Die verlorene Hälfte meines Herzens

von Ann O'Loughlin 
3,6 Sterne bei10 Bewertungen
Die verlorene Hälfte meines Herzens
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Positiv (6):
Kat_Von_Is avatar

Eine Geschichte die das Herz berührt 😊

Kritisch (1):
Ashimauss avatar

Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende.

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Inhaltsangabe zu "Die verlorene Hälfte meines Herzens"

Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442487424
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    scarlett59s avatar
    scarlett59vor 21 Tagen
    Große Familiengeheimnisse

    Zum Inhalt:
    Nach dem Tod ihres Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, kehrt Emma nach Irland zurück, um den Nachlass zu regeln. Dabei kommt sie Familiengeheimnissen auf die Spur, die ihr Leben auf den Kopf stellen …

    Meine Meinung:

    Es handelt sich hier um eine Familiengeschichte über mehrere Generationen. Diese wird dem Leser in drei verschiedenen Erzählsträngen nahegebracht, die zunächst nicht unbedingt zusammenzupassen scheinen. Doch im weiteren Verlauf wird klar, dass es doch Überschneidungen zu geben scheint. Durch die klaren Zuordnungen der einzelnen Begebenheiten habe ich jedoch nie den roten Faden verloren.

    Das Foto auf dem Cover passt in meinen Augen ganz hervorragend zur Story. Insofern hätte mich das Buch wohl auch in einer Buchhandlung neugierig gemacht.

    Obwohl ich bereits im ersten Drittel des Buches eine Ahnung hatte, wo die Geschichte hinsteuert, wurde ich am Ende doch noch überrascht.

    Fazit: Da ich generationenübergreifende Familiengeschichten sehr mag, hat mir auch dieses Buch gut gefallen. Besonders die Schilderungen aus den 50er Jahren haben es mir angetan.

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    Kat_Von_Is avatar
    Kat_Von_Ivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte die das Herz berührt 😊
    Eine tolle Lektüre, wenn sich vorhersehbar

    Eine tragische Geschichte in den 50er Jahren. Grace geht eine Scheinehe mit dem viel älteren Richter Martin Moran ein. Es kommt wie es kommen musste und Grace verliebt sich in einen Indischen Arzt. Das Drama nimmt seinen Lauf, Grace wird schwanger und bringt somit Schande über ihre Ehe und die Familie, denn das Kind ist nicht von ihrem Mann..... Nach der Geburt nimmt man Grace das Kind uns sagt ihr es sei tot. Grace kommt daraufhin in eine Anstalt und der indische Arzt Vikram hat das Land verlassen. So jedenfalls wurde es Grace von ihrer fiesen & intriganten Tante Violet erzählt....Aber die Familie Moran hat noch mehr Geheimnisse, unter anderem das die totgesagte Tochter Emma lebt...... Ein Buch was das Herz berührt 😊 Es ist zwar sehr voraussehbar aber trotzdem eine schöne Geschichte. Wirklich sehr emotional und wunderschön geschrieben. Man fliegt nur so durch die Seiten um das Geheimnis zu erfahren 😊 Denn das Ende ist der absolute Knaller 🤩 Eine wirklich schöne Lektüre!

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    EmilyTodds avatar
    EmilyToddvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leider wirklich sehr vorhersehbar
    Sehr vorhersehbar

    Wir finden zunächst drei Erzählebene in diesem Buch. Irland in den 50igern, in diesem Erzählstrang treffen wir auf Grance. Irland in den 80igern, in diesem Erzählstrang treffen auf Emma und Indien in den 80iger, in diesem Erzählstrang treffen wir auf Vikram.
    Nach ca. 2/3 verlassen wir die 50iger Jahre und verbleiben in den 80igern.

    Die drei Ebenen waren klar und verständlich und toll erzählt und schon geschrieben. Der Schreibstil hat mir allgemein gut gefallen.

