Ann Leckie Das Imperium

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Imperium“ von Ann Leckie

Das große Finale der atemberaubenden Bestseller-Trilogie Das Imperium der Radchaai hat sich über die gesamte Galaxis ausgebreitet. Nun droht es allerdings in einem blutigen Bürgerkrieg zu zerbrechen, hat sich doch die auf viele Körper verteilte Person des Imperators in feindliche Fraktionen aufgespalten. Allein die ehemalige Maschinenintelligenz Breq kann den Krieg noch aufhalten – aber sie sitzt in einer abgelegenen Raumstation fest. Der Untergang des Imperiums scheint unvermeidbar …

Grandioser Abschluss der Trilogie um die KI Breq, absolute Empfehlung.

— Gwynifer
Gwynifer

Die Maschinen-Trilogie ist nun zu Ende, ein einzigartiges Leseerlebnis.

— wsnhelios
wsnhelios

Stöbern in Science-Fiction

Rat der Neun - Gezeichnet

hatte bessere Erwartungen, war mir irgendwie zu lang

Adelina17

Zeitkurier

Da wünscht man sich, der Autor würde in der Zeit zurück reisen und das Buch neu schreiben...

StMoonlight

Scythe – Die Hüter des Todes

Was wäre wenn die Zukunft Unsterblichkeit verspricht?

RoteFee

Weltenbrand

Diese Geschichte bietet Action, Spannung, Liebe und Zusammenhalt. Die Autorin konnte mich mit ihrem Werk voll überzeugen.

Sanny

Das Schlehentor

Ein unglaublich spannendes und fesselndes Abenteuer

Vivi300

Flug 39

Insbesondere für Leser mit Interesse an Wissenschaft und Technik; Plot und Figurenzeichnung ausbaufähig

Julia_Kathrin_Matos

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Abschluss der „Radchai“ Trilogie

    Das Imperium
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. March 2017 um 13:18

    Die Trilogie um die „Maschinen“, vor allem um die „Flottenkommandantin Breq“, die weniger Mensch denn KI ist, die nicht nur Individuum (das aber auch), sondern „Summe“ ist, die innerlich mit andren KI´s verbunden ist (zumindest mit ihrem Schiff und mit der „Station“ des Systems, in dem auch dieser dritte Teil (wie schon der zweite Teil) spielt, kommt an ihr Ende.Mit der Frage, die sich ebenfalls durch die Trilogie zieht: Wird sich Breq mit ihren vielhundertjährigen Erinnerungen im Dienst der Radchaai an der Tyrannin rächen können? Und wenn ja, an welcher? Denn Anaander Miaanai ist auf viele verschiedenen Persönlichkeiten geklont und aufgespalten, die auch mit- und untereinander im tödlichen Konflikt liegen.Wobei Breq ebenso zu tun haben wird, im Athoek System die Dinge am Laufen und in der Balance zu halten, denn auch dort gibt es, neben den kommenden äußeren Gefahren vielfache innere Spannungen.Weiterhin setzt Leckie dabei konsequent auf die eine gewisse soziale Hilflosigkeit Breqs, die erst Schritt für Schritt im Lauf der Trilogie lernt, sich anderen zuzuwenden, die komplexen Beziehungen zwischen Menschen und zu anderen Rassen (und bei diesen wiederum auch die inneren Abläufe) zu verstehen, Was wichtig werden wird, denn auch die „Presger“ eine überaus fremd anmutende Rasse von grausam scheinenden (und ins ich aber sich selbst ganz logisch findenden) Wesen wird das System betreten.So stehen die Bücher der Trilogie viel weniger im Zeichen von Action oder Raumschlachten (auch wenn solches vorkommt), sondern seitenweise in einer distanziert anmutenden Form von sozialen Interaktionen, fremden Bräuchen, feinen Nuancen, die Breq allesamt austariert, wobei ihr wichtigstes Werkzeug eher in alten Teeservices zu bestehen scheint denn in konkreten Waffen.Das muss man mögen, um die Abläufe interessiert zu verfolgen, denn ob der ständig inneren Dialoge der Flottenkapitänin und der immer noch durchgehenden weiblichen Geschlechterbezeichnung für alles und jedes an agierenden Personen (atmend oder digital) fällt es weiterhin schwer, trotz aller Übung nun im dritten Band, einen Lesefluss durchgehend aufrecht zu erhalten und innere Bilder von kernig-männlichen Wesen oder auch Gefühle Breqs selbst mit den Begriffen „Leutnantin“ oder „Priesterin“ oder eben auch „Tyrannin“ zusammenzubringen.Zudem ist es nicht unbedingt klug gewählt, auch diesen dritten Teil in gleicher geographischer Umgebung wie den zweiten Teil spielen zu lassen. Die „Station“ und die vielfachen Animositäten der dort und auf dem Planeten lebenden Bevölkerungsgruppen sind nun doch sattsam bekannt und vielfache Wiederholungen bleiben nicht aus, auch wenn der Erzählfaden sich erkennbar weiterspinnt.Das am Ende Kampf steht, die Tyrannin selber im System erscheinen wird und eine Art der Revolte ansteht, die Breq sich sehr und wohl überlegt hat, die aber dennoch eine Reihe von Überraschungen für den Leser bereithält, rettet dabei die Spannung und das Tempo dieses dritten Bandes nicht ganz.Einerseits fügt sich dieser Band also folgerichtig in die Trilogie ein, denn einige offene Enden mussten noch zusammengebunden werden, anderseits leidet die gesamte Trilogie und besonders dieser abschließende Band an einer gewissen Eintönigkeit im Erzählen und langen Schleifen und Wendungen, so dass am Ende doch auch Erleichterung einkehrt, dass nun, zumindest mit diesem Teil des „Imperiums“, auch ein Ende gefunden wurde.

