Ann Shorey Emily - Sommer der Sehnsucht

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Inhaltsangabe zu „Emily - Sommer der Sehnsucht“ von Ann Shorey

Emily lebt bei ihrem alten Großvater in Missouri. Nach dem Krieg ist er ihr als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden. Sie will aber unbedingt nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Zwei Männer werben um sie: der charmante Royal und der schüchterne Curt. Wie wird sie sich entscheiden? (diese Variante für Leporello-Flyer!!!) Längere Variante: Emily lebt bei ihrem Großvater in Missouri. Er ist ihr nach dem amerikanischen Bürgerkrieg als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden, denn den Großvater lässt manchmal sein Gedächtnis im Stich. Sie will aber unbedingt auf einen Treck nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Zwei Männer werben um Emily: der charmante Royal und der hilfsbereite, aber schüchterne Curt, den seine Kriegserfahrungen verfolgen. Wie wird sie sich entscheiden?

Netter, romantischer Roman, der mich an "Wirbel um Mary-Lou" erinnerte

— Smilla507
Smilla507

Missouri 1866 - eine junge Frau muss sich entscheiden, behutsam und doch spannend erzählt.

— mabuerele
mabuerele

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  • Ein schöner, historischer Liebesroman

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    leseratte69

    leseratte69

    Klappentext Emily lebt bei ihrem alten Großvater in Missouri. Nach dem Krieg ist er ihr als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden. Sie will aber unbedingt nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Zwei Männer werben um sie: der charmante Royal und der schüchterne Curt. Wie wird sie sich entscheiden? (diese Variante für Leporello-Flyer!!!) Längere Variante: Emily lebt bei ihrem Großvater in Missouri. Er ist ihr nach dem amerikanischen Bürgerkrieg als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden, denn den Großvater lässt manchmal sein Gedächtnis im Stich. Sie will aber unbedingt auf einen Treck nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Zwei Männer werben um Emily: der charmante Royal und der hilfsbereite, aber schüchterne Curt, den seine Kriegserfahrungen verfolgen. Wie wird sie sich entscheiden? Meine Meinung Die Story Ann Shorey hat hier einen mitreißenden und gefühlvollen, historischen Liebesroman erschaffen, der mich sehr schnell in seinen Bann ziehen konnte. Die Story ist schön in das damalige Jahrhundert hinein gezaubert worden und spielt kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Somit erfährt man auch einiges von dem Leid der Menschen das der Krieg damals mit sich brachte. Die Protagonistin Emily hat gleich auf einen Schlag Vater und Bruder verloren. Nun muss sie sich um ihren Großvater und dessen Laden kümmern,weil dieser immer mehr an den Auswirkungen der Demenz zu leiden hat. Dieses bringt einige Probleme mit sich. Hinzu kommt dass sie sich zwischen zwei Männern entscheiden muss...siegt ihr Verstand oder ihr Herz ? Der Schreibstil Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll und in einem leicht zu lesenden Schreibstil.. Den christlichen Aspekt hat sie sehr schön in die Geschichte einfließen lassen, so dass sehr authentisch wirkt und auch für Leser, die nicht so viel mit Religion anfangen können, geeignet ist. Die Charaktere Das Buch weist sehr realistische und der damaligen Zeit entsprechende Charaktere auf. Emily hab ich wegen ihrer etwas naiven, dennoch sehr starken Persönlichkeit, schnell in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Protagonisten, egal ob sympatisch oder nicht, waren sehr gut herausgearbeitet und umgesetzt. Mein Fazit Ein tolles Buch, für Fans dieses Genres bestens geeignet. Ich gebe deshalb eine Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen

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    • 3
    parden

    parden

    02. September 2014 um 05:55
  • Eine wunderschöne Liebesgeschichte in Noble Springs, Missouri

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    LEXI

    LEXI

    23. March 2014 um 15:36

    „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag“ (Sprüche 3, 27) Diese Bibelstelle wurde zum Leitsatz von Richter Nate Lindberg, dem Besitzer von Lindbergs Haushalts- und Kolonialwaren-Geschäfts in der kleinen Stadt Noble Springs in Missouri. Der alte Mann, der nach dem frühen Tod seiner Ehefrau und seiner Tochter zur wichtigsten Bezugsperson im Leben seiner Enkelin wurde, musste nach diesen schweren Schicksals-schlägen auch noch die Botschaft verkraften, dass sowohl sein Sohn (Emilys Vater), wie auch Emilys Bruder Maxwell, in der Schlacht von Westport gefallen waren. Das junge Mädchen schloss sich eng an ihren Großvater, und die beiden fanden in ihrer tiefen Trauer gegenseitig Trost und Beistand. Dennoch ließ Emily der Gedanke an eine Übersiedelung in den Westen nicht mehr los und sie versuchte vergeblich, ihren Großvater davon zu überzeugen, sich einem Treck anzuschließen. Seit einiger Zeit bemerkte sie auch vermehrt auftretende Gedächtnislücken bei dem alten Mann, der die Leitung des Ladens letztendlich nur zu gerne in die Hände seiner Enkelin legte. Die unerwartete Heimkehr ihres großen Jugendschwarms, des stattlichen Majors Royal Baxter, brachte Emilys Gefühlsleben wild durcheinander, und ihr großer Traum von einem Leben in Oregon lag plötzlich nicht mehr in unerreichbarer Ferne… Emilys größtes Bedenken war jedoch die Tatsache, dass sie Menschen, die ihr lieb und vertraut waren, zurück lassen müsste… allen voran ihre beste Freundin Rosemary Saxon. Emily freundete sich gleich bei ihrem ersten Zusammentreffen mit der netten Frau an, die aufgrund ihrer beruflichen Vergangenheit als Lazarettschwester im Krieg von den Einwohnern von Noble Springs geschnitten wurde. In Rosemary fand Emily sowohl eine wundervolle Freundin, als auch eine treue und fleißige Mitarbeiterin für ihren kleinen Gemischtwarenladen. Doch auch die Freundschaft zu Rosemarys ruhigen, zurückhaltenden Bruder, Curt Saxon, wurde für Emily bald unentbehrlich. Der sympathische junge Mann hatte seinerseits ein Auge auf Emily geworfen, schafft es jedoch seit seiner Rückkehr aus dem Krieg nur sehr schwer, die traumatischen Erinnerungen aus dieser Zeit zu verarbeiten. Für welchen Weg Emily sich schließlich entschied, und welchem ihrer beiden Verehrer sie letztendlich ihr Herz schenkte, erzählt uns das vorliegende Buch von Ann Shorey. Dieser Roman beinhaltete für mich einfach alles, was ich mir von einer romantischen Liebesgeschichte erwarte: glaubwürdige Protagonisten, eine interessante Handlung, bei der durchaus noch Handlungsspielraum bleibt und das Ende zwar erahnt wird, der Weg dahin aber verschlungen und mit einigen unerwarteten spannenden Momenten aufwartet. Der Schreibstil ist äußerst einnehmend, der tiefe Glaube an Gott spielt eine bedeutende Rolle im Buch. Besonders ins Herz geschlossen hatte ich Großvater Nate, der mir mit seinem Lieblingszitat aus der Bibel immer wieder vor Augen führte, wie einfach es sein kann, anderen Menschen zu helfen. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und werde auch zukünftig Ausschau nach Romanen dieser Autorin halten. Einziger Kritikpunkt war für mich das Cover des Buches, das jedoch meine Bewertung in keiner Weise beeinflusst hat. Die harmonische, farbenprächtige Landschaft auf dem Einband hätte meines Erachtens durchaus noch eine weibliche Silhouette im Vordergrund vertragen. Jene Abbildung jedoch, die scheinbar die Protagonistin Emily darstellen soll, wirkte mit ihrer gekünstelten Pose weder sympathisch, noch Interesse weckend. Ihre in aufdringlichen Farben gehaltene Bekleidung war für meinen Geschmack dann doch „Zuviel des Guten“… aufgrund der Optik hätte ich dieses Buch niemals in die Hand genommen. Ich habe dieses wundervolle Leseerlebnis einer Leseempfehlung bei Lovelybooks zu verdanken und kann „Emily. Sommer der Sehnsucht“ uneingeschränkt weiter empfehlen. Ein wunderschönes Buch voller Emotionen, das unbedingte fünf Bewertungssterne verdient!

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  • Emily - Sommer der Sehnsucht

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    28. August 2013 um 15:48