    Das Ende empfand ich etwas vorhersehbar, leider.
    Zwischendurch konnte mich die Geschichte auch nicht so richtig fesseln und ich muss sagen, dass das Buch einige Tage unberührt auf dem Nachtisch lag weil ich keine große Lust verspürte weiter zu lesen. Ich war nicht wirklich ergriffen und war leider auch etwas gelangweilt. Die Geschichte zog sich ganz schön dahin irgendwie.

    Aber zum Schluss hab ich die Geschichte gerne zu Ende gelesen.

    Ich vergebe 3 Sterne.

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    thebooklettess avatar
    thebooklettesvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Über Geschmack lässt sich streiten, aber dieses Buch hat mein Herz berührt! Verbotene Liebe und Gesellschaftlicher Zwang im Jahre 1954.
    Tolle Geschichte über verbotene Lieben und Gesellschaftlichen Zwang

    Ich liebe Romane die Geschichten aus der Vergangenheit erzählen! Vielleicht ergreifen micheinfach die schweren Gegebenheiten von damals. Die Menschen hatten lange nicht die Möglichkeiten so "offen" und "frei" zu leben und liebe, wie es heutzutage möglich ist. Die Gesellschaft war viel strenger und nicht so tolerant wie heute. Auch wenn wir selbst im Jahre 2018 noch viel Arbeit vor uns haben.

    Doch kommen wir nun zu meinen Eindrücken zu "Die verlorene Hälfte meines Herzens" (Original-Titel: "The Judge`s Wife") geschrieben von Ann O'Loughlin (Goldmann Verlag). Hier hat mich natürlich als erstes das Cover angesprochen, diese junge, sehr chic gekleidete und selbstsichere Frau. Wie sie dort steht in ihrem Kostüm, dunklen Lippen und gesenktem Blick. Dazu kam noch der Titel - was soll ich sagen? Ich fragte mich natürlich sofort, "Wessen Herzen-Hälfte ging verloren und wieso?".

    Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Figuren erzählt. Sie beginnt im Jahre 1954 aus der Sicht von Grace, die mit einem sehr angesehenen Richter aus der Stadt verheiratet ist, sich aber in ihren Erzählungen zurzeit in einer Anstalt für Frauen befindet. Hauptsächlich erzählt sie von ihrer Zeit in der Anstalt und wie es dazu gekommen ist, dass sie dort eingewiesen wurde. Schnell wird klar, dass ihre Ehe mit dem Richter arrangiert wurde und in diesem Zusammenhang erfährt der Leser von Dr. Vikram Fernandes, ein Arzt aus Indien der in einem Krankenhaus in Dublin ausgeholfen hat. Auch seine Sicht der Geschichte wird erzählt, jedoch 30 Jahre später, in 1984. Zu dem Zeitpunkt lebt er wieder in Bangalore (Indien) und erzählt seiner Nichte Rosa von seiner großen Liebe.
    Auf diese Weise wird zum einen von Grace aber auch von Vikram die herzzerreißende Liebesgeschichte abwechselnd erzählt.


    Zuletzt kommt Emma hinzu, die Tochter von Grace, die nach Irland zurückkehrt um sich um das Erbe Ihres verstorbenen Vaters zu kümmern. Dabei erfährt sie immer mehr Details aus der Vergangenheit Ihres Vaters, dem Richter. Wieso er ihr Leben lang so distanziert zu ihr war, welche Geheimnisse dahinter stecken und wieso er damals keinen anderen Ausweg sah. Denn erst nach 30 Jahren, erfährt Emma, was genau mit ihrer Mutter geschah, die sie nie kennen lernen durfte. Ann O'Loughlin erzählt eine sehr spannende und ergreifende Geschichte mit unzähligen Geheimnissen und Schicksalsschlägen, die das Leben von so vielen Menschen erschütterten.