    Mehr
  • Das Imperium - Der Höhepunkt der Trilogie!

    Das Imperium
    Laecheln86

    Laecheln86

    28. March 2017 um 08:27

    Das Imperium ist der dritte und finale Teil der Maschinen-Trilogie von Ann Leckie. Im Fokus der Reihe steht Breq, die ehemalige KI des Kriegsschiffs „Gerechtigkeit der Torren“, die seit ihrer Zerstörung im Körper einer Leichensoldatin als Mensch zu überleben versucht. Um ihre Geschichte zu verstehen, ist es notwendig, mit Band 1: Die Maschinen in die Reihe zu starten. Meine Rezi kann Geschehnisse der ersten Bände spoilern.  Was passiert?  Flottenkapitänin Breq überwacht mit ihrem Schiff „Gnade der Kalr“ die Athoek-Station und das nahegelegene Geistertor. Ihre Aufgabe ist es, den Frieden in der Station zu sichern und den Verkehr der Intersystemtore zu überwachen. Denn im Imperium der Radchaai tobt ein Krieg. Seit Anaander Mianaais Ki, gespalten in tausende Körper, gegen sich selbst rebelliert, ist keine Station des Systems mehr sicher.  Doch seit den Ereignissen auf Athoek hat sich auch das Leben in der Station verändert. Seit die Untergärten unbewohnbar sind, strömen unregistrierte Bürger in die Station. Wohnraum ist rar, und so entbrennt bald ein Konflikt zwischen den Angehörigen verschiedener Völker, Kulturen und Religionen. Dazu trifft ein ungeladener Gast in der Station ein - und es wird klar: Der draußen tobende Krieg ist nicht die größte Gefahr, der die Radchaai der Station ausgesetzt sind.  Worum geht´s?  Die Maschinen ist eine Trilogie voller moralischer Grauzonen. Und so stellen sich auch in Das Imperium eine Menge Fragen, die sich nicht klar beantworten lassen. Beide Splittergruppen der Herrin der Radchaai haben einen Anspruch auf den Thron - grenzt es nicht an Hochverrat, egal welche Seite zu unterstützen? In der Athoek-Station ist die gewohnte Hierarchie gekippt. Wieviel Einfluss darf eine Macht nehmen, die den Schutz aller Menschen im Sinn hat, wenn ihre Schützlinge sich gegeneinander bekriegen. Und wenn die Menschheit an die Grenze ihrer Vernunft gelangt, sollten dann nicht weitgehend emotionslose KIs die Kontrolle übernehmen - im Sinne der Menschheit? Doch wie kann man verhindern, dass KIs sich gegen die Menschheit stellen, wenn diese irrational und gefährlich ihrer Existenz gegenüber handelt?  Neben dem aus den ersten Bänden bekannten Schwerpunkt der verschiedenen Völker, Kulturen und Religionen innerhalb der Station spricht Ann Leckie erstmal das Thema der technischen Singularität als mögliche Rettung eines sich selbst zerstörenden Imperiums an. Dabei bekommt das Finale der Trilogie eine schöne philosophische Tiefe, ohne die bunte Multikulti-Atmo zu zerstören. Wer aber nach actionreichen Weltraumschlachten in diesem Military-Sci-Fi-Epos sucht, wird enttäuscht. Wie war´s?  Ein wundervolles und forderndes Sci-Fi-Erlebnis, das vor allem durch die Schauplätze und Perspektive lebt. Die Maschinen-Trilogie und ich - wir hatten einen schweren Start. Doch von Seite zu Seite, je tiefer ich in dieses Universum abtauchen konnte, wurde es besser. Das Imperium ist der Höhepunkt der Trilogie, absolut stimmig und brisant, in dem man sich verlieren kann. Die Maschinen ist eine komplizierte und philosophische Geschichte, die sich eher nach einem kulturgeladenen Orient-und-Fernost-Roadtrip mit futuristischer KI-Problematik anfühlt, als nach waffenbeladener Weltraum-Sci-Fi. Dabei bleibt die Spannung aber nie auf der Strecke! Absolute Empfehlung für geduldige Sci-Fi-Leser die den Ehrgeiz haben, diesen literarischen Mount Everest zu erklimmen, um das Sci-Fi-Panorama nach den ersten 300 Seiten (von 1500) der Trilogie zu genießen.