    Buchinhalt: Missouri 1870: als das Gedächtnis ihres Großvaters immer mehr nachlässt, führt die junge Emily dessen Gemischtwarenhandlung. Die beiden haben nur noch einander, nachdem der Bürgerkrieg die Familie fast völlig ausgelöscht hat. Emily gibt sich sehr viel Mühe, doch vor allem zu Beginn wird sie nicht von allen in der amerikanischen Kleinstadt akzeptiert – es schickt sich einfach nicht, dass eine unverheiratete Frau einem derartigen Broterwerb nachgeht. Als Emily schließlich die Geschwister Rosemary und Curd kennen lernt, ist sie nicht mehr die einzige, auf die man mit dem Finger zeigt. Rosemary, im Bürgerkrieg Lazarettschwester, wird ebenfalls gemieden. Emilys Traum ist es, mit einem Treck nach Oregon auszuwandern und den Schmerz und die Erinnerungen zurückzulassen, doch ihr Großvater ist dagegen, den Laden zu verkaufen. Als ihre Jugendliebe Royal ihr schließlich den Hof macht und auch Curd Interesse zeigt, steht Emily zwischen zwei Männern: Curd, der kriegstraumatisierte und schüchterne Stallbursche oder der großspurige Royal, der ihr Oregon immer schmackhafter macht. Dann wird in den Laden eingebrochen und Emily ahnt nicht, dass sie dem Täter ganz nahe ist…. Persönlicher Eindruck: Bereits auf den ersten Seiten überkam mich ein Gefühl des Eingebundenseins in diese spannende und ansprechende Geschichte aus dem Amerika des 19. Jahrhunderts. Ann Shorey schafft es, plastische und tiefgängige Figuren vor einer bildgewaltigen Kulisse agieren und so den amerikanischen Westen lebendig werden zu lassen. Emily als Protagonistin hat eindeutig Identifikationspotential, man liebt, leidet und freut sich mit ihr und erlebt den Alltag in einer Kleinstadt des Westens hautnah. Lokalkolorit und ganz charakteristische Figuren wie beispielsweise die beiden „Ofenhocker“ Slocum und Grisbee, aber auch der zurückhaltende und hilfsbereite Curd bereiten ein ganz eigenes Flair und nehmen den Leser mit auf eine spannende Zeitreise. Der Einbruch und die Schurken aber auch Emilys Situation, von zwei Männern umworben zu werden, machen aus dem Roman ein Lesevergnügen, das von der ersten Seite an nie nachlässt und durch die angenehme Erzählweise an die über 300 Seiten fesselt. Der christliche Aspekt ist dezent und angenehm in den Alltag der handelnden Personen eingeflochten, ihr Glaube in und ihre Hoffnung auf Gottes schützende Hand sind glaubhaft und regen zum Nachdenken an. Alles in allem ein perfekter Roman, für alle, die gerne auf eine Zeitreise in ein vergangenes Jahrhundert aufmachen und die Zuversicht und das Gottvertrauen tiefgängiger Charaktere hautnah miterleben möchten. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Emily - Sommer der Sehnsuch" von Ann Shorey

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    Arwen10

    Arwen10

    Nun kommt eine absolute Leseempfehlung ! Dieses Buch hat mir total gut gefallen und gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern: Emily Sommer der Sehnsucht von Ann Shorey Zum Inhalt: Eine Liebesgeschichte aus der Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Die 20-jährige Emily Lindberg lebt bei ihrem Großvater in Missouri. Er ist ihr nach dem Krieg als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden, denn den Großvater lässt manchmal sein Gedächtnis im Stich. Sie will aber unbedingt auf einen Treck nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen und von vorn anzufangen. Zwei Männer werben um Emily: der Frauenheld Royal Baxter und der hilfsbereite, aber schüchterne Curt Saxon, den seine traumatischen Kriegserfahrungen verfolgen. Warum nur ist Curt so wechselhaft in seinen Stimmungen? Und wie soll sie sich entscheiden? Leserstimme: Die Geschichte hat sozusagen alles: eine mutige Heldin, einen gutmütigen Großvater, mehrere Schurken und einen gut aussehenden Ehrenmann. (Quelle: http://brunnen-verlag.de/details.php?catp=11000_11100&p_id=112008) Hier der Link zur Homepage der Autorin: http://www.annshorey.com/index.html Für die Bewerbung nennt mir bitte ein christliches Lieblingsbuch. Wer keins hat, ein anderes Lieblingsbuch. Warum ist es euer Lieblingsbuch ? Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Bitte bewerbt euch bis zum 15.07.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 16.07. im Laufe des Tages.

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    • 119
  • Emilys schwere Entscheidungen