    Ich muss zugeben, dass mich das Buch gleich nach der ersten Seite gepackt hat. Ich wollte unbedingt wissen, wer Grace ist und wieso sie in einer Anstalt für Frauen "gefangen" gehalten wird. Was mussten Frauen damals anstellen, um so bestraft zu werden? Und es stellte sich schnell heraus, dass eine tiefe doch verbotene Liebe genügte, dass eine so starke, junge Frau eingesperrt wurde.
    Selten gefallen mir die Sprünge zwischen verschiedenen Protagonisten, doch in diesem Fall ist es Ann wirklich toll gelungen. Der Leser bekommt nicht nur drei unterschiedliche Sichtweisen, sondern auch drei komplett unterschiedliche Geschichten, die jedoch alle mit einander verbunden sind. Trotz der unterschiedlichen Jahrzehnte und Kontinente. Sie alle verbindet die ein und die selbe Geschichte, welche jedoch für jeden eine andere Auswirkung mit sich brachte.

    Mit gefällt die Tatsache, dass vor allem Themen wie Unterdrückung, Gesellschaftlicher Zwang und auch Rassismus thematisiert werden. Es handelt somit nicht nur von einer beliebigen Liebesgeschichte, sondern vor allem um Menschen die allesamt unter gesellschaftlichen Zwang unterdrückt wurden, selbst der Richter. Selten ist dem einzelnen Menschen bewusst, was er alleine in einer Gesellschaft auswirken kann. Und noch seltener ist ersichtlich, dass jeder einzelne in der Gesellschaft, unter dem Zwang schwer leidet.

    Zugegeben, eine Tatsache die zum Ende hin aufgelöst wurde war mir nicht ganz Geheuer und etwas zu kitschig. Doch ich möchte nicht die ganze Geschichte deswegen schlecht reden, da mir das Buch im Ganzen sehr gut gefallen hat. Ich habe mit Grace von der ersten Zeile an gelitten, somit ist es für meinen Geschmack ein gelungenes Buch. Viel Spaß beim lesen!

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    Angie*s avatar
    Angie*vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gefühlvolle Geschichte, fast ein wenig zu vorhersehbar im Thema.
    Gefühlvoller Roman,,,

    REZENSION:

    INHALT/KLAPPENTEXT:Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr 


     MEINE MEINUNG: 

    Wir befinden uns in diesem Roman in zwei Zeitebenen, die im Irland der 50er Jahre und 80er Jahre spielen. Ausserdem reisen wir auch in das Indien der 80er Jahre.
    Diese emotionanale Familien- und Liebesgeschichte  hat mir eine  kleine  Irlandreise im Kopf und eine  angenehme und unterhaltende  Lesezeit  geschenkt. Die Autorin hat dreissig Jahre  als  Journalistin  für verschiedene irische Zeitungen geschrieben und veröffentlicht . Ihr flüssiger, leicht verständlicher und  bildhafter Schreibstil stellt keine zu grossen Anforderungen an den Leser. Man kommt auch nach Lesepausen immer wieder gut in die Geschichte hinein.  Verschiedene interessante Spannungsbögen und Wendungen im Roman hat sie klar herausgearbeitet , vor allem im letzten Drittel des Buches.

    Irische Gesellschaftsverhältnisse der 50er Jahre wurden  klar  und deutlich geschildert. Ehefrauen, Frauen überhaupt, hatten nur in ihren zugewiesenen Rollen zu funktionieren, durften keine persönlichen Freiheiten geniessen und ein Ausbrechen aus einer Ehe wurde  niemals  akzeptiert!  Solche *Vergehen* wurden streng geahndet, wie man in diesem Roman erlesen kann. Sogar hier in dieser Geschichte  mit einer Einweisung in eine geschlossene Irrenanstalt, die auch noch mit einem christlichen Namen daherkommt. Gerade wurde im vom katholischen Glauben geprägten Irland eine Volksbefragung zum Schwangerschaftsabbruch durchgeführt und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über sich und ihren Körper wurde endlich wahrgenommen und durchgesetzt.
    Da es in diesem Roman auch  um das Schicksal eines geborenen Kindes, der kleinen Emma Morhan  geht, spreche  ich noch ein dunkles Thema in diesem Zusammenhang an. Es gab zur d amaligen  Zeit Heime der  katholischen  Kirche, die sich um a lleinerziehende  , ledige Mütter kümmerten. Erst heute sind einige  kriminelle Skandale bekannt geworden, bei denen Babys ihren Müttern  weggenommen  wurden und als *totgeborene Kinder * registriert wurden und dann zur  Adoption freigegeben wurden. Oft hat auch die Familie junge Mütter auch mehr oder weniger zu einer Adoptionsfreigabe gedrängt  .  Das nur am Rande .
    Ich will Euch aber mit diesen Infos die Freude an dem  emotionalen und unterhaltenden Roman  nicht verderben. Er ist sehr gefühlvoll und voller Leben , bekommt  eine absolut gute Leseempfehlung von mir, aber es ist ratsam, einige Taschentücher bereit zu halten.

