Ann O'Loughlin Das Café in Roscarbury Hall

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Inhaltsangabe zu „Das Café in Roscarbury Hall“ von Ann O'Loughlin

Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft ...

Ganz tolles Buch, sehr emotional :)

— sunnybookloverin
sunnybookloverin

Sehr schöne aber auch traurige Geschichte

— Federzauber
Federzauber

Eine wunderbare Geschichte über Geheimnisse aus der Vergangenheit und deren Bewältigung!

— Fanti2412
Fanti2412

Vielleicht nicht unbedingt das Buch, was ich erwartet hatte. Aber wirklich lesenswert!

— nblogt
nblogt

Nett, aber nicht überzeugend

— Bjjordison
Bjjordison

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  • (Kurz-)Rezension zu Das Café in Roscarbury Hall

    Das Café in Roscarbury Hall
    Kitsune87

    Kitsune87

    31. May 2017 um 13:07

    (Kurz-)Rezension zu Das Café in Roscarbury Hall Titel: Das Café in Rosbcarbury Hall Autor: Ann O’Loughlin  Übersetzer: Sarah Furmann Verlag: Goldmann Genre: Familienroman/Gegenwartsliteratur  Preis: TB 9,99 / ebook 8,99 € Erscheinungsdatum: 19.12.2016 Isbn: 978-3442484874 Vielen Dank an Goldmann und das Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Klappentext: Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft. Meinung: Es kommt wirklich nur sehr selten vor, dass mich Romane ansprechen, in denen ein dunkles und lang gehütetes Familiengeheimnis eine tragende Rolle spielt. Allerdings werde ich grundsätzlich bei Büchern schwach, in denen es um die Eröffnung/Führung eines Cafés geht. Aufgrund einiger Umstände kam ich erst spät dazu, den Roman zu lesen. Jedoch bin ich froh darum, denn sonst hätte ich diese gefühlvolle Geschichte verpasst. Im ersten Drittel war ich mir noch nicht recht sicher, was ich von der Geschichte halten sollte. Die beiden zerstrittenen Geschwister, die lediglich über kleine Botschaften miteinander kommunizieren, wollten nicht so ganz mit mir warm werden. Auch die Einführung des Charakters der Debbie mochte mich nicht so recht überzeugen. Ich fand dann irgendwann für mich die Erklärung im Schreibstil der Autorin. Zwar sehr schön ausgearbeitet, jedoch leicht distanziert führt er zunächst durch den Roman um dann aber später mit Emotionen und einem melancholischen Touch zu überraschen.  Die Geheimnisse werden nach und nach aufgedeckt und fügen sich zu einer tragisch schönen Geschichte zusammen, mit der ich zu anfangs nicht gerechnet hätte. Beide Handlungsstränge verlaufen gegen Ende hin zusammen und alle Fragen, die sich mir im Verlauf ergeben haben, wurden geklärt.   Fazit: Das Café in Roscarbury Hall ist ein Roman, der sich erst langsam entfaltet und ist wunderbar als Sommerlektüre geeignet. Fans düsterer Familiengeschichten werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen. 

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  • Die Suche nach der Wahrheit

    Das Café in Roscarbury Hall
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    07. February 2017 um 22:26

    Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan leben seit dem Tod der Eltern allein auf ihrem Anwesen in Rathsorney, County Wicklow, Irland. Roscarbury Hall verfällt so langsam und das Geld ist knapp. Die Bank will, dass es verkauft wird, um die Schulden zu tilgen. Beide Schwestern kommunizieren schon seit Jahrzehnten nur per Zettel miteinander. Diese handschriftlichen Notizen sind in kursiver Schrift abgedruckt. Nur Ellas Engagement, ihre Liebe zum Backen ist es, die die Schwestern über Wasser hält. Nach dem Gespräch bei der Bank hat Ella eine Idee. Sie wird ein kleines Cafe eröffnen. Sehr zum Unmut ihrer Schwester, die keine "Eindringlinge" auf Roscarbury Hall wünscht. Roberta hat einen Fehler, und das ist der Alkohol. Doch Cousine Iris steht Ella bei. Aus Amerika angereist ist Debbie. Sie ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter und die Recherchen haben sie nach Irland geführt. Dort trifft sie auf Ella und hilft ihr im Café. Die beiden Frauen verstehen sich gut. Wiederum zum Missfallen von Roberta. Debbies Bemühungen um Aufklärung stoßen überall auf Abwehr. Debbies Adoption an eine wohlhabende amerikanische Familie war damals kein Einzelfall. Es erinnert an "Philomena", ein Film, der mich zutiefst erschüttert hat. Er beruhte auf Tatsachen. Debbies Fall zeigt auf, wie es damals ablief. Und das ist wohl nicht aus den Fingern gesogen. Irische Mädchen, die schwanger wurden, kamen in ein Kloster und dort wurde dann das Baby zur Adoption freigegeben. Das Geld erhielt das Kloster. Erschwerend für Debbie ist, dass ihr die Zeit unter den Nägeln brennt. Sie muss bald nach Amerika zurück und das ohne Ergebnis? Dieser Teil, warum und wie es weitergeht, hat mich sehr berührt, bzw. die Entwicklung der Geschichte bis zum Ende. Zu sehen, wie Debbie und Ella ihre Arbeit im Café lieben, war wiederum positiv. Denn das "Ballhaus-Cafe" entwickelt sich zu einer Attraktion. Und das wiederum ärgert die bissige Roberta. Welch andere Geschichte Ella und Roberta verbindet, warum sie nicht mehr miteinander reden, welches Geheimnis sie teilen, fließt erst spärlich in die Handlung ein und wird am Ende gelöst. Debbie und Ella - sie beide verbindet nicht nur eine großartige Freundschaft, sondern auch ein böses Trauma. Das Cover ist farbenfroh, erfrischend und ein Hingucker. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und ihre Verbindung der Vergangenheit mit der Gegenwart gut gelungen. Auch die dargestellten Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Die Themen sind sehr gut geschrieben, mit etlichen Wendungen, eine Geschichte, die mich bis zum Ende nicht losgelassen hat. (Das mag aber auch daran liegen, dass mir "Philomena" noch frisch bildlich im Kopf war).

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  • Eine Geschichte mit vielen Seiten.

    Das Café in Roscarbury Hall
    Buechertraeume

    Buechertraeume

    03. February 2017 um 07:25

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH: Farblich ist das Cover einfach nur sehr frühlingshaft und wirkt sehr warm. Mir gefallen die Farben sehr und irgendwie ist es so schön, dass ich mich daran einfach nicht satt sehen kann. Auch der leicht schnörkelige Schriftzug passt einfach so schön darauf, dass es rundum ein sehr gelungenes Cover, in meinen Augen, ist. Es harmoniert alles zusammen so toll, dass es erst gar nicht wild sondern ruhig und beruhigend wirkt. Die Kapitellänge war stets sehr gut. Durch die schöne Aufteilung ging kein Detail verloren und wirkte beim lesen auch nicht anstrengend sondern sehr angenehm.In jedem Kapitel steckt ein Stück Liebe zum Detail und das hat mir sehr gut gefallen. Es ist nicht alles in ein Kapitel gequetscht worden sondern die Autorin hat immer in jedem Kapitel etwas kleines versteckt gehabt was sehr gut ankam bei mir. Der Schreibstil von Ann O'Loughlin ist sehr einfühlsam, liebevoll und flüssig. Durch diesen einzigartigen und tollen Schreibstil kam ich auch sehr schnell in die Geschichte rein und wurde direkt mit dieser warm ohne das ich mich schwer tat mich hineinzuversetzen. Für mich war es reinstes Lesevergnügen.Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu den Charakteren sagen soll. Ella war mir sofort sympathisch und hat im Sturm mein Herz erobert und Roberta, ihre Schwester, war erstmal sehr abschreckend für mich und ich musste mich erst an ihre außergewöhnliche Art gewöhnen aber als ich das tat, wurde sie immer lockerer und ich kam auch mit ihr zurecht. Ella aber war so herzlich und voller Energie, dass sie einfach sofort sympathisch wirkte und sich das auch im Buch gehalten hat. Auch die Nebencharaktere tauchten auf und hatten sofort was zu melden, was ich sehr schön fand. Die Geschichte und der Handlungsstrang im Buch waren für mich durchgehend nachvollziehbar und ich konnte mich stes in die Charaktere und deren Welt hineinversetzen. Es war wie ein großes Abenteuer welches ich in Roscarbury Hall verbracht hatte und ich konnte mir das Haus einfach so schön vorstellen und wie sie das Café eingerichtet haben ebenfalls. Vor allem war die Geschichte rund um das Roscarbury Hall sehr facettenreich und glänzte einfach nach dem Feinschliff der Geschwister. MEIN FAZIT ZUM BUCH: Mit "Das Café in Roscarbury Hall" ist der Autorin Ann O'Loughlin eine durchaus interessante Familiensaga gelungen, die zum träumen einlädt. Nicht zuletzt der schöne Schreibstil konnte mich ans Buch fesseln sondern auch das Gesamtbild nach dem lesen prägte sich sehr in meinen Kopf ein. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch volle 5 von 5 Diamanten.

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  • Traurige und doch sehr schöne Geschichte

    Das Café in Roscarbury Hall
    Federzauber

    Federzauber

    27. January 2017 um 04:57

    Angezogen durch das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext, habe ich mich auf eine schöne Geschichte voller Familiengeheimnisse gefreut. Das Buch war tatsächlich ein Buch voller Geheimnisse,  die es zu lüften gab. Aber nicht nur Geheimnisse,  sondern auch viele dramatische Ereignisse im Leben der einen Schwester Ella, die im Leben schon eine Menge Tragödien erleben musste. Ebenso erging es auch der Amerikanerin Debbie. Nicht nur durch ihre Krankheit,  ihre Kindheit und die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Insgesamt gab mir die ganze Geschichte einen sehr traurigen,  melancholischen,  schmerzhaft dramatischen Eindruck, der mich beim Lesen hätte runterziehen können,  wenn nicht das Café war, das ein sehr schön erhellendes Thema in der Düsternis war.Der Schreibstil war sehr angenehm und schnell zu lesen. Hat trotz der vielen Dramatik Hoffnung auf das Gute gegeben  und viel Interessantes offenbart.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, habe es sehr gerne gelesen und mochte die Ausarbeitung der Charaktere sehr (ausser Roberta,  die ich fürchterlich fand). Ebenso gefiel mir die Länge des Buches. Trotz extrem vieler Ereignisse und Geheimnisse,  hat das Buch keine 400 Seiten erreicht und trotzdem alles ausführlich erzählt.  Ein Buch,  dass ich sehr empfehlen kann. Es hat mir viel gegeben und eine andere Seite der Adoption gezeigt. Note:4/5

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  • Das Café in Roscarbury Hall

    Das Café in Roscarbury Hall
    Fanti2412

    Fanti2412

    17. January 2017 um 22:23

    Zum Inhalt: Die Schwestern Ella und Roberta O'Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft ... (Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag)  Leseprobe Die Autorin: Die Irin Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, in dieser Zeit berichtete sie über alle wichtigen Ereignisse und war zudem während der Unruhen in Irland als Sicherheitskorrespondentin tätig. Sie schrieb unter anderem für den Irish Independent sowie den Evening Herald und arbeitet derzeit für den Irish Examiner. Ann O'Loughlin hat für einige Zeit in Indien gelebt und gearbeitet, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel. Meine Meinung: Die Autorin erzählt in diesem Buch eigentlich zwei Geschichten, nämlich die der Schwestern Ella und Roberta und die der jungen Amerikanerin Debbie.Ella und Roberta leben gemeinsam im Herrenhaus Roscarbury Hall, dem Familiensitz. Beide kommunizieren nur über kleine Zettel miteinander, die sie an bestimmten Plätzen ablegen. Die Lebensmittel im Kühlschrank sind mit Namensschildchen versehen und die Geschirr- und Vorratsschränke in der Küche sind ebenfalls getrennt.Was sich jetzt vielleicht etwas witzig anhört, hat auf mich ein bisschen skurril und traurig gewirkt, auch wenn es durchaus humorvolle Situationen gab.Auch ihr Leben teilen die beiden Schwestern nicht, sie leben eigentlich ziemlich einsam nebeneinander her. Roberta spricht sehr dem Alkohol zu, beschäftigt sich nur mit sich selbst und wirkte auf mich auch sehr verbittert.Ella dagegen ist warmherzig, freundlich und tut alles für den Erhalt des Familiensitzes. Und so kommt ihr auch die Idee, im Ballsaal des Hauses ein Café zu eröffnen, denn sie braucht dringend Einnahmen für den Erhalt des Herrenhauses.Für mich wurde schnell deutlich, dass es ein schlimmes Zerwürfnis in der Vergangenheit gewesen sein muss, dass die Schwestern in die heutige Situation gebracht hat. Aber was das genau war, klärt sich erst im Verlauf der Geschichte.Die junge Debbie kommt nach Irland, um sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter zu machen. Nach dem Tod ihres Vaters findet sie zufällig heraus, dass sie adoptiert wurde und die Adoption durch ein Nonnenkloster in Irland vermittelt wurde. Dort will sie mit ihrer Suche beginnen. Durch eine zufällige Begegnung mit Ella kommt es dann dazu, dass Debbie während ihres Aufenthaltes in Irland Ella beim Aufbau des Cafés hilft.In einem gefühlvollen, warmherzigen Schreibstil erzählt die Autorin diese Geschichte, die sich mit mehreren Themen beschäftigt.Die Schicksale von Ella, Roberta und Debbie sind emotional und haben mich auch sehr berührt. Die Autorin schafft es aber gut, die vielen Emotionen ohne Kitsch zu transportieren.Nach und nach offenbaren sich immer mehr der Geheimnisse und es gibt auch immer wieder kleine Rückblicke in die Vergangenheit der 1960er Jahre, die das gesamte Ausmaß verdeutlichen.Und auch die beiden Handlungsstränge verknüpfen sich und der Zusammenhang wird deutlich. Das Ende ist sehr versöhnlich und es bleiben auch keine Fragen offen.Insgesamt ist es für mich eine wunderbare, berührende Geschichte über Geheimnisse aus der Vergangenheit, die das Leben der Protagonisten verändert haben aber schließlich gelüftet und bewältigt werden können.Ein lesenswertes Buch, das mich gut unterhalten und überzeugt hat!  Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Das Café in Roscarbury Hall

    Das Café in Roscarbury Hall
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    29. December 2016 um 15:35

    Inhalt Die Schwestern Ella und Roberta O’Callaghan wohnen bereits ihr ganzes Leben in dem irischen Herrenhaus Roscarbury Hall. Allerdings haben die zwei alten Damen seit einem Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr gewechselt und kommunizieren nur mit Hilfe kleiner Zettel miteinander. So erfährt Roberta auch von Ellas Plan, im Ballsaal ihres maroden Anwesens ein Café zu eröffnen. Denn ohne Einnahmequelle droht die Bank, den beiden ihr Zuhause wegzunehmen. Als Aushilfe engagiert Ella die junge Debbie, eine Amerikanerin, die in Irland nach Spuren ihrer leiblichen Mutter sucht und dabei auf ein dunkles Kapitel irischer Geschichte stößt. Auch Ella und Roberta müssen sich ihrer Vergangenheit stellen – und vielleicht verbindet sie ja mehr mit Debbie als eine reine Zufallsbekanntschaft …(Quelle: Randomhouse )Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Zum Inhalt möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen, da dieser einen guten Einblick in die Geschichte gibt. Ella und Roberta sind zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ella ist offen, ehrlich und versucht alles um das Anwesen der Familie halten zu können:Roberta ist alkoholsüchtig und versucht alles um Ella von ihren Plänen abzubringen – zum Erhalt des Hauses trägt sie nichts bei. Ihre gemeinsame Vergangenheit ist von Zerwürfnissen und Unehrlichkeit geprägt. Ich habe nie erwartet, das sie wieder zu einander finden – und das tun sie auch nicht. In meinen Augen würde ich ihr Verhältnis gegen Ende des Buches als vorläufigen Waffenstillstand beschreiben.Debbie ist eine Frau, die auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Ihre eigene Familie in den Staaten ist kaum noch vorhanden, nur zu Nancy hat sie ein gutes Verhältnis. Trotz ihrer fortgeschrittenen Krankheit packt sie bei der Eröffnung des Café tatkräftig mit an und wird innerhalb kürzester Zeit eine wichtige Stütze. Ihr Verlust, als sie den Rückweg nach Amerika antritt, ist spürbar und alle vermissen sie. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man das Buch zügig lesen könnte. Was aber unmöglich ist, weil die Thematik, die in diesem Roman behandelt wird, sehr schwer und erdückend ist. Zumindest hatte ich dieses Gefühl beim Lesen. Ich mag locker leichte Geschichten und ich mag auch diese Art von Geschichten, die in diesem Buch behandelt werden. Erzählt wird die Geschichte von Debbie, der Familie um Ella und Roberta und auch Nonnen tragen einen wichtigen Teil zu der Geschichte bei. Teilweise aus der Gegenwart und auch aus der Vergangenheit. Insgsamt hat mir „Das Café in Roscarbury Hall“ gut gefallen, weil es eine unfangreiche Familiengeschichte ist, die man nicht in einem Satz erklären kann. Man braucht die fast 400 Seiten um zu bemerken, wie die ganzen kleinen Geschichten zueinander passen und auch um das Gesamtkonstrukt zu verstehen.Zu Beginn wird sich wohl jeder fragen, was es mit den Zetteln, die zwischen Ella und Roberta hin und her gehen, zu tun hat. Die Auflösung erfolgt gegen Mitte des Romanes und ich kann verstehen, warum es zu dieser Situation gekommen ist. An Ellas Stelle hätte ich nicht anders gehandelt, die Zettel waren eines meiner Highlights in der Geschichte. Sie tauchten aus dem Nichts auf und man konnte die beiden Damen durch ihre Worte und Nachrichten unglaublich gut kennenlernen. Jeder hatte seine eigene Schrift und man hatte schnell raus, wer aktuell einen Brief verfasst hat. Die Geschichte um die Nonnen, die lange unerlaubte Adoptionen von Kindern durchgeführt haben, fand ich unglaublich erschreckend. Man stellt sich automatisch die Frage, was noch alles wirklich passiert sein könnte. Alles unter dem Deckmantel Gottes.Ich halte es nicht für unmöglich, dass diese Kinderhandelgeschichte vielleicht auf einer wahren Gegebenheit beruht – wissen tue ich es natürlich nicht. Aber gut vorstellen könnte ich es mir. Debbie und Ella sind Opfer dieser Nonnen geworden und beiden wussten lange nichts davon. Hut ab vor Debbie, die den Stein ins Rollen gebracht hat und man den Damen das Handwerk legen konnte. Die Verbindung zwischen Ella, Roberta und Debbie fand ich nicht gut, weil man diese Ahnung schon recht schnell beim Lesen bekommt, auch wenn es keine Hinweise gibt. Das Ende von Debbie fand ich persönlich gut gelöst – ihre Krankheit man ihren Lauf und es gab keine Wunderheilung.Die erste Begegnung von Ella und James hätte ich mir ausführlicher beschrieben gewünscht. Das Buch endet an diesem Punkt – 50 Seiten und mehr Informationen über die erste Begegnung und das Buch hätte 5 Sterne bekommen. Hier gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung von mir.  Sterne

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  • Roscarbury Hall

    Das Café in Roscarbury Hall
    Bjjordison

    Bjjordison

    26. December 2016 um 17:06

    Als ich das Buch gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen, denn einmal fand ich das Cover sehr schön und sprechende, sowie hat mich auch der Klappentext sehr angesprochen. Nun bin ich fertig mit der Geschichte und ich muss leider sagen, bin ich etwas enttäuscht. Wir haben hier die beiden Schwestern Roberta und Ella, die zwar in einem Haus wohnen, aber nur über die Zettel schreiben kommunizieren, was ich zwar eine sehr witzige Idee fand, aber es hat mich oft während des Lesens irritiert, weil da plötzlich wieder ein Zettel erscheint und man dann überlegen musste, wieso der jetzt da ist, denn es wurde leider nicht sehr übersichtlich gestaltet. Schöne Idee dennoch fand ich, dass man die Zettel in einer anderen Schriftart gedruckt hat. Mich hat die Geschichte irgendwie an „Philomena“ erinnert, da auch in diesem Buch hier eine Person, in diesem Fall Debbie, nach ihren Eltern sucht, da sie adoptiert wurde. Diese Idee, dass man diesen Erzählstrang mit in die Geschichte eingebaut hatte, war in Ordnung, dennoch hat mich irgendwie gestört, dass immer noch mehr Geheimnisse auftauchen und jedes war traurig und unterschiedlich schlimm. Die Schwestern waren mir sympathisch und ich fand die Erschaffung der beiden Charaktere relativ gelungen. Sympathischer für mich war jetzt eher Ella, da Roberta für mich sehr verschlossen gewirkt hat. Allerdings weiß man als Leser nicht unbedingt immer, wer jetzt recht hat oder wer nicht. Der Schreibstil der Autorin hat mich angesprochen. Die Geschichte lässt sich recht schnell und locker lesen, obwohl es eher eine schwierige Thematik beinhaltet. Was ich sehr gelungen fand, waren die Beschreibungen der Ortschaften und Gegenden der Handlung. Fazit: 3 von 5 Sterne. Schönes Geschichte, die definitiv unterhaltsam ist, allerdings für mich ein paar Schwächen hatte.

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