Ann Rosman Die Gefangene von Göteborg

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Inhaltsangabe zu „Die Gefangene von Göteborg“ von Ann Rosman

»Hochspannung made in Sweden.« Hamburger Abendblatt "Der Wind blies Karin kalt ins Gesicht, und das Donnern der brechenden Wellen am Marstrandsfjord mischte sich mit dem unheilverkündenden Heulen, das die Festung erzeugte, wenn sich die Böen durch die engen alten Gänge quetschten. Warum war der Mann in der Rüstung hier herausgegangen?" Die Crème de la Crème des schwedischen Adels findet sich zu einem großen Maskenball auf der Festung Carlsen ein. Doch der Abend endet für die ausgelassene Gesellschaft abrupt, als zwei Mitglieder der einflussreichen Familie Ekeblad ermordet aufgefunden werden. Kommissarin Karin Adler wird der Fall übertragen. Zunächst deutet alles auf eine Erbstreitigkeit hin. Aber dann erfährt sie nicht nur von einem 200 Jahre alten Milzbrandgrab, sondern auch von der erschütternden Klageschrift einer jungen Frau, Metta Fock, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Mord an ihren Mann und ihren zwei Kindern vorgeworfen wurde. Als Opfer einer Intrige saß sie viele Jahre unschuldig hinter den dicken Mauern der Festung Carlsen und bezahlte am Ende mit ihrem Leben. Will nun jemand Rache für ein altes Unrecht? »Ann Rosman lässt mit Karin Adler eine schwedische Ermittlerin die Bühne betreten, die so süchtig macht wie der berühmte Wallander.« Cosmopolitan »Karin Adler – Ann Rosmans weiblicher Wallander.« Jolie

Ein nicht unbedingt typischer skandinavischer Krimi mit einem 200 Jahre alten und einem aktuellen Fall, sehr gut recherchiert und erzählt.

— Barbara62
Barbara62

Mehr historischer Roman als Krimi, aber dennoch sehr gut geschrieben. Kenne die anderen Bücher der Reihe aber nicht, daher kein Vergleich!

— Luiline
Luiline

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  • Zimmer Nr. 9

    Die Gefangene von Göteborg
    eskimo81

    eskimo81

    21. May 2017 um 09:16

    Zwei Mitglieder eine Adelsfamilie kommen bei einem Maskenball um. Schnell ist für Karin Adler klar, dass Erbstreitigkeiten dahinter stecken könnten. Sie merkt aber bald, dass der Fall weitreichender sein könnte. Hat eine Klageschrift aus dem 19. Jahrhundert etwas damit zu tun?Nun erlebt man wieder die Ermittlung, Karin und ihr Team. Die Geschichte in der Geschichte (das historische) ist nach wie vor vorhanden - und das gefällt mir auch sehr, sehr gut! Ann Rosman schreibt einfach anders. Sie schreibt nicht über den Mord und die Ermittlung, sie holt aus und schreibt auch über die Vorgeschichte, das Historische. Eigentlich bekommt man bei ihr einen Krimi und einen historischen Roman. Schliesslich nimmt sie die Recherchen sehr genau. Dass das Lektorat nicht immer zu 100% gut ist, naja, das ist mir auch schon aufgefallen. Da ich aber so gefesselt und gebannt bin, fällt es nicht allzu sehr auf. Fazit: Ein weiterer hervorragender Krimi von der für mich besten schwedischen Autorin. Sie hat es einfach im Griff, den Leser zu packen, zu schütteln, süchtig zu machen. Ich schlafe kaum noch und der Haushalt, naja, der kann ja warten :-)

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  • leider nicht überzeugend genug...