    Meine Bewertung: DREI ***  Sterne für dieses gute Buch!

    Vielen Dank an die Autorin und den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.



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    MimisLandbuechereis avatar
    MimisLandbuechereivor 4 Monaten
    Emotionaler Roman mit tollem Ende

    Zum Inhalt / Klappentext

     Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...

    (Quelle: Goldmann)

    Meine Gedanken zum Buch

    Das Cover:

    Auf dem Cover ist eine hübsche Frau in einem türkisen Kostüm im Stil der 50er-Jahre zu sehen. Im Hintergrund erkennt man einen Pavillon. Das Cover ist schön auf den Inhalt der Geschichte abgestimmt und zeigt Grace an dem Ort, an dem sie sich mit ihrem Geliebten Vikram heimlich traf.

    Inhalt:

    1954:

    Grace ist in der arrangierten Ehe zu Richter Moran gefangen und unglücklich. Als sie den attraktiven indischen Arzt Vikram kennenlernt, verlieben sich die beiden ineinander und wollen ihr Leben gemeinsam leben. Grace will den richtigen Zeitpunkt abwarten, um ihrem Ehemann mit der Trennung zu konfrontieren. Obwohl Grace von Vikram schwanger ist, kommt eine Scheidung für ihren Mann nicht in Frage. Nach der Geburt nimmt man Grace das Kind weg und der Richter lässt sie in die Anstalt "Heim unserer lieben Frau" einweisen. Vikram kehrt mit falschen Informationen nach Indien zurück, kann Grace aber nie vergessen.

    1984:

    Als der Richter 30 Jahr später stirbt muss seine Tochter Emma sich um seinen Nachlass kümmern. Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter war immer angespannt und von wenig Liebe geprägt. Emmas Ehe steht vor dem Aus und sie ist sich nicht sicher, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Beim Ausräumen des väterlichen Hauses stößt sie auf unzählige Gegenstände, Kleider und unabgeschickte Briefe,  die einmal ihrer Mutter gehört haben. Emma beschließt, dass sie das Grab ihrer Mutter finden und besuchen will um mit sich ins Reine zu kommen.

    Vikram plant mit seiner Nichte Rosa eine Reise nach Irland. Er will das Grab seiner großen Liebe finden. Während den Vorbereitungen zu dieser Reise erzählt er Rosa von Grace und der Liebe die die beiden miteinander verbunden hat. Vikrams Schwester ist überhaupt nicht begeistert, hat Vikrams Aufenthalt in Irland doch so viel Schmerz, Leid und Schande über ihn und seine Familie gebracht.

    Schreibstil:

    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt.

    Einmal wird Graces Geschichte in den 1950er Jahren erzählt. Die Autorin erzählt wie sie sich verliebt und hofft mit Vikram ein glückliches Leben führen zu können. Dann wird sie auf Geheiß des Richters und ihrer Tante in die Anstalt "Heim unserer lieben Frau" eingewiesen und es wird emotional beschrieben, wie sie dort vor sich hinvegetiert und alle Hoffnung verliert. Das Schicksal von Grace hat mich tief bewegt und ich habe sehr mit ihr und auch den anderen Frauen gelitten.

    In der Gegenwart erleben wir die Story aus zwei Perspektiven. Zum einen gehen wir mit Emma auf die Reise, die ihre Mutter nie kennengelernt und unter der lieblosen Erziehung ihres Vaters mehr als gelitten hat. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter und sich selbst und entdeckt auch an ihrem Vater Seiten, die sie nicht für möglich gehalten hat.

    Die andere Perspektive ist die von Vikram, der sich mit seiner Nichte auf die Reise in die Vergangenheit begibt und ihr doch mehr zu erzählen hat als nur von seiner Liebe zu Grace.

    Die Autorin beschreibt die Schicksale der handelnden Personen eindringlich und emotional und ich habe einige Tränen weinen müssen. Die Handlung baut sich spannend auf und es kommen immer wieder kleine Einzelheiten ans Licht, die sich Schlussendlich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzen. Die leichten Längen gleicht der herzzerreißende Schluss mit wundervollem Happy End aus und ist absolut nach meinem Geschmack.

    Lieblingslesezeichen:

    "Niemand intereressiert sich für Gracie. Sie könnte genauso gut tot sein, die Arme. Sie ist so still. Ich glaube, man könnte alle Türen öffnen, und sie würde einfach am Fenster sitzen bleiben, bis der Teewagen kommt."

    Seite 208

     

    Fazit

    Ein absolut emotionaler Roman über starke Frauen, schwache Männer,  unglückliche Lieben, falsche Entscheidungen und mitreißende Schicksale.

    4 Sterne

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    Sarah_Knorrs avatar
    Sarah_Knorrvor 5 Monaten
    Wenn die Liebe Jahrzehnte und Kontinente überwindet..

    Klappentext:

    Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...


    Meine Bewertung: 

    Zum Cover: Das Cover ist schön und dem Inhalt angepasst worden. Das Cover zeigt eine Frau, deren Geschicht man zunächst nicht zuordnen kann. Schaut man jedoch auf die Kleidung der Dame dann könnte man annehmen, dass Grace abgebildet worden ist. Die Kleidung ist typsich 1950er-Jahre.

    Zum Inhalt: Dieser Roman beeinhaltet eine Liebesgeschichte mit sehr viel Drama, einer geheimnisvollen Familiensaga, aber vor allem einer Liebe, die Jahrzehnte und Kontinente überwindet, und sich vor allem auch vom Schicksal nicht besiegen lässt. Dabei wird diese Geschichte auf Zeitebenen und aus drei Perspektiven erzählt. Wir Leser erleben somit Grace in den 1950er Jahre, ihre Tochter Emma in der Gegenwart und den indischen Arzt Vikram, der wieder in seiner Heimat lebt, ebenfalls in der Gegenwart. Aus Grace Perspektive erleben wir die Zeit in der Anstalt "Heim Unserer Lieben Frau." Ab und zu schwelgt sie in Erinnerungen und wir erfahren einige Details aus ihrem früheren Leben. Vikram plant mit seiner jungen Nichte eine Reise nach Dublin. In den Vorbereitungen erzählt er seiner Nichte die Geschichte seiner Liebe zu Grace. Emma begleiten wir dabei, wie sie nach der Beerdigung ihres Vaters in ihrem altem Zuhause immer mehr Gegenstände ihrer Mutter findet.

    Zum Schreibstil: Die Autorin Ann O'Loughlin erzählt diese emotionale Geschichte in drei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen, den 1950er Jahre und der Gegenwart. Wir verfolgen diese Handlung durch drei Protagnoisten: Grace, Emma und Vikram. Die Autorin offenbart nur ganz langsam das ganze Ausmaß um das Schicksal von Grace. Es kam mir an einigen Stellen zu vorsehbar vor und es fehlte auch die Emotionalität, die erst zum Schluss präsent wurde - ich musste mich durch einige Passagen durchquälen. Dennoch war es sehr interessant gemeinsam mit Emma das Schicksal von Grace aufzuklären und zu erleben, wie Emma wenigstens auf dieser Art und Weise emotional ihrer Mutter näher kommen konnte. 


    Mein Fazit:

    "Die verlorene Hälfte meines Herzens" ist eine schöne Liebesgeschichte, die vor allem durch Drama und einer geheimnisvollen Familiensaga. Es ist eine schön durchdachte Geschichte, die jedoch nicht gut umgesetzt worden ist. 
    Dementsprechend gebe ich diesem Buch insgesamt 3,5 von 5 Sterne. 

    Danke an das Bloggerportal und dem Goldmann - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Story ist vorhersehbar und für diese Thematik fehlen mir die nötigen Emotionen. Die Charaktere sind zu flach. Jedoch ein tolles Ende.
    Ein emotionsloser Schreibstil zerstört eine tolle Story

    Meine Meinung:

    Aufgrund des Klappentextes habe ich eine emotionale Familiengeschichte erwartet, die einem direkt ans Herz geht... leider waren meine Erwartungen scheinbar zu hoch :-(

    Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich anfangs echte Schwierigkeiten. Man bekommt hier 3 Perspektiven bzw Handlungsstränge präsentiert, in die man teils ohne richtige Einführung reingeschmissen wird. Speziell der Handlungsstrang in Indien 1984 hat mir Probleme bereitet, da man einfach ins Familiengeschehen hineingeworfen wird. Jedoch wird das Ganze im Laufe des Buches klarer und leider dann auch ziemlich vorhersehbar.

    Für diese Thematik fehlte mir besonders die notwendige emotionale Tiefe. Der Schreibstil wirkt stumpf und fad, einfach lieblos daher geschrieben. Man quält sich oft durch Passagen, in denen gefühlt nichts passiert ausser das Alkohol getrunken (ja, in diesem Buch wird sehr viel Alkohol konsumiert) und Geheule nichts passiert. Durch die fehlende Emotionalität wirken diese Gefühlsausbrüche leider überhaupt nicht authentisch! Und auch die Charaktere wirken dadurch sehr flach und unsympathisch.

    Obwohl der Ausgang der Geschichte schon früh ziemlich vorhersehbar war, hat mir die Zusammensetzung recht gut gefallen. Man merkt, dass die Autorin sich Mühe bei der Storyentwicklung gegeben hat und alles gut durchdacht ist.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen! Hier durfte man endlich mal in den Genuss der emotionalen Schreibweise der Autorin kommen und ich bekam schnell leicht feuchte Augen 🙈

    Fazit:

    Es fehlt die wichtige Emotionalität einer solchen Geschichte. Die flachen Charaktere und der stumpfe Schreibstil lassen einen unberührt und man quält sich durchs Buch. Jedoch eine schön durchdachte Story, die mit einem tollen emotionalen Ende punkten kann.

    Von mir gibt es daher 2/5 Sterne!

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    Fanti2412s avatar
    Fanti2412vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr fesselnder Roman über eine große Liebe und Schicksale, die Leben verändern!
    Die verlorene Hälfte meines Herzens

    Zum Inhalt:
    Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...
    (Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag

    Leseprobe


    Die Autorin:
    Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für den Irish Independent, den Evening Herald und den Irish Examiner. Sie hat einige Zeit in Indien gelebt, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel.
    (Quelle: Goldmann Verlag)


    Meine Meinung:
    Grace wuchs bei ihrer Tante Violet auf, nachdem sie ihre Eltern verloren hatte. Und eben diese Tante arrangierte dann später eine Ehe für Grace mit dem aufstrebenden Anwalt Martin Moran, der bald zum Richter berufen werden soll.
    Grace fügt sich nach kurzem Widerstand und landet in einer Ehe ohne Liebe. Als sie den jungen indischen Arzt Vikram kennenlernt, begegnet sie der Liebe ihres Lebens. Sie möchte aus ihrer unglücklichen Ehe ausbrechen, doch Anfang der 1950er Jahre ist eine Scheidung undenkbar. Als Grace schwanger wird, nimmt man ihr das Kind nach der Geburt weg und bringt sie in ein „Heim“, wo sie sich angeblich erholen soll.

    30 Jahre später stirbt der Richter Martin Moran und seine Tochter Emma kehrt aus Australien zurück nach Dublin. Für Emma ist die Rückkehr in ihr Elternhaus sehr aufwühlend, da sie immer unter der Strenge und emotionalen Kälte ihres Vaters gelitten hat.
    Im Haus ihres Vaters entdeckt sie dann viele persönliche Gegenstände ihrer Mutter Grace, die sie nie kennengelernt hat.
    Emma beschließt, das Grab ihrer Mutter zu suchen und auch mehr über sie herauszufinden.

    Die Autorin erzählt diese sehr emotionale Geschichte auf zwei Zeitebenen und aus drei Perspektiven.
    Wir erleben Grace in den 1950er Jahre, Emma in der Gegenwart und den indischen Arzt Vikram, der wieder in seiner Heimat lebt, ebenfalls in der Gegenwart.
    Grace Geschichte hat mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben, so ist mir das Unrecht, das man ihr angetan hat, zu Herzen gegangen. Aus Grace Perspektive erleben wir die Zeit in dieser Anstalt, die „Heim Unserer Lieben Frau“ genannt wurde. Ab und zu schwelgt sie in Erinnerungen und wir erfahren wenige Details aus ihrem früheren Leben.
    Vikram plant mit seiner jungen Nichte eine Reise nach Dublin, weil auch er unbedingt Grace Grab besuchen möchte. In Vorbereitung dieser Reise erzählt er seiner Nichte die Geschichte seiner Liebe zu Grace und wie sie sich kennenlernten.
    Emma begleiten wir dabei, wie sie immer mehr Gegenstände ihrer Mutter im Haus findet, darunter auch Briefe, die offenbar nie abgeschickt wurden.
    So setzt sich ganz langsam ein Bild zusammen, was mit Grace damals geschah. Zur Seite steht Emma der Anwalt Andrew Kelly, der ein guter Freund ihres Vaters war.

    Ann O’Loughlin ist eine großartige Erzählerin. Sie offenbart nur ganz langsam das ganze Ausmaß um Grace Schicksal und erzeugt dabei viel Spannung. Ich habe sehr mit Grace gelitten und auch mit Emma, die bei ihrem strengen Vater, der seinen Beruf und die juristische Fachliteratur mehr liebte als seine Tochter, keine glückliche Kindheit und Jugend erlebte.
    Aber auch Vikram tat mir sehr leid, denn er erfuhr seinerzeit gar nichts über das Schicksal von Grace und reiste schließlich in seine Heimat zurück.
    Die Geschichte hat in mir vielfältige Emotionen ausgelöst und mich auch sehr aufgewühlt. Für mich war es unvorstellbar, dass man noch in den 1950er Jahren so über einen Menschen und sein Leben bestimmen konnte und die Betroffene, in diesem Fall Grace, konnte nichts dagegen tun.
    Aber es war sehr fesselnd gemeinsam mit Emma das Schicksal von Grace aufzuklären und zu erleben, dass Emma so wenigstens emotional ihrer Mutter näher kommen kann.

    Diese wunderschöne Geschichte ist Liebesgeschichte, Drama und geheimnisvolle Familiensaga in einem und hat mich total gefangen genommen.
    Sie bietet gefühlvolle und vielfältige Unterhaltung und ist für mich ein Lesehighlight!


    Fazit: 5 von 5 Sternen


    © Fanti2412

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    TraumTantes avatar
    TraumTantevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz nett. In der Mitte plätschert die Geschichte, aber zum Ende hin kommt noch ne interessante Wendung. Das Ende war mir aber zu glatt.
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