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    Starbucks

    Starbucks

    14. August 2013 um 17:14

    Emily hat kein leichtes Schicksal: Der Großteil ihrer Familie ist im Krieg gefallen, was bleibt, ist nur ihr gutmütiger Großvater, der sie seinen Laden übernehmen lässt. Neue Freunde findet Emily in Rosemary und ihrem Bruder Curt, der ihr sehr sympathisch ist, der aber ein Geheimnis in sich trägt, das sein gesamtes Leben beeinflusst. Um den Kummer und die Trauer über den Tod ihrer Familie zu überwinden, möchte Emily mit einem Treck gen Westen ziehen und in Oregon ein neues Leben beginnen, aber bis zur Abreise gibt es noch viel zu regeln und vor allem den Großvater zu überreden. Außerdem werden eine junge Frau und ein alter Mann nicht mitgenommen. Der überaus charmante Royal Baxter, der es Emily angetan hat, würde sich als Begleiter anbieten – und auch als Ehemann. So steht Emily zwischen zwei Männern und vor einer großen Entscheidung – für oder gegen Oregon. Die Geschichte um Emily versetzt uns zurück nach Missouri in das Jahr 1870. Schön werden die Lebensumstände, die Zeit nach dem Krieg mit seinen Folgen sowie die Hoffnungen der Menschen gezeichnet. Nicht ohne Grund gingen zu dieser Zeit ja so viele Menschen gen Westen, auch, wenn die Reise sehr strapaziös und überaus gefährlich war. Neben dem Lokalkolorit und der geschichtlichen Einordnung geht es natürlich hauptsächlich hier um eine Liebesgeschichte, die der Emily und Curt oder Royal Baxter, wie schon erwähnt. Die Handlung ist sehr lebendig beschrieben, aber sie birgt keine großen Überraschungen. Man kann sich schon vom Klappentext her denken, wie die Geschichte ausgeht. Das Ende ging dann sehr schnell und ließ mich etwas enttäuscht zurück, da es alles so zu erwarten war. Überraschende Wendungen oder Erkenntnisse liefert die Autorin hier nicht. Damit bleibt die Handlung für mich zwar lebendig, aber doch etwas blass. Die Figur der Emily, die ich nicht, wie im Klappentext beschrieben, als mutige Heldin empfand, sondern als naives, junges Mädchen, entwickelt sich in der Geschichte kaum. Immer wieder wird fast nebenbei erwähnt, wie sehr sie Curt mag, so dass dem Leser wirklich kein Zweifel bleiben kann, sie jedoch scheint dies komplett zu ignorieren. Hier kam für mich der Verdacht auf, dass die Autorin dem Leser nach mehreren Erwähnungen immer noch nicht zutraut, dies verstanden zu haben. Schön gezeichnet ist allerdings die Figur des gütigen, wohlwollenden Großvaters, der immer wieder rührende Szenen liefert. Wie sehr Emily ihren Großvater enttäuscht, vermag die Protagonistin aber nicht zu sehen. Dass man den Namen der Hauptfigur von Faith zu Emily geändert hat, ist einerseits sicher mit dem für deutsche Leser vielleicht befremdlichen englischen Namen zu erklären, er nimmt der Geschichte aber auch einen Hauptpunkt. ‚Faith‘ ist ja nicht einfach nur ein gängiger amerikanischer Name, er bedeutet auch ‚Glaube‘ und ‚Vertrauen‘, und genau das möchte die Autorin der Protagonistin mit auf den Weg geben, dass sie glauben und vertrauen soll. Sie aber läuft blind ihren Ideen nach und merkt erst ganz am Schluss, dass sie von ganz anderen Beweggründen angetrieben wird, die ihr ganz sicher nicht gut tun. Ihre Umwelt versucht ihr zwar zu vermitteln, dass sie im Vertrauen auf Gott handeln soll, aber das merkt sie erst ganz spät. Alles in allem ist ‚Emily – Sommer der Sehnsucht‘ ein schönes Lesevergnügen, dass aber ein wenig an Spannung und Überraschungen spart. So weiß der Leser ziemlich genau, was ihn erwartet – dafür gibt es gute 4 Sterne, aber dem Buch fehlt doch etwas!

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  • Emily Sommer der Sehnsucht

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    nirak03

    nirak03

    14. August 2013 um 10:21

    Inhalt: Es ist nach Ende des Bürgerkriegs 1866. Emily lebt mit ihrem Großvater in Missouri. Ihr Vater und Bruder starben im Krieg und so führt nun Emily den Laden des Großvaters. Ihr großer Traum ist es nach Oregon auszuwandern und die schreckliche Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch dann treten gleich zwei Männer in ihr Leben, einmal der charmante, gutaussehende Royal Baxter und Curt Saxon selbst vom Krieg gezeichnet. Beide werben auf ihre Weise um Emily. Für wen wird sie sich entscheiden? Was wird aus ihrem Traum Meine Meinung: Der Erzählstil von Ann Schorey ist einfach gehalten und so ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen. Sie beschreibt die Umstände der Zeit vor allem in einer Kleinstadt in Missouri im 19 Jahrhundert. Die Beschreibungen sind auch gut und ihre Protagonisten handeln bestimmt der Zeit entsprechend aber mir fehlte einfach ein bisschen mehr Spannung. Zu vorhersehbar waren die Handlungsweisen der Protagonisten und vor allem Emilys. Die Charaktere der beiden Männer (Royal und Curt) waren da schon ausgeprägter und intensiver. Auch wenn auch hier ihr Handeln durchschaubar war. Ich hätte mir einfach ein bisschen mehr Spannung und Tiefe der Charaktere gewünscht. Viel zu schnell kam dann auch das Ende welches keine große Überraschung bereit hatte. Mein Fazit: „Emily Sommer der Sehnsucht“ ist ein netter Roman über das Leben eines jungen Mädchen in den USA nach dem Bürgerkrieg. Es hinter ließ bei mir aber keinen bleibenden Eindruck. Auch wenn dieses Buch einige Schwächen hatte, hat es mich trotzdem gut unterhalten. Ich hatte einige nette Lesestunden, da man bei LB keine 3 ½ Sterne vergeben kann sind es vier für trotz schwächen guter Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Emily - Sommer der Sehnsucht"

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    SiCollier

    SiCollier

    09. August 2013 um 12:44

    „Du kannst nicht davonlaufen, Emily. Ich hoffe, Du lernst das, bevor es zu spät ist.“ Meine Meinung Das ist zwar das vierte Buch der Autorin, aber das erste, welches ins Deutsche übersetzt wurde. Es ist der erste Band einer Trilogie, der zwar in sich abgeschlossen ist, aber dennoch genügend Raum läßt, sich in Folgebänden mit den hier nur als Nebenfiguren auftretenden Personen zu beschäftigen. Kurz nach dem Ende des Bürgerkriegs in einer Kleinstadt in Missouri wartet Emily (bzw. Faith, wie sie in der Originalausgabe heißt) auf die Rückkehr von Royal Baxter, ihrem Jugendschwarm, den sie vor Jahren in den Krieg verabschiedet hat. Sie lebt bei ihrem Großvater, der als einziger Verwandter übrig ist, Vater und Bruder sind im Krieg gefallen. Oregon ist das Ziel ihrer Träume, denn hier ist alles voll schmerzlicher Erinnerungen an die Verstorbenen. Curt Saxon wiederum versucht, sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Er hat den Krieg überlebt und nicht nur körperliche wunden davon getragen. Seine Wege kreuzen sich mit denen Emilys, sehr zur Freude seiner Schwester Rosemary, die sich mit Emily anfreundet. Ich fühlte mich sehr bald in den nicht mehr so Wilden Westen versetzt, denn in Noble Springs herrschen weitgehend Gesetz und Ordnung, es ist eine ruhige Kleinstadt, die die Pionierzeit hinter sich gelassen hat. Sicher hat die Autorin, aber das bleibt wohl nicht aus, das eine oder andere Westernklischee bemüht, jedoch hatte ich das ganze Buch hindurch an keiner Stelle das Gefühl, daß einfach eine Geschichte unserer Tage in die Vergangenheit versetzt wurde, sondern Handlung wie Figuren paßten in die Zeit. Was mich am Buch nicht restlos überzeugte, war ausgerechnet die Hauptfigur Emily. Mehr als ein Mal hatte ich das Bedürfnis, sie etwas durchzuschütteln und ihr zuzurufen „Mädchen, sei nicht so naiv, öffne mal Deine Augen!“ Gut, sie ist noch ziemlich jung, wohl relativ behütet aufgewachsen, und muß innerhalb kurzer Zeit die Leitung des Ladens, den bisher ihr Großvater führte, übernehmen. Neben der Einarbeitung muß sie auch noch mit den Vorurteilen der Kunden („eine Frau gehört hinter den Herd“) klar kommen. Da ist es vielleicht nicht ganz unverständlich (aus ihrer Sicht), daß sie, wenn der Jugendschwarm Royal Baxter wieder auftaucht, die rosarote Brille aufsetzt und nicht mal stutzig wird, als der sie zunächst überhaupt nicht erkennt. Und auch im Weiteren ist sie in der Beziehung sehr lernresistent. Andererseits: wer gibt schon gerne zu, sich geirrt zu haben. Insofern ist ein gewisses „Beharrungsmoment“ schon verständlich, macht es aber uns Lesern bisweilen genau so schwer wie Curt, der zwar Gefühle für Emily hegt, die aber zunächst weder sich noch (wegen der Kriegsfolgen für ihn) ihr eingestehen will. Etwas im Kontrast dazu stehen der Großvater, Curt Saxon und seine Schwester Rosemary, was möglicherweise deren größerer Lebenserfahrung geschuldet ist. So gesehen, könnte Emilys Verhalten für die Situation sehr realistisch sein. Zumal sie bewußt eine gewisse „Blindheit“ kultiviert. Die Erinnerungen sind in Noble Springs schmerzlich: die Mutter lange verstorben, Vater und Bruder im Krieg gefallen, ein Leben wie früher ist hier nie mehr möglich. Oregon scheint ihr die einzige Möglichkeit, diesen schmerzlichen Erinnerungen zu entfliehen, ohne zu sehen, daß man solche nicht einfach zurückläßt, sondern weiter mit sich tragen muß. Es wird schließlich doch eines gewissen Lernprozesses bei ihr bedürfen, sich das einzugestehen - und die Folgen daraus zu ziehen. Erwähnen möchte ich noch, daß das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist. Das Religiöse steht hier aber nicht im Vordergrund, sondern taucht nur sehr dezent und zurückhaltend auf. Im Gegensatz zum heute weitgehend Üblichen wird es nicht einfach ausgeblendet, sondern quasi nebenbei erwähnt, wie es eben im täglichen Leben der Protagonisten seinen Platz hat; sei es, daß man zur Kirche fährt, sei es in Form eines (Stoß-) Gebetes. Gerade diese Normalität ist mir sehr positiv aufgefallen, da das der damaligen Realität vermutlich recht nahe kommt. Im Folgeband steht Rosemary im Mittelpunkt. Diese hatte während des Bürgerkriegs als Krankenschwester gearbeitet und wird darob etwas gemieden. Ich bin gespannt, wie sie ihr Schicksal meistern wird. Und da Emily letztlich doch dazu gelernt hat, wird auch die Wiederbegegnung mit ihr sicher ganz erfreulich werden. Kurzfassung Emily muß in den Wirren der Nach-Bürgerkriegszeit ihren Platz finden. Eine teilweise naive Emily in einer unterhaltsamen Geschichte. * = Originaltext: „You can’t run away, Faith. I hope, you find that out before it’s too late.“ Seite 267 „Where Wildflowers Bloom“

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  • Entscheidungen über Entscheidungen...

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    booksandthemusic

    booksandthemusic

    06. August 2013 um 17:05

    Die Geschichte spielt im Jahre 1870 in Noble Springs, Missouri. Die ca. 20jährige Emily lebt mit ihrem Opa zusammen. Ihre Mutter ist gestorben als sie noch klein war und ihr Papa und ihr Bruder sind im Krieg gefallen. Also haben die beiden nur noch einander und keine weiteren Angehörigen mehr. Ihr Opa hat einen Laden in der Stadt und übergibt Emily dann die Verantwortung. Da jetzt eine Dame hinter den Tresen steht, wollen manche Stammkunden nicht mehr einkaufen kommen und dem Geschäft geht es weiterhin finanziell nicht gut. Emily lernt Curt und seine Schwester Rosemary kennen. Sie werden sehr gute Freunde und Rosemary fängt an bei Emily im Laden zu helfen. Ihr Großpapa mag den Curt sehr gerne und spielt oft Schach mit ihm. Curt hat sich in Emily verliebt, doch sie merkt es nicht. Emily hat den Wunsch noch Oregon auszuwandern, aber ihr Opa stellt sich dagegen. Als dann einmal in ihr Geschäft eingebrochen wird, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Doch da ist noch Royal Baxter der sie umwirbt und der auch nach Oregon. Ist das vielleicht ihre Chance? Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Der Schreibstil ist richtig gut und einfach zu lesen. Emily mochte ich auch von Anfang an. Sie ist freundlich und hilfsbereit und will keinem Menschen Schaden. Am meisten mochte ich aber Curt und Rosemary. Curt ist ein einfacher, aber sehr freundlicher Mensch. Er hat so eine schöne zurückhaltende Art und ist sympathisch. Rosemary ist ein herzensguter Mensch und hilft immer, wenn jemand Hilfe braucht.  Sie passte sehr gut zu Emily. Der Royal Baxter war mir völlig unsympathisch. Aber ich glaube genau diese Rolle sollte er im Buch auch spielen. Er war einfach geheimnisvoll und unehrenhaft. Die Autorin hat die Geschichte gut verständlich aufgebaut. Kann ich nur empfehlen!

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  • Eine junge Frau findet ihren Weg

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    mabuerele

    mabuerele

    04. August 2013 um 20:12

    Wir schreiben das Jahr 1866 in Noble Springs, Missouri. Die 20jährige Emily übernimmt den Laden von ihrem Großvater, Richter Lindberg. Der amerikanische Bürgerkrieg ist seit kurzem zu Ende. Emilys Vater und Bruder sind beide gefallen. Nun ist der Großvater ihr einziger Verwandter. Emily hat einen Traum. Sie möchte die Vergangenheit und die Erinnerung an die Toten hinter sich lassen und nach Oregon auswandern. Die Autorin hat die Verhältnisse in amerikanischen Kleinstadt der damaligen Zeit sehr gut beschrieben. Ich sah den Ort sofort vor mir. Einerseits zeichnet sich die Bevölkerung durch ihre Hilfsbereitschaft aus, andererseits machen einige Vorurteile den Einwohnern das Leben schwer. So können es manche nicht akzeptieren, dass mit Emily eine junge Frau im Laden steht. Noch härter trifft es Rosemary. Sie hat während des Krieges als Lazarettschwester gearbeitet und wird deshalb geschnitten. Die Folgen des Krieges sind noch gegenwärtig und spürbar. Wer überlebt hat, trägt häufig psychische Probleme mit sich. Die Sicherheit in der Stadt ist labil, da viele Fremde durchziehen. Umfassend wurden die Protagonisten charakterisiert. Emily ist eine junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie wurde mir schnell sympathisch. Dazu beigetragen hat ihre Fürsorge für den Großvater, der an leichter Demenz leidet. Nur Emilys Wille zur Reise in den Westen hinterließ bei mir ein ungutes Gefühl. Richter Lindberg behält trotz seiner Krankheit die Fäden in der Hand. Grundlage für sein Handeln ist sein Glaube, der aber nie vordergründig dargeboten wird. Behutsam wird er in den Gesprächen mit Emily eingefügt. Baxter, ein Soldat, auf dessen Rückkehr Emily sehnsüchtig gewartet hat, ist ein äußerst geschmeidige Persönlichkeit. Im Mittelpunkt steht Emily. Anschaulich erzählt die Autorin, wie die junge Frau ihr Leben meistert. Ein Einbruch in ihren Laden, wie schon auf der Rückseite des Cover verraten wird, stellt sie vor neue Probleme. Sie wächst an ihren Aufgaben. Sie findet Freunde, die ihr zur Seite stehen. Und sie beginnt, ihre Ziele zu hinterfragen. Die Spannung des Buches beruht weniger auf äußerer Handlung, mehr auf den inneren Kämpfen und Konflikten der Protagonisten. Die Autorin bevorzugt an vielen Stellen die leisen Töne. Sie vermag es, die Gefühle genau wiederzugeben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es hat mir sehr gut gefallen, weil es ein realistisches Bild der Zeit nach dem Bürgerkrieg malt. Christliche Fragen werden geschickt und vorsichtig in die Handlung integriert. Trotzdem spürt man bei einigen Protagonisten, dass ihr Glaube ihnen Halt und Zuversicht gibt. Das Cover, eine junge Frau vor der Weite der Felder, finde ich schön.

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  • Ein wunderschöner Schmöker

    Zwei Bräute zuviel
    heaven4u

    heaven4u

    Colorado, Ende 19. Jahrhunder: Nell und Kat Sinclair verlassen ihre Schwestern und ihren Vater um in der Bergbausiedlung Cripple Creek Männer zu heiraten, die sie nur aus Briefen kennen. Schnell stellt sich heraus, dass es in der Stadt doch lebhafter zugeht als erwartet und die Männer lassen erstmal auf sich warten. Als sie am Bahnhof nicht abgeholt werden, machen sie sich selbst auf den Weg zu der Pension die sie nur kurz nutzen wollen, weil sie ja eigentlich bald heiraten. Doch Nells Verlobter ist nicht auffindbar und Kats Verlobter hatte in seinen Briefen doch mehr Liebesschwüre geschrieben als er dann halten kann. Als dann in der Stadt noch ein großes Feuer ausbricht, sind die Schwestern auf sich selbst gestellt. Werden sie ihr Glück in Cripple Creek finden? Dieses Buch ist ein richtiges Sommerbuch zum abschalten und genießen! Man kann sich richtig vorstellen wie man auf den hölzernen Gehsteigen durch die Stadt streift, wie die Bewohner versuchen den Brand zu stoppen und wie die Kat und Nell den Ausblick von den Bergen genießen. Die beiden Schwestern waren mir gleich auf Anhieb sympathisch, auch die anderen Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben, vor allem der Sinn für eigensinnige und verschrobene Menschen hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und mach Lust das Buch in einem Rutsch zu lesen. Auch der Humor kommt in den Buch nicht zu kurz, ich musste immer wieder schmunzeln. Der Glaube spielt eine wichtige Rolle, zuviel Tiefgang sollte man allerdings auch nicht erwarten. Ein schöner Schmöker eben. Die Einflechtung einer Person fand ich etwas überflüssig, vermutlich aber kommt diese Person in den weiteren Bänden nochmal vor und wurde hier nur vorgestellt. Im Englischen sind drei weitere Bände erschienen. Das Buch ist aber in sich abgeschlossen und kann gut allein gelesen werden. „Zwei Bräute zuviel“ ist das erste Buch was von Mona Hodgson ins Deutsche übersetzt wurde. Die Autorin schreibt hauptsächlich Kinderbücher. Im Urlaub sollte dieses Buch im Koffer nicht fehlen!

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    • 2
  • Einer der besten christlichen Romane der letzten Zeit !

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    Arwen10

    Arwen10

    18. June 2013 um 16:38

    Missouri , um 1870. Emily und ihr Grossvater sind die Einzigen, die von der Familie Lindberg übriggeblieben sind. Emily übernimmt das Geschäft des Grossvaters, da ihr Grossvater langsam aber sicher die Arbeit nicht mehr schafft. Aber eigentlich möchte sich Emily dem Treck nach Oregon anschließen, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Doch da ist ihr Grossvater, der in der Heimat bleiben möchte. Und es gibt zwei junge Männer, die sich um Emily bemühen. Der gutaussehende  Royal Baxter und der schüchterne Curt, der noch unter seiner Kriegsverletzung und den Erinnerungen daran leidet. Wie wird sich Emily entscheiden ? Dieser Roman ist wahnsinnig toll ! Selten habe ich einen Roman gelesen, der so in sich stimmig ist. Das Buch habe ich geradezu verschlungen von der ersten Zeile an. Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil. Emily und ihr Grossvater wachsen einem schnell ans Herz. Alle Charaktere sind so vielschichtig beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann, dabei so tief menschlich, dass der Roman dadurch sehr authentisch wirkt. Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte, die bis zum Schluß spannend bleibt. Dazu noch ein wenig Krimihandlung, aber alles so ausgewogen, dass man sich wunderbar unterhalten fühlt. Die christlichen Aspekte sind sehr dezent in der Handlung eingeflochten. Dabei gelingt es der Autorin, dass der Leser auch über bestimmte Dinge nachdenkt und etwas für sich mitnehmen kann. Eigentlich möchte ich mich gar nicht von Emily, ihrem Grossvater und den Menschen in Missouri trennen. Das Buch werde ich garantiert nochmal lesen, wenn ich Sehnsucht nach dem Wilden Westen um 1870 bekommen sollte. Leider kann man an diesem tollen Ort heute nicht leben. Ein wenig leben wie in diesem Buch, das würde den Menschen heute auch gut tun. Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer und gleichzeitig tiefsinniger Roman. Ich möchte unbedingt mehr von dieser Autorin lesen ! Dieses Buch gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern.

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  • Leserunde zu "Zwei Bräute zu viel" von Mona Hodgson

    Zwei Bräute zuviel
    Arwen10

    Arwen10

    Eine weitere Neuerscheinung von Gerth Medien im Juni ist: Zwei Bräute zu viel von Mona Hodgson Zum Inhalt: Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Die Schwestern Kat und Nell Sinclair lassen das zivilisierte Maine und ihre Familie hinter sich und machen sich auf den Weg in eine unkultivierte Bergarbeitersiedlung im Westen. Dort wollen sie ein neues Leben beginnen. Als "Bräute auf Bestellung" kennen sie ihre zukünftigen Ehemänner nur aus Briefen. Nell träumt von Romantik, während Kat diese Verbindung nur eingeht, um versorgt zu sein. Doch als die beiden Damen den kleinen Ort erreichen, ist keiner der beiden Herren in Sicht. Die wohlerzogenen Sinclair-Schwestern sind in der lebhaften Stadt am Ende der Zivilisation nun ganz auf sich selbst gestellt. Doch Gottes Gnade ist auch an diesem Ort nicht fern ... Hier gibt es eine Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816789 Autoreninfos: Mona Hodgson Mona Hodgson ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Gedichte, Artikel und Kurzgeschichten. Sie hält Vorträge auf Frauen freizeiten, in Schulen und auf Konferenzen und hat die christliche Autorenkonferenz "Glorieta" ins Leben gerufen. Sie ist seit fast vierzig Jahren verheiratet und hat mit ihrem Mann zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder. Von den Bewerbern möchte ich wissen: Bräute auf Bestellung, würdet ihr so etwas wagen ? Vorraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde ! Bitte bewerbt euch bis zum 26.06.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 27.06. im Laufe des Tages.

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