Ann Rosman Die Tote auf dem Opferstein

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Inhaltsangabe zu „Die Tote auf dem Opferstein“ von Ann Rosman

Eine enthauptete Leiche im mittelalterlichen Gewand und ein abgehackter Kopf in einem alten Klostergarten - und dann gehören Kopf und Körper noch nicht einmal zusammen. Karin Adler ist kaum aus ihrem Segelurlaub an der schwedischen Westküste zurück, als die Insel Marstrand von einer Serie grausamer Frauenmorde erschüttert wird, die an Hexenprozesse erinnern. Der bodenständigen Kommissarin liegt jeder Aberglaube fern, doch dieser Fall bringt auch sie ins Grübeln.

Ein toller Krimi! Spannend, verwirrend und mit dem Gefühl von Urlaub.

— Buchgespenst
Buchgespenst

sehr interessanter Krimi, nicht blutrünstig, aber sehr geniale Idee und tolle Charas

— ban-aislingeach
ban-aislingeach

Fesselnd, hintergründig, sympathisch und gut recherchiert.

— Clari_214
Clari_214

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    Die Tote auf dem Opferstein
    eskimo81

    eskimo81

    17. May 2017 um 07:56

    Karin Adler ist noch nicht mal richtig aus dem Segelurlaub zurück, als sie zu einem Tatort gerufen wird. Eine enthauptete Leiche im mittelalterlichen Gewand und ein abgehackter Kopf. Nur leider passen sie nicht zusammen. Die grausamen Frauenmorde erschüttern und erinnern an die Hexenprozesse - auch wenn Karin bodenständig ist, dieser Fall bringt auch sie zum grübeln. Ich gehöre zu den Lesern, die Cosmopolitan zustimmen muss. Ann Rosman macht süchtig, und das im grossen Stil. Aber beim zweiten Teil muss ich etwas anmerken, dass mich etwas geärgert hat. Hat die Autorin, der Verlag, die Lektorin (Lektor) wirklich das Gefühl, dass ein Leser nicht merkt, wenn bei drei Hauptprotagonisten auf einmal ein Name geändert wird? Da fühle ich mich echt verschaukelt. Man kommt sich einfach so vor, als ob gedacht wird, ach die Lesen ja nicht so genau. Das find ich einfach - ach es ärgerte mich einfach.Ansonsten ist es wirklich so, dass Ann Rosman ein Schreibstil hat, der fesselt, packt und einfach nicht mehr loslässt. Ich war schon oft süchtig - aber bei dieser Serie ist Sucht vermutlich das falsche Wort. Aber ein anderes find ich nicht. Es passt einfach nichts. Bei diesem war der Mörder für mich schon früh erkennbar, aber trotz allem blieb die Spannung vorhanden und ich musste mir die Nacht um die Ohren schlagen. Was für ein Krimi!Fazit: Süchtig machende Autorin mit einer sympathischen Ermittlerin die für ein paar spannende Lesestunden sorgt. Gut, der Täter konnte ich recht schnell entlarven, aber die Spannung blieb trotzdem. Ein so packender Schreibstil habe ich bisher noch selten kennen lernen dürfen.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Kopflose Leiche

    Die Tote auf dem Opferstein
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    31. May 2016 um 19:56

