Ann Patchett Bel Canto

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Inhaltsangabe zu „Bel Canto“ von Ann Patchett

In einem fernen südamerikanischen Land, im Palazzo des Vizepräsidenten, wird eine glamouröse Geburtstagsparty gefeiert. Roxanne Coss, die berühmte Sopranistin hält die internationalen Gäste mit ihrer Stimme in Bann. Plötzlich fallen Schüsse, und eine Bande von Terroristen nimmt die ganze Geburtstagsgesellschaft in Geiselhaft. Es gibt keinen Ausweg. Doch niemand ahnt, was die verzaubernde, einende Kraft der Musik in einer lebensbedrohlichen Situation auszurichten vermag...

Von der Geschichte her nicht uninteressant, leider teilweise etwas schleppend und sehr abruptes Ende!

— Emotionen
Emotionen

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    Ginevra

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        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Geiselnahme im Paradies

    Bel Canto
    Emotionen

    Emotionen

    05. April 2015 um 19:20

    Bel Canto erzählt die Geschichte einer Geiselnahme, die still und heimlich in einer luxuriösen Villa in Südamerika vor sich geht. Eben erst haben die Gäste sich noch bei Smalltalk und Champagner vergnügt, jetzt bangen sie um ihr Überleben, als die Geiselnehmer die Herausgabe des Präsidenten fordern - dieser aber nicht anwesend wird. Dies zwingt die Geiselnehmer zum Ausharren mit den 50 Geiseln, über Monate hinweg. Der Roman ist an sich ja recht nett geschrieben und auch die Story finde ich sehr interessant. Trotzdem, so leid es mir tut, ich kann nur 3 Sterne vergeben, da ich dem Buch den "Bestseller" mit dem es bezeichnet wird, nicht abgewinnen kann. Zu schleppend ging mir die Geschichte vonstatten, teilweise überflüssiges wurde erzählt, dass mich nicht interessiert hat und zur Handlung meines Erachtens auch nicht viel beitrug. Ich konnte mit keiner der Personen wirklich warm werden, vor allem die Opernsängerin Roxanne ging mir nach einiger Zeit auf die Nerven. Das Ende kam ZU plötzlich finde ich, den Epilog konnte ich gar nicht nachvollziehen, für mich hat er das ganze Buch vorher ein klein wenig zerstört. Ich weiß nicht, ob ich das Buch weiter empfehlen würde, einem Musikliebhaber vielleicht aber schon.

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  • Leider ein Geheimtipp

    Bel Canto
    Milagro

    Milagro

    Die Geschichte einer Geiselnahme in einer Botschaft scheint immer wieder aktuell zu sein, die Schilderung der Situation fand ich sehr realistisch. Verstörend und spannend, immerzu beängstigend. Ich habe das Buch erstmals vor einigen Jahren gelesen und war gleich fasziniert. Fasziniert, wie dicht mir die Geschichte vorkam und wie nah mir die Protagonisten standen, selbst die, die ich eigentlich gar nicht mögen wollte. Seither habe ich das Buch mehrfach verschenkt, selbst wieder gelesen und liebe es.  Ich hoffe, dass dieses Buch noch viele Leser finden wird.

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    • 3
  • Great Book, loved it

    Bel Canto
    Franzis2110

    Franzis2110

    24. April 2014 um 19:19

    The Story: An unnamed South American country throws a birthday party in honor of the japanese industrial titan Hosokawa to promote foreign trade. They invited the world-famous soprano Roxane Coss to persuade Hosokawa to come. Just as the soprano finishes her song, a gang of kindnappers storms the villa through the air-conditioning ducts with the main goal to kidnapp the president of the country. But the president stayed home to watch his favorite soap opera, and thus the story turns into an unexpected takeover which brings together unlikely assortments of hostages. Press: „A cleverly placed, suspenseful novel told with great emotional delicacy; its author earns a powerful, unexpected ending. To be read at a single sitting.“ – Erica Wagner, The Times „Siege mentality at its most liberating.“ – Independent Opinion: „They were all looking right at her when the lights went out. They were still applauding, each on his or her feet, still in the fullest throes of hands slapping together, elbows up. […] No one was frightened of the darkness.“ (Ann Patchett, Bel Canto, 1 and 2, HarperCollinsPublishers Inc.) The book describes a takeover, which took unexpected turns for hostages and terrorists alike. Among the hostages we can find Hosokawa and Roxanne Coss, but also an assortment of Russian, Italian and French diplomats. Thus, Mr. Hosokawa’s professional translator Gen plays an important role for both sides. A Red Cross negotiator, Joachim Messner, somehow stumbles into the story while on holiday. He begins to speak for the country and the hostages and negotiates terms and demands. As the days turn into weeks and the weeks into months, the terrorists and hostages start to form some kind of everyday life together. They all have to deal with this situation, and the hostages and terrorist start some odd but hopeful relationships. I began to hope for these two odd couples, which found their heaven on earth in all this mess and wanted so badly that they will find a happy end. Ann Patchett tells the story from both side of views and flits in and out of the personalities and hearts of the hostages and terrorist. Thus, she reveals, that all of them are human, have feelings, families and dreams and all want the same thing, to go back home or, as the months pass, to live like this forever and just coexist. During the entire time, the soprano and her music, brings them all together and makes the time stop for a few moments every single day, while they all just listen to the music. „Soon enough the days were divided into three states: the anticipation of her singing, the pleasure of her singing, and the reflection on her singing.“ (Ann Patchett, Bel Canto, Page 164, HarperCollinsPublishersInc.) The book has something powerful and let me hope for the best in people. I became more and more excited from page to page and started to like all of them, even most of the terrorist, because all of them are just human. The book is crisply written, faultlessly plotted and, even though I didn’t expected it, at some points funny. I really loved the book and enjoyed reading it. It tells not only the story of a takeover, it tells the story of deep and moving friendships, who could not exist in the outside world. Both terrorist and hostages, are able to develop a routine of their own and are ready to accept, that this house and this situation is their home now. I loved the role of Glen, the translator. He is the one, who brings them all together, while translating their thoughts to each other. He interprets not only the things the terrorists and hostages say but also their feelings and love between them. Conclusion: The book made me a Patchett fan. Once I started reading, I couldn’t tear myself away from this book. Ann Patchett was able to describe the characters with so much passion and love, that I started to feel deeply attached to them. That’s why I almost cried while reading the last chapter and couldn’t believe what I was reading. I wanted to shout out loud and throw the book away and at the same time just loved it and read on and on. I quickly accepted the end and realized, that it was the only possible ending for such great story. I just loved the story and Patchett did a wonderful job. I only have one minor point of critisism. I didn’t like the epilogue at all. I really think the book would be better of without it and it is just unnecessary. But all in all Bel Canto is a really great and wonderfully written book.

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  • Rezension zu "Bel Canto" von Ann Patchett

    Bel Canto
    da_daniel

    da_daniel

    23. September 2008 um 11:35

    Bel Canto von Ann Patchett habe ich gerade gelesen. Eine Geburtstagsfeier für einen asiatischen Geschäftsmann, ausgerichtet vom Präsidenten eines südamerikanischen Landes. Die Gäste sind einflussreiche Leute aus aller Herren Länder, die hoffen geschäftliche Kontakte knüpfen zu können. Eine Operndiva soll die Attraktion des Abends sein. Jugenliche Kindersoldaten manchen dem Abend ein jähes Ende. Eigentlich sollten sie den Präsidenten entführen, der der Feier aber seine Lieblingsoap vorgezogen hat. Daher ist nur der Vize-Präsident da. Die Entführung ist gescheitert und wird zu einer planlosen Geiselnahme. Wie schwer mir die ersten 200 Seiten fielen. Es ging so schleppend los. Man weis zuerst gar nicht, auf wen es ankommen wird. Eine echte Hauptperson gibt es nicht - müsste ich einen bennenen, wäre es Gen, der Übersetzer. Nach und nach kristalisiert sich heraus, worum es geht. Es geht darum, was mit ungefähr 50 bunt zusammengewürfelten, eigentlich vielbeschäftigten Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und mit den unterschiedlichsten Sprachen passiert, wenn man sie aus ihrem gewohnten Leben reißt und in quasi luftleerem Raum für mehrere Monate zusammen leben lässt. Und darum, wie dieses Leben durch die Oper schliesslich bereichert und fast paradiesisch wird. Wie geht der asiatische Geschäftsmann, dessen Geburtstag gefeiert hätte werden sollen, damit um, plötzlich nichts mehr zu tun zu haben und fast niemanden zu verstehen? Wie verändert sich die Beziehung der jugendlichen Geiselnehmer und deren älteren "Generäle" zu den Geiseln nach Wochen des gemeinsamen Lebens? Wie finden die Geiseln aus den unteschiedlichsten Kulturen trotz Sprachbarrieren zueinander? Kaum hat man sich an diese ungewöhnliche Situation gewöhnt und beginnt, deren Charme zu verspüren, reißt einen das Ende des Buches aus diesem Traum und lässt einen hart in der Realität des Lebens landen. Vor allem der Epilog hat mich ziemlich verstört zurückgelassen. Das Buch lebt von der aussergewöhnlichen Geschichte und den Charakteren, die man langsam lieb gewinnt. Es ist ausserordentlich interessant, wie sich diese Geschichte entspinnt und etwas entäuschend, wie sie schliesslich in sich zusammenfällt, als der Geiselnahme ein Ende gemacht wird. Das Buch bekommt von mir ein "gut". Eine Empfehlung für Opernliebhaber oder alle, die mal etwas ganz anderes lesen wollen.

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