    Mehr
  • Die Maschinen-Trilogie ist nun zu Ende, ein einzigartiges Leseerlebnis.

    Das Imperium
    wsnhelios

    wsnhelios

    18. March 2017 um 11:42

    Inhalt: Der Bürgerkrieg im Radch-Imperium nähert sich seinem Ende und ein Sieger scheint festzustehen, als plötzlich die unberechenbare Spezies der Presger einen Abgesandten schickt und eine Person auftaucht, die es eigentlich nicht geben dürfte. Diese Trilogie hat sich deshalb das Prädikat „einzigartig“ verdient, weil in kaum einem anderen Buch Maschinen und Künstlichen Intelligenzen derart lebendig beschrieben werden. Normalerweise wird beschrieben, wie KIs den Wunsch verfolgen, Menschen zu werden, oder wie sie die Menschheit einfach ausrotten. Doch nicht hier. KIs sind eigentlich zufrieden mit ihrer Situation und der Hauptcharakter, die KI Breq, ärgert sich ständig, dass er in seinem menschlichen Körper so limitiert ist. Auch wird immer wieder wunderbar beschrieben, wie Breq als KI sehr oft Probleme hat, Menschen und deren wahre Intentionen zu verstehen. Neben dieser Darstellung ist aber auch das erschaffene Universum selbst äußerst faszinierend. Die Imperatorin Anaander Miaanai hat ihre Intelligenz auf viele Hundert Körper gespalten, um das Imperium effektiver regieren zu können. Diese KIs entwickeln sich nun unabhängig voneinander weiter und es kommt zu einem Bürgerkrieg zwischen den aggressiven und den friedfertigen Teilen. Die Radch-Trilogie erzählt die Geschichte, wie eine kleine Gruppe von Personen an den Fundamenten eines ganzen Imperiums rütteln kann. Der dritte Band hier, Das Imperium, bringt ein zufriedenstellendes Ende mit genug Platz, um weitere Geschichten in diesem Universum zu erzählen. Etwas bemängeln muss man den moralisierenden Unterton, der immer wieder hervorbricht und die eher vereinfachte Darstellung von Gut und Böse, wobei man sich Breq teilweise mit einem Heiligenschein vorstellen möchte. Das ist aber weiter nicht schlimm, geht es doch hauptsächlich um Maschinen und KIs, deren Entwicklung, Interaktion und Weltanschauungen. In diesem Sinne ist diese Space Opera äußerst faszinierend. Sehr oft merkt man, wie SF-Autoren damit kämpfen, eine Balance zwischen KIs und Menschen zu finden. Wann wird es langweilig, weil die Menschen eigentlich nichts tun müssen, wann wird es unlogisch, eine KI das nicht machen zu lassen? Der menschliche Faktor ist ein wichtiges Element von Romanen, ihre Emotionen und Beweggründe. Leckie schafft es hier diese Elemente gelungen auf die Maschinen zu übertragen und erforscht all die Implikationen, die damit einhergehen. Nach dem ersten sehr starken Band, den man eigentlich einen Space-Thriller nennen könnte, kam ein eher langsamer, philosophischer zweiter und jetzt am Ende ein guter, zufriedenstellender dritter, der jedoch auch nicht an den ersten heranreicht. Gesamt gesehen ist die Trilogie sicher eines des besseren SF-Werke der letzten Jahre. Fazit: Sicher kein Werk für SF-Novizen, aber Genre-Liebhaber werden ihre Freude damit haben.>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

    Mehr