    An einer alten Kultstätte wird eine kopflose Leiche gefunden. Ein leichenloser Kopf nur wenige Straßen weiter. Doch das sind nur zwei Puzzelstücke in einem verwickelten Fall, der weit zurück in ein düsteres Kapitel des heute so idyllischen Marstrand führt: die Hexenprozesse. Kommissarin Karin Adler weiß bald schon nicht mehr, welche Kreise der Fall noch ziehen wird. Der zweite Fall von Karin Adler und ich bin begeistert. Mit diesem Buch habe ich eine neue Krimireihe für mich entdeckt. Ann Rosman beweist, dass skandinavische Krimis nicht düster und depressiv sein müssen und so spannend der Fall auch ist, sie hängt sich nicht an exzessiv beschriebenen Grausamkeiten auf. Psychopathische Details sucht man hier zu meiner Freude vergebens. Das Buch hat die traumhafte Atmosphäre eines Sommerurlaubs in Skandinavien, wunderbare Charaktere, die man nicht nur im Rahmen des Kriminalfalls kennenlernen darf und einen ausgezeichneten Erzählstil, der dem ausgefeilten Spannungsbogen den letzten Schliff gibt. Fazit: ein eher ruhiger Krimi, der sich aber nicht in einer beschaulichen Dorfidylle verliert. Die Balance zwischen spannender Handlung, historischen Fakten, ausgefeilten Charakteren und einem Schuss Urlaubsgefühl ist perfekt gehalten. Klare Leseempfehlung für Freunde skandinavischer Krimis!

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  • die Auswirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart

    Die Tote auf dem Opferstein
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    08. May 2016 um 21:00

    Der Krimi „die Tote auf dem Opferstein“ wurde von der schwedischen Schriftstellerin Ann Rosman geschrieben. Das Buch umfasst 448 Seiten und ist 2012 im Aufbau TB Verlag erschienen. Es ist das zweite Buch der Reihe und man kann es lesen ohne das erste  Buch zu kennen. Das erste Buch der Reihe heißt jedoch „Die Tochter des Leuchtturmmeisters“. Eine kopflose Leiche im mittelalterlichen Gewand gekleidet wird bei einer Ruine von einer Schulklasse gefunden und ein abgehackt Kopf liegt in einem alten Klostergarten, wo einst eine Hexe gelebt haben soll. Auf den ersten Blick scheinen die Körperteile zusammen zu gehören, aber bald stellt sich fest, dass diese zu zwei verschiedenen Personen gehören. Je mehr Spuren gefunden werden, desto mehr erinnern die Morde an die Hexenprozesse von früher. Karin Adler, eine schwedische Kommissarin, glaubt nicht an Aberglauben, aber bei diesem Fall kommt sie ins Grübeln und mit ihr auch der Leser. Karin ist ganz klar die Hauptperson und deshalb war ich begeistert, dass ich sie vom ersten Augenblick an mochte. Sie ist sehr sympathisch, mutig, stur und direkt. Zudem ist sie eine wunderbare Freundin, welche sich Sorgen um ihre Freunde macht, als diese in den Fall verwickelt werden. Obwohl sie objektiv bleibt, wie sie es muss, versucht sie dennoch hilfsbereit und mitfühlend zu sein. Zudem ist sie intelligent und sie interessiert die Geschichte wirklich, sie will nicht nur Lorbeeren sammeln. Das Buch ist in der dritten Person Singular und hauptsächlich aus Karins Sicht geschrieben. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Am Anfang hat man zwei Geschichten. Eine die in der Vergangenheit spielt, welche kursiv geschrieben ist und eine die in der Gegenwart spielt. Erst am Ende des Buches erfährt man wie die beiden Geschichten zusammen gehören. Es ist spannend zusammen mit Karin langsam immer mehr Spuren zu finden und somit langsam die Puzzlestücke zu einem Puzzle zusammensetzen zu können. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und auch wenn die Leichen übel zugerichtet sind, ist der Krimi nicht blutrünstig. Klasse fand ich auch das Nachwort, welches sehr interessant ist. Leider muss ich dem Buch dennoch einen Punkt abziehen, da mich ein paar Sachen gestört haben. Von Anfang ist mir negativ aufgefallen, dass sich alle duzen und auch dem Täter bin ich leider zu schnell auf die Spur gekommen. Außerdem habe ich nicht verstanden wieso Sarah so eine wichtige Rolle in der Geschichte gespielt hat. Dennoch empfehle ich das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich für jeden Krimi Fan, aber besonders für solche die sich für die Vergangenheit und in diesem Fall für die Hexenprozesse interessieren, denn diese spielen eine gewisse Rolle in der Geschichte.

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  • Hexen, Mythen, Morde und Historik

    Die Tote auf dem Opferstein
    Clari_214

    Clari_214

    04. September 2014 um 20:58

    Die Idylle der schwedischen Ferieninsel Marstrand wird von einer seltsamen Reihe von Frauenmorden überschattet. Eine enthauptete Leiche, kniend auf dem Opferstein der Festung Carlsten. Wenig später der Fund einer weiteren Toten – zerstückelt auf einem Richtrad. Im Laufe der Ermittlungen der sympathischen Kommissarin Karin Adler werden noch weitere Frauen ihr Leben lassen. Erstickungstod durch Stofffetzen. Kohlenmonoxidintoxikation. Ertrinken mit über-Kreuz gefesselten Händen und Füßen. Und dann ist da noch dieses grausame Zeichen, das der Mörder seinen Opfern angedeihen lässt... Die Vorgehensweise des Täters scheint eine erschreckende Ähnlichkeit mit den Hexentötungen des 17. Jahrhunderts in dieser Gegend an den Tag zu legen. Was aber ist seine Intention? Welche Rolle spielen die Schicksalsgöttinnen aus der nordischen Mythologie, die die Lebensfäden der Menschen spinnen?  In welchem Zusammenhang stehen sie mit den seltsamen Rollenspielern, die während ihrer Treffen in andere Persönlichkeiten schlüpfen? Und was hat der Junge, der von seiner Mutter jahrelang im Keller eingesperrt wird, mit den Morden zu tun? Die verschiedenen Handlungsstränge wirken zu Beginn leicht verwirrend und etwas zu ausufernd, verbinden sich aber im Lauf der Erzählung auf oft überraschende und äußerst gut durchdachte Weise zu einer unglaublich vielseitig verflochtenen, aber schlüssigen und stimmigen Geschichte. Die Autorin versteht es, den Leser vor Spannung über die Seiten zu jagen und ihm Hinweise vor die Füße zu werfen, die dieser auf naive Weise begeistert aufschnappt, nur um ihm wenig später den Wind aus den Segeln zu nehmen und ihn erkennen zu lassen, dass alles bisher Angenommene nur Illusion darstellt. Die Verknüpfung des Kriminalfalls mit der Geschichte der Insel, nordischen Mythen und den inhumanen Umständen der Hexenverbrennungen sowie die authentische, detailreiche Beschreibung der Protagonisten tragen zu der Tatsache bei, dass Ann Rosman mit ihrem zweiten Kriminalroman ein großartiges, absolut lesenswertes Werk geschaffen hat.

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  • Mord mit mythischem Hintergrund

    Die Tote auf dem Opferstein
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    30. December 2013 um 14:59

    Auf der schwedischen Insel Marstrand wird eine geköpfte Frauenleiche in mittelalterlichem Gewand gefunden. Wenig später noch ein grausiger Fund: ein abgetrennter Kopf auf einem Gartenzaun. Doch Kopf und Leiche gehören nicht zusammen. Kommissarin Karin Adler, gerade aus dem Urlaub zurück, wird mit dem Fall betraut. Als eine weitere Leiche gefunden wird, erscheint immer klarer, dass die Spur in die grausige Vergangenheit der Insel weist - zu den Hexenprozessen im 18. Jahrhundert. Dies ist der zweite Band um die Ermittlerin Karin Adler. Man muss zwar den ersten Teil nicht gelesen haben, bei einigen Figuren, wie z.B. der an Burn-Out erkrankten Sara, fehlt jedoch der Hintergrund. Karin Adler ist eine Ermittlerin, die sich auf ihre Sinne verlässt, sie ermittelt gemächlich und wird in diesem Fall auch mit einem Hauch Übersinnlichem konfrontiert. In einem zweiten Erzählstrang erfährt man vom Schicksal eines gequälten Jungen und es dauert eine Weile, bis man begreift, wie diese beiden Stränge zusammenhängen. Mir gefiel besonders gut das Ambiente. Die Landschaft und Atmosphäre der Insel Marstrand mit ihren alten Häusern und der wechselvollen Geschichte wird gut dargestellt. Ein wenig langatmig geraten die Ermittlungen der Polizei. So treten z.B. die Nachforschungen über die Identität der Rollenspieler total in den Hintergrund, obwohl genau sie wichtige Zeugen wären. Dafür erhält man genug Einblicke in das Privatleben der Kommissarin, die nach einer gescheiterten Beziehung eine neue Bekanntschaft schließt. Fazit: Ein interessanter Fall mit Bezug zur Vergangenheit und übersinnlichem Touch, teilweise ein wenig langatmig, aber mit viel Atmosphäre.

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  • Karin Adler ermittelt wieder

    Die Tote auf dem Opferstein
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    25. March 2013 um 07:11

    Als eine Schulklasse eine enthauptete Tote sitzend über einem Opferstein findet, wird Karin Adler, die zwar noch Urlaub hat, mit den Ermittlungen betraut. Parallel dazu wird ein Kopf, auf einem Gartenzaun aufgespießt, gefunden. Der anfängliche Verdacht, der Kopf würde zum Rumpf gehören, bestätigt sich nicht. Wer sind diese beiden Toten und wer hat sie umgebracht? Karin Adler und ihr Team ermitteln in alle Richtungen. Sie müssen mit Ermittlungen weit zurück in die Vergangenheit gehen, aber was haben die vor Jahrhunderten durchgeführten Hexenprozesse mit den heutigen Morden zu tun? ... Dieser Krimi ist bereits der 2. Teil um die Ermittlerin Karin Adler. Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen, aber ich hätte mir gewünscht, ich hätte ihn gelesen, weil mir einige Informationen zu Personen, die scheinbar schon im 1. Teil vorkamen, hier fehlten. Der Roman spielt in 3 Zeitebenen. Einmal zur Zeit der Hexenprozesse, wo vom Schicksal der verwitweten Malin gesprochen wurde. Sie wurde hingerichtet und zeitgleich die Mutter vom Pfarrer, die ebenfalls wegen Hexerei angeklagt war, freigesprochen, weil der Pfarrer seine Stellung mit einbrachte. Eine weitere Zeitebene beginnt im Jahr 1958, in dem die Leidensgeschichte eines kleines Jungen ohne Namen erzählt wird, den seine Mutter nur im Keller hält. Durch eigene Kapitel in Kursivschrift kann der Leser mitverfolgen, wie der kleine Junge aus seinem Elend befreit wird und wie sein Leben verläuft. Er erhält den Namen Asko und wird mit seinen Freunden Marianne und Kristian sein Leben lang befreundet sein. Die 3. Zeitebene befindet sich in der Gegenwart, in der die Morde verübt wurden. Wie die drei Zeitschienen miteinander zusammenhängen, erschließt sich dem Leser erst nach und nach. Die Autorin verknüpft diese miteinander und lässt den Leser recht lange im Unklaren über den Mörder und das Motivs der Morde. Sie bringt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte, so dass lange unklar ist, in welche Richtung man denken muss. Außer den Ermittlungen zu den Mordfällen erfährt der Leser auch, was sich im Privatleben von Karin Adler abspielt. Sie macht die Bekanntschaft mit Johan, der ihr aufgrund seiner Mitgliedschaft im Heimatverein die rituellen Orte der Vergangenheit zeigt. Sie verbringt viel Zeit mit ihm, bis sie auch auf seinen Namen im Rahmen ihrer Ermittlungen stößt. Zu Beginn des Krimis wird Spannung aufgebaut, die sich weiter steigert. Zum Ende stellt man zufrieden fest, dass alle losen Enden zu einem gesamten Schluss kommen. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin, welche geschichtlichen Ereignisse ihr als Vorbild dienten. Um diese hat sie einen in sich stimmigen und sehr gut recherchierten Krimi geschrieben. Was mich während des Lesens massiv gestört hatte war, dass alle Personen geduzt wurden. Ich weiß nicht, ob das in Schweden so üblich ist, ich fand es befremdend. Der Leser hat mit diesem Buch nicht nur einen Krimi in der Hand, er erhält auch einen kleinen Einblick in die unrühmliche Geschichte der Insel im Zusammenhang mit den Hexenprozessen.

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  • Rezension zu "Die Tote auf dem Opferstein: Kriminalroman" von Ann Rosman

    Die Tote auf dem Opferstein
    goldfisch

    goldfisch

    27. December 2012 um 16:30

    Karin Adler hat ihren Segelurlaub fast beendet, als eine enthauptete Frau auf der Insel Marstrand gefunden wird.Weitere Morde folgen,alle im Stil einer "Hexenhinrichtung".Hat sich auf Marstrand und auf den Nachbarinseln ein Hexenkult gehalten? Wer sind die seltsamen Leute die zum Zeitpunkt der Morde, Rollenspiele veranstalten? Karin Adler hat viel Arbeit zu leisten, denn glauben will sie nicht, an diese mittelalterlichen Rituale.Spannende Lektüre.

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  • Rezension zu "Die Tote auf dem Opferstein" von Ann Rosman

    Die Tote auf dem Opferstein
    Natasha

    Natasha

    07. April 2012 um 15:06

    Endlich ermittelt Karin Adler wieder! Das lange Warten auf ihren neuen Fall hat sich gelohnt, dieser ist noch ungewöhnlicher, wendungsreicher und spannender als der erste. Wer Schwedenkrimis mag, wird Ann Rosman und ihre Kommissarin lieben, uneingeschränkt lesenswert!

  • Rezension zu "Die Tote auf dem Opferstein" von Ann Rosman

    Die Tote auf dem Opferstein
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    20. March 2012 um 13:03

    Ein Klassenausflug zu einer Festung ist eine spannende Sache, erst recht, wenn man im angrenzenden Opferhain eine enthauptete Leiche in mittelalterlicher Kleidung findet. Kurz darauf wird ein abgehackter Kopf in einem Klostergarten gefunden, allerdings gehören Körper und Kopf nicht zusammen. Offensichtlich treibt im schwedischen Marstrand ein Serienmörder sein Unwesen, der die getöteten Frauen wie Hexen behandelt. Die Kommissarin Karin Adler muss sich bei diesem Fall mit der Geschichte Marstrands, alten nordischen Mythen und den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts auseinandersetzen. Parallel wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der misshandelt und im Keller eingesperrt aufwachsen musste, bis ihn ein Ehepaar gerettet und adoptiert hat. Was diese Geschichte und der Burn-Out einer historisch Interessierten mit den Morden zu tun hat, erschließt sich nach und nach im Verlauf des Buches. Die verschiedenen Handlungsstränge sind äußerst geschickt gestaltet und verbinden sich zu einem überraschenden Ende. Karin Adler ist eine sehr sympathische und geerdete Protagonistin, die mit beiden Beinen im Leben steht und nicht, wie so viele skandinavische Ermittler, dauernd in Depressionen versinkt. Auch die anderen Charaktere sind detailreich und authentisch ausgearbeitet. Äußerst gelungen ist die Verbindung der Krimihandlung mit den Mythen und der Geschichte der Gegend. Das wirkt nie aufgesetzt oder übermäßig esoterisch, sondern fast alltäglich, als ein ganz normaler Bestandteil des Lebens. Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle dieser bodenständigen und patenten Ermittlerin.

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