Ann Patchett

 3,8 Sterne bei 208 Bewertungen
Autor*in von Aus Liebe zum Buch, Das Holländerhaus und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Ann Patchett, 1963 in Los Angeles geboren, lebt als Schriftstellerin und Kritikerin in Nashville, Tennessee. Ihr Roman »Bel Canto«, übersetzt in dreißig Sprachen, wurde mit dem PEN/Faulkner Award und dem Orange Prize ausgezeichnet und war auch in Deutschland ein großer Erfolg. »Familienangelegenheiten« stieg in den USA auf Platz 8 der New-York-Times-Bestsellerliste ein.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Sommer zu Hause (ISBN: 9783827015037)

Der Sommer zu Hause

Neu erschienen am 02.05.2024 als Gebundenes Buch bei Berlin Verlag.

Alle Bücher von Ann Patchett

Cover des Buches Aus Liebe zum Buch (ISBN: 9783455370287)

Aus Liebe zum Buch

 (65)
Erschienen am 18.01.2016
Cover des Buches Das Holländerhaus (ISBN: 9783492318303)

Das Holländerhaus

 (44)
Erschienen am 01.09.2021
Cover des Buches Die Taufe (ISBN: 9783492312882)

Die Taufe

 (26)
Erschienen am 04.09.2018
Cover des Buches Fluss der Wunder (ISBN: 9783833308932)

Fluss der Wunder

 (20)
Erschienen am 16.07.2013
Cover des Buches Bel Canto (ISBN: 9783492317672)

Bel Canto

 (19)
Erschienen am 01.09.2021
Cover des Buches Familienangelegenheiten (ISBN: 9783492257411)

Familienangelegenheiten

 (8)
Erschienen am 14.12.2009
Cover des Buches Der Sommer zu Hause (ISBN: 9783827015037)

Der Sommer zu Hause

 (0)
Erschienen am 02.05.2024
Cover des Buches Diese kostbaren Tage (ISBN: 9783827014696)

Diese kostbaren Tage

 (0)
Erschienen am 27.10.2022

Neue Rezensionen zu Ann Patchett

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lara erzählt. Dank der Pandemie sind ihre drei Töchter wieder zu Hause auf Farm der Familie. Um sich die Tage beim Kirschenpflücken zu vertreiben, bitten sie ihre Mutter, ihnen von ihrer kurzen Schauspielerkarriere und ihrer Romanze mit dem inzwischen berühmten Schauspieler Peter Duke zu erzählen. 

Die Geschichte ist gleichzeitig leicht und tiefgründig. Es geht um die Familie, die erste junge Liebe, Lebensentscheidungen und die Vergangenheit & Gegenwart. Und auch darum wie wir unsere Geschichte erzählen. Es ist eine Ode an das Leben selbst und die Entscheidungen die man im Leben trifft. 

Es ist ein relativ ruhiger und langsamer Roman mit tollen und durchdachten Charakteren. Der Schreibstil ist wunderschön. Er wechselt nahtlos zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was hier wirklich gut gelingt und kein bisschen stört. 

Ich habe wirklich jeden Moment dieser Geschichte genossen und für mich gehört es definitiv zu meinen Jahreshighlights!

Cover des Buches Das Holländerhaus (ISBN: 9783827014177)
E

Rezension zu "Das Holländerhaus" von Ann Patchett

Melancholisch schön
Elina_morovor 2 Jahren

Dieser Roman erinnert mich an ein Märchen, in dem eine böse Stiefmutter herrscht, so dass die Kinder auf sich allein gestellt sind. Die 2 Hauptfiguren, Danny und Maeve, Bruder und Schwester hatten Pech mit den Eltern. Ihre Mutter hat sie verlassen, als sie noch klein waren, weil sie nicht mehr im Holländerhaus aushalten konnte. Die Stiefmutter hat sie nach dem Vaters Tod rausgeschmissen. Da Maeve schon in diesem Moment berufstätig war, hat sie sich um Danny und seine Ausbildung gekümmert und ihr Privatleben geopfert. Wie beobachten das Leben von Danny und Maeve Jahrzehnte lang. Obwohl sie nicht mehr im Holländerhaus leben, bleiben sie für immer mit dem Haus verbunden. Sie kommen ab und zu zu diesem Haus und beobachten es vom Auto. Sie erleben immer wieder in ihren Erinnerungen ihre Kindheit und Jugend dort. Das Holländerhaus zieht sie an wie ein Magnet. Die Charaktere hier sind lebendig und authentisch. Das Holländerhaus steht im Mittelpunkt der Geschichte. Leute werden älter, es kommt eine neue Generation und das Holländerhaus steht immer noch dort unverändert. Die Protagonisten spüren in sich Ärger und Gleichgültigkeit gegenüber dem Haus und der Stiefmutter. Obwohl sie älter werden, bleiben sie in manchen Aspekten wie Kinder von damals, als ihr Leben noch im Holländerhaus war.

Es war für mich eine unvergessliche Reise durch das Leben der ganz normalen Protagonisten. Es ist ein wunderschöner Roman über Familienwerte und Komplexität der Beziehungen mit einer melancholischen Stimmung.

Cover des Buches Das Holländerhaus (ISBN: 9783827014177)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Das Holländerhaus" von Ann Patchett

Besitz verpflichtet - Fluch und Segen zugleich
Kristall86vor 3 Jahren

Klappentext:

„Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Dave übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ... Aus einer Geschichte, so alt wie das epische Erzählen, wird bei Ann Patchett ein facettenreicher, kluger und ganz und gar moderner Familienroman der Meisterklasse.


Besitz verpflichtet - das war schon immer so und wird immer so bleiben. Das heißt nicht nur, das man die Dinge am Besitz (in diesem Falle hier ein Haus) nur instand setzt und pflegt sondern auch, das man es schätzt, liebt und sich dessen verpflichtet es zu seinem Heim erstrahlen zu lassen, das einem Schutz und Geborgenheit sowie Entspannung gibt. Für Cyril war es der größte Traum der wahr werden konnte mit seinem Kauf des Holländerhauses. Die Geschichte rund um dieses Haus, liest sich wie Fluch und Segen zugleich und ist äußerst emotional und bewegend. Autorin Ann Patchett geht hier tief in die Seele der Hausbesitzer ein und erzählt mehr, als nur ein Haus zu besitzen. Ein Haus verändert alles, auch die Familie. Wie Patchett hier vorgeht, ist schlüssig und nachvollziehbar niedergeschrieben. Der Neuzugang an Cyrills Seite verspricht Hoffnung und endlich den Halt, den er für sich, seine Familie und das Haus erhofft. Das sich dahinter ein Wölfin im Schafspelz versteckt, wird dem Leser schnell klar, aber leider nicht Cyrill, dem man gerne warnen möchte. Leider bleiben unsere Bemühungen erfolglos und der Kampf und der Streit um materielle Dinge, um Reichtum und die Frage nach Ehrlichkeit nehmen hier den größten Raum des Buches ein. Patchett zeigt ein schonungsloses Bild und ein feines Gespür Menschen in ihre Seelen zu blicken und diese knallhart zu analysieren und in Worte zu packen. Ihre Wortwahl ist manchmal klar, manchmal kryptisch und dennoch erkennbar. Sie packt nicht nur uns Leser an empfindlichen Stellen, sondern auch ihre Protagonisten und lässt sie leiden, denn eines ist klar: Besitz verpflichtet, aber wie weit geht diese „Pflicht“?! 

Jeder Hausbesitzer wird sich hier in so einigen Parts wiederfinden und fiebert mit Figur Cyrill mit - klug und äußerst intim auf den Punkt gebrachte Story! 5 von 5 Sterne!

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