen Personen, denen ich begegnet bin, die sich wirklich nicht vor den Konsequenzen fürchten, mich zu verärgern. Und bei niemandem dieser sehr wenigen ist die…Ähnlichkeit des Hintergrunds gegeben, den Sie und ich haben.“

(S. 11 des eBooks „Die Mission“ von Ann Leckie, Heyne Verlag)


In „Die Mission“ ist nicht nur Anaander Mianaai, die Herrin der Radch, selbst in zwei Teile gespalten, sondern die gesamten Radchaai scheinen sich auf die eine oder andere Seite zu stellen. Bei diesem Konflikt, in welchen Mianaai mit sich selbst im Streit ist, geht es darum, wie die „Politik“ der Radch weiter gehen wird. Seit Jahrhunderten hatten die technisch hoch entwickelten Radch ihr Territorium mit grausamen Annexionen von anderen Welten erweitert. Dafür haben sie Raumschiffe und Hilfseinheiten benötigt, gesteuert von einer KI. Während die eine Seite so weitermachen möchte, ist die andere Seite eher für den friedlicheren Weg, bei dem mit anderen Welten Verträge geschlossen werden, statt diese zu annektieren, keine Gebietserweiterungen mehr, Hilfseinheiten werden durch Soldaten ersetzt. Diese radikale Änderung einer Grundlage, auf die sich die Radch aufgebaut hat und durch welche sie übermächtig geworden ist, stößt nicht bei der gesamten Bevölkerung auf Akzeptanz oder Wohlwollen. Einige möchten weiterhin Annexionen und Hilfseinheiten, wofür sie sogar morgen würden.

Breq wird von Anaander Mianaai, der Herrin der Radch, zur Flottenkapitänin des Raumschiffes „Gnade der Kalr“ ernannt und Seivarden zum ersten Offizier. Ihre Mission und die ihres Raumschiffes und der Besatzung ist es, im Athoek-System für Sicherheit und Stabilität zu sorgen. Nicht alle Teile des Territoriums wissen von dem Zwiespalt, aber wenn sich das ändert und jeder sich für eine Seite entscheidet, könnten Unruhen ausbrechen. Wobei noch nicht mal sicher ist, ob es nicht vielleicht noch mehr Fraktionen von Anaander mit unterschiedlichen Meinungen und hinterhältigen Plänen gibt. Außerdem warten noch ganz andere heftige und gefährliche Probleme auf Breq.

Das allgegenwärtige Problem

    „Es war sehr, sehr schrecklich, einem Schiff die Hilfseinheiten zu nehmen. Einer Hilfseinheit das Schiff zu nehmen. Aber vielleicht nicht so schrecklich wie der Mord an Menschen, um diese Hilfseinheiten zu schaffen. Aber trotzdem war es etwas Schreckliches.“

(S. 130 des eBooks „Die Mission“ von Ann Leckie, Heyne Verlag)

„Die Mission“ beschäftigt sich zu einem großen Teil mit der Gegenüberstellung der radikalen Variante „Annexionen und Hilfseinheiten“ und der gemäßigten Variante „Verträge und Soldaten“, wobei u.a. Schwierigkeiten auftauchen, die aus früheren Annexionen folgen. Auch Breq befindet sich in einer unangenehmen Situation, mit der sie klarkommen muss. Früher steuerte ihre KI ein riesiges Raumschiff und Tausende von Hilfseinheiten – nun nur noch eine einzige Person. Damit fertig zu werden, ist nicht gerade einfach, weil ihr so vieles fehlt, was sie dadurch früher hatte, sodass sie trotz ihrer Einstellung gegen Hilfseinheiten hin und wieder sehnsüchtig an die vergangene Zeit zurückdenkt. Die Geschichte wird zwar aus der Sicht von Breq erzählt, aber Ann Leckie hat sich eine wirklich faszinierende Möglichkeit einfallen lassen dem Leser Szenen zu zeigen, die nicht in Breqs Anwesenheit stattfinden. Es ist so eine Art Verbundenheit zwischen Breq und ihrem neuen Raumschiff.

Hier gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Breq und Seivarden, sondern es kommen noch einige Charaktere dazu, die mir ebenso sehr sympathisch geworden sind, so z.B. Tisarwat mit ihren fliederfarbenen Augen und Basnaaid, die Schwester von Leutnantin Awn.

Ann Leckies Schreibstil ist wie gewohnt großartig und – trotz der scheinbar emotionslosen logischen Kühle – dramatisch. Wie beim ersten Teil wird nicht auf actionreiche Szenen gesetzt, sondern auf Details, einem langsamen und immer bedrohlicheren Showdown. Mir hat es jedenfalls gefallen und ich bin auf den 3. Band gespannt.

Fazit:

Spannend und wieder sehr faszinierend, auch wenn ich den 1. Band ein Stückchen besser fand. In der Fortsetzung werden schon bestehende Probleme weiter bearbeitet, aber es kommt noch allerhand dazu. Alles wird detailreich und gemäßigt aufgebaut und erzählt, spitzt sich gegen Ende immer mehr zu. Breq ist einfach genial und kann zusammen mit allen anderen Charakteren mit Tiefe und Überraschungen punkten. Ich freue mich schon auf den 3. Band. Wie wird das alles enden?

Kommentieren0
41
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Ann Leckie wurde am 02. März 1966 in Ohio, Toledo (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Ann Leckie im Netz:

Community-Statistik

in 118 Bibliotheken

von 40 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks