Ann M. Martin Die wahre Geschichte von Regen und Sturm

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Inhaltsangabe zu „Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ von Ann M. Martin

Ruth mag Wörter, vor allem Homonyme, so wie “Ruth” und “ruht”. Ihr alleinerziehender Vater kann damit nichts anfangen. Warum kann Ruth sich nicht benehmen wie andere Kinder? Die beste Idee, die er je hatte, ist, Ruth einen Hund mitzubringen. Sie nennt ihn Regen, denn er wurde im Regen gefunden – und das Wort ist ein Homonym. Als ein Hurrikan die kleine Stadt heimsucht, geht Regen im Unwetter verloren. Dad hätte den Hund nie rauslassen dürfen. Bei Sturm! Ohne Halsband! Verzweifelt macht sich Ruth auf die Suche. Ein Glück, dass sie noch Onkel Weldon hat, der sie so viel besser versteht.

Dieses besondere Buch ist einfach wunderbar! Eine absolute Empfehlung!

— LiveReadLove
LiveReadLove

Fantastisches Buch! Sehr bewegend!

— Wolken_Traum
Wolken_Traum

Traurig-schöner Jugendroman

— amasiuncula
amasiuncula

Genial übersetzt und wahnsinnig einfühlsam geschrieben - so einfühlsam, dass es einen "Normalen" schon manchmal wieder vor den Kopf stößt

— mary_stuart
mary_stuart

Eine ungewöhnliche Geschichte über Ruth (ruht) und Regen (regen), in der wir die Welt auf ganz besondere Art erzählt bekommen.

— NoHansen
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Ein leises Buch über eine kleine, heldenhafte Autistin mit einem großen Herzen, die versucht, die Welt um sich herum zu verstehen. Toll!

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  • ein unfassbar besonderes Buch, das den Deutschen Jugendliteraturpreis wirklich verdient hat!

    Die wahre Geschichte von Regen und Sturm
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    27. June 2017 um 08:47

    Inhalt Ruth mag Wörter. Am liebsten hat sie die Homophone, so wie „Ruth“ und „ruth“. Deshalb gibt sie ihrem Hund auch einen Homophonnamen, nämlich Regen (sich regen), denn er wurde im Regen gefunden. Doch dann gibt es einen Hurrikan, der durch die Stadt fegt und plötzlich ist Regen verschwunden. Ein unfassbar besonderes Buch, das den Deutschen Jugendliteraturpreis wirklich verdient hat. Ich weiß gar nicht so recht wie ich mit diesem Buch anfangen soll. Als ich bei Arvelle dieses Buch entdeckt und bestellt habe, hatte ich nicht erwartet, dass es mich derart begeistern würde. Die Geschichte ist nicht nur Besonders, die Protagonistin ist vor allem Besonders. Der Erzählstil ist einzigartig und die Thematik einfach herzerwärmend. Kaum angefangen zu lesen, habe ich dieses Buch nur schwer zur Seite legen können. Ruth ist ein ganz besonderes Mädchen, denn sie ist Autistin. Ihre Art, die Welt zu sehen, ist etwas ganz besonderes. Der Autismus schlägt sich vor allem durch ihre Liebe zu Homonymen und Primzahlen nieder. Ruth kann es außerdem überhaupt nicht leiden, wenn jemand sich nicht an die Regeln hält und es fällt ihr schwer dies dann auch für sich zu behalten. Ihrem Umfeld fällt es sehr schwer mit ihr umzugehen und vor allem ihr eigener Vater hat große Probleme damit. Die beiden leben, gemeinsam mit dem Hund Regen, alleine am Rande der Stadt. Ruths Vater ist ein schwieriger Charakter, der völlig damit überfordert ist, dass seine Tochter kein ganz normales Mädchen ist. Er tut regelrecht so, als gäbe es den Autismus seiner Tochter nicht und möchte sich damit überhaupt nicht auseinandersetzen. Ruth selbst merkt das natürlich, kommt mit der Situation aber sehr gut zurecht. Sie ist einfühlsam und vor allem sehr aufmerksam. Ihr fällt sofort auf, wenn die Stimmung ihres Vaters kippt und sie weiß, was sie dann zu tun hat. Schon diese Situation hat mich in eine eher traurige Stimmung versetzt, auch wenn Ruth als Charakter pure Lebensfreude ausstrahlt. Ruth liebt das Leben, ihren Hund und vor allem Homonyme. Immer und überall sucht und findet sie diese besonderen Worte und schreibt sie nieder. Dass sie damit die Menschen in ihrem Umfeld oft auf die Palme bringt ist ihr überhaupt nicht klar. Wenn ihr ein Homonym einfällt, dann sagt sie es laut, egal in welcher Situation. Sie ist unglaublich klug, einfühlsam und geht sehr gerne in die Schule. Wen sie aber besonders liebt ist Regen, der Hund, der ihr und ihrem Vater zugelaufen ist. Die Beziehung zwischen den beiden ist irgendwie besonders. Nicht nur Ruth ist sehr aufmerksam, sondern auch Regen. Sie passen gegenseitig aufeinander auf und sind so die besten Freunde geworden. Als Regen verschwindet, bricht für Ruth eine Welt zusammen. Ich kenne mich mit Autismus nicht besonders gut aus, nur das, was ich während des Studiums darüber gehört habe, was nicht sonderlich viel ist. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass es der Autorin wunderbar gelungen ist einem autistischen Mädchen eine Stimme zu verleihen. Nicht nur, durch die Darstellung des Charakters Ruth, sondern auch durch die besondere Erzählweise der Geschichte. Denn diese Geschichte erzählt Ruth und sie erzählt sie als eine Art Aufsatz. Als würde sie die gesamten Ereignisse niederschreiben, um sie ihrer Lehrerin abgeben zu können. Manchmal nimmt sie etwas vorweg, weist auf gewisse Kapitel hin und erklärt zum Beispiel sehr gewissenhaft, was Homonyme eigentlich sind. Diese besondere Erzählweise hat mir Ruth noch näher gebracht und ich war von Anfang bis Ende gefangen von ihr. Die Handlung an sich ist aber genauso schön, wie Ruth als Charakter. Es gibt wunderbare Momente, in denen man am liebsten laut lachen möchte. Es gibt aber auch Momente, die dir beinahe das Herz brechen und ich muss zugeben, dass ich sogar einige wenige Tränchen vergossen habe. Fazit Wer eine ganz besondere Geschichte lesen möchte, die nicht nur mit einer ausergewöhnlichen Protagonistin, sondern auch mit einer besonderen Geschichte besticht, dann seid ihr bei diesem Buch genau richtig. Es ist eine unfassbar berührende Geschichte über das Leben und eine ganz besondere Freundschaft.

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  • Viel zu viele Wiederholungen verderben hier eindeutig den Brei

    Die wahre Geschichte von Regen und Sturm
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    30. July 2016 um 20:35

    Inhalt Ruth ist eine Autistin. Gemeinsam mit ihrem alleinerziehenden Vater und ihrer Hündin Regen lebt sie in einem kleinen amerikanischen Ort. Während eines starken Unwetters, welches die komplette Stadt lahm legt, läuft Regen davon, da Ruth’s Vater sie kurz vor die Tür gelassen hat. Natürlich macht sich Ruth, gemeinsam mit ihrem Onkel Weldon,  auf die Suche nach ihrer Regen und gibt alles dafür ihre geliebte Hündin zu finden. Doch wird sie es schaffen? Werden Regen und Ruth wieder vereint sein? Oder ist die Hündin für immer verschwunden?   Gestaltung Die Gestaltung finde ich sehr außergewöhnlich, aber das war bisher bei allen Titeln des Königskinder Verlages der Fall. In den kleinen Punkten ist mal ein junges Mädchen zu sehen, mal ein Hund. Dass das Mädchen so aussieht wie eine Puppe gefällt mir persönlich nicht so gut, aber ich denke, dass es beabsichtigt ist, da die beiden Bilder wirkten sollten, als seien sie im Vintagestil gehalten. Ansonsten ist das Cover schlicht hellblau. Blau, passend zum im Titel erwähnten Regen. Manche Punkte sind mit Spotlack versehen und glänzen daher mehr. Das Format des gebundenen Buches finde ich sehr praktisch, da es handlich klein ist und sehr wenig wiegt.   Meine Meinung Als ich im Klappentext gelesen habe, dass es um Homophone geht, habe ich dieses Buch sofort auf meine Wunschliste gesetzt. Mein innerer Forscherdrang wurde geweckt, da ich schon öfters mit der Thematik der Homophone in Kontakt gekommen bin. Zudem klang „Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ wie eine süße und vor allem berührende Geschichte eines kleinen, niedlichen Mädchens und ihres Hundes (ich liebe Hunde).   Ich muss jedoch sagen, dass ich enttäuscht worden bin, da ich vor allem mit dem Schreibstil Schwierigkeiten hatte. Ich fand es sehr schön aufbereitet, da die komplette Geschichte wirkte, als sei sie von Protagonistin Ruth selber geschrieben worden. Stilistisch war es wirklich gut gemacht. Vor allem, da an manchen Stellen Einschübe wie „In einer guten Geschichte schreibt man über die Figurenbeschreibung.“ enthalten waren und anschließend auch eine solche folgte. Es wirkte also so, als würde Ruth einer Anleitung zum Schreiben einer guten Geschichte folgen. Auch die Länge der Sätze und die Art zu Schreiben bzw. Reden war an das junge Alter der Protagonistin und an ihren Charakter und ihre Besonderheit angepasst. Ruth ist nämlich Autistin.   Jedoch war ich irgendwann durchaus sehr genervt von Ruth’s Art zu erzählen. Sie neigt dazu, ständig alles zu wiederholen und Wiederholungen mag ich leider gar nicht. Sei es immer wieder dieselbe Frage oder immer wieder irgendwelche Abschweifungen über Homomorphe. Ich habe mir diese Wiederholungen zwar damit erklärt, dass sie zur Verdeutlichung und Darstellung von Ruth’s Autismus dienen, aber ich fand es irgendwann einfach nur noch anstrengend. Da war ich froh um jeden Satz von Ruths Vater, der alles andere als nett zu seiner Tochter und ihrem Hund Regen ist, oder von Ruths Onkel, da diese nicht alles wiederholten.   Was ich einerseits  als durch aus spannend, andererseits aber auch als unangenehm beim Lesen empfunden habe, war Ruth’s Aufzählen von Homophonen. Sie (sieh!) hat hinter Wörtern, zu denen ihr Homophone einfielen in Klammern das jeweilige Homophon geschrieben (wie ich gerade in diesem Satz). Das verdeutlicht für den Leser natürlich auf eine greifbare Weise, was unter Homophonen verstanden werden kann. Aber manchmal kam ich mir beim Lesen vor, als hätte ich einen Sprung in meiner Platte (bzw. meinem Gehirn), da ich das Gefühl hatte die Wörter doppelt zu lesen. Das ist als wenn man immer doppelt doppelt liest liest. Sehr anstrengend mit der Zeit, selbst wenn es nur alle 2-3 Seiten passiert.   Ebeso mochte ich das Ende mit ihrem Hund Regen nicht so gerne. Ich habe zwar Ruth’s Mut und Ehrlichkeit bewundert und auch dass sie auf sich allein gestellt eine Suchaktion auf die Beine gestellt hat. Aber das Ende war wirklich traurig. Vor allem hat mich gestört, dass Ruth nicht einmal ein ordentliches Dankeschön bekommt. Klar, es wird Danke zu ihr gesagt, aber meiner Meinung nach hätte da durchaus mehr fließen können (von Tränen über jeglichen Emotionsregungen bis hin zu anderen möglichen Arten Danke zu sagen). Aber anscheinend ist nicht jeder im Stande seiner Dankbarkeit ordentlich Ausdruck zu verleihen.   Fazit Ich fand die Idee hinter „Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ wirklich sehr süß, aber leider wurde ich nicht umgehauen. Protagonistin Ruth ist wirklich tapfer und ein besonderes Kind, aber die  vielen Wiederholungen in der Geschichte werden irgendwann ein wenig anstrengend bis geradezu nervig. Dass Ruths charakterliche Besonderheiten in den Erzählstil eingebaut wurden, fand ich zwar wirklich toll und gut gemacht, da es tatsächlich so wirkte, als würde ich Ruths Innenwelt direkt miterleben (wodurch man sich auch besser in sie hineinversetzen konnte und sie verstehen konnte), aber all die Bezüge zu Primzahlen und Homophonen waren irgendwann zu viel des Guten. Aufgrund der ständigen Wiederholungen: Knappe 3 von 5 Sternen.   Reihen-Infos Einzelband

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  • Nur Ruth selbst lässt ihre Geschichte kalt

    Die wahre Geschichte von Regen und Sturm
    mary_stuart

    mary_stuart

    18. July 2016 um 17:21

    Ich bin Lehrerin und war auch schon mit der Situation konfrontiert, Kinder mit einer Form von Autismus in der Klasse sitzen zu haben. Oft ist es ein langer, steiniger Weg bis die Kinder endlich zu ihrer Diagnose kommen und damit nicht nur zu einer für sie geeigneten Behandlung, sondern auch zu dem Verständnis von ihren Mitschülern. Natürlich erregen Kinder, die (scheinbar) ohne Grund herausschreien das Kopfschütteln ihrer Mitschüler, teilweise machen sie denen auch Angst. Umso schöner finde ich es, dass dieses Buch Autismus thematisiert und das auf eine Art, die ich mehr als einfühlsam finde. Die Autorin Ann M. Martin hat nicht nur gut recherchiert, sondern sie hat sich selbst in die Rolle der Hauptfigur, der autistischen Ruth, hineinversetzt und so geschrieben, wie das Mädchen schreiben würde. Es hat gelernt, dass man bei einer Geschichte zuerst die Protagonisten einführt, also tut sie das, denn sie hält sich an Regeln. Sie tut das aber nicht, wie ein „normaler“ Mensch, sondern in Form einer Liste, als wolle sie sagen: „Ihr verlangt das von mir, dann mache ich es eben.“ So wie sich Ruth Konversationsanfänge zurechtlegt, die zwar nach dem Muster „Ich gebe dir eine Information und stelle eine damit zusammenhängende Frage“ aufgebaut, aber eben doch nicht gewöhnlich sind. Genauso ist der ganze Roman aufgebaut: systematisch, klar strukturiert, schnörkellos, vielleicht könnte man sogar sagen, ein bisschen ohne die uns bekannten Gefühle. Würden wir Ruths Geschichte am eigenen Leib erleben, würden wir aufschreien, weinen, bis wir keine Tränen mehr haben, das Herz würde uns brechen – nicht nur einmal, sondern mehrmals. Doch Ruth reagiert so, wie es Autisten eben tun: Sie nimmt wahr, was passiert, stellt vielleicht fest, dass sie nicht mehr so gut einschlafen kann ohne Regen, aber es sind die kleinen Dinge, die sie wirklich aus dem Konzept bringen können. Und wir beginnen ein bisschen zu verstehen, wie es in ihrem Kopf aussehen könnte. Überwältigend ist für mich, was die Übersetzerin Gabriele Haefs in diesem Fall geleistet hat. Denn Ruth erzählt nicht nur ihre Geschichte, sondern immer dann, wenn sie ein Homonym sieht, steht das Gegenstück dazu in Klammer daneben. Da gehört ein bisschen mehr (Meer) dazu, als einfach so zu übersetzen und Frau Haef gebührt dafür ein großes Kompliment. Alles in allem ist das Buch für mich absolut empfehlenswert – für Jugendliche, die Bücher mit Tiefgang suchen, aber auch auf jeden Fall für alle Erzieher, Lehrer, Menschen, die mit dem Thema Autismus konfrontiert sind und nicht nur wissenschaftliche Abhandlungen darüber lesen wollen, sondern in die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Schützlinge eintauchen wollen.

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  • Eine ungewöhnliche und bewegende Geschichte

    Die wahre Geschichte von Regen und Sturm
    NoHansen

    NoHansen

    21. January 2016 um 09:24

    "Die wahre Geschichte von Regen und Sturm" handelt von Ruth (ruht), die Homophone liebt und ihrem Hund Regen (regen). Ruth lebt bei ihrem alleinerziehenden Vater, der die meiste Zeit in einem irischen Pub verbringt. Sie hat von ihm einen Hund geschenkt bekommen, die jedoch in einer stürmischen Nacht verschwindet. Ruth erzählt uns die Geschichte auf ihre ganz eigene Art und man bekommt so einen Einblick, in die Denkweise von Menschen mit hochfunktionalem Autismus (so im Buch genannt). Sie liebt Homophone und schreibt sie sich auf eine Liste, die natürlich alphabetisch geordnet ist. Da dies dem Leser so gezeigt wird, dass (das) die Homophone immer direkt hinter den Wort in Klammern stehen, braucht man eine Weile, bis man in den Lesefluss kommt. Außerdem hat sie eine große Vorliebe für Regeln (regeln) und Zahlen (zahlen) - vor allem Primzahlen, die sie bei Aufregung laut aufsagt. Alles keine Eigenschaften, die sie bei ihren Klassenkameraden sonderlich beliebt machen würden. Eigentlich sollte Ruth auch auf eine spezielle Schule gehen, doch ihr Vater weigert sich und verdrängt das Problem. Sie hat daher zumindest eine persönliche Lehrerin, die sie immer wieder an das richtige Verhalten erinnert (z.B.: nicht loszuschreien, wenn jemand eine Regel missachtet oder nicht richtig ausführt) und sie versucht beim Mittagessen zu integrieren. Ich muss jedoch sagen, dass ich diese Frau nicht sonderlich sympathisch fand, da sie ebenso viel Ungeduld zu haben schien, wie die meisten anderen Menschen auch. Doch Ruth in ihrer Art, merkt solche sozialen Abneigungen natürlich nicht. An einem Tag folgt ihr Regen in die Schule und zum ersten mal haben Ruth und ihre Mitschüler ein gemeinsames Interesse. Doch bald darauf, als ein schwerer Sturm die Stadt heimsucht und alles vernichtet, lässt ihr Vater die Hündin vor die Tür und in ihrer Panik verschwindet sie. Das merkt der Vater jedoch erstmal nicht und so findet Ruth das erst am nächsten Morgen heraus. Generell ist ihr Vater chronisch überfordert mit Ruth, weigert sich jedoch dies einzusehen bzw. Verantwortung abzugeben. Einzig sein Bruder darf Ruth beispielsweise zur Schule fahren und sich in gewissem Maße um sie kümmern. Man merkt sofort den Unterschied zwischen den beiden Männern und wie wichtig ein geduldiger Umgang mit Menschen, die Autismus oder auch sonstige Besonderheiten aufweisen, ist. Daher macht sie sich auf die Suche nach Regen. Jedoch endet die Geschichte nicht damit, ob sie den Hund gefunden hat oder nicht, sondern aufgrund ihrer Liebe zu Regeln, muss sie am Ende noch eine weitere Aufgabe erledigen und eine Konsequenz ziehen. Man sollte sich für die Geschichte einen Moment Zeit nehmen und sie in Ruhe lesen. Mich hat sie viel zum Nachdenken angeregt und wirklich gut gefallen.

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  • Ein trauriges aber sehr, sehr schönes Buch!

    Die wahre Geschichte von Regen und Sturm
    Zidisbuecherwelt

    Zidisbuecherwelt

    24. May 2015 um 17:45

    Erste Sätze:               "Ich bin Ruth Howard, und mein Vorname ist ein Homonym. Um genau zu sein, er ist ein Homophon, also ein Wort, das ausgesprochen wird wie ein anderes, aber nicht so geschrieben. Mein Homophonname ist Ruht." Worum geht's? Ruth interessiert sich sehr für Wörter und besonders kann sie sich für Homophone faszinieren. Sowohl in der Schule, als auch zu Hause bei ihrem Vater findet sie dafür sehr wenig Verständnis. Ruths bester Freund ist ihr Hund Regen, der ihren Alltag strukturiert und immer für sie da ist. Als Regen während eines großen Unwetters verloren geht, versucht Ruth alles dafür zu tun, dass sie ihren Hund wieder findet.... Meine Meinung: Als ich die erste Seite des Buches gelesen hatte, wusste ich schon, dass ich das Buch lieben werde. Diese Geschichte ist aus der Sicht eines 12- jährigen autistischen Mädchens geschrieben und die Autorin hat es geschafft, so zu schreiben, als ob Ruth ihre Geschichte aufschreibt und wir diese lesen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was das ganze für mich sehr authentisch gemacht hat. Da Ruth sich für Homonyme und Homophone interessiert, bekommt auch der Leser durch das Buch einen Einblick in Ruths Leidenschaft, da oft hinter den Homophonen in Klammern noch die andere Bedeutung gekennzeichnet ist. Ich persönlich fand das sehr spannend und mochte dieses Element sehr! Das ist vielleicht aber auch Geschmackssache. Da es am Anfang sehr häufig vorkommt, kann es für den ein oder anderen auch ein wenig zu viel sein. Ruth ist ein sehr nettes und sehr schlaues Mädchen, obwohl viele dies nicht erkennen. Diesen Zwiespalt - auf der einen Seite erstellt sie Homophon-Listen und hat ein für ihr Alter sehr ausgeprägtes Gespür für Sprache und auf der anderen Seite wollen ihr die einfachsten Sachen in der Schule nicht gelingen - bringt die Autorin sehr gut rüber und das war auch sehr spannend zu lesen! Nicht alle Charakter sind so sympatisch wie Ruth, oder auch ihr Onkel. Ihr Vater weiß nicht recht, wie er mit ihr umgehen soll und man fühlt sehr mit Ruth mit. Obwohl dieses Buch ab 12 Jahren empfohlen wird, können es auch Erwachsene lesen, da sowohl die Message, als auch die tolle Geschichte über den verlorenen Hund total überzeugen können! In diesem Buch mekt man, dass jeder ein Talent hat und etwas sehr gut kann und dass man Menschen nicht sofort nach dem ersten Blick beurteilen sollte! Fazit: Bisher mein Highlight des Jahres! Ein trauriges, aber sehr, sehr schönes Buch mit toller Message und einer Protagonistin, die einem ans Herz wächst.

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