Ann Patchett Fluss der Wunder

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Inhaltsangabe zu „Fluss der Wunder“ von Ann Patchett

Marina Singhs Kollege Anders ist spurlos verschwunden. Im Auftrag eines Pharmainstituts reist sie in den brasilianischen Urwald, um ihn zu suchen - und um herauszufinden, welche mysteriösen Forschungen die exzenrische Dr. Swenson im Urwald betreibt. Für Marina beginnt eine gefahrvolle Reise zu den Grenzen von Wissenschaft und Mythos, Wahn und Wunder. »Eine Abenteuerreise in den Dschungel, auch den der menschlichen Seele.« Cosmopolitan

Magisch fesselnd. Eine Reise an der Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit entlang.

— LeBoudoir

Das Buch entführt in die fremde und geheimnisvolle Welt des Amazonas. Die Handlung ist fesselnd und abenteuerlich spannend.

— Elfenblume

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  • Stetig bewegend wie ein Fluss

    Fluss der Wunder

    LeBoudoir

    22. December 2015 um 12:19

    Hier begibt man sich mit Ann Pratchett auf eine Bootsfahrt. Es geht langsam und stetig voran, vom Schaukeln des Bootes wird man fast ein bisschen eingelullt und an einem vorbeiziehen die seltsamsten Dinge und Gestalten. Dr. Marina Singh, eine Ärztin, die bei einem pharmazeutischen Konzern arbeitet, wird in den Amazonas-Dschungel geschickt, um herauszufinden, was mit ihrem Kollegen passiert ist und wie weit das Forscherteam im Amazonas im Entwickeln eines neuen Medikaments gekommen ist. Die wichtigste Wissenschaftlerin dabei, Dr. Swenson, hat den Kontakt mit der Pharmafirma weitgehend abgebrochen. Marina kommt erst in der Hälfte des Buches im Dschungel an und verbringt vorher eine Zeit lang in Manaus, wo eigentlich gar nichts passiert. Das hat mich aber nicht weiter gestört, denn es lag auch in diesem Teil eine subtile Spannung, die einem immer weiterlesen lässt. Wer ist diese Dr. Swenson? Was versteckt sie? Ausserdem war für mich der literarische Ausflug nach Manaus bereits hoch interessant. Ein Ausflug in eine Welt, die völlig anders läuft, sich völlig anders anfühlt. So ist es nicht nur für Marina, sondern auch für den Leser ein Anklimatisieren an feuchte Hitze, trübes Flusswasser, blutrünstige Moskitos, Alpträume und eigenwillige Charakteren.  In der zweiten Hälfte wird das Tempo etwas beschleunigt. Ich fand den "wissenschaftlichen" Teil sehr spannend und klug. Wie in der Natur alles zusammenhängt und die kleinste Veränderung verheerend sein könnte. Ein Stück weit beginnt man sogar Dr. Swenson zu verstehen, die übrigens einer der interessantesten Romanfiguren ist, der ich seit langem begegnet bin. Auch die Beziehung zwischen Marina und Easter, sowie zwischen Marina und dem Lakashi-Volk, sind hier erwähnenswert. Am Ende mündet alles in einem gelungenen Finale. Es bleiben einige Fragen offen, aber so ist das nun mal bei abenteuerlichen Bootsfahrten in fremde Welten. Es ist ein langsames Buch, bei dem jedoch keine Seite zuviel ist. Die Reise in den Dschungel ist ebenso spannend wie die Reise in Marinas Psyche. Im Buch ging es für mich schlussendlich um Intuition und wie diese von der Wissenschaft nicht negiert, aber vielleicht erklärt wird. 

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  • Rezension zu "Fluss der Wunder" von Ann Patchett

    Fluss der Wunder

    baronessa

    18. August 2012 um 12:05

    Marina arbeitet mit dem Biologen Anders Eckmann in einem Pharmainstitut zusammen. Anders der im brasilianischen Urwald die Forscherin Dr. Swenson treffen soll, stirbt dort an einem Fieber. Seine Frau kann sich damit nicht abfinden, dass seine Leiche im Urwald bestattet wurde. Marinas Chef und gleichzeitig ihr Geliebter ist der Idee von Eckmanns Frau nicht abgeneigt, dass sie in den Dschungel reist, um mehr über den Tod ihres Mannes zu erfahren. Sie könnte Dr. Swenson treffen und Neuigkeiten über das Projekt erfahren. Schließlich muss er für die Finanzierung ihrer Forschung Rechenschaft darüber ablegen. Marina steigt in den Flieger und muss sich ihren eigenen Ängsten stellen, bis sie überhaupt bemerkt, dass ihre Fantasien eine Auswirkung der Medikamente sind. Der Amazonas hält einige Überraschungen bereit. Nicht nur die Forschungsergebnisse und deren Erprobung stellen sie vor eine große Herausforderung. Auch ihre Kenntnisse als Ärztin werden im Amazonas auf eine harte Probe gestellt. Nicht nur der Urwald und das Klima stellen sie vor großen Herausforderungen, auch die Bewohner haben ihre eigene Lebensweise. Das Buch habe ich gewählt, weil der Klappentext mich sehr angesprochen hat. Die Geschichte steckt voller Geheimnisse der Natur, der Grenzen der Wissenschaft, der Moral und der eigenen Ängste. Eine junge Frau muss sich und die Wissenschaft infrage stellen. Gleichzeitig behebt sie damit ihre eigene Grenzen, die sie sich selbst gesetzt hat. Am Anfang war mir die Geschichte etwas langweilig, denn es dauerte, bis sie Fahrt aufnahm. Aber dann hielt die Geschichte einige Überraschungen parat, mit denen man nicht gerechnet hatte. Das Thema ist sicherlich aktuell, denn es wird immer Wissenschaftler geben, die Grenzen überschreiten und Versuche an sich selbst und anderen ausführen. Für diese Wissenschaftler zählt nicht der Mensch, sondern nur das Resultat. Das Cover passt gut zur Geschichte. Die Briefe von ihr und Anders sind in einer anderen Schriftart geschrieben, sodass man einen Überblick hat. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Fluss der Wunder" von Ann Patchett

    Fluss der Wunder

    bücherelfe

    21. May 2012 um 20:06

    „Ein überwältigender Abenteuerroman, voller Gefahren. Mut und todesverachtender Handlungen“ verspricht Elizabeth Gilbert auf dem hinteren Klappentext dieses Romans. Der Klappentext, das kurze Reinblättern und diese Aussage haben meine Erwartungen in ziemliche Höhen geschraubt. Der Biologe Anders Eckman verschwindet im brasilianischen Regenwald. Nach Aussage seiner Forscherkollegin, Dr. Swenson, soll er tot sein. Aber was genau ist passiert? Marina Sing, Dr. Swenson ehemalige Studentin, erhält von ihrem Vorgesetzten und heimlichen Geliebten den Auftrag sich auf die Suche nach Dr. Swenson zu machen. Seit über zwei Jahren hat Dr. Swenson sich nicht mehr bei ihrem Auftraggeber gemeldet, hat aber das überwiesene Geld immer abgehoben. Sie erforscht angeblich die bis ins hohe Alter andauernde Fruchtbarkeit der Lakaschi-Frauen. Wie eingangs erwähnt, waren meine Erwartungen an diesen Roman recht hoch. Leider wurden sie nicht erfüllt. Die Autorin hatte wohl einfach zu viel in diese 380 Seiten packen wollen. Die einzelnen Figuren blieben mir fremd und der rote Faden wollte sich einfach nicht zeigen. Kaum hat das Kopfkino anfangen zu laufen, wurde die Spule auch schon wieder gebremst weil die Autorin zu einer anderen Person oder einem anderen Thema hüpfte. Mehr als einmal habe ich mich darüber geärgert. Positiv zu erwähnen ist allerdings die bildhafte Sprache der Autorin. Deswegen werde ich sie auf jeden Fall im Auge behalten und ihr bei einem nächsten Roman wieder eine Chance geben. Fazit: Nichts für mich.

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  • Rezension zu "Fluss der Wunder" von Ann Patchett

    Fluss der Wunder

    Stephenie

    03. March 2012 um 15:13

    Ich hab diese Buch für ein anderes Buch aus der Hand gelegt und danach keine Lust es weiterzulesen... Hauptsäachlich weil mich der Ausgang/die Metapher der Geschichte mit der Zeit eh immer weniger interessiert haben. Die Kulisse ist nicht schlecht, und der Schreibstil auch angenehm; aber ich konnte einfach keine "Verbindung" zu der Hauptfigur finden...

  • Rezension zu "Fluss der Wunder" von Ann Patchett

    Fluss der Wunder

    michael_lehmann-pape

    06. February 2012 um 13:55

    Surreale Forschungsreise in den brasilianischen Urwald „Marina hatte das Gefühl, dass ihr Kopf zerschmolz und die Sonne in ihr Hirn vordrang und die Windungen lockerte“. Ein Gefühl, das nicht nur die weibliche Hauptperson Marina Singh des neuen Romans von Anne Patchett in der glühenden, schwülen Hitze Brasiliens in sich trägt, sondern das ein stückweit auch die Atmosphäre, den Grundton des Romans beschreibt. Wie taumelnd erlebt der Leser zu Zeiten die Reise Marinas nach Brasilien zu dem Zweck, ihre ehemalige Dozentin und Professorin der Medizin, Dr. Swensons mitten im Urwald ausfindig zu machen. Vordergründig, um den Tod Anders Ekmans, eines der Mitarbeiter des Pharmaunternehmens (ein enger Bekannter Marinas) näher zu beleuchten, der vor Marina auf den Weg nach Brasilien geschickt wurde. Der scheinbar Dr. Swensons fand (die sich ansonsten jeder Kommunikation mit der Firma Vogel, dem Finanzier der Forschungen) verweigert. Ein großes Problem, denn seit langem schon hat Mr. Fox (Vorstandsvorsitzender und heimlicher Geliebter Marinas) die Zulassung eines neuen Medikaments angekündigt, welche besagte Dr. Swensons mitten im Urwald erforscht. Hoffentlich erforscht, denn genaues weiß niemand über die Vorgänge in der Forschungsstation. Noch nicht einmal als geklärt wird sich herausstellen, ob Anders Ekman wirklich gestorben ist, denn eine Leiche findet Marina nicht, als es ihr nach langen Wegen, viel Geduld und Beharrungsvermögen gelingt, überhaupt die Forscher im Urwald ausfindig zu machen. „Fruchtbarkeit bis ins hohe Alter“, das ist das äußere, medizinische Thema, um das der Roman kreist und das durchaus, allerdings erst nach fast der Hälfte des Buches, ein wenig konkreter in den Blickpunkt der Ereignisse tritt. Der eigentliche rote Faden des Buches allerdings ist die, zwischen Traum und Wirklichkeit, Taumeln und nüchterner Überlegung angesiedelte Auseinandersetzung der Hauptfigur Marina Singh mit sich, mit ihrer eigenen Geschichte, mit ihren aktuellen Verhältnissen und Wünschen. Was ist diese Beziehung zum 61jährigen Mr. Fox für sie wesentlich jüngere Frau? Was sind diese immer wiederkehrenden Alpträume über ihren Vater und andere Schrecklichkeiten? Wenn nur das erbarmungslose Klima ihr nicht immer den Verstand fast wegbrennen würde. Als Marina ein verstecktes Dorf findet, Zentrum der Forschungen im Urwald, kulminieren die Zutaten von Klima, Mystik und eigenen Emotionen zusehends. Trotz bildkräftiger Sprache und beständiger Reflektion vor allem der Emotionen Marinas, trotz vielfacher Beschreibungen, ein Eindruck der Vagheit verbleibt doch während und nach der Lektüre des Buches. So, als wäre der rote Faden, die einzelnen Personen (bis auf wenige Aufnahmen), genauso wenig wirklich zu fassen und genauso unscharf, wie es Marina selber vielfach im Buch innerlich wie äußerlich bedrängt ergeht, trotz aller Vielfalt der Beschreibungen. Lange auch dauert es, bis die eigentliche Geschichte um die Forschungsstation im Urwald Fahrt aufnimmt (und doch immer wieder auch schnell wieder zu zerfasern droht). Länger, als nötig gewesen wäre, denn allzu viel an Ereignissen erzählt Patchett nicht unbedingt, sondern nutzt die Seiten des Buches von allem, um ihre Protagonisten aus allen Winkeln her zu beleuchten. Fern aller exotischen Romantik. Äußerst real ist das Klima, das Umfeld, die Menschen, die Lebensverhältnisse in Brasilien und es gelingt Patchett gut, die Belastungen und Folgen derselben allein schon durch das Klima fassbar in den Raum zu stellen. So hat das Buch, neben dem interessanten pharmazeutischem Thema, neben der Darstellung moderner pharmazeutischer Forschung und neben der umfassend und bildreich dargestellten inneren Entwicklung der weiblichen Hauptperson auch Längen und Umständlichkeiten aufzuweisen, die es manches Mal genauso zu überstehen gilt, wie Marina die stechende Sonne und die schmelzende Hitze zu überstehen hat. Ein interessantes Thema, eine bildkräftige Sprache und ein höchst exotischer, sehr real dargestellter Ort der Handlung mitsamt gelebter und inne liegender Mystik sind die anregenden Elemente des Buches. Längen, umständliche Wege der Figuren im Buch und, bei aller anregender Sprache, ein Gefühl leichter Unschärfen stört hier und da die Lesefreude aber durchaus.

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