    Die Gefangene von Göteborg
    Kendra

    Kendra

    19. July 2016 um 10:19

    Die Gefangene von Göteborg von Ann Rosman ist ein skandinavischer Kriminalroman, der gleich 2 tragische Familiengeschichten in sich beherbergt.  Das Buch lässt uns nicht nur das aktuelle Geschehen verfolgen, bei dem wir einen Rechtsstreit um das Erbe des Anwesens einer alteingesessenen Familie miterleben, sondern wir werden auch Zeugen dabei, wie es der selbstbewussten Metta im Jahr 1802 ergeht.In Rückblicken bekommen wir den schweren und von Leid und Tod gepflasterten Weg von ihr mit und müssen selbst handlungsunfähig dabei zusehen, wie sie bald schon wegen Mordes angeklagt wird und dabei mit aller Stärke versucht ihre Unschuld zu beweisen. Ihren beschwerlichen und langwierigen Prozess wird in der Gegenwart von einer jungen Frau wiederaufgerollt, die sich diesen Fall für ihr Jurastudium zur Brust nimmt.Außerdem gibt es auch in der heutigen Zeit so einige Erlebnisse auf dem Gut, dass für die Bewohner für Aufregung und für Beklagen sorgt. Nicht nur dass man ein altes MilzbrandGrab auf dem Grundstück entdeckt, sondern auch der pompöse Maskenball endet für manche von ihnen tödlich!  Doch wer hat die Toten auf dem Gewissen? Und wie hängt die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammen?  Ein Buch, dass  eine faszinierende Familiengeschichte zu einem Krimi verwebt, der für mich leider etwas im Hintergrund gerückt ist (der Krimi) , da das einstige Geschehen im Jahr 1802 für mehr Spannung und Mitfiebern sorgte, als es der aktuelle Ermittlungsfall getan hat!  Metta konnte mich mit ihrem Mut und ihrer Unbeugsamkeit echt begeistern! Eine ungewöhnliche Frau in dieser Zeit, die für viele bereits deswegen bereits ein „Opfer“ war. Auch das damalige Rechtssystem ließ sehr zu wünschen übrig und in der heutigen Zeit würde man aufgrund dieser „Ermittlungen“ und Verleumdungen schier aufschreien vor Wut. Wie ihr seht kann ich mich selbst da sehr hineinsteigern, da man mit der armen Metta während der Erzählungen sehr mitleidet! Dennoch bleibt bis zum Schluss die Frage offen, wieviel wirklich nur „Lüge“ war, und was „Wahrheit!“? Wer war wirklich das Opfer? Schlussendlich waren vermutlich alle Verlierer…Der aktuelle Mordfall lässt mich hingegen etwas kalt…da man weder mit den Sterbenden mitgefiebert, noch einen Bezug zu ihnen hatte….Auch die diversen Protagonisten, die hier ihren Auftritt hatten und man aus deren Sicht die Geschichte erlebt , waren mir ein wenig zu viel. An sich war die Geschichte interessant und hatte einige tolle Aspekte , die jedoch in der Ausführung nicht wirklich zum Tragen gekommen sind, da die Personen für mich leider nicht alle (außer Metta) überzeugen konnten. Da ging es mir wohl beim Lesen so ähnlich,  wie den Gästen auf dem Maskenball….man hatte einfach mehr erwartet…..^^

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  • Alt und Neu

    Die Gefangene von Göteborg
    Barbara62

    Barbara62

    01. June 2016 um 11:20

    Dies ist sicherlich kein gewöhnlicher skandinavischer Krimi, auch wenn auf dem Buchrücken Vergleiche mit Henning Mankells Wallander-Reihe angestellt werden. Mehr als die Hälfte von Die Gefangene von Göteborg, dem vierten Band der Reihe um die sympathische Göteborger Kriminalinspektorin Karin Adler, ist eher ein historischer Roman. Dabei geht es um das geschichtlich verbürgte Schicksal der adeligen, trotzdem in ärmlichen Verhältnissen lebenden Metta Charlotta Fock, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts beschuldigt wurde, ihren geistig zurückgebliebenen Mann und zwei ihrer Kinder vergiftet zu haben. Mächtige Männer führten die Anklage gegen die als zu selbstständig empfundene Frau, unterdrückten Beweismittel und konnten ihr erst nach jahrelanger Beugehaft als einzige Frau in der berüchtigten Festung Carlsten auf der Insel Marstrand vor Göteborg ein Geständnis abpressen, das nach heutigem Wissen höchstwahrscheinlich falsch war. Am 7.11.1810 wurde sie hingerichtet.Der etwas kleinere Teil des Krimis befasst sich mit einem aktuellen Verbrechen in derselben Familie 200 Jahre später. Nach dem Tod des alten Grafen Ekeblad soll gemäß dessen Testament der Familienbesitz unter seinen drei Kindern Carl-Henrik, Hugo und Maud aufgeteilt werden. Doch dann stellt der Älteste, Carl-Henrik, einen Antrag auf die Verlängerung des Fideikommisses: Der Besitz soll wegen seines herausragenden kulturellen Wertes in einer, selbstverständlich seiner Hand bleiben, die Geschwister leer ausgehen. Doch noch bevor der Bescheid der Prüfungskommission eintrifft, werden der Antragsteller und sein Sohn bei einem Maskenball in der Festung Carlsten ermordet. Kriminalinspektorin Karin Adler und ihr Team ermitteln im Kreis der illusteren Gäste.Dass ich die Vorgängerbände dieses Krimis nicht kannte, hat an keiner Stelle gestört. Allerdings hat es wegen der verschiedenen Zeitebenen und der zahlreichen Personen einige Seiten gedauert, bis ich mich voll im Geschehen orientiert hatte. Dann hat mich das Buch sehr gut unterhalten, vor allem der akribisch recherchierte historische Teil. Beide Handlungsstränge sind gut erzählt, jedoch steht die Spannung nicht so im Vordergrund, wie sonst bei skandinavischen Krimis üblich.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Die Gefangene von Göteborg

    Die Gefangene von Göteborg
    sunflower130280

    sunflower130280

    21. May 2016 um 21:04

    Auf "Die Gefangene von Göteborg" von der Autorin Ann Rosman war ich sehr gespannt, da allein der Klappentext einen spannungsbeladenen Krimi versprach. Die Verknüpfung verschiedener Zeitebenen, Vergangenheit (1802) und der Gegenwart (2011) ist ihr sehr gut gelungen. Obwohl hier zwei verschiedene Geschichten erzählt werden, erfährt man im voranschreiten der Story, welche paralelen zwischen ihnen bestehen. Im Fall aus der Vergangenheit geht es um Metta Fock Ridderbielke, die übrigens auf einer wahren Begebenheit basiert.  Ihre Geschichte fand ich persönlich am interessantesten, denn ihre Leidensgeschichte hat mich sehr bewegt.  Die Recherchearbeit der Autorin ist hier enorm, denn man erfährt nicht nur über Mettas Leben, sondern auch wie das Leben früher war. Allerdings muss ich gestehen, dass das mir die ersten Kapitel sehr schwer fielen.  Da waren 1. die schwedischen Namen, die doch alle fast gleich klangen (in beiden Zeitebenen), was mich oft aus dem Lesefluß gerissen hat.  2. die Spannung die sich erst nach der Hälfte richtig aufbaute. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und leicht verständlichen Schreib und Erzählstil. Auch die Schauplätze rund um Schweden und dem Gut Stola wurden bildlich gut beschrieben, sodas man sich recht schnell ein eigenes Bild davon machen kann. Man lernt hier auch viele tolle Charaktere kennen, wie Komissarin Karin Adler (Gegenwart) und ihr Team, aber auch Metta. Gerade ihr Schicksal ging mir sehr nahe und die Recherchearbeit der Autorin waren hier sehr enorm. Fazit : Trotz anfänglicher Schwierigkeiten durch die vielen schwedischen Namen und der fehlenden Spannung, konnte die Autorin mich durch Mettas Geschichte für sich einnehmen.

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  • Mehr historischer Roman als Krimi

    Die Gefangene von Göteborg
    Luiline

    Luiline

    19. May 2016 um 12:52

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Kriminalroman "Die Gefangene von Göteborg" von Ann Rosman. Bei dem Buch handelt es sich um den vierten Band der Karin Adler Reihe, ich habe allerdings die anderen Bücher nicht gelesen und man kann das Buch auch als Einzelband lesen! Kurzinformationen: Verlag: Aufbau Taschenbuch Seitenzahl: 464 Erscheinungsjahr: 2016 Originalausgabe: "Mercurium" (2012) Übersetzung: Wibke Kuhn ISBN: 978-3-7466-3186-8 Preis: 9,99€ (TB) Inhalt: Die Crème de la Crème des schwedischen Adels findet sich zu einem großen Maskenball auf der Festung Carlsen ein. Doch der Abend endet für die ausgelassene Gesellschaft abrupt, als zwei Mitglieder der einflussreichen Familie Ekeblad ermordet aufgefunden werden. Kommissarin Karin Adler wird der Fall übertragen. Zunächst deutet alles auf eine Erbstreitigkeit hin. Aber dann erfährt sie nicht nur von einem 200 Jahre alten Milzbrandgrab, sondern auch von der erschütternden Klageschrift einer jungen Frau, Metta Fock, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Mord an ihren Mann und ihren zwei Kindern vorgeworfen wurde. Als Opfer einer Intrige saß sie viele Jahre unschuldig hinter den dicken Mauern der Festung Carlsen und bezahlte am Ende mit ihrem Leben. Will nun jemand Rache für ein altes Unrecht? Meine Meinung: Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart im Jahr 2011 und zum anderen 1801. In den einzelnen Kapiteln wechseln sich die Zeitebenen öfters ab und man springt beim Lesen immer hin und her. In der Gegenwart steht die Familie Ekeblad im Fokus der Erzählung. Zwischen den Geschwistern gibt es einen bitteren Streit um das Anwesen der Familie, nachdem der Vater verstorben ist. 1801 erfährt man mehr über das Leben von Metta Fork, die zwar eine Adelige ist, trotzdem aber in recht armen Verhältnissen lebt. Am Anfang ist noch unklar, wie die beiden Geschichten miteinander in Verbindung stehen und dieser Aspekt bleibt lange Zeit offen. Die Ermittlerin Karin Adler, steht in diesem Buch keineswegs im Fokus der Geschichte. Ich kann nicht vergleichen,wie es bei den anderen Bänden der Reihe gewesen ist, aber normalerweise spielt der Ermittler in einem Krimi immer eine große Rolle. Das Buch hat sich auch eher wie ein historischer Roman lesen lassen, denn der Teil der Geschichte, der in der Vergangenheit spielt, ist schon sehr groß und von besonderer Bedeutung. Es passiert erst relativ spät in der Geschichte etwas, was Karin Adler und ihre Kollegen dazu veranlasst Ermittlungen einzuleiten. Die Art und Weise der Ermittlung hat mir sehr gut gefallen und man kann als Leser die Schritte gut nachvollziehen. Im Laufe der Geschichte hat man dann immer mal den ein oder anderen Verdächtigen, aber es bleibt doch bis zum Schluss offen. Die Auflösung ging mir persönlich dann etwas zu schnell und ich konnte dabei nicht ganz folgen. Auch wie die Morde genau ausgeführt wurden bleibt offen. Die Verbindung zwischen den beiden Zeitebenen hätte auch besser aufgeklärt werden können, für mich als Leser war es an manchen Stellen nicht ganz schlüssig. Der Schreibstil von Ann Rosman hat mir sehr gut gefallen und besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch auf wahren Begebenheiten beruht. Metta Fock hat es wirklich gegeben und am Ende erklärt die Autorin noch etwas dazu. Daher kann ich die Recherchearbeit der Autorin nur bewundern. Ein paar Probleme hatte ich anfangs mit den ganzen schwedischen Namen und Orten, die ja doch nicht immer einfach zu lesen sind! Fazit: Zwar mehr historischer Roman als Krimi, aber dennoch sehr fesselnd und auch emotional. Zum Ende hin hat mich die Auflösung etwas gestört und verwirrt, insgesamt konnte ich nicht alle Zusammenhänge nachvollziehen. Das Buch kann auf jeden Fall als Einzelband gelesen werden, da die Ermittlerin hier nicht so sehr im Fokus steht. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Hochspannung aus Schweden

    Die Gefangene von Göteborg
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    04. May 2016 um 23:36

    Auf einem Maskenball sterben zwei Menschen. Es sieht nach Mord aus, so dass Kommissarin Karin Adler zusammen mit ihrem Team Ermittlungen dazu aufnimmt. Alles deutet zunächst auf Erbstreitigkeiten in der Familie hin. Doch dann kommen neue Erkenntnisse dazu, die bis weit in die Vergangenheit reichen. Was haben die gegenwärtigen Todesfälle mit einer jungen Frau zu tun, die im frühen 19. Jahrhundert des dreifachen Mordes angeklagt wurde? Mein Leseeindruck: "Die Gefangene von Göteborg" ist bereits der vierte Band einer Krimi-Reihe um die Kommissarin Karin Adler. Ich habe leider die Vorgängerbände noch nicht gelesen, möchte das nun aber unbedingt noch nachholen, denn dieser vorliegende Band hat mir sehr gut gefallen! Erzählt wird die Geschichte von Metta Charlotta Fock. Sie wurde im frühen 19. Jahrhundert beschuldigt, ihren Mann sowie zwei ihrer Kinder vergiftet zu haben. Ohne Verurteilung wurde sie weggesperrt in der Hoffnung, so ein schnelles Geständnis aus ihr herauszupressen. Die Geschichte von Metta nimmt einen Großteil des Buches ein. Der andere Teil der Geschichte spielt in der Gegenwart, in der Karin Adler die Ermittlungen zu den beiden Todesfällen führt. Zunächst scheinen die beiden Handlungsstränge keine Verbindung zueinander zu haben bis auf das Setting, doch nach und nach kann man als Leser immer mehr Verknüpfungen erahnen. Mich hat besonders die Geschichte von Metta sehr berührt, da sie tatsächlich auf wahren Begebenheiten beruht. Metta Charlotta Fock war eine sehr starke und eindrucksvolle Frau, der man großes Unrecht angetan hat. Ihr Schicksal wird mich sicher auch jetzt nach Beenden der Lektüre noch eine Weile nicht loslassen. "Die Gefangene von Göteborg" ist ein ganz besonderes Buch und kein typischer Krimi. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und hatte viel Freude daran. Die Geschichte hat mich total gefesselt; keine einzige Seite war langweilig, daher empfehle ich das Buch auf jeden Fall gerne weiter!  

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  • Die Gefangene von Göteborg - ein spannender Fall auf wahrer Gegebenheit im 19. Jahrhundert

    Die Gefangene von Göteborg
    Lese_gerne

    Lese_gerne

    Auf einem Maskenball in der Festung Carlsen geschehen zwei Mordfälle. Zwei adlige Personen der Familie Ekeblad werden dort tot aufgefunden. Karin Adler soll diesen Fall lösen. Ein Familienstreit? Streitigkeiten um ein Erbe? Beides könnte zutreffen. Außerdem wird auf dem Anwesen der Ekeblad ein 200 Jahre altes Milzbrandgrab gefunden. Karin erfährt von Metta Fock, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu den Morden an ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern bezichtigt wird. Sie saß viele Jahre unschuldig in der Festung Carlsen. Möchte irgendjemand dieses Unrecht rächen? ************************ Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich erfahren, dass es sich bei diesem Krimi schon um den 4. Fall von Karin Adler handelt. Da dieses das erste Buch der Autorin ist, das ich gelesen habe, kann ich keine Vergleiche zu Vorgängerbücher ziehen und nicht sagen, ob dieses Buch typisch für die Autorin ist oder nicht. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen, da mir der Wechsel zwischen Gegenwart (das Jahr 2011) und die Vergangenheit (Anfang 19. Jahrhundert) sehr gut gefallen hat. Es ist richtig, dass sich die Geschichte hauptsächlich in der Vergangenheit abspielt um den Fall Metta Fock zu lösen. Aber am Schluss wird man auch den Zusammenhang der Vergangenheit zu dem Erzählstrang in der Gegenwart zuordnen können. Ich denke, der Autorin war es wichtig, genau diesen ungerechten Fall in ihrer Geschichte anzusprechen. Ich habe sehr mit Metta gelitten, die unschuldig für etwas bestraft wurde, das sie nicht getan hat. Als ich im Nachwort gelesen habe, dass sich die Geschichte von Metta wirklich ereignet hat hat mich das besonders getroffen. Jedem wird nach dem Nachwort auch klar sein warum das Buch genau an Cecilia und ihre Familie gewidmet wurde. Damals regierten die Reichen und nicht die Armen. Ein Fall war von vorne herein schon klar. Die betreffende Person hatte keine Chance sich zu rechtfertigen. Ganz toll fand ich, dass die Autorin in ihrer Geschichte Namen von Personen einfließen ließ, die ihr zu dieser Geschichte verholfen haben. Ihr also Infos über das 19. Jahrhundert, über die Festung Carlsen und auch über Metta Fock zukommen ließen. ***************************** Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher dieser Autorin im Auge behalten, da mir der Schreibstil sehr gut gefiel und ich das Buch sehr gerne und flüssig lesen konnte. Das Buch ist schon mal im Jahr 2014 erschienen. Hier handelt es sich um die später erschienene Taschenbuchausgabe.

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    heidi_59

    heidi_59

    06. April 2016 um